



Perserteppich Kolyai 176 x 103 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 3754$675$Aktueller Preis ist: 675$
Handgeknüpfter Kolyai Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 176 x 103 cm | Muster: Rautenförmige Motive mit zentralem Medaillon | Zustand: Gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 051C927D
Beschreibung
Kolyai Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kolyai Perserteppich ist handgeknüpft und aus hochwertiger Wolle gefertigt. Die Verarbeitung verbindet die traditionelle Knüpftechnik persischer Teppiche mit einem Material, das für seine Widerstandsfähigkeit und seinen angenehmen Griff bekannt ist. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Struktur des Teppichs eingearbeitet. Dadurch entsteht eine textile Oberfläche, deren Aufbau unmittelbar aus der handwerklichen Arbeit hervorgeht. Die Wolle bildet den Flor dieses Teppichs und verleiht ihm eine natürliche, griffige Beschaffenheit.
Die Knotendichte liegt bei 100.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht die Ausarbeitung klarer Konturen und feinerer Übergänge innerhalb eines Musters. Bei einem handgeknüpften Teppich hängt das Erscheinungsbild nicht allein von der Anzahl der Knoten ab, sondern auch von der Sorgfalt, mit der Farben, Linien und Flächen miteinander verbunden werden. Die rautenförmigen Motive und das zentrale Medaillon erhalten durch die dichte Knüpfung eine klar erkennbare Struktur.
Wolle wird im persischen Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet, weil sie robust und zugleich weich sein kann. Sie nimmt Farbe gut auf und unterstützt eine lebendige, stoffliche Wirkung der Muster. Bei der Verarbeitung dieses Teppichs steht die Wolle im Flor im Mittelpunkt; Angaben zu einem weiteren Kettmaterial liegen nicht vor. Die handgeknüpfte Konstruktion und der Wollflor bilden damit die ausdrücklich genannten Grundlagen dieses Einzelstücks.
Herkunft und Tradition
Der Kolyai gehört zur persischen Teppichtradition des westlichen Iran. Seine Herkunft wird mit Kermanschah verbunden, einer Region, die für unterschiedliche Formen der handwerklichen Teppichherstellung bekannt ist. Im Mittelpunkt dieser Tradition stehen lokal geprägte Muster, sorgfältig aufgebaute Farbflächen und die Weitergabe von Knüpfkenntnissen. Ein Kolyai entsteht nicht als industriell wiederholtes Produkt, sondern als einzelne Arbeit, in der die Entscheidung für Zeichnung, Farbanordnung und Knüpftechnik zusammenwirkt.
Die Teppichkultur im westlichen Iran ist von einer Verbindung zwischen nomadischen, dörflichen und städtischen Einflüssen geprägt. Diese unterschiedlichen Lebenswelten haben eine große Bandbreite an geometrischen Kompositionen hervorgebracht. Bei Kolyai-Teppichen wird die Zeichnung häufig über deutlich gegliederte Formen aufgebaut. Rauten, Medaillons und umlaufende Flächen können dabei so angeordnet werden, dass das Muster über die gesamte Teppichfläche zusammenhängend erscheint. Die Geometrie ist nicht bloß eine dekorative Zugabe, sondern ein wichtiges Ordnungsmittel der Gestaltung.
Das Knüpfen ist in vielen Regionen Irans ein über Generationen vermitteltes Handwerk. Kenntnisse über das Aufspannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Schließen einzelner Arbeitsabschnitte und das Ausarbeiten der Oberfläche werden durch praktische Erfahrung erworben. Bei einem handgeknüpften Kolyai greifen diese Arbeitsschritte ineinander. Die Knotendichte, die Wollqualität und die zeichnerische Anlage bestimmen gemeinsam, wie präzise das fertige Muster wirkt. Die Herstellung erfordert Zeit, Aufmerksamkeit und eine sichere Beherrschung der Technik.
Kermanschah steht dabei nicht für ein einziges, unveränderliches Muster. Die Region umfasst verschiedene Teppichtraditionen, deren Erscheinungsbilder sich voneinander unterscheiden können. Neben Kolyai werden im Zusammenhang mit Kermanschah auch Bakhtiari-Teppiche genannt. Bakhtiari-Muster können botanische und geometrische Elemente verbinden und ebenfalls kräftige Farben verwenden. Qum- und Tabriz-Teppiche gehören ebenfalls zu den bekannten persischen Teppicharten, unterscheiden sich jedoch durch jeweils eigene regionale und gestalterische Traditionen. Diese Namen bezeichnen unterschiedliche Herkunfts- und Stilzusammenhänge; sie machen aus diesem Kolyai keinen Qum- oder Tabriz-Teppich.
Die Bezeichnung Kolyai, auch Kolyaei geschrieben, verweist auf eine eigene Ausprägung innerhalb der persischen Teppichwelt. Ihre Gestaltung steht für die Verbindung aus regionaler Herkunft, geometrischer Ordnung und handwerklicher Fertigung. Die Geschichte dieses Typs lässt sich daher nicht allein über ein einzelnes Motiv erklären. Sie beruht ebenso auf der Nutzung von Wolle, der Arbeit am Knüpfstuhl und der Weitergabe von Fertigkeiten innerhalb der Webertradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird von rautenförmigen Motiven und einem zentralen Medaillon bestimmt. Die Raute ist eine klare geometrische Grundform. Sie kann Flächen gliedern, Blickrichtungen bündeln und innerhalb einer Komposition einen rhythmischen Wechsel erzeugen. Das Medaillon bildet dazu einen Mittelpunkt. Zusammen ergeben diese Elemente ein Muster, das aus einer zentralen Ordnung und wiederkehrenden geometrischen Formen aufgebaut ist.
Ein zentrales Medaillon lenkt die Wahrnehmung zur Mitte der Teppichfläche. Die darum angeordneten Rauten schaffen eine Verbindung zwischen Zentrum und übriger Zeichnung. In der persischen Teppichgestaltung können solche Beziehungen durch Wiederholung, Symmetrie und abgestufte Umrandungen sichtbar gemacht werden. Bei diesem Kolyai werden ausdrücklich rautenförmige Motive mit einem zentralen Medaillon genannt. Weitere einzelne Ornamente oder eine bestimmte Bordürenfolge sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.
Die Farbgebung arbeitet mit Rot und Senfgelb. Rot bringt eine kräftige, warme Grundwirkung in die Komposition, während Senfgelb einen erdigen gelben Akzent setzt. Beide Farben gehören zu einer Palette, die geometrische Muster deutlich hervorheben kann. Farbflächen unterstützen dabei die Lesbarkeit der Rauten und des Medaillons, indem sie benachbarte Formen voneinander absetzen oder miteinander verbinden. Die Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Farbton, Wolloberfläche und dichter Knüpfung.
Geometrische Muster haben in der persischen Teppichkunst eine lange und vielseitige Tradition. Ihre Wirkung beruht auf Linien, Winkeln, Wiederholungen und der Balance zwischen gefüllten und ruhigeren Flächen. Eine Raute kann als einzelnes Zeichen auftreten oder Teil eines größeren Netzwerks werden. Ein Medaillon kann den Mittelpunkt definieren, ohne die gesamte Zeichnung zu vereinheitlichen. Dadurch bleiben klare Strukturen und eine differenzierte Gesamtwirkung miteinander verbunden.
Die Gestaltung dieses Stücks ist nicht als freie Ansammlung einzelner Dekore angelegt, sondern als geordnete Komposition. Das zentrale Medaillon gibt eine Orientierung vor, während die Rauten den Blick über die Fläche führen. Rot und Senfgelb prägen die sichtbare Farbwirkung. Aussagen zu weiteren Farben, zu floralen Details oder zu einer bestimmten Bordüre enthält die Beschreibung nicht. Die charakteristischen Merkmale dieses Teppichs sind deshalb seine geometrischen Rauten, der Mittelpunkt und die genannte warme Farbkombination.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die handgeknüpfte Fertigung, der Flor aus hochwertiger Wolle und die Knotendichte von 100.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angaben beschreiben die technische Grundlage des Teppichs. Hinzu kommen die klar benannten Gestaltungselemente: rautenförmige Motive, ein zentrales Medaillon sowie die Farben Rot und Senfgelb.
Der Teppich befindet sich in gutem Zustand. Diese Zustandsangabe ergänzt die Beschreibung der handwerklichen und gestalterischen Eigenschaften. Der Kolyai verbindet damit eine regionale Zuordnung zu Kermanschah im Iran, die traditionelle Handknüpftechnik und eine geometrische Zeichnung. Seine Abmessungen und die übrigen Produktdaten gehören zur separaten Artikeldarstellung und werden hier nicht wiederholt.
Als Perserteppich aus dem Iran steht der Kolyai in einer klar benennbaren regionalen Tradition. Gleichzeitig bleibt jedes handgeknüpfte Stück ein eigenes Werk, weil die Knüpfarbeit, die Farbverteilung und die Zeichnung nicht vollkommen identisch wiederholt werden. Die Besonderheit dieses Teppichs liegt in der Verbindung seiner genannten Material- und Fertigungsmerkmale mit der charakteristischen Kolyai-Komposition.
FAQ
Wie pflege ich meinen Kolyai-Perserteppich?
Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Frische Verschmutzungen sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Dabei ist es sinnvoll, vorsichtig zu arbeiten und den Flor nicht unnötig zu reiben. Für eine gründlichere Entfernung tieferer Verschmutzungen wird eine professionelle Teppichreinigung alle paar Jahre empfohlen. Die genannte Pflege unterstützt den Erhalt der Oberfläche und der Farben, ohne die handgeknüpfte Struktur unnötig zu beanspruchen.
Woher stammen die Materialien für den Kolyai-Teppich?
Die Materialien für Kolyai-Teppiche stammen hauptsächlich aus der Region Kermanschah. Für den Flor wird hochwertige Wolle von lokalen Schafen verwendet. Diese Wolle wird als langlebig, weich und angenehm im Griff beschrieben. Beim vorliegenden Teppich ist Wolle das ausdrücklich genannte Flor- und Hauptmaterial. Eine zusätzliche Angabe zu einem Kettmaterial liegt nicht vor.
Wie unterscheidet sich der Kolyai von anderen Perserteppichen?
Kolyai-Teppiche sind durch rautenförmige Muster und die Verwendung warmer Farben wie Rot und Senfgelb gekennzeichnet. Häufig steht ein zentrales Medaillon im Mittelpunkt der Komposition. Im Vergleich zu anderen Perserteppichen wird bei Kolyai zudem oft eine höhere Knotendichte genannt, die eine detailreichere Gestaltung unterstützen kann. Der hier beschriebene Teppich verbindet diese gestalterischen Merkmale mit handgeknüpfter Fertigung und einer Knotendichte von 100.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












