






Perserteppich Kashmar 393 x 295 cm Wolle handgeknüpft
4305$
Handgeknüpfter Kashmar Perserteppich | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 393 x 295 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Gebraucht, sehr sauber
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1CD17460
Beschreibung
Kashmar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kashmar Perserteppich ist handgeknüpft. Die handwerkliche Herstellung verbindet die einzelnen Knoten zu einer belastbaren Teppichfläche und macht jeden Arbeitsschritt sichtbar. Für den Teppich wurden Wolle und Baumwolle verwendet. Der Flor ist normal ausgeführt. Die unterschiedlichen Aufgaben der Materialien unterstützen die Konstruktion des Teppichs: Wolle eignet sich als strapazierfähiges Material für die sichtbare Oberfläche, während Baumwolle in der Grundkonstruktion für eine geordnete und stabile Basis verwendet werden kann.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das vorbereitete Grundgewebe eingearbeitet. Anschließend werden die Knoten verdichtet, die Oberfläche wird geschoren und der Flor erhält seine gleichmäßige Höhe. Diese Arbeit unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell gefertigten Bodenbelag. Kleine Abweichungen in der Struktur gehören zur handwerklichen Fertigung und machen die Oberfläche zu einem eigenständigen Stück.
Wolle wird im Teppichhandwerk seit langer Zeit eingesetzt, weil sie eine widerstandsfähige, zugleich angenehm griffige Faser ist. Sie kann Farbe gut aufnehmen und verleiht dem Flor eine natürliche textile Struktur. Baumwolle wird traditionell für Teile des Grundgewebes geschätzt, da sie gleichmäßige Fäden ermöglicht. Bei diesem Teppich sind beide Materialien ausdrücklich angegeben; weitere Materialangaben liegen nicht vor.
Die Florhöhe ist als normal angegeben. Dadurch besitzt der Teppich keine ausdrücklich als besonders niedrig oder besonders hoch bezeichnete Oberfläche. Die handgeknüpfte Konstruktion und die Kombination aus Wolle und Baumwolle bilden die technischen Merkmale dieses Stücks. Aussagen über eine besondere Knotendichte, eine bestimmte Knotenzahl oder eine spezielle Färbemethode sind nicht Bestandteil der Beschreibung.
Herkunft und Tradition
Kashmar liegt im Nordosten Irans und ist als Teppichregion mit einer eigenständigen persischen Knüpftradition verbunden. Die Stadt und ihr Umland gehören zum weiteren kulturellen Raum Chorasan. In dieser Region entwickelten sich Teppiche, die auf persischen Entwurfstraditionen beruhen und zugleich die gestalterischen Vorlieben lokaler Werkstätten zeigen. Die Herkunftsangabe Iran ordnet diesen Teppich in die persische Teppichkultur ein.
Persische Teppiche entstehen nicht nach einem einzigen, überall identischen Muster. Je nach Region unterscheiden sich Aufbau, Ornamentik, Farbwirkung und die Art, wie ein Entwurf auf die Knüpfarbeit übertragen wird. Kashmar wird häufig mit großflächigen, klar lesbaren Kompositionen und einer reichen floralen Formensprache in Verbindung gebracht. Diese allgemeine regionale Einordnung beschreibt die Tradition, nicht zusätzliche Eigenschaften dieses einzelnen Teppichs.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs beginnt mit dem Aufspannen der Kettfäden. Danach werden Reihen von Knoten eingebracht und durch Schussfäden gesichert. Der Arbeitsprozess verlangt Geduld und ein gleichmäßiges Vorgehen. Nach dem Knüpfen folgen je nach Werkstatt das Scheren, Waschen und Spannen. So entsteht aus vielen einzelnen Arbeitsschritten ein zusammenhängendes textiles Muster.
In der persischen Teppichgeschichte wurden Entwürfe über Generationen hinweg weitergegeben, verändert und an regionale Märkte angepasst. Werkstätten konnten dabei auf einen gemeinsamen Vorrat an Ranken, Blüten, Medaillons, Bordüren und geometrischen Formen zurückgreifen. Kashmar steht innerhalb dieser Tradition für eine regionale Ausprägung, während andere iranische Zentren eigene Handschriften entwickelten. Die Bezeichnung Kashmar benennt hier die im Angebot angegebene Herkunft und nicht lediglich ein Motiv.
Perserteppiche werden traditionell sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für repräsentative Räume gefertigt. Ihre Bedeutung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Handarbeit, Material, Entwurf und regionaler Herkunft. Bei diesem Stück kommen die iranische Herkunft, die Kashmar-Zuordnung und die handgeknüpfte Ausführung zusammen. Eine weitergehende Datierung oder eine namentliche Zuschreibung an eine bestimmte Werkstatt ist nicht angegeben.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch beschrieben. Diese Bezeichnung weist auf eine Gestaltung hin, die sich an den vielfältigen Ornamenttraditionen orientalischer Teppiche orientiert. Dazu können florale Elemente, Ranken, stilisierte Blüten, Bordüren oder geometrisch geordnete Flächen gehören. Die vorhandene Beschreibung nennt jedoch kein einzelnes Medaillon, kein bestimmtes Rapportmuster und keine konkrete Farbfolge.
In der persischen Teppichkunst werden Muster häufig aus einem zentralen Aufbau und einer umlaufenden Rahmung entwickelt. Ein Medaillon kann den Mittelpunkt markieren, während Eckzwickel und Bordüren die Fläche ordnen. Ebenso möglich sind durchgehende Pflanzenranken oder ein wiederholtes Feldmuster. Solche Gestaltungsprinzipien gehören zum allgemeinen Formenschatz persischer Teppiche; sie werden diesem Exemplar nicht als einzelne, zusätzliche Details zugeschrieben.
Florale Ornamente werden in persischen Entwürfen selten naturgetreu kopiert. Blätter, Blüten und Ranken werden stilisiert, rhythmisiert und so angeordnet, dass sie sich in die Teppichfläche einfügen. Geometrische Linien können dabei als Begrenzung, Achse oder wiederkehrendes Element dienen. Die Bezeichnung orientalisch lässt Raum für diese breite Formensprache und beschreibt den Stilcharakter ohne eine engere Musterklassifikation zu behaupten.
Ein Teppichmuster entsteht nicht nur durch die Zeichnung, sondern auch durch die Knoten und die Behandlung der Floroberfläche. Die Richtung des Flors kann die Farbwahrnehmung verändern, und die Schur beeinflusst die Klarheit der Konturen. Wolle nimmt Farbtöne auf eine textile Weise auf und unterstützt den für handgeknüpfte Teppiche typischen Oberflächeneindruck. Die konkrete Farbpalette dieses Teppichs ist in der Quelle nicht näher benannt.
Die Orientierung an persischen und orientalischen Ornamenttraditionen erklärt, weshalb solche Teppiche in sehr unterschiedliche Einrichtungen integriert werden können. Ein traditioneller Entwurf kann neben schlichten Möbeln als textiler Kontrast wirken, während er in einer klassisch eingerichteten Umgebung die vorhandene Formensprache aufnimmt. Diese Einordnung betrifft die allgemeine Wirkung orientalischer Muster. Über die individuelle Raumwirkung dieses Teppichs hinausgehende Aussagen sind nicht erforderlich.
Besonderheiten
Der Teppich wird als gebraucht und sehr sauber beschrieben. Diese Zustandsangabe gehört zu den wesentlichen Besonderheiten des Angebots. Außerdem ist die Florhöhe als normal angegeben. Damit werden der gebrauchte Zustand, die Sauberkeit und die Ausführung der Oberfläche klar benannt, ohne eine nicht belegte Bewertung des Erhaltungsgrades hinzuzufügen.
Das Stück ist für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaft erweitert die möglichen Einsatzbereiche im Wohnbereich. Als geeignet wird es für alle Zimmer bezeichnet. Die Beschreibung nennt außerdem den Stil als Designklassiker der 80er und 90er. Diese zeitliche Stilangabe ordnet die Gestaltung einer entsprechenden Einrichtungsepoche zu, ohne eine genauere Herstellungsdatierung des Teppichs zu behaupten.
Die Verbindung aus iranischer Herkunft, Kashmar-Zuordnung, handgeknüpfter Herstellung sowie Wolle und Baumwolle fasst die belegten Merkmale dieses Teppichs zusammen. Eine Signatur, ein exaktes Herstellungsjahr, eine Knotendichte und eine bestimmte Werkstatt sind nicht angegeben. Auch eine besondere Restaurierung oder eine spezielle Reinigung wird nicht behauptet. So bleibt die Beschreibung bei den Eigenschaften, die für dieses Stück genannt sind.
FAQ
Woran erkennt man die Qualität eines Perserteppichs?
Zur Beurteilung eines Perserteppichs werden normalerweise die Knotenzahl pro Fläche, die verwendeten Materialien und die Verarbeitung betrachtet. Eine hohe Knotendichte kann feinere Konturen ermöglichen, ist aber immer im Zusammenhang mit Entwurf, Material und regionaler Tradition zu sehen. Auch ein gleichmäßig aufgebautes Grundgewebe, sauber gearbeitete Kanten und ein gut erhaltener Flor spielen eine Rolle. Bei diesem Kashmar sind die handgeknüpfte Herstellung, Wolle und Baumwolle sowie der normale Flor angegeben. Eine konkrete Knotendichte dieses Teppichs wird nicht genannt.
Wie pflegt man einen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, schonendes Absaugen hilft, Staub und lose Partikel aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig stark beansprucht werden. Bei Bedarf empfiehlt sich eine professionelle Reinigung, die auf Material und handgeknüpfte Konstruktion abgestimmt ist. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben. Da dieser Teppich als gebraucht und sehr sauber beschrieben wird, sollte die weitere Pflege behutsam erfolgen und der normale Flor nicht durch aggressive Verfahren belastet werden.
Passt ein Perserteppich zu einem modernen Wohnstil?
Ja. Orientalische Muster können in einer modernen Einrichtung einen bewussten Kontrast zu klaren Linien und reduzierten Möbeln bilden. Ebenso lassen sie sich mit natürlichen Materialien oder klassischeren Elementen verbinden. Entscheidend sind die Proportionen des Raums, die vorhandenen Farben und die gewünschte Gewichtung des Musters. Dieser Kashmar wird als Designklassiker der 80er und 90er beschrieben und ist für alle Zimmer sowie für Fußbodenheizung geeignet. Damit lässt sich seine Verwendung sowohl in zeitgemäßen als auch in traditionell eingerichteten Räumen einordnen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














