






Perserteppich Meymey 152 x 105 cm Wolle handgeknüpft
751$
Handgeknüpfter Meymey Perserteppich | Knotendichte: 250.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 152 x 105 cm | Muster: Geometrisch mit Medaillon | Zustand: Perfekt, unbenutzt
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Beschreibung
Meymey Perserteppich
Material und Verarbeitung
Der Meymey Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor vollständig aus Schurwolle. Schurwolle wird aus der Wolle gesunder Schafe gewonnen und gehört zu den traditionellen Materialien der orientalischen Teppichherstellung. Als Naturfaser verbindet sie eine griffige Oberfläche mit einer angenehmen Weichheit. Ihre natürliche Struktur unterstützt die Strapazierfähigkeit des Flors und macht Wolle zu einem Material, das seit langer Zeit für textile Bodenbeläge verwendet wird.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet. Anschließend wird die Reihe verdichtet und der Flor auf eine gleichmäßige Höhe gebracht. Diese Arbeitsweise ermöglicht eine genaue Ausführung auch bei kleinteiligen Motiven. Die im Produkt angegebene Knotendichte beträgt 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten und steht damit in direktem Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Musters, nicht mit einer bestimmten Farb- oder Stilbezeichnung.
Die handgeknüpfte Herstellung unterscheidet sich von einer maschinellen Fertigung durch den unmittelbaren Einfluss der knüpfenden Person auf jeden Abschnitt des Teppichs. Kleine Abweichungen innerhalb des Musters sind bei einem handgefertigten Einzelstück Teil des Herstellungsprozesses. Der Flor aus Schurwolle verleiht dem Teppich eine textile, warme Anmutung. Seine Dicke wird mit etwa 8 mm angegeben, das Gewicht mit etwa 5 kg.
Der Teppich ist als perfekt und unbenutzt beschrieben. Zusätzlich ist er für die Verwendung auf einer Fußbodenheizung geeignet. Bei einer solchen Nutzung ist unabhängig vom Teppich auf eine fachgerechte Verlegung, eine ausreichende Luftzirkulation und die Hinweise des Heizungs- und Teppichfachbetriebs zu achten.
Herkunft und Tradition
Der Meymey wird als Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran bezeichnet. Iran besitzt eine jahrhundertealte, vielfach auch als jahrtausendealt beschriebene Tradition der Teppichknüpferei. In dieser Tradition sind Teppiche nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern auch textile Arbeiten, in denen handwerkliche Erfahrung, regionale Gestaltung und überlieferte Muster zusammenkommen. Die Bezeichnung Meymey verweist dabei auf die im Produkttext genannte Herkunftsregion.
Die iranische Teppichkultur umfasst zahlreiche lokale Zentren und unterschiedliche Arbeitsweisen. Je nach Region können sich Aufbau, Musterordnung, Farbwirkung und die Art der Ausführung voneinander unterscheiden. Gemeinsam ist den handgeknüpften Erzeugnissen die Verbindung von vorbereiteter Kette, eingetragenem Schuss und einzeln gesetzten Florknoten. Durch das wiederholte Scheren und Verdichten entsteht eine textile Fläche, auf der geometrische und florale Formen klar gegliedert werden können.
In der Beschreibung wird Meymey als eine Region genannt, in der der Teppichbau zur kulturellen Identität der lokalen Gemeinschaft gehört. Dort werden traditionelle Vorstellungen von Ornament und Komposition in handwerkliche Arbeit übersetzt. Die Weitergabe des Wissens von einer Generation an die nächste ist ein wesentlicher Bestandteil der persischen Knüpftradition. Sie betrifft nicht nur das Setzen der Knoten, sondern auch das Lesen von Vorlagen, das Einteilen von Flächen und die Abstimmung der einzelnen Musterbereiche.
Persische Teppiche werden traditionell in Handarbeit gefertigt. Dadurch entsteht kein vollständig standardisiertes Erzeugnis wie bei einer industriellen Serienproduktion. Die handwerkliche Ausführung lässt den Arbeitsprozess in der Struktur des Teppichs erkennbar werden. Zugleich erlaubt die Knüpftechnik eine differenzierte Darstellung von Medaillons, geometrischen Feldern und kleinen wiederkehrenden Ornamenten. Solche Gestaltungsmittel werden in der persischen Teppichkunst über lange Zeiträume hinweg weiterentwickelt und in regional unterschiedlichen Formen eingesetzt.
Die Herkunftsangabe Iran ordnet den Teppich in die persische Teppichtradition ein. Sie ist von einer reinen Stilbeschreibung zu unterscheiden: Ein geometrisches Muster kann in verschiedenen Ländern aufgegriffen werden, während die Bezeichnung Perserteppich hier die genannte iranische Herkunft bezeichnet. Meymey steht in diesem Zusammenhang für die im Ausgangstext genannte lokale Zuordnung und nicht lediglich für ein allgemeines Dekor.
Design und Muster
Das Muster des Teppichs ist geometrisch aufgebaut und enthält ein Medaillon. Ein Medaillon ist ein zentrales, meist deutlich abgegrenztes Ornament, das den Mittelpunkt der Komposition bildet. Es kann von weiteren Feldern, Linien oder wiederkehrenden Formen umgeben sein. Bei einem geometrischen Entwurf entsteht die Wirkung vor allem durch Achsen, klare Konturen, Wiederholungen und das Verhältnis zwischen der zentralen Form und ihrer Umgebung.
Die Beschreibung ordnet den Stil als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch ein. Traditionelle persische Muster beruhen häufig auf einer ausgewogenen Gliederung der Fläche. Ein zentrales Motiv kann mit einer Bordüre und ergänzenden Elementen verbunden werden, ohne dass die Gesamtordnung ihren ruhigen, symmetrischen Charakter verliert. Geometrische Formen geben der Komposition eine erkennbare Struktur und machen die einzelnen Musterzonen voneinander unterscheidbar.
In der persischen Ornamentik stehen geometrische und florale Gestaltung nicht grundsätzlich gegeneinander. Auch bei einem geometrisch bezeichneten Teppich können Linien, stilisierte Blätter oder vereinfachte Blüten in eine klar geordnete Formensprache übertragen werden. Die überlieferte Musterwelt umfasst sowohl streng wiederholte Elemente als auch Motive, die innerhalb eines Rahmens variiert werden. Entscheidend ist die Art, wie die Formen miteinander verbunden und über die Fläche verteilt werden.
Das Medaillon lenkt den Blick in die Mitte des Teppichs und schafft einen visuellen Bezugspunkt. Die umliegenden Musterbereiche stabilisieren diese Mitte und führen die Gestaltung zu den Rändern weiter. Bordüren haben in der Teppichkomposition nicht nur eine dekorative Funktion. Sie fassen das Innenfeld ein, schaffen einen Übergang zum Abschluss und helfen dabei, die Proportionen der gesamten Fläche lesbar zu halten.
Die Farbbeschreibung nennt eine lebhafte und zugleich dezente Palette, in der erdige Töne mit kräftigen Akzenten verbunden werden. Erdige Farben können einem traditionellen Entwurf eine zurückhaltende Grundwirkung geben, während einzelne Akzente die geometrischen Linien und das Medaillon hervorheben. Die konkrete Farbwirkung hängt dabei vom Zusammenspiel der einzelnen Töne, von der Beleuchtung und vom Umfeld ab. Der Teppich wird deshalb als Gestaltungselement beschrieben, das sich sowohl in elegante als auch in moderne Wohnräume einfügen lässt.
Das Muster verweist auf klassische persische Gestaltung, ohne den Teppich auf ein einzelnes florales Motiv zu reduzieren. Seine sichtbare Ordnung entsteht aus der Verbindung von zentralem Medaillon, geometrischer Formensprache und traditioneller Einteilung. So bleibt die Komposition klar lesbar und bewahrt zugleich die Vielschichtigkeit, die mit handgeknüpften orientalischen Teppichen verbunden ist.
Besonderheiten
Der Teppich ist als Unikat beschrieben. Bei einem handgeknüpften Einzelstück werden die Knoten nicht in einer identischen industriellen Wiederholung erzeugt. Deshalb kann kein zweiter Teppich exakt dieselbe Ausführung besitzen. Diese Einzigartigkeit ergibt sich aus dem handwerklichen Prozess und aus der individuellen Verbindung von Material, Muster und Knüpfarbeit.
Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die unbenutzte, perfekte Kondition, die Eignung für Fußbodenheizung, der Flor aus 100 Prozent Schurwolle und die traditionelle geometrische Gestaltung mit Medaillon. Die handgeknüpfte Konstruktion verbindet die textile Oberfläche mit einer Herstellung, bei der jeder Abschnitt von Hand ausgeführt wird. Dadurch eignet sich der Teppich als eigenständiges Element für unterschiedliche Wohnbereiche.
Seine Einordnung als Perserteppich aus Meymey verbindet die konkrete Ausführung mit der iranischen Teppichtradition. Das Muster kann in einer klassischen Einrichtung ebenso eingesetzt werden wie in einem zeitgenössisch eingerichteten Raum. Die Wirkung wird dabei durch die Platzierung, das Licht und die umgebenden Materialien mitbestimmt.
FAQ
Wie reinige ich den Meymey Perserteppich?
Für die regelmäßige Reinigung empfiehlt sich ein Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. So wird loser Schmutz aufgenommen, ohne den Wollflor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten, sauberen Tuch behandelt werden. Reiben ist zu vermeiden, damit der Fleck nicht tiefer in die Fasern gelangt und die Oberfläche nicht aufgeraut wird. Für eine gründliche Reinigung ist ein Fachbetrieb für Teppichreinigung die geeignete Anlaufstelle. Dort kann die Reinigung auf Schurwolle, die handgeknüpfte Struktur und den jeweiligen Verschmutzungsgrad abgestimmt werden.
Kann ich den Teppich im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer verwenden?
Ja. Der Meymey eignet sich laut Beschreibung sowohl für das Wohnzimmer als auch für das Schlafzimmer. Seine handgeknüpfte Konstruktion, der Flor aus Schurwolle und das traditionelle Muster mit Medaillon machen ihn für beide Wohnbereiche passend. Im Wohnzimmer kann er die Sitzgruppe oder einen klar gegliederten Bereich definieren. Im Schlafzimmer kann er als textile Fläche neben dem Bett oder im übrigen Raum eingesetzt werden. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet. Bei der Verlegung sollten die technischen Hinweise der Heizung und eine sichere, ebene Auflage berücksichtigt werden.
Wie finde ich den richtigen Platz für den Teppich?
Der passende Platz hängt von der Raumaufteilung und der vorhandenen Einrichtung ab. Sinnvoll ist ein Bereich, der regelmäßig genutzt, aber nicht außergewöhnlich stark beansprucht wird. So bleibt die textile Fläche im Alltag gut zugänglich, ohne unnötiger Belastung ausgesetzt zu sein. Das zentrale Medaillon kann dort wirken, wo die Teppichfläche frei sichtbar bleibt. Eine gute Beleuchtung unterstützt die Wahrnehmung der Farben und der geometrischen Struktur. Bei der Entscheidung sollten außerdem Möbelkanten, Türen, Laufwege und die Möglichkeit einer sicheren, ebenen Ausrichtung berücksichtigt werden.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















