






Perserteppich Kashmar 345 x 251 cm Wolle handgeknüpft
2308$
Handgeknüpfter Kashmar Perserteppich | Material: 100% Wolle und 100% Baumwolle | Größe: 345 x 251 cm | Muster: Traditionelles persisches Design | Zustand: Gebraucht, sehr gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 01E71239
Beschreibung
Kashmar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kashmar Perserteppich ist handgeknüpft und als 100% Handarbeit beschrieben. Für seine Herstellung werden 100% Wolle und 100% Baumwolle genannt. Die handwerkliche Fertigung entsteht nicht in einem industriellen Druck- oder Webverfahren, sondern durch das Setzen einzelner Knoten. Dadurch erhält jeder Teppich seine eigene Ausführung. Kleine Unterschiede in Linien, Konturen und Farbverläufen gehören bei handgeknüpften Teppichen grundsätzlich zur Arbeitsweise und machen die textile Oberfläche als handgearbeitetes Stück lesbar.
Wolle wird bei persischen Teppichen traditionell wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer praktischen Eigenschaften verwendet. Eine Wolloberfläche kann dem Raum eine warme, textile Wirkung geben und ist im täglichen Gebrauch belastbar. Baumwolle wird in der traditionellen Teppichherstellung ebenfalls eingesetzt, insbesondere als stabiles Textilmaterial innerhalb des Aufbaues. Für dieses konkrete Stück sind Wolle und Baumwolle als Materialien angegeben; weitere Materialanteile werden nicht genannt.
Die Herstellung von Hand verlangt ein fortlaufendes Zusammenspiel von Knoten, Reihen und sorgfältiger Ausrichtung. Das Muster entsteht dabei nicht nachträglich auf einer fertigen Fläche, sondern wird während des Knüpfens aufgebaut. Flor, Konturen und Farbflächen werden Schritt für Schritt miteinander verbunden. Die Angabe 100% Handarbeit beschreibt den handwerklichen Charakter dieses Teppichs. Seine Stärke ist als „Perfekt“ angegeben.
Der Teppich stammt aus dem Herstellungszeitraum 1980-1989. Sein Zustand wird als gebraucht und sehr gut erhalten bezeichnet. Damit verbindet sich die sichtbare Geschichte eines bereits genutzten Einzelstücks mit einer sorgfältig erhaltenen textilen Substanz. Angaben zu Restaurierungen, Reparaturen, Flecken oder einzelnen Gebrauchsspuren liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Kashmar gehört zu den bekannten Teppichorten Persiens und liegt in der Provinz Khorasan im Nordosten des heutigen Iran. Die Stadt und ihr Umland stehen in der persischen Teppichgeschichte für eine eigenständige Knüpftradition. Kashmar-Teppiche werden häufig mit groß angelegten Kompositionen, einer ausgearbeiteten Ornamentik und einer deutlichen Orientierung an klassischen persischen Entwürfen verbunden. Wie bei anderen regionalen Stilen entwickelte sich auch diese Tradition über die Verbindung lokaler Werkstätten, überlieferter Muster und handwerklicher Erfahrung.
Persische Teppiche werden nicht allein durch ihren Herstellungsort bestimmt. Entscheidend ist auch die Art, wie Zeichnung, Farbordnung, Knotentechnik und Material zusammenwirken. In den Werkstätten werden Entwürfe traditionell in einzelne Felder, Bordüren und wiederkehrende Motive gegliedert. Der Knüpfer oder die Knüpferin setzt diese Vorgaben in eine textile Struktur um. Die Arbeit erfordert Konzentration, ein gutes Verständnis für Proportionen und die Fähigkeit, das Muster über die gesamte Fläche konsistent weiterzuführen.
Die Geschichte der persischen Teppichkunst reicht über viele Jahrhunderte zurück. Teppiche erfüllten dabei unterschiedliche Aufgaben: Sie dienten als Bodenbelag, als Sitz- und Liegefläche, als dekoratives Textil und als Ausdruck regionaler Gestaltung. Mit der Zeit entwickelten sich in vielen Orten eigene Vorlieben für Medaillons, florale Ranken, Palmetten, Ecklösungen und Bordüren. Kashmar steht innerhalb dieser Vielfalt für einen Ort, an dem traditionelle persische Bildsprache in handgeknüpften Teppichen weitergeführt wurde.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist bei diesem Stück auf seine Herkunft aus Persien, also aus dem historischen und kulturellen Raum des Iran. Die im Ausgangstext ebenfalls genannten Orte Isfahan, Kashan und Tabriz sind eigenständige Zentren der persischen Teppichkunst. Sie unterscheiden sich in Zeichnung, Farbwirkung und Werkstatttradition. Bakhtiar-Teppiche werden häufig mit robusten Materialien und lebhaften Farben verbunden, während Kerman für feine Details und differenzierte Muster bekannt ist. Diese regionalen Beispiele zeigen die Breite persischer Knüpfkunst, ohne die Herkunft dieses Teppichs zu verändern: Er ist als Kashmar-Perserteppich ausgewiesen.
Die Zeitspanne 1980-1989 fällt in eine moderne Phase der persischen Teppichproduktion, in der traditionelle Muster weiterhin eine wichtige Rolle spielten. Handgeknüpfte Teppiche wurden dabei sowohl für den Gebrauch als auch für die Ausstattung repräsentativer Räume hergestellt. Die überlieferten Techniken blieben an die direkte Arbeit mit Garn, Knoten und Webstuhl gebunden. So verbindet ein Teppich aus diesem Zeitraum die Geschichte klassischer persischer Gestaltung mit dem handwerklichen Kontext seiner Entstehungszeit.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles persisches Design bezeichnet. Damit ist eine Gestaltung gemeint, die sich an der überlieferten Ornamentik persischer Teppiche orientiert. Typische Gestaltungselemente können florale Formen, Ranken, Palmetten, Rosetten, geometrische Gliederungen und klar abgegrenzte Bordüren sein. Welche dieser Elemente auf dem einzelnen Teppich tatsächlich vorherrschen, wird in der Beschreibung nicht weiter aufgeschlüsselt. Festgehalten ist die Einordnung als traditionelles persisches Design.
Ein persischer Teppich wird häufig aus mehreren Gestaltungsebenen aufgebaut. Ein zentrales Feld kann von einer Hauptbordüre und schmaleren Nebenbordüren eingefasst werden. Florale Ornamente verbinden einzelne Bereiche miteinander und schaffen einen wiederkehrenden Rhythmus. Geometrische Formen können dem Entwurf Struktur geben, während geschwungene Linien eine fließende Wirkung erzeugen. Diese Ordnung ermöglicht es, eine große textile Fläche als zusammenhängende Komposition zu lesen.
Die Mustertradition Kashmars steht im weiteren Zusammenhang mit der persischen Vorliebe für detaillierte, flächig ausgearbeitete Ornamentik. Bei der Übertragung eines Entwurfs in Knoten müssen Konturen so angelegt werden, dass sie in der textilen Struktur klar erkennbar bleiben. Kleine Motive werden in wiederholten Reihen aufgebaut, größere Formen durch abgestimmte Farbfelder und Linien voneinander getrennt. Das Muster ist somit nicht bloß eine aufgebrachte Dekoration, sondern das Ergebnis der eigentlichen Knüpfarbeit.
Florale und geometrische Motive gehören zu den wichtigsten Ausdrucksformen der persischen Teppichkunst. Florale Zeichnungen können an Gärten, Blätter, Blüten und Ranken erinnern, ohne eine naturgetreue Abbildung zu sein. Geometrische Formen ordnen die Fläche durch Achsen, Wiederholungen und symmetrische Beziehungen. Traditionelle Muster können außerdem kulturelle und historische Vorstellungen aufnehmen. Diese allgemeine Vielfalt erklärt, weshalb persische Teppiche trotz gemeinsamer Stilmerkmale sehr unterschiedliche Bildwirkungen entwickeln.
Die Farbgestaltung wird in der vorliegenden Beschreibung nicht konkret benannt. Deshalb werden weder einzelne Farbtöne noch eine bestimmte Farbpalette diesem Stück zugeschrieben. Ebenso wird kein einzelnes Medaillon, kein bestimmtes Herati-Motiv und keine andere spezielle Zeichnung als Detail des Teppichs angegeben. Sicher ist die Einordnung in ein traditionelles persisches Design und die Herkunft aus Kashmar. Diese Angaben beschreiben den Stilrahmen, ohne nicht genannte Einzelheiten zu ergänzen.
Als handgeknüpftes Unikat besitzt der Teppich eine Gestaltung, die direkt mit seiner Herstellung verbunden ist. Jede Knotenreihe trägt zum Aufbau von Linien, Ornamenten und Flächen bei. Die Verbindung aus regionaler Tradition und individueller Ausführung ist ein grundlegendes Merkmal orientalischer Teppiche. Der Entwurf bleibt dabei in der persischen Musterwelt verankert, während seine konkrete Ausarbeitung nur an diesem einzelnen Exemplar zu sehen ist.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die Herkunft aus Kashmar, die handgeknüpfte Fertigung und die Angabe von 100% Handarbeit. Als Materialien sind 100% Wolle und 100% Baumwolle genannt. Das Muster ist als traditionelles persisches Design eingeordnet. Der Teppich wurde im Zeitraum 1980-1989 hergestellt und wird als gebraucht, sehr gut erhalten beschrieben. Seine Stärke ist mit „Perfekt“ angegeben.
Die Beschreibung weist ihn als Original aus Persien aus. Er ist damit ein einzelnes persisches Textil und keine Serienware mit identischer Wiederholung. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die konkrete Ausführung während der Arbeit am Webstuhl. Das unterscheidet ihn von industriell produzierten Bodenbelägen, bei denen ein Muster mechanisch vervielfältigt werden kann. Aussagen zu Signatur, Restaurierung, exakter Knotendichte oder besonderen Gebrauchsspuren sind nicht Bestandteil der Angaben.
Für die Erhaltung eines gebrauchten Teppichs ist ein schonender Umgang sinnvoll. Im Ausgangstext werden regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen als übliche Pflegemaßnahmen genannt. Bei Bedarf kann eine professionelle Reinigung in Anspruch genommen werden. Diese Hinweise beziehen sich auf die Pflege von Perserteppichen allgemein und ergänzen nicht den ausgewiesenen Zustand durch zusätzliche Befunde.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen werden als einfache Grundpflege genannt. Dabei sollte die Reinigung gleichmäßig und ohne unnötige Belastung der textilen Oberfläche erfolgen. Wenn eine gründlichere Behandlung erforderlich ist, kann eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden. Sie ist besonders dann sinnvoll, wenn eine normale Reinigung nicht ausreicht oder der Teppich umfassend aufgefrischt werden soll. Der Teppich wird als gebraucht, sehr gut erhalten beschrieben; die Pflege dient dazu, diesen Erhaltungszustand im Alltag möglichst zu bewahren.
Welche Muster sind für einen Perserteppich typisch?
Persische Teppiche können florale Designs, geometrische Formen und traditionelle Motive zeigen. Florale Ornamente umfassen beispielsweise Ranken, Blätter, Blüten und Palmetten, während geometrische Zeichnungen durch Achsen, Wiederholungen und klare Abgrenzungen strukturiert werden. Viele Entwürfe verbinden beide Ausdrucksformen in einem zentralen Feld mit umlaufenden Bordüren. Dieses Exemplar ist als traditionelles persisches Design beschrieben. Eine detaillierte Auflistung der tatsächlich sichtbaren Einzelmotive liegt nicht vor, daher werden keine bestimmten Ornamente als sichere Details dieses Kashmar-Teppichs bezeichnet.
Wo werden persische Teppiche hergestellt?
Persische Teppiche werden in verschiedenen Regionen des Iran hergestellt. Im Ausgangstext werden insbesondere Isfahan, Kashan und Tabriz als bekannte Zentren mit eigenen Stilrichtungen und hochwertigen Materialien genannt. Auch Kashmar besitzt eine eigene Tradition innerhalb der persischen Teppichkunst. Weitere regionale Beispiele sind Bakhtiar und Kerman, die jeweils mit unterschiedlichen gestalterischen und handwerklichen Schwerpunkten verbunden werden. Dieser Teppich ist ausdrücklich als Original aus Persien und als Kashmar-Perserteppich ausgewiesen. Die genannten anderen Orte dienen der Einordnung der regionalen Vielfalt und sind keine zusätzliche Herkunftsangabe für dieses Stück.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














