Perserteppich Kerman 347 x 240 cm Naturfasern handgeknüpft

1460$

Handgeknüpfter Kerman Perserteppich | Knotendichte: 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Naturfasern | Größe: 347 x 240 cm | Muster: Traditionelles Design, inspiriert von Kerman und Keshan | Zustand: Antik und gut erhalten

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: AE8F5781 Kategorien: , ,

Inventarnummer: AE8F5781

Beschreibung

Kerman Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und aus hochwertigen Naturfasern gefertigt. Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten in einem fortlaufenden Arbeitsprozess gesetzt. Die Knüpferin oder der Knüpfer arbeitet Reihe für Reihe und formt dadurch Flor, Konturen und Farbflächen unmittelbar während der Herstellung. Anders als bei maschinell gefertigten Bodenbelägen entsteht so eine textile Struktur, in der die Ausführung der Muster eng mit der handwerklichen Arbeit verbunden ist.

Die angegebene Knotendichte beträgt 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Linien, Blütenformen und fein gegliederte Ornamente differenziert darzustellen. Sie steht außerdem für eine aufwendig ausgeführte Knüpfarbeit, bei der zahlreiche einzelne Knoten zu einer geschlossenen Fläche verbunden werden. Die verwendeten Naturfasern bilden dabei den Flor dieses Teppichs. Ihre textile Oberfläche macht die handgeknüpfte Konstruktion sichtbar und verleiht dem Stück die für Naturmaterialien typische haptische Präsenz.

Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster nicht lediglich auf eine fertige Fläche gedruckt. Die Farbverteilung entsteht im Zusammenhang mit den gesetzten Knoten, und der Flor wird während der Fertigung gleichmäßig aufgebaut. Dadurch können selbst traditionelle Entwürfe mit kleinen Übergängen und fein abgestuften Flächen ausgearbeitet werden. Die Verbindung aus Naturfasern, handwerklicher Knüpftechnik und der genannten Knotendichte beschreibt die wesentlichen technischen Merkmale dieses Stücks.

Herkunft und Tradition

Der Ursprung dieses Perserteppichs ist Yazd im Süden Persiens. Yazd besitzt eine lange Tradition der handgeknüpften Teppichherstellung. In der Stadt und ihrer Region wurden Teppiche über viele Generationen nach überlieferten Methoden gefertigt. Die Herstellung verbindet dabei die Kenntnis traditioneller Muster mit der praktischen Erfahrung im Umgang mit Fasern, Farben und der Knotentechnik.

Yazd liegt in einem kulturell geprägten Gebiet, in dem textile Handarbeiten eine wichtige Rolle spielen. Teppiche aus Yazd werden mit der Geschichte und den kulturellen Einflüssen der Stadt verbunden. Ihre Gestaltung kann Anregungen aus anderen bedeutenden iranischen Teppichregionen aufnehmen. Das erklärt, weshalb ein Teppich mit Ursprung Yazd Motive zeigen kann, die zugleich an Kerman oder Keshan erinnern. Herkunft und Musterbezeichnung sind deshalb nicht immer identisch: Yazd bezeichnet hier den Ursprung, während Kerman und Keshan die gestalterische Inspiration benennen.

Die Tradition iranischer Teppiche ist durch regionale Eigenheiten und zugleich durch einen dauernden Austausch von Formen gekennzeichnet. Kerman ist für lebendige Farben und komplexe Muster bekannt. Keshan wird mit klassischen Motiven und einer hohen Knotendichte verbunden. Isfahan steht in der iranischen Teppichgeschichte für feine Seidenarbeiten und kunstvolle Entwürfe. Nain ist für Seide-Wolle-Mischungen und detaillierte Handarbeiten bekannt. Diese Regionen bilden unterschiedliche Kapitel derselben umfassenden persischen Knüpftradition.

Yazd-Teppiche lassen sich daher nicht allein über ein einzelnes Ornament verstehen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Herkunft, handwerklicher Überlieferung und dem jeweiligen Entwurf. Die lange Geschichte der Stadt prägt den kulturellen Rahmen, in dem solche Teppiche entstehen. Zugleich zeigen die Anleihen bei Kerman und Keshan, wie frei traditionelle Werkstätten mit bekannten Formen umgehen können. Dieses Stück verbindet den Ursprung Yazd mit einem traditionellen Design, das von Kerman und Keshan inspiriert ist.

Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die iranische Herkunft des Stücks. Sie unterscheidet diesen Teppich von orientalischen Teppichen anderer Herstellungsgebiete. Yazd gehört zu den Orten, deren Erzeugnisse zur internationalen Geschichte handgeknüpfter iranischer Teppiche beitragen. Die handwerkliche Weitergabe von Knüpfwissen, die regionale Mustertradition und die Verwendung von Naturfasern bilden dabei den kulturellen und technischen Zusammenhang, in dem dieser Teppich steht.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als traditionelles Design beschrieben und von Kerman und Keshan inspiriert. Kerman-Entwürfe werden häufig mit lebendigen Farbwirkungen und komplex gegliederten Kompositionen in Verbindung gebracht. Keshan-Muster stehen in der persischen Teppichtradition für klassische Bildordnungen und eine sorgfältige Ausarbeitung. Die Nennung dieser beiden Regionen beschreibt die gestalterische Quelle des Entwurfs; sie ändert nicht den angegebenen Ursprung Yazd.

Traditionelle persische Teppichmuster können florale und geometrische Elemente miteinander verbinden. Florale Motive bringen geschwungene Linien, Blüten und Blattformen in die Komposition. Geometrische Formen ordnen Flächen, Achsen und Bordüren und geben dem Entwurf einen klaren Aufbau. Bei einer hohen Knotendichte lassen sich solche Formen kleinteilig staffeln und Konturen sorgfältig ausarbeiten. Für dieses Stück ist ein traditionelles, von Kerman und Keshan inspiriertes Design angegeben; einzelne weitere Motive werden nicht näher benannt.

Die Farbwelt, die mit Yazd-Teppichen verbunden wird, umfasst warme Rottöne, sanfte Cremefarben und tiefes Blau. Diese Farben können in traditionellen iranischen Entwürfen als Grund- oder Akzentfarben auftreten und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Ihre Wirkung beruht auf dem Verhältnis von hellen und dunklen Flächen sowie auf der Gliederung durch Bordüren und Ornamente. Da das konkrete Stück als traditionelles Design beschrieben ist, lässt sich seine Musteridee in diesen regionalen Zusammenhang einordnen, ohne nicht genannte Einzelformen zu ergänzen.

Ein Teppichmuster wird durch seine Wiederholung, seine Proportionen und die Verbindung der einzelnen Ornamentgruppen lesbar. Die Handknüpftechnik erlaubt es, solche Strukturen Knoten für Knoten aufzubauen. Dadurch stehen nicht nur einzelne Motive, sondern auch Übergänge, Umrandungen und die Balance der Gesamtkomposition im Mittelpunkt. Die Inspiration aus Kerman und Keshan verweist somit auf eine Gestaltung, die innerhalb der iranischen Mustertradition arbeitet und unterschiedliche regionale Anregungen zusammenführt.

Die Mustertradition iranischer Teppiche kennt sowohl streng geordnete als auch freier fließende Kompositionen. Klassische Entwürfe aus Keshan können eine deutliche Ordnung besitzen, während Kerman für eine farbkräftige und komplexe Gestaltung bekannt ist. In Yazd werden solche Einflüsse in den regionalen handwerklichen Zusammenhang aufgenommen. Das hier beschriebene Stück steht deshalb für ein traditionelles Design mit benannten Bezügen zu Kerman und Keshan, ohne dass daraus eine zusätzliche Herkunftsangabe abgeleitet wird.

Besonderheiten

Der Teppich ist als antik und gut erhalten beschrieben. Diese Zustandsangabe gehört zu den besonderen Merkmalen des Stücks. Sie verbindet das Alter des Teppichs mit dem Erhaltungszustand, ohne einzelne Restaurierungen, Reparaturen oder Gebrauchsspuren zu benennen. Weitere Zustandsdetails sind nicht angegeben und werden deshalb nicht ergänzt.

Zu den ausdrücklich genannten Merkmalen gehören außerdem die handgeknüpfte Ausführung, die hochwertigen Naturfasern, die Knotendichte von 250.000 Knoten pro Quadratmeter sowie der Ursprung Yazd. Das traditionelle Design ist von Kerman und Keshan inspiriert. Zusammengenommen beschreiben diese Angaben Material, Technik, Herkunft, Gestaltung und Zustand, ohne dem Einzelstück nicht belegte Eigenschaften zuzuschreiben.

FAQ

Was kennzeichnet diesen Kerman Perserteppich?

Der Teppich ist handgeknüpft, stammt aus Yazd im Süden Persiens und besitzt eine Knotendichte von 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Sein Flor besteht aus hochwertigen Naturfasern. Das Muster ist traditionell gestaltet und von Kerman und Keshan inspiriert. Als Zustand sind antik und gut erhalten angegeben. Kerman bezeichnet dabei den gestalterischen Bezug beziehungsweise die Benennung im Titel, während Yazd als Ursprung des konkreten Teppichs genannt wird.

Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?

Für die Pflege eines handgeknüpften Perserteppichs empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen, damit sich Schmutz und Staub nicht dauerhaft im Flor festsetzen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Dabei sollte vorsichtig gearbeitet werden, ohne den Flor stark zu reiben. Eine professionelle Reinigung in mehrjährigen Abständen wird empfohlen, um die Schönheit und Langlebigkeit des Teppichs zu erhalten. Die Naturfasern und die handgeknüpfte Struktur machen eine schonende Behandlung sinnvoll.

Woher kommt dieser Perserteppich?

Der konkrete Teppich stammt aus Yazd, einer antiken Stadt im Süden Persiens mit einer langen Tradition der Teppichknüpfkunst. Seine Herkunft ist damit Yazd zugeordnet. Das Muster ist zugleich von Kerman und Keshan inspiriert. Diese Angaben stehen für unterschiedliche Aspekte: Yazd bezeichnet den Ursprung des Stücks, während Kerman und Keshan den gestalterischen Einfluss benennen. Der Teppich gehört damit zur persischen Tradition handgeknüpfter Teppiche und verbindet die Herkunft aus Yazd mit einem regional übergreifenden traditionellen Design.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen