







Perserteppich Moud 145 x 100 cm Schurwolle handgeknüpft
615$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: hoch | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 150 x 100 cm | Muster: Orientalisch, bachtiarisches Design | Zustand: Gebraucht, in gutem Zustand
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 81C602DA
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 100% reiner Schurwolle. Die Wolle bildet den Flor und gibt der Oberfläche ihre textile Struktur. Schurwolle wird bei handgeknüpften Teppichen eingesetzt, weil sie eine weiche Haptik mit einer belastbaren Faser verbindet. Dadurch eignet sich das Material für einen Teppich, der im Wohnbereich regelmäßig betreten werden kann. Die natürliche Beschaffenheit der Wolle unterstützt außerdem ein angenehmes Gefühl unter den Füßen.
Bei der Handknüpfung entsteht der Teppich Knoten für Knoten. Die einzelnen Knoten werden von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet und anschließend durch Scheren und Ausrichten zu einer gleichmäßigen Florfläche zusammengeführt. Diese Arbeitsweise unterscheidet ein handgeknüpftes Stück von maschinell gefertigten Teppichen. Die im Ausgangstext beschriebene hohe Knotendichte verleiht der Fläche eine kompakte Struktur und trägt dazu bei, dass Muster und Konturen klar zur Geltung kommen.
Die Florhöhe beträgt 6 mm. Ein solcher Flor bleibt vergleichsweise niedrig und lässt die Zeichnung des Teppichs unmittelbar sichtbar werden. Zugleich kann die Wolle ihre charakteristische Oberfläche behalten, ohne dass die Musterwirkung durch einen hohen Flor verdeckt wird. Die handwerkliche Verarbeitung, die reine Schurwolle und die niedrige Florhöhe bestimmen gemeinsam den Aufbau dieses Einzelstücks.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Moud Perserteppich bezeichnet und der historischen persischen Teppichtradition zugeordnet. Moud gehört zu den bekannten Bezeichnungen innerhalb der iranischen Teppichwelt. Iranische Knüpfteppiche werden in unterschiedlichen Regionen mit jeweils eigenen Vorstellungen von Farbe, Ornament und Aufbau gefertigt. Die Bezeichnung Moud verweist hier auf die überlieferte persische Herkunft des Teppichtypus, während das regionale Design als bachtiarisch angegeben ist.
Der Bachtiar-Raum besitzt eine lange Tradition der Teppichherstellung. In den dort gepflegten Formen verbinden sich handwerkliche Erfahrung, lokale Bildsprache und die Weitergabe von Mustern über Generationen. Bachtiarische Teppiche sind häufig durch eine deutliche, gut lesbare Komposition geprägt. Florale Formen können mit geometrischen Elementen verbunden werden; ebenso kommen abstrahierte Darstellungen vor, die aus der Natur und dem täglichen Leben der Region hervorgegangen sind.
Die Arbeit am Webstuhl oder am Knüpfrahmen war in vielen persischen Regionen nicht nur eine technische Tätigkeit, sondern Teil der lokalen Kultur. Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Scheren des Flors und das Ordnen der Farben wurden innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich bewahrt diese Abfolge in seiner Struktur. Jeder Abschnitt entsteht nacheinander, sodass die Ausführung von der Vorbereitung des Grundgewebes bis zur abschließenden Bearbeitung des Flors von Hand geprägt ist.
Die Herkunftsangabe ordnet diesen Teppich dem 21. Jahrhundert zu. Damit steht er in einer zeitgenössischen Ausführung der persischen und bachtiarischen Tradition. Tradition bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass ein Stück aus einer früheren Epoche stammen muss. Vielmehr werden vertraute regionale Gestaltungsprinzipien und die handwerkliche Knüpftechnik in einer jüngeren Produktion weitergeführt. Der Moud-Typ und das bachtiarische Design verweisen somit auf zwei miteinander verbundene Ebenen: auf die persische Teppichkultur und auf die regionale Formensprache, die den Charakter der Gestaltung bestimmt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch beschrieben und trägt ein bachtiarisches Design. Bachtiarische Muster arbeiten häufig mit einer klaren Ordnung, in der geometrische und florale Abstraktionen miteinander erscheinen können. Die Formen werden nicht zwingend naturalistisch wiedergegeben. Blätter, Blüten, Ranken oder andere Anklänge an die Natur können vereinfacht, rhythmisiert und in eine symmetrische Komposition überführt werden.
Eine solche Gestaltung beruht auf dem Zusammenspiel von Wiederholung und Gliederung. Wiederkehrende Formen geben dem Muster einen Rhythmus, während die Anordnung der Elemente die Fläche in einzelne Bereiche ordnen kann. Symmetrische Lösungen sind in der bachtiarischen Tradition ebenso geläufig wie strukturierte geometrische Aufteilungen. Die genaue Musterwirkung entsteht dabei aus dem Verhältnis der Ornamente zueinander und aus der Präzision, mit der die Knoten die Zeichnung umsetzen.
Der Begriff orientalisch beschreibt die übergeordnete Musterwelt des Teppichs. Er steht für eine dekorative Bildsprache, in der Ornamente, Linien und Flächen zu einer zusammenhängenden Komposition verbunden werden. Das bachtiarische Regionaldesign konkretisiert diese allgemeine Einordnung. Es bringt die für die Region typische Verbindung aus kräftig wirkender Ornamentik, geometrischer Ordnung und floraler Abstraktion in den Entwurf ein, ohne dass der Teppich auf ein einziges Motiv reduziert werden muss.
Die Gestaltung ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch bezeichnet. Damit wird der Teppich in eine Formensprache eingeordnet, die auf überlieferten persischen Entwürfen aufbaut. Solche Muster können in klassischen wie auch in moderner eingerichteten Räumen verwendet werden, weil ihre Wirkung aus der ausgewogenen Flächenaufteilung und dem wiedererkennbaren Ornament entsteht. Bei diesem Stück bleibt die konkrete Ausführung an die Handarbeit gebunden: Die Zeichnung wird nicht nur gedruckt, sondern durch die Anordnung der Knoten im Flor aufgebaut.
Das Design stellt damit eine Verbindung zwischen Moud-Bezeichnung und bachtiarischer Mustertradition her. Die regionale Herkunft der Gestaltung zeigt sich in der Art, wie florale und geometrische Elemente zusammengeführt werden. Gleichzeitig gehört die Gesamtwirkung zur größeren persischen Teppelkultur. Die Muster sind dekorativ, aber auch Ausdruck einer überlieferten visuellen Ordnung, die in Knüpfwerkstätten über lange Zeit weiterentwickelt wurde.
Besonderheiten
Der Teppich befindet sich in gebrauchtem, gutem Zustand. Diese Zustandsangabe beschreibt ihn als bereits genutzt und zugleich gut erhalten. Die Oberfläche besteht aus dem handgeknüpften Schurwollflor mit der angegebenen Florhöhe. Als rechteckiger Teppich besitzt er die klassische, für viele Räume geeignete Grundform.
Eine weitere ausdrücklich genannte Eigenschaft ist die Eignung für Fußbodenheizung. Die Schurwolle besitzt thermische Eigenschaften, die mit der Nutzung über einer Fußbodenheizung vereinbar sind. Die Wärme kann durch den Teppich hindurch in den Raum wirken, während die Wollfaser selbst ein warmes Laufgefühl unterstützt. Die Pflege soll mit regelmäßiger Reinigung erfolgen. Bei Flecken wird eine schonende Behandlung mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel empfohlen; starke Chemikalien sollen vermieden werden.
FAQ
Wie pflege ich den Moud Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt Staub und lose Verschmutzungen aus dem Schurwollflor. Bei einem Fleck sollte die Stelle zeitnah mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starkes Reiben und aggressive Chemikalien sind zu vermeiden, damit die Wollfasern und die Farbwirkung geschont werden. Eine behutsame Reinigung passt zur handgeknüpften Verarbeitung und unterstützt den guten gebrauchten Zustand des Teppichs.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja. Der Moud Perserteppich ist für die Verwendung auf einer Fußbodenheizung geeignet. Seine Schurwolle besitzt thermische Eigenschaften, die mit dieser Heizungsart vereinbar sind. Die Wärme wird nicht grundsätzlich durch den Teppich ausgeschlossen, während die Wolloberfläche ein angenehmes Gefühl unter den Füßen vermittelt.
Woran erkenne ich, ob der Teppich original ist?
Bei der Prüfung eines handgeknüpften Perserteppichs sind Knotendichte, Material und Verarbeitung wichtige Merkmale. Auch die Rückseite kann Hinweise auf die handgeknüpfte Struktur und die Qualität der Ausführung geben. Zusätzlich können vorhandene Zertifikate oder Kaufbelege die Einordnung unterstützen. Eine einzelne Eigenschaft sollte dabei nicht isoliert betrachtet werden; das Zusammenspiel von Knoten, Schurwolle, Muster und handwerklicher Ausführung ist aussagekräftiger.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |















