









Perserteppich Moud 310 x 208 cm Wolle handgeknüpft
1512$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: 350.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 310×208 cm | Muster: Allover Design | Zustand: Sehr gut, leichte Gebrauchsspuren
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 198B2859
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 100% Schurwolle. Die Verwendung reiner Schurwolle gehört zu den überlieferten Grundlagen der persischen Teppichherstellung. Wollgarn lässt sich beim Knüpfen in unterschiedliche Spannungen und Formen bringen und eignet sich dadurch für die sorgfältige Ausarbeitung eines Knotengefüges. Der Flor erhält durch die natürliche Beschaffenheit der Wolle eine textile, griffige Oberfläche. Gleichzeitig gehört Wolle zu den Materialien, die im Teppichhandwerk wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer angenehmen Haptik verwendet werden.
Handgeknüpft bedeutet, dass die einzelnen Knoten von Hand in das Grundgewebe eingebracht werden. Anders als bei einem maschinell gefertigten Teppich entsteht das Muster dabei Schritt für Schritt auf dem Webstuhl. Die Arbeit erfordert eine gleichmäßige Führung von Kette und Schuss sowie Erfahrung im Aufbau der Reihen. Schon kleine Abweichungen können Teil des handwerklichen Charakters sein. Jeder handgeknüpfte Teppich entsteht daher als eigenständiges Stück und nicht als vollständig identische Serienware.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt grundsätzlich eine differenzierte Anlage von Linien, Flächen und Übergängen. Beim Knüpfen wird jeder Knoten einzeln gesetzt, anschließend wird die Reihe verdichtet und der Flor bearbeitet. Die Qualität der Ausführung hängt dabei nicht allein von der Zahl der Knoten ab, sondern auch von Garn, Spannung, Scherung und der Erfahrung der Knüpfer. Bei diesem Stück verbinden sich die handgeknüpfte Herstellung, der Schurwollflor und die genannte Knotendichte zu einer klar beschriebenen handwerklichen Konstruktion.
Der Teppich ist 20 bis 30 Jahre alt und befindet sich in sehr gutem Zustand mit leichten Gebrauchsspuren. Diese Angabe beschreibt den erhaltenen Zustand des konkreten Stücks. Sie ersetzt keine Aussage über eine Restaurierung und enthält keine Behauptung über frühere Pflege oder Nutzung. Die leichte Gebrauchsspuren sind als Teil seiner bisherigen Geschichte zu verstehen, während die Gesamtbewertung sehr gut lautet.
Herkunft und Tradition
Moud ist eine Teppichregion im Iran und steht für eine eigenständige Tradition innerhalb der persischen Knüpfkunst. Die Bezeichnung verweist auf die Herkunftsregion dieses Perserteppichs. In Moud werden Teppiche traditionell von Hand gefertigt, wobei die Herstellung eng mit dem Wissen über Wolle, Färbung, Webtechnik und Musteraufbau verbunden ist. Eine solche Tradition wird nicht nur durch einzelne Entwürfe weitergegeben, sondern auch durch Arbeitsweisen, die von Generation zu Generation erlernt und angepasst werden.
Die persische Teppichherstellung entwickelte sich in vielen Regionen mit jeweils eigenen Vorstellungen von Farbe, Rhythmus und Flächenaufteilung. Moud gehört zu den Orten, deren Teppiche für eine sorgfältige Ausarbeitung und eine ausgeprägte Musterkultur bekannt sind. Die regionale Identität eines Teppichs entsteht dabei aus dem Zusammenspiel von lokalem Handwerk und den Einflüssen benachbarter Zentren. Muster können über lange Zeiträume weiterentwickelt werden, ohne dass jeder Teppich denselben Aufbau wiederholt.
Das Knüpfen beginnt mit dem Einrichten des Webstuhls. Die Kettfäden bilden das tragende Gerüst, zwischen ihnen werden Schussfäden und Knotenreihen aufgebaut. Nach jeder Reihe wird das Gewebe verdichtet, damit die Knoten an ihrem Platz bleiben. Der Flor wird später auf eine gleichmäßige Höhe geschoren. Diese Abfolge wirkt einfach, verlangt aber eine genaue Koordination von Material, Handbewegung und Spannung. Bei dicht geknüpften Teppichen nimmt die Ausarbeitung eines Entwurfs entsprechend viel Zeit in Anspruch.
In persischen Werkstätten werden Muster häufig anhand von Vorlagen, überlieferten Kompositionen oder dem Gedächtnis der Knüpfer umgesetzt. Das Verhältnis von zentraler Fläche, Randgestaltung und wiederkehrenden Motiven kann dabei je nach Region variieren. Moud wird im Zusammenhang mit Entwürfen genannt, die florale Elemente und geometrische Ordnung miteinander verbinden. Diese Verbindung erlaubt eine klare Struktur, ohne dass die Fläche starr wirken muss. Die Tradition besteht somit sowohl aus technischen Fertigkeiten als auch aus einem regionalen Formenschatz.
Die Herkunft Moud bezeichnet nicht lediglich einen Namen für ein dekoratives Thema. Sie verweist auf eine iranische Knüpfregion und auf ein Umfeld, in dem handgeknüpfte Teppiche als Gebrauchstextilien und als dekorative Arbeiten hergestellt werden. Der konkrete Teppich ist als Perserteppich aus Persien eingeordnet und trägt die Modellbezeichnung Moud H1. Aussagen über seine Herkunft und die allgemeine Tradition der Region bleiben dadurch voneinander unterscheidbar: Der einzelne Teppich wird Moud zugeordnet, während die historischen und technischen Erläuterungen den regionalen Hintergrund beschreiben.
Design und Muster
Das konkrete Muster ist als Allover Design bezeichnet. Bei einem Allover-Entwurf wird die Teppichfläche nicht ausschließlich von einem einzelnen Medaillon beherrscht. Stattdessen wird die Gestaltung über die gesamte Innenfläche verteilt. Wiederkehrende Motive, Zwischenräume und rhythmische Anordnungen können so eine zusammenhängende Gesamtwirkung bilden. Der Begriff beschreibt die Kompositionsweise dieses Teppichs, ohne einzelne Blumen, Tiere oder geometrische Zeichen zu behaupten, die in der Produktbeschreibung nicht näher benannt sind.
Bei Moud-Teppichen werden in der regionalen Mustersprache häufig florale Formen, Ranken und geometrisch geordnete Elemente miteinander verbunden. Solche Formen können in Reihen, Spiegelungen oder fließenden Wiederholungen auftreten. Florale Motive bringen dabei eine organische Bewegung in die Fläche, während geometrische Konturen für Gliederung sorgen. Diese allgemeine Verbindung ist ein Teil der Moud-Tradition; für das konkrete Stück bleibt als Produktangabe das Allover Design festgehalten.
Ein dichtes Knotengefüge unterstützt die saubere Darstellung feiner Konturen. Kleine Richtungswechsel in einer Linie, schmale Zwischenräume und abgestufte Flächen lassen sich mit einer höheren Knotenzahl grundsätzlich genauer ausführen als mit einer groben Struktur. Die Knotendichte ist deshalb auch für die Lesbarkeit eines Musters relevant. Sie bestimmt jedoch nicht allein dessen Stil. Die Wirkung entsteht ebenso aus der Zeichnung, der Farbwahl, dem Flor und dem Verhältnis von Motiv und offenem Grund.
Persische Teppichmuster arbeiten oft mit Wiederholung und Ordnung. Ein Motiv kann an mehreren Stellen erscheinen und durch Abstände, Drehungen oder Spiegelungen einen visuellen Rhythmus erzeugen. Bei einer Allover-Komposition ist besonders wichtig, dass die Übergänge zwischen den einzelnen Musterelementen über die Fläche hinweg ausgewogen bleiben. Die Gestaltung wirkt dadurch als zusammenhängendes Feld und nicht nur als Ansammlung einzelner Dekorationen. Diese Prinzipien erklären die Funktion eines Allover Designs, ohne dem vorliegenden Teppich nicht belegte Einzelmotive zuzuschreiben.
Die Mustertradition von Moud ist Teil einer größeren persischen Bildsprache. Viele Teppiche verbinden eine sorgfältige Flächenordnung mit Motiven aus der Pflanzenwelt und mit klaren Linien. In Werkstätten werden solche Gestaltungsmittel überliefert, verändert und an die jeweilige Arbeit angepasst. Der Reiz der handgeknüpften Ausführung liegt dabei auch darin, dass die Zeichnung nicht durch einen industriellen Druck entsteht, sondern aus einer Folge einzelner Knoten. Der Moud H1 wird als Allover Design geführt und bleibt damit in seiner beschriebenen Gestaltung klar eingeordnet.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus 100% Schurwolle und die Knotendichte von 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich ist 20 bis 30 Jahre alt und wird als sehr gut erhalten mit leichten Gebrauchsspuren beschrieben. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaften beziehen sich auf das konkrete Angebot und ergänzen die Einordnung als Moud Perserteppich.
Die Eignung für Fußbodenheizung ist eine praktische Besonderheit für Räume, in denen eine solche Heizung vorhanden ist. Wie bei jedem Teppich sollte die Verlegung fachgerecht erfolgen, damit Wärme, Luftzirkulation und Bodenbelag miteinander verträglich bleiben. Die Angabe macht keine Aussage über die Heizleistung eines bestimmten Systems. Sie beschreibt die ausgewiesene Verwendungsmöglichkeit dieses Teppichs.
Die leichten Gebrauchsspuren stehen im Zusammenhang mit dem Alter von 20 bis 30 Jahren. Zugleich lautet die Zustandsbewertung sehr gut. Damit wird weder ein neuwertiger Zustand behauptet noch werden die vorhandenen Spuren verschwiegen. Die handgeknüpfte Ausführung und die regionale Zuordnung nach Moud bleiben unabhängig davon die wesentlichen Angaben zu Herstellung und Herkunft.
FAQ
Wie reinige ich meinen Perserteppich richtig?
Für die laufende Pflege eignet sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. So lassen sich Staub und loser Schmutz entfernen, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte zunächst vorsichtig mit einem feuchten Tuch und mildem Seifenwasser gearbeitet werden. Starkes Reiben, aggressive Reinigungsmittel und eine durchnässende Behandlung sind zu vermeiden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein Fachbetrieb, der Erfahrung mit handgeknüpften Perserteppichen und Schurwolle hat.
Wo kann ich den Perserteppich Moud einsetzen?
Der Moud eignet sich für verschiedene Wohnbereiche wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur und Esszimmer. Sein Allover Design lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen kombinieren, weil die Fläche nicht von einem einzigen zentralen Motiv abhängig ist. Im Wohnzimmer kann er einen Sitzbereich gliedern, im Schlafzimmer eine textile Fläche schaffen und im Flur die Einrichtung ergänzen. Für die konkrete Platzierung sind Raumgröße, Möbelanordnung und die vorhandene Fußbodenheizung zu berücksichtigen.
Wie unterscheidet sich ein handgeknüpfter Teppich von einem maschinell hergestellten?
Bei einem handgeknüpften Teppich werden die Knoten einzeln von Hand gesetzt. Dadurch entsteht jedes Stück in einem eigenen Arbeitsprozess, während maschinell gefertigte Teppiche nach einem industriellen Ablauf hergestellt werden. Handgeknüpfte Teppiche können deshalb einen individuellen Charakter und eine enge Verbindung zur regionalen Handwerkstradition zeigen. Ihre Haltbarkeit hängt von mehreren Faktoren ab, etwa von Material, Konstruktion, Nutzung und Pflege. Beim Moud kommen handgeknüpfte Verarbeitung, 100% Schurwolle und eine Dichte von 350.000 Knoten pro Quadratmeter zusammen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |


















