




Perserteppich Maschhad 306 x 200 cm handgeknüpft
1308$
Handgeknüpfter Maschhad Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Größe: 306 x 200 cm | Farben: Rot, Blau, Lila | Muster: Florales Design mit klassischem Medaillon | Zustand: Sehr gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 65CE9819
Beschreibung
Maschhad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Maschhad Perserteppich ist handgeknüpft. Seine Herstellung gehört damit zu einer überlieferten Form der Teppicharbeit, bei der das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird. Anders als bei maschinell gefertigten Bodenbelägen entsteht die Zeichnung während des Knüpfens unmittelbar auf dem Webstuhl. Die Ausführung erfordert Zeit, Konzentration und ein sicheres Verständnis für die einzelnen Gestaltungselemente.
Die Knüpfung bildet die Grundlage für die feine Ausarbeitung floraler Formen und des klassischen Medaillons. Eine hohe Knotendichte ermöglicht bei Maschhad-Teppichen eine differenzierte Wiedergabe von Linien, Blüten und Blattmotiven. Für Teppiche dieser Art werden traditionell Wolle oder Seide verwendet. Welche Faser bei diesem Einzelstück im Flor eingesetzt wurde, ist nicht angegeben; deshalb wird hier keine bestimmte Materialzusammensetzung behauptet.
Handgeknüpfte Teppiche werden Reihe für Reihe aufgebaut. Nach dem Einbringen der Knoten werden die Schussfäden geführt und die entstandenen Bereiche verdichtet. Anschließend kann der Flor geschoren und die Oberfläche ausgearbeitet werden. Dieser Ablauf erklärt die textile Tiefe solcher Teppiche und die klare Verbindung zwischen Handarbeit, Muster und Oberfläche. Bei einem Maschhad steht die Verarbeitung in engem Zusammenhang mit der iranischen Knüpftradition.
Die Knotendichte dieses Teppichs ist mit 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine solche Dichte wird bei Maschhad-Teppichen mit einer detaillierten Musterzeichnung verbunden. Sie unterstützt die präzise Ausarbeitung von floralen Einzelheiten und des zentralen Medaillons. Der Teppich ist sehr gut erhalten, was den gepflegten Zustand der vorhandenen Knüpfung und Oberfläche beschreibt.
Herkunft und Tradition
Maschhad liegt im Osten Irans und ist eine der größten Städte Persiens. Die Stadt ist als Herkunftsort einer eigenständigen Teppichtradition bekannt. Maschhad-Perserteppiche stehen in der iranischen Knüpfkunst für eine Verbindung aus handwerklicher Fertigung, ausgearbeiteten Ornamenten und einer Farbgestaltung, in der Rot häufig eine wichtige Rolle spielt. Die Bezeichnung Maschhad verweist hier auf die Stadt und die mit ihr verbundene persische Teppichtradition.
Die Teppichherstellung in Maschhad ist Teil einer langen regionalen Kultur des Knüpfens. Wissen über Webstuhl, Knoten, Farbwirkung und Musteraufbau wurde über Generationen weitergegeben. Erfahrene Kunsthandwerker verbinden dabei praktische Fertigkeiten mit einem überlieferten Formenschatz. Jeder Abschnitt des Arbeitsprozesses verlangt Aufmerksamkeit: Die Grundordnung muss erhalten bleiben, die Wiederholungen müssen zusammenpassen und die Konturen der Ornamente müssen im Gesamtbild lesbar bleiben.
Persische Teppiche werden nicht nur nach ihrer Funktion als Bodenbelag betrachtet, sondern auch nach ihrer Herkunft und ihrer gestalterischen Sprache. Bei Maschhad-Teppichen zeigt sich diese Sprache häufig in einer großzügigen, floralen Ornamentik und in einer wirkungsvollen Mittelkomposition. Die handgeknüpfte Herstellung macht jeden Teppich zu einem einzelnen textilen Objekt, auch wenn bestimmte Musterfamilien und Farbideen in der Region wiederkehren.
Maschhad steht außerdem im Austausch mit anderen bedeutenden Zentren der persischen Teppichkunst. Isfahan-Teppiche sind für detaillierte, symmetrische Muster bekannt und bestechen häufig durch feine Seidenoberflächen. Tabriz-Teppiche werden ebenfalls mit hoher Knotendichte und einer großen Vielfalt an Designs verbunden. Nain und Kashan zählen ebenso zu den bekannten Namen der persischen Teppichkultur. Diese Herkunftsbezeichnungen stehen jeweils für eigene regionale Traditionen; sie sind nicht mit dem Ursprung dieses Maschhad-Teppichs gleichzusetzen.
Die regionale Geschichte wird durch den praktischen Nutzen des Teppichs ergänzt. Maschhad-Teppiche können in unterschiedlichen Wohn- und Arbeitsbereichen eingesetzt werden. Ihre Musterordnung erlaubt eine Einbindung in verschiedenartige Einrichtungen, während die Farbpalette den Charakter des Raumes mitprägt. Die iranische Teppichkunst verbindet so handwerkliche Überlieferung, regionale Identität und eine Nutzung, die über den reinen Schutz des Bodens hinausgeht.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs ist floral angelegt und wird durch ein klassisches Medaillon in der Mitte bestimmt. Ein Medaillon ordnet die Komposition um ein zentrales Gestaltungselement. Es schafft einen klaren Mittelpunkt und gibt den umliegenden Ornamenten eine erkennbare Beziehung. Bei einer floralen Ausführung können Blüten, Blätter und geschwungene Ranken den zentralen Aufbau ergänzen und in den übrigen Feldern wiederkehren.
Florale Muster gehören zu den verbreiteten Ausdrucksformen persischer Teppiche. Sie können Naturformen stilisieren, ordnen und rhythmisch wiederholen, ohne eine botanisch genaue Abbildung anzustreben. Entscheidend ist das Verhältnis von Fläche, Kontur und Wiederholung. Feine Linien führen das Auge durch die Komposition, während größere Farbfelder dem Muster Ruhe und Gewicht geben. Das klassische Medaillon sorgt dabei für eine hierarchische Ordnung zwischen Zentrum und Umfeld.
Die im Teppich genannten Farben Rot, Blau und Lila bilden die ausgewiesene Farbpalette dieses Stücks. Rot ist bei Maschhad-Teppichen häufig die Grundfarbe und verleiht dem Gesamtbild eine warme, kräftige Wirkung. Blau setzt dazu einen deutlichen Kontrast und kann florale Konturen oder ergänzende Flächen hervorheben. Lila erweitert die Palette um einen nuancierten Ton. Das Zusammenspiel dieser Farben macht die Ornamentstruktur sichtbar, ohne eine andere Farbgebung zu behaupten.
Ein Medaillonmuster kann symmetrisch aufgebaut sein und von Bordüren eingefasst werden. Die Bordüre ist bei vielen persischen Teppichen ein wichtiges ordnendes Element: Sie rahmt das Innenfeld und führt die Musterung entlang der Längsseiten. Bei diesem Teppich ist ein klassisches Medaillon ausdrücklich genannt; weitere Einzelheiten zu Bordüren, Nebenfeldern oder konkreten Blütenformen sind nicht angegeben. Die Beschreibung bleibt deshalb bei der belegten floralen Gestaltung und dem zentralen Motiv.
Die Wirkung eines solchen Entwurfs entsteht aus dem Zusammenspiel von Zentrum, Pflanzenornamentik und Farbe. Der Blick findet zunächst den Mittelpunkt und nimmt anschließend die umliegenden floralen Details wahr. Die hohe angegebene Knotendichte unterstützt bei dieser Teppichart eine genaue Zeichnung. So verbindet das Design eine klare Gesamtordnung mit einer kleinteiligen ornamentalen Sprache, wie sie in der persischen Teppichkunst häufig gepflegt wird.
Im Vergleich zu anderen persischen Stilrichtungen bleibt die Herkunftsbezeichnung maßgeblich. Isfahan und Tabriz können ebenfalls florale und symmetrische Kompositionen zeigen, verfügen jedoch über eigene regionale Ausprägungen. Nain und Kashan sind ebenfalls für traditionelle Muster bekannt. Das florale Medaillon dieses Einzelstücks wird dadurch nicht zu einem Isfahan-, Tabriz-, Nain- oder Kashan-Teppich, sondern bleibt ein Gestaltungsmerkmal des Maschhad-Perserteppichs.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Ausführung, die angegebene hohe Knotendichte und das florale Muster mit klassischem Medaillon. Die Farbpalette umfasst Rot, Blau und Lila. Der Ursprung ist Persien, der Zustand wird als sehr gut erhalten beschrieben. Damit verbindet das Stück eine klar benannte Herkunft mit einer traditionellen persischen Musterordnung.
Die zentrale Komposition macht das Medaillon zum erkennbaren Bezugspunkt der Gestaltung. Gleichzeitig sorgen die floralen Elemente für eine bewegte, ornamentale Oberfläche. Die hohe Knotendichte ist bei Maschhad-Teppichen mit feinen Details verbunden. Der sehr gute Erhaltungszustand ergänzt diese Angaben um eine Aussage zur gegenwärtigen Beschaffenheit des Einzelstücks.
FAQ
Wie pflege ich einen Maschhad Perserteppich?
Eine regelmäßige, schonende Reinigung hilft dabei, die Oberfläche sauber zu halten. Für die laufende Pflege sollte der Teppich vorsichtig und ohne aggressive Behandlung gereinigt werden. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung, die auf handgeknüpfte persische Teppiche abgestimmt ist. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben Rot, Blau und Lila nicht unnötig ausbleichen. Die Pflege sollte immer die Handknüpfung und den vorhandenen sehr guten Erhaltungszustand berücksichtigen.
Woher stammen Maschhad Perserteppiche?
Maschhad Perserteppiche stammen aus Maschhad im Osten Irans. Maschhad ist eine der größten Städte Persiens und für seine reiche Teppichknüpftradition bekannt. Die Herkunft verbindet sich mit handwerklichem Wissen, einer ausgearbeiteten Ornamentik und der Verwendung hochwertiger Materialien bei Teppichen dieser Art. Dieses Einzelstück wird als Perserteppich aus Maschhad beziehungsweise Persien beschrieben.
Was macht Maschhad Teppiche besonders?
Maschhad Teppiche werden mit einer sorgfältigen handgeknüpften Verarbeitung, einer hohen Knotendichte und floralen Mustern verbunden. Ein klassisches Medaillon kann der Komposition einen klaren Mittelpunkt geben. Bei diesem Teppich kommen die Farben Rot, Blau und Lila hinzu. Die Kombination aus regionaler Herkunft, detaillierter Mustertradition und dem als sehr gut erhalten angegebenen Zustand macht seine charakteristischen Merkmale aus.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte |













