








Perserteppich Kashmar 145×101 cm Wolle handgeknüpft (Verkauft)
Ursprünglicher Preis war: 710$391$Aktueller Preis ist: 391$
Handgeknüpfter Kashmar Perserteppich | Knotendichte: 250000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 145×101 cm | Muster: Vasenmotiv – Zirkhaki, Unikat | Zustand: Neuwertig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000334
Beschreibung
Kashmar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kashmar Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht zu 100% aus Wolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Die Kette bildet bei einem handgeknüpften Teppich das tragende Grundgerüst. Die Wollfäden werden daran Knoten für Knoten befestigt, sodass die Oberfläche unmittelbar durch die Handarbeit entsteht. Die angegebene Knotendichte beträgt 250000/Qm. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten je Quadratmeter und steht für eine fein gegliederte Knüpfstruktur.
Wolle wird seit langer Zeit für den Flor orientalischer Teppiche eingesetzt. Schurwolle fühlt sich angenehm an und verleiht der Oberfläche eine natürliche, textile Haptik. Als Material kann Wolle zur Schalldämpfung beitragen und die Raumluftfeuchtigkeit regulieren. Diese Eigenschaften erklären, weshalb ein Wollteppich häufig als wohnlich und angenehm empfunden wird. Bei diesem Stück bildet die Wolle den gesamten Flor; die Baumwolle befindet sich in der Kette und dient dort als stabile Grundlage.
Baumwolle eignet sich für die Kette, weil sie strapazierfähig ist und sich fein sowie engmaschig verspinnen lässt. Dadurch entsteht ein belastbares Grundgewebe, an dem die Florfäden sicher befestigt werden können. Das Handknüpfen verlangt eine sorgfältige Arbeitsweise, eine gute Ausbildung und Geduld. Jeder einzelne Knoten wird von Hand ausgeführt. So entsteht kein industriell gleichförmiges Erzeugnis, sondern ein Teppich, dessen Muster durch viele einzelne Arbeitsschritte aufgebaut wird.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Stadt Kashmar in Persien. Kashmar ist für eine vielseitige Teppichgestaltung bekannt. Die Mustertradition der Stadt hat sich im Lauf der Zeit verändert und umfasst unterschiedliche bildnerische Ansätze. Dabei steht nicht nur ein einzelnes Ornament im Mittelpunkt. Florale, geometrische und gegenständliche Elemente können in einer persischen Komposition miteinander verbunden werden. Das macht Kashmar zu einem Herkunftsort, an dem verschiedene gestalterische Ausdrucksformen nebeneinander bestehen.
In der älteren Kashmar-Tradition wurde häufig das Herati-Muster verwendet. Herati gehört zu den bekannten persischen Ornamentformen und arbeitet mit einer rhythmischen Anordnung von Blättern, Ranken und weiteren vegetabilen Einzelmotiven. Solche Muster können die Fläche dicht beleben und dem Blick eine wiederkehrende Ordnung geben. Die historische Verwendung des Herati-Musters zeigt, dass Kashmar eng mit den klassischen persischen Musterwelten verbunden ist, ohne auf eine einzige Darstellung festgelegt zu sein.
In der heutigen Kashmar-Gestaltung ist das Zirkhaki-Design stärker verbreitet. Es richtet den Blick auf antike archäologische Fundstücke und überträgt deren Formen in die Teppichkomposition. Vasen, Waffen und Schalen erscheinen als wiederkehrende Bildmotive. Sie werden nicht zufällig über die Fläche verteilt, sondern geschickt um ein zentrales Medaillon angeordnet. Auf diese Weise verbindet das Design eine geordnete persische Teppichstruktur mit gegenständlichen Anspielungen auf die Vergangenheit.
Persische Teppiche werden in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Ihre Tradition umfasst komplexe Muster in floralen und geometrischen Formen, wobei unterschiedliche Regionen eigene Schwerpunkte entwickelt haben. Zu den bekannten Herkunftsregionen zählen Nain, Sarough, Täbriz, Isfahan, Kashan, Bidjar und Ghom. Kashmar steht innerhalb dieser persischen Teppichlandschaft für eine besondere Vielfalt der Gestaltung. Der Name bezeichnet bei diesem Stück die Stadt Kashmar als Herkunft und nicht lediglich ein dekoratives Muster.
Die persische Teppichkunst verbindet praktische Textilarbeit mit einer über Generationen weitergegebenen Musterkenntnis. Farben, Formen und die Anordnung der Ornamente werden so aufeinander abgestimmt, dass eine zusammenhängende Fläche entsteht. Beim Handknüpfen wächst das Muster schrittweise aus den einzelnen Knoten. Die Herstellung erfordert deshalb Konzentration und Ausdauer. Der Teppich wird nicht in einem einzigen Arbeitsgang produziert, sondern entwickelt seine endgültige Struktur Knotengruppe für Knotengruppe.
Design und Muster
Das Muster dieses Einzelstücks ist als Vasenmotiv – Zirkhaki bezeichnet. Der zentrale Gedanke des Zirkhaki-Designs liegt in der Darstellung antiker archäologischer Fundstücke. Vasen, Waffen und Schalen bilden dabei die charakteristischen gegenständlichen Elemente. Sie geben dem Muster eine historische Bildsprache, die sich von rein abstrakten oder ausschließlich floralen Kompositionen unterscheidet. Der Teppich verbindet dadurch Ornament und Darstellung innerhalb einer persischen Gesamtordnung.
Ein zentrales Medaillon dient als Bezugspunkt der Komposition. Um dieses Zentrum werden die Motive angeordnet, sodass die Fläche einen klaren Aufbau erhält. Die Vasen, Waffen und Schalen werden in die Ordnung des Teppichs eingebunden und nicht als voneinander unabhängige Einzelbilder behandelt. Ihre Platzierung schafft einen Zusammenhang zwischen dem Zentrum und den umgebenden Bereichen. Das Auge kann vom Medaillon zu den Fundstückmotiven und wieder zurück zur Mitte geführt werden.
Die Zirkhaki-Tradition zeigt, wie persische Teppichmuster historische Inhalte aufnehmen können. Ein Teppich muss dabei nicht ausschließlich mit Blüten, Ranken oder geometrischen Formen arbeiten. Gegenstände aus der Archäologie werden zu dekorativen Zeichen, deren Konturen und Wiederholungen die Fläche strukturieren. Vasen können für geschlossene, gerundete Formen stehen, während Waffen längere und gerichtete Linien einbringen. Schalen ergänzen das Motivspektrum um weitere Gefäßformen. Diese unterschiedlichen Formen erzeugen innerhalb des Musters einen visuellen Wechsel.
Das ältere Herati-Muster und das heute dominantere Zirkhaki-Design stehen für zwei unterschiedliche Schwerpunkte der Kashmarer Gestaltung. Herati ist von einer klassischen vegetabilen Ornamentik geprägt, während Zirkhaki archäologische Objekte in den Vordergrund rückt. Beide Ansätze gehören zur persischen Mustertradition und zeigen, wie sich regionale Teppichkunst weiterentwickeln kann. Beim vorliegenden Teppich ist das Vasenmotiv – Zirkhaki als Muster angegeben, daher liegt der Schwerpunkt auf den gegenständlichen Elementen rund um das Medaillon.
Handgeknüpfte Muster entstehen nicht durch einen nachträglichen Druck auf eine fertige Fläche. Die Zeichnung wird während des Knüpfens aus den farbigen Fäden aufgebaut. Jede Form setzt sich aus zahlreichen Knoten zusammen, und die Konturen entwickeln sich im Verlauf der Arbeit. Dadurch erhält das Muster eine textile Tiefe. Die feine Knüpfstruktur unterstützt eine differenzierte Darstellung, während die Anordnung um das Medaillon für eine erkennbare Gesamtkomposition sorgt.
Besonderheiten
Der Teppich ist ein Unikat. Das Vasenmotiv – Zirkhaki macht ihn zu einem einzelnen Stück innerhalb der Kashmarer Musterwelt. Seine Gestaltung verbindet die Bezeichnung eines konkreten Motivs mit dem Bezug auf antike archäologische Fundstücke. Als weiterer Produktstatus ist der Zustand neuwertig angegeben. Der Flor aus 100% Wolle und die Kette aus 100% Baumwolle machen die Materialaufteilung eindeutig: Wolle bildet die sichtbare Florseite, Baumwolle das Grundgewebe.
Die Ausführung ist handgeknüpft und weist eine Knotendichte von 250000/Qm auf. Damit treffen ein traditionsgebundenes Herstellungsverfahren, eine klar benannte Materialkonstruktion und ein gegenständliches Kashmar-Muster aufeinander. Die Kombination aus zentralem Medaillon und angeordneten Vasen, Waffen und Schalen prägt den Charakter des Designs. Der Teppich ist als verkauft gekennzeichnet.
FAQ
Welches Muster war früher bei Kashmar-Teppichen verbreitet und welches ist heute vorherrschend?
Früher wurden Kashmar-Teppiche häufig nach dem Herati-Muster gefertigt. Heute ist das Zirkhaki-Design stärker verbreitet. Dieses Muster stellt antike archäologische Fundstücke dar. Dazu gehören Vasen, Waffen und Schalen, die um ein zentrales Medaillon angeordnet werden. Der vorliegende Teppich trägt die Musterbezeichnung Vasenmotiv – Zirkhaki.
Welche Merkmale sind für persische Teppiche bei Herstellung und Design typisch?
Persische Teppiche werden in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Die Wolle wird häufig mit natürlichen Pflanzenfarben gefärbt. Charakteristisch sind komplexe Muster mit floralen und geometrischen Formen. Zu den bekannten Herkunftsregionen zählen Nain, Sarough, Täbriz, Isfahan, Kashan, Bidjar und Ghom. Der vorliegende Teppich stammt aus Kashmar und ist handgeknüpft.
Warum gilt ein Teppich aus reiner Schurwolle als wohnliche Ergänzung?
Reine Schurwolle fühlt sich angenehm weich an und kann einem Raum eine wohnliche Atmosphäre verleihen. Sie trägt außerdem zur Schalldämpfung bei und hilft, die Raumluftfeuchtigkeit zu regulieren. Diese Eigenschaften können das Wohlgefühl in Räumen mit einem Wollteppich erhöhen. Bei diesem Teppich besteht der Flor zu 100% aus Wolle.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








