









Perserteppich Meymeh 310 x 215 cm Wolle handgeknüpft
1505$
Handgeknüpfter Meymeh Perserteppich | Knotendichte: ca. 200.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 310 x 215 cm | Zustand: Neu, sehr gut | Stil: traditionell persisch und orientalisch
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Beschreibung
Meymeh Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus 100% Schurwolle. Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Damit sind die beiden im Teppich verwendeten Grundmaterialien klar benannt: Wolle prägt den sichtbaren Flor, während Baumwolle die Grundlage des Knüpfaufbaus bildet. Die Ausführung verbindet einen natürlichen Wollflor mit einer Baumwollkette und folgt damit einer klassischen Materialaufteilung orientalischer Teppiche.
Die Fertigung von Hand bedeutet, dass die einzelnen Knoten nicht durch eine Maschine, sondern Schritt für Schritt in das vorbereitete Grundgerüst eingearbeitet werden. Nach jeder Reihe wird das Gewebe weiter verdichtet und der Flor anschließend bearbeitet. So entsteht ein textile Oberfläche, deren Herstellung unmittelbar mit dem handwerklichen Aufbau des Teppichs verbunden ist. Die angegebene Knotendichte von etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter beschreibt die Feinheit der Knüpfung und erlaubt eine differenzierte Ausarbeitung traditioneller Ornamente.
Schurwolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer natürlichen Eignung für einen belastbaren Flor verwendet. Sie lässt sich präzise verarbeiten und nimmt Farben auf eine für orientalische Knüpfarbeiten typische Weise auf. Baumwolle wird als Kettenmaterial eingesetzt, weil sie dem Knüpfvorgang eine gleichmäßige Grundlage gibt. Bei diesem Stück bleibt die Materialangabe auf Schurwolle im Flor und Baumwolle in der Kette beschränkt; weitere Fasern oder Beimischungen sind nicht angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Meymeh im Iran, in der Region zwischen Isfahan und Ghoum. Meymeh gehört damit in den Zusammenhang der persischen Knüpftradition, die über viele Generationen hinweg in unterschiedlichen Orten und Werkstätten weiterentwickelt wurde. Persische Teppiche werden nicht nur über ihre Herkunft, sondern auch über die Verbindung von Material, Knüpftechnik, Farbgestaltung und überlieferten Formen verstanden. Jeder regionale Zusammenhang bringt eigene handwerkliche Erfahrungen in die Herstellung ein.
Der Iran besitzt eine lange Geschichte der Teppichherstellung. In vielen Gegenden waren Teppiche Bestandteil des täglichen Lebens und zugleich Ausdruck lokaler Gestaltung. Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, das Schlichten des Flors und die Bearbeitung der Oberfläche wurde traditionell durch praktische Arbeit weitergegeben. Diese Art der Weitergabe erklärt, weshalb persische Teppiche trotz gemeinsamer Grundprinzipien unterschiedliche regionale Handschriften zeigen können.
Meymeh liegt in einem kulturellen Raum, der durch die Nähe zu bedeutenden persischen Teppichzentren geprägt ist. Isfahan ist für fein komponierte höfische und florale Teppichkunst bekannt, während Ghoum für seine eigene, detailreiche Knüpftradition steht. Die Nennung dieser Orte beschreibt den geographischen Zusammenhang von Meymeh, nicht die Herkunft dieses Teppichs aus einem anderen Zentrum. Der konkrete Herkunftsort dieses Stücks ist Meymeh.
Zur persischen Tradition gehört die genaue Planung eines Teppichs vor dem eigentlichen Knüpfen. Ein Entwurf kann die Anordnung von Feld, Bordüren und wiederkehrenden Motiven vorgeben. Die Knüpferinnen und Knüpfer übertragen diese Ordnung anschließend Knoten für Knoten in das Gewebe. Dabei entsteht kein industriell identisches Erzeugnis, sondern ein von der manuellen Arbeit geprägtes Einzelstück. Kleine Abweichungen innerhalb der Ausführung sind ein typisches Ergebnis des handwerklichen Prozesses.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist bei diesem Stück auf seine Herkunft aus dem Iran. Sie ist nicht lediglich eine Bezeichnung für eine bestimmte Dekorationsrichtung. Entscheidend sind die iranische Herkunft und die persische Knüpftradition, in deren Rahmen Meymeh steht. Die regionale Zuordnung bleibt dabei von allgemeinen Musterbezeichnungen zu unterscheiden: Ein Motiv kann in verschiedenen Orten verwendet werden, während die Herkunft den tatsächlichen Herstellungsort bezeichnet.
Design und Muster
Die Stilangabe beschreibt diesen Teppich als traditionell persisch und orientalisch. In der persischen Teppichgestaltung entsteht der Gesamteindruck häufig aus dem Zusammenspiel eines zentralen Feldes, einer umlaufenden Bordüre und kleinerer Füllornamente. Diese Grundordnung kann streng symmetrisch angelegt sein oder eine freiere Wiederholung von Formen zeigen. Welche konkrete Komposition dieses Stück besitzt, ist in den Produktangaben nicht näher bezeichnet; die stilistische Einordnung verweist jedoch auf die klassische persische Formensprache.
Traditionelle persische Entwürfe arbeiten oft mit floralen Ranken, Blättern, Blüten, Rosetten und geschwungenen Linien. Daneben kommen geometrische Formen, Medaillons und rhythmisch wiederkehrende Bordüren vor. Solche Elemente werden nicht zufällig verteilt, sondern aufeinander abgestimmt, damit das Muster über die gesamte Fläche hinweg zusammenhängend wirkt. Die hohe handwerkliche Auflösung einer dichten Knüpfung unterstützt grundsätzlich die Wiedergabe feiner Linien und kleiner Ornamentdetails.
Ein Teppichmuster besitzt in der persischen Kultur häufig eine dekorative und eine ordnende Funktion. Ranken können Flächen verbinden, Bordüren einen klaren Rahmen schaffen und wiederholte Formen einen ruhigen Rhythmus erzeugen. Historische Muster wurden über lange Zeiträume weitergegeben und dabei regional verändert. Deshalb lassen sich in der persischen Teppichkunst sowohl streng überlieferte als auch individuell interpretierte Gestaltungen finden.
Die traditionelle Wirkung entsteht nicht nur durch einzelne Motive, sondern auch durch Proportion, Wiederholung und den Übergang zwischen den verschiedenen Musterzonen. Ein Feld kann als geschlossenes Ganzes gelesen werden, während die Bordüre den Blick führt und die äußeren Grenzen betont. Handgeknüpfte Teppiche setzen diese Gestaltung nicht durch einen Druckvorgang um. Das Muster wird während der Arbeit aus einzelnen Knoten aufgebaut und erhält dadurch seine textile Tiefe.
Orientalische Teppiche werden häufig nach ihrer Herkunft, ihrer technischen Ausführung oder ihrer Mustertradition beschrieben. Bei diesem Stück ist Meymeh der Herkunftsbezug, während die Stilangabe auf eine traditionelle persisch-orientalische Gestaltung hinweist. Eine konkrete Musterbezeichnung wie ein bestimmtes Medaillon-, Blumen- oder Rankenmotiv ist nicht genannt. Daher bleibt die Beschreibung bei der belegten stilistischen Einordnung und schreibt dem einzelnen Teppich keine zusätzlichen Motive zu.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Als besondere praktische Eigenschaft ist seine Eignung für Fußbodenheizung angegeben. Diese Angabe bezieht sich auf die Nutzung des Teppichs im Wohnbereich und ergänzt die Informationen zu Herkunft, Material und handgeknüpfter Verarbeitung.
Seine Besonderheit liegt außerdem in der Verbindung aus iranischer Herkunft, handwerklicher Herstellung und der angegebenen feinen Knotendichte. Ein handgeknüpftes Einzelstück entsteht in einem individuellen Arbeitsprozess. Dadurch unterscheidet es sich grundsätzlich von einem maschinell reproduzierten Teppich. Die Bezeichnung als Unikat beschreibt den einzelnen Charakter dieses Exemplars, ohne eine zusätzliche Provenienz oder ein bestimmtes Alter zu behaupten.
FAQ
Wie kann ich diesen Perserteppich reinigen und pflegen?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. So wird loser Schmutz entfernt, ohne den Wollflor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Direkte, andauernde Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben und das Material geschont werden. Bei starken oder hartnäckigen Verschmutzungen sollte eine Fachkraft für Teppichreinigung hinzugezogen werden. Eine fachgerechte Behandlung ist besonders bei handgeknüpften Teppichen sinnvoll, weil Material, Knüpfaufbau und Färbung berücksichtigt werden müssen.
Was macht einen handgeknüpften Teppich hochwertig?
Mehrere Merkmale sind gemeinsam zu betrachten. Die Knotendichte gibt Hinweise darauf, wie fein ein Teppich geknüpft ist und wie differenziert kleine Formen ausgearbeitet werden können. Ebenso wichtig sind die verwendeten Materialien und die Sorgfalt der handwerklichen Verarbeitung. Bei diesem Teppich bestehen Flor und Kette aus den angegebenen natürlichen Materialien Schurwolle und Baumwolle. Die Herstellung von Hand verbindet diese Materialien mit einem individuellen Knüpfprozess. Eine einzelne Kennzahl allein beschreibt daher nicht die gesamte Qualität; Material, Technik und Ausführung gehören zusammen.
Woran erkennt man einen echten Perserteppich?
Ein Perserteppich wird über seine Herkunft aus dem Iran und seine persische Knüpftradition eingeordnet. Bei einem handgeknüpften Teppich lassen sich die Knoten auf der Rückseite nachvollziehen, während das Muster aus einzelnen Arbeitsschritten im Gewebe entsteht. Eine gewisse Unregelmäßigkeit kann dabei auf die Handarbeit hinweisen und ist nicht automatisch ein Fehler. Auch Knotendichte, Materialien und charakteristische Gestaltung werden zur Beurteilung herangezogen. Bei diesem Exemplar sind Meymeh als Herkunft, die handgeknüpfte Verarbeitung sowie Schurwolle im Flor und Baumwolle in der Kette angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















