









Perserteppich Moud 200 x 191 cm Wolle handgeknüpft
1941$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 200 x 191 cm | Muster: Kleinteiliges Feldermotiv | Zustand: Neu und unbenutzt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: F0139E40
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Für die Kette wird 100% Baumwolle verwendet. Die Verbindung dieser beiden Materialien gehört zu den grundlegenden Bestandteilen der traditionellen Teppichherstellung: Die Kette bildet das tragende Gerüst, während die Wollknoten den sichtbaren Flor aufbauen. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Dadurch entsteht ein textiles Gefüge, dessen Aufbau sich klar von maschinell gefertigten Bodenbelägen unterscheidet.
Die angegebene Knotendichte beträgt 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erfordert eine präzise Arbeitsweise und eine sorgfältige Abstimmung von Knoten, Reihen und Flor. Das Muster wird nicht lediglich auf eine fertige Oberfläche aufgetragen, sondern entsteht während des Knüpfens aus der Anordnung der einzelnen Knoten. Die handgeknüpfte Technik ist ein über Generationen weitergegebenes Verfahren und macht jeden Teppich zu einem eigenständigen Stück.
Schurwolle wird bei Orientteppichen traditionell wegen ihrer natürlichen, angenehm weichen Oberfläche eingesetzt. Sie bildet einen belastbaren Flor und lässt sich in differenzierten Farbtönen färben. Baumwolle wird als Kettenmaterial verwendet, weil sie dem inneren Aufbau eine regelmäßige Grundlage gibt. Bei diesem Teppich sind Flor und Kette ausdrücklich mit ihren jeweiligen Materialien angegeben: Schurwolle für den sichtbaren Flor und Baumwolle für die Kette.
Herkunft und Tradition
Der Moud Teppich stammt aus der Region Moud in der Provinz Khorasan im Iran. Moud ist damit zugleich die regionale Bezeichnung, unter der diese Teppichtradition bekannt ist. Khorasan gehört zu den bedeutenden historischen Teppichlandschaften Irans. Über lange Zeit entwickelten sich dort eigene Kenntnisse im Umgang mit Wolle, Farbstoffen, Knüpftechniken und Musteraufbau. Die Herstellung von Teppichen ist in solchen Regionen eng mit dem handwerklichen Wissen lokaler Weber verbunden.
Die Teppichtradition von Khorasan ist durch eine große Bandbreite an Formen und regionalen Ausprägungen geprägt. Teppiche aus dieser Landschaft werden mit sorgfältiger Web- und Knüpfarbeit, einer ausgeprägten Mustervielfalt und der Verwendung geeigneter Materialien verbunden. Das Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, das Eintragen der Schussfäden und das Ausarbeiten der Oberfläche wird innerhalb der handwerklichen Tradition weitergegeben. Der Moud steht in diesem Zusammenhang für eine Herkunft, die nicht nur einen Ort bezeichnet, sondern auch eine gewachsene Art der Teppichherstellung.
Iranische Orientteppiche haben eine lange Geschichte als Gebrauchsgegenstände und als textile Ausdrucksform. Ihre Herstellung verbindet eine praktische Funktion mit einer sorgfältig geplanten Gestaltung. Ein Teppich dient als Bodenbelag, kann einen Raum gliedern und trägt zugleich die charakteristischen Formen seiner Herkunft. In Khorasan treffen dabei handwerkliche Erfahrung und regionale Gestaltungstraditionen aufeinander. Die Bezeichnung Moud verweist auf diese Verbindung von Ort, Technik und überliefertem Musterverständnis.
Die Herstellung von Hand verlangt Geduld und eine genaue Orientierung an der vorgesehenen Zeichnung. Jede Reihe muss mit den bereits geknüpften Bereichen zusammenpassen, damit Konturen, Felder und Übergänge erkennbar bleiben. Gerade bei kleinteiligen Entwürfen ist diese Abstimmung wichtig. Die regionale Tradition erklärt daher, weshalb Moud Teppiche häufig mit einer differenzierten Zeichnung und einer sorgfältigen Ausführung verbunden werden. Dieser Teppich wird als Perserteppich aus dem Iran eingeordnet und gehört damit zur iranischen Teppichtradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als kleinteiliges Feldermotiv beschrieben. Ein Feldermotiv gliedert die Fläche in mehrere abgegrenzte Bereiche, die gemeinsam eine geordnete Gesamtkomposition bilden. Die einzelnen Felder können durch Linien, Farbübergänge oder wiederkehrende Ornamente voneinander unterschieden werden. Bei einer kleinteiligen Anlage liegt die gestalterische Wirkung in der Vielzahl kleiner Formen und in ihrer regelmäßigen Verbindung über die gesamte Teppichfläche.
In der Moud-Tradition begegnen florale Motive und geometrische Formen. Florale Zeichnungen können Blätter, Blüten und Ranken aufgreifen, während geometrische Elemente durch klare Linien, Winkel und symmetrische Ordnungen bestimmt werden. Solche Formen werden in der iranischen Teppichgestaltung häufig miteinander verbunden. Dabei entsteht kein zufälliges Nebeneinander, sondern ein System aus wiederkehrenden Zeichen, Rahmen und Feldern. Das hier angegebene kleinteilige Feldermotiv ordnet die Musterfläche in dieser Tradition ein, ohne dem einzelnen Stück zusätzliche, nicht beschriebene Ornamente zuzuschreiben.
Die überlieferte Farbgestaltung von Moud Teppichen reicht von sanften Erdtönen bis zu kräftigen, leuchtenden Farben. Diese Farbgruppen können innerhalb einer Komposition miteinander ausbalanciert werden und den Wechsel zwischen größeren Flächen und kleinen Details unterstützen. Farben übernehmen dabei nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie helfen, Felder zu trennen, Konturen sichtbar zu machen und die Hierarchie der Muster zu bestimmen. Bei einem kleinteiligen Entwurf ist die Abstimmung von Farbflächen und Linien besonders relevant, weil viele einzelne Elemente auf engem Raum zusammenwirken.
Traditionelle iranische Muster können sowohl von floralen Vorstellungen als auch von geometrischer Ordnung geprägt sein. Ihre Wirkung entsteht durch Wiederholung, Symmetrie, Rhythmus und die Beziehung zwischen Innenfeldern und Rahmungen. Ein solches Muster lässt sich in klassische ebenso wie in zeitgemäße Wohnumgebungen einordnen, weil die Gestaltung nicht an eine einzige Raumfunktion gebunden ist. Der Teppich wird als geeignet für verschiedene Räume beschrieben, darunter Arbeitszimmer, Esszimmer und Schlafzimmer. Das kleinteilige Feldermotiv bildet dabei den bestimmenden visuellen Charakter.
Bei handgeknüpften Teppichen wird die Zeichnung direkt in der Struktur aufgebaut. Kleine Musterteile werden aus einzelnen Knoten entwickelt, wodurch Konturen, Flächen und Übergänge mit dem Flor verbunden sind. Die hohe Knotendichte unterstützt die differenzierte Ausarbeitung eines solchen Entwurfs. Sie erklärt, weshalb bei Moud Teppichen eine vielteilige Musterordnung und eine sorgfältige Darstellung regionaler Formen zusammen gedacht werden. Das Design bleibt dabei an die im Stück genannte Beschreibung gebunden: ein kleinteiliges Feldermotiv im Stil traditioneller orientalischer und persischer Gestaltung.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Als weitere Eigenschaft wird eine Dicke von etwa 10 mm angegeben. Er ist für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angabe beschreibt seine vorgesehene Verwendung im Wohnbereich und ergänzt die Einordnung als Bodenbelag für unterschiedliche Räume. Genannt werden insbesondere Arbeitszimmer, Esszimmer und Schlafzimmer.
Eine Besonderheit des Stücks ist außerdem die Verbindung von handgeknüpfter Ausführung, Schurwollflor und Baumwollkette. Die hohe Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine eng ausgearbeitete Teppichstruktur. Zusammen mit dem kleinteiligen Feldermotiv entsteht ein Stück, bei dem Material, Technik und Muster eng miteinander verbunden sind. Die Herkunft aus Moud in Khorasan und die Einordnung als Perserteppich benennen den kulturellen und regionalen Rahmen dieser Arbeit.
FAQ
Wie pflege ich den Moud Perserteppich richtig?
Eine regelmäßige, schonende Pflege ist vorgesehen. Der Teppich kann mit einer sanften Bürste abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei Flecken wird empfohlen, die betreffende Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abzutupfen. Reiben sollte vermieden werden, weil dadurch die Oberfläche unnötig beansprucht werden kann. Eine ruhige und vorsichtige Behandlung entspricht der handgeknüpften Ausführung und erhält die textile Oberfläche im täglichen Gebrauch.
Woher kommt der Moud Teppich?
Der Moud Teppich stammt aus der Region Moud in der Provinz Khorasan im Iran. Khorasan ist für seine Teppichwebtechniken und seine reichen kulturellen Traditionen bekannt. Moud bezeichnet dabei die Herkunftsregion und steht zugleich für eine eigenständige iranische Teppichtradition. Die Einordnung als Perserteppich ergibt sich aus dieser Herkunft aus dem Iran.
Was macht handgeknüpfte Teppiche besonders?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln in die Kette eingearbeitet. Diese Arbeitsweise verlangt Geschick, Zeit und eine genaue Orientierung an der vorgesehenen Zeichnung. Die Knotendichte und die Musterstruktur entstehen somit unmittelbar während der Herstellung. Beim Moud verbinden sich diese Technik, der Flor aus Schurwolle und die Baumwollkette mit einem kleinteiligen Feldermotiv. Dadurch ist der Teppich als eigenständiges handwerkliches Stück und nicht als bloße maschinelle Nachbildung einzuordnen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |


















