








Perserteppich Kashan 350 x 248 cm Wolle handgeknüpft
1891$
Handgeknüpfter Kashan Perserteppich | Knotendichte: 350.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 350 x 248 cm | Muster: klassisch, florale Motive, Erdfarben | Zustand: neuwertig
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Beschreibung
Kashan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kashan ist ein handgeknüpfter Perserteppich mit einem Flor aus 100% Schurwolle und einer Kette aus 100% Baumwolle. Die Schurwolle verleiht der Oberfläche ihre natürliche textile Struktur und ein angenehmes Gefühl. Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer Strapazierfähigkeit und ihrer Fähigkeit geschätzt, Farbstoffe tief und nuanciert aufzunehmen. Bei diesem Teppich verbindet sich der Wollflor mit den genannten Farben Braun, Grün und Grau sowie mit einer insgesamt erdigen Farbwirkung. Die Baumwolle der Kette bildet die Grundlage der Knüpfarbeit und unterstützt die Formstabilität des Gewebes.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so ein dichter Flor, in dem auch kleinteilige Zeichnungen ausgearbeitet werden können. Eine dichte Knüpfung erlaubt es, Konturen, Blätter, Blüten und ornamentale Übergänge differenziert wiederzugeben. Die handgeknüpfte Technik verbindet deshalb die Herstellung des Grundgewebes unmittelbar mit der Gestaltung des Musters. Anders als bei vollständig industriell gefertigten Bodenbelägen entsteht die Oberfläche schrittweise durch viele einzelne Arbeitsvorgänge.
Die Florhöhe ist mit etwa 10 mm angegeben. In Verbindung mit der Schurwolle ergibt sich eine textile Oberfläche mit fühlbarer Struktur und einem angenehmen Tritt. Die Kette aus Baumwolle und der Wollflor erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Die Kette trägt die Ordnung des Gewebes, während der Flor die sichtbare und fühlbare Oberfläche bildet. Die Verarbeitung dieses Teppichs beruht auf dem Zusammenspiel dieser beiden Materialien und auf der handwerklichen Knüpftechnik. Der Teppich wird als neuwertig beschrieben und ist 15-20 Jahre alt.
Handknüpfen verlangt eine gleichmäßige Spannung der Kette, eine kontrollierte Platzierung der Knoten und eine sorgfältige Bearbeitung der Reihen. Nach dem Knüpfen wird der Flor ausgearbeitet, damit die Zeichnung klar erkennbar bleibt. Die Qualität einer solchen Arbeit zeigt sich nicht nur in der sichtbaren Farbgestaltung, sondern auch im Aufbau der Oberfläche und in der Verbindung von Kette, Knoten und Flor. Bei einem klassischen Kashan-Teppich dient diese technische Grundlage dazu, eine geordnete, detailreiche Ornamentik dauerhaft auf der Fläche zu halten.
Herkunft und Tradition
Kashan liegt im Iran und gehört zu den traditionsreichen Teppichzentren Persiens. Die Bezeichnung Kashan verweist bei diesem Teppich auf die gleichnamige Stadt und auf eine regionale Knüpftradition, die über viele Generationen entwickelt wurde. Kashan ist für Teppiche bekannt, bei denen eine sorgfältige Ausführung, eine dichte Konstruktion und eine klar geordnete Musterung miteinander verbunden werden. In dieser Tradition wird der Teppich nicht nur als Gebrauchsgegenstand verstanden, sondern auch als komponierte textile Arbeit.
Die Teppichkultur Kashans beruht auf der Weitergabe von Entwürfen, Arbeitsweisen und gestalterischen Regeln. Dazu gehören die Anordnung des Innenfeldes, die Ausbildung der Bordüre, die Wiederholung von Ornamenten und die Verteilung der Farben. Ein Entwurf entsteht nicht allein durch einzelne Motive. Ebenso wichtig ist das Verhältnis zwischen größeren Flächen und kleineren Details. Eine ausgewogene Komposition führt den Blick über die gesamte Fläche und sorgt dafür, dass die verschiedenen Elemente als zusammenhängendes Muster wahrgenommen werden.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs ist ein schrittweiser Arbeitsprozess. Zunächst wird die Kette auf dem Webstuhl aufgespannt und gleichmäßig ausgerichtet. Danach werden die Knoten einzeln gesetzt und in Reihen geordnet. Zwischen den Arbeitsabschnitten wird die Konstruktion verdichtet, damit die Knoten ihren Platz behalten und das Gewebe eine geschlossene Struktur erhält. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit die Linien und Farbflächen des Entwurfs sichtbar werden. Diese Arbeitsweise unterscheidet den handgeknüpften Teppich von einem maschinell hergestellten Bodenbelag.
Die regionale Tradition Kashans umfasst florale und geometrische Gestaltungsmittel. Florale Formen können Blüten, Blätter, Ranken und weitere pflanzliche Ornamente aufnehmen. Geometrische Elemente geben der Komposition häufig zusätzliche Ordnung, etwa durch symmetrische Beziehungen, geregelte Wiederholungen oder klar gefasste Randzonen. Die einzelnen Entwürfe unterscheiden sich voneinander, doch die Verbindung von Ornament, Rapport und Flächenaufteilung bleibt ein wichtiger Bestandteil klassischer persischer Teppichgestaltung.
Kashan steht außerdem für die Verbindung von handwerklicher Disziplin und dekorativer Ausarbeitung. Die Knüpfer müssen die Zeichnung des Entwurfs in eine Folge einzelner Knoten übertragen. Dabei beeinflussen Knotengröße, Knotenanordnung und Farbwechsel die spätere Lesbarkeit des Musters. Eine dichte Knüpfung kann feine Linien und differenzierte Formen unterstützen, während die Farbverteilung dafür sorgt, dass die Komposition aus der Entfernung als geschlossene Fläche erscheint. Technik und Design sind in dieser Tradition daher eng miteinander verbunden.
Die Geschichte der persischen Teppichkunst ist von regionalen Schulen geprägt. Städte und Gebiete entwickelten eigene Vorlieben für Materialien, Farben, Ornamente und die Struktur der Muster. Kashan nimmt innerhalb dieser Landschaft einen festen Platz ein. Der Name bezeichnet nicht lediglich eine dekorative Richtung, sondern verweist auf die Stadt Kashan im Iran und ihre textile Überlieferung. Bei diesem Teppich sind Herkunft und Muster dennoch getrennt zu betrachten: Die Herkunft ist Persien beziehungsweise Iran, während die Gestaltung als klassisch mit floralen Motiven und Erdfarben beschrieben wird.
Traditionelle Teppiche bewahren gestalterische Ideen durch Wiederholung und Weiterentwicklung. Ein Motiv kann über lange Zeiträume in ähnlicher Form erscheinen und dennoch durch Farbwahl, Anordnung oder Zeichnung verändert werden. So bleibt die regionale Sprache erkennbar, ohne dass jedes Stück identisch sein muss. Die handwerkliche Herstellung ermöglicht dabei eine direkte Verbindung zwischen überliefertem Entwurf und konkreter Ausführung. Der Kashan gehört durch seine Herkunft, seine handgeknüpfte Fertigung und seinen klassischen Stil in diesen persischen Kulturzusammenhang.
Design und Muster
Das Erscheinungsbild dieses Kashan wird von Erdfarben bestimmt. Braun, Grün und Grau sind als Farben des Teppichs angegeben. Die erdige Wirkung entsteht durch das Zusammenspiel dieser Farbbereiche und durch ihre Einbindung in die klassische Ornamentik. Gedämpfte Naturtöne können eine Fläche ruhig gliedern, ohne auf eine einzige dominante Farbe angewiesen zu sein. Braun kann dabei eine warme Grundlage bilden, Grün einen natürlichen Akzent setzen und Grau Übergänge zwischen benachbarten Bereichen schaffen.
Die Musterung ist als klassisch angegeben und enthält florale Motive. Pflanzenformen gehören zu den prägenden Ausdrucksmitteln der persischen Teppichgestaltung. Blätter, Blüten und geschwungene Ranken werden häufig in rhythmischen Wiederholungen angeordnet. Dabei können kleinere Ornamente größere Formen ergänzen, während Linien und Zwischenräume für eine erkennbare Ordnung sorgen. Eine detaillierte Zeichnung wirkt nicht zufällig, sondern folgt einem strukturierten Aufbau, der die gesamte Fläche miteinander verbindet.
Ein klassischer Teppichentwurf lebt vom Verhältnis zwischen Detail und Ruhe. Größere Flächen geben dem Auge Orientierung, während florale Zeichnungen die Oberfläche beleben. Die Wiederholung ähnlicher Formen schafft Rhythmus, und die Abstimmung der Farben verhindert, dass die einzelnen Ornamente auseinanderfallen. Bei einer handgeknüpften Ausführung werden diese Beziehungen Knoten für Knoten in das Gewebe übertragen. Dadurch erhalten Konturen und Farbwechsel eine textile, fühlbare Ausprägung.
Die Farbpalette aus Braun, Grün und Grau unterstützt die erdige Gesamtwirkung. Solche Farben stehen in der persischen Gestaltung häufig für eine zurückhaltende, ausgeglichene Flächenwirkung. Sie können mit Holz, neutralen Textilien und anderen gedeckten Farbtönen kombiniert werden. Diese Einordnung beschreibt die Wirkung der angegebenen Farbgruppen und keine bestimmte Raumgestaltung. Der Teppich bleibt durch seine florale Zeichnung und seine klassische Formensprache als eigenständiges textiles Muster erkennbar.
Florale Ornamentik ist in persischen Teppichen traditionell nicht als freie, zufällige Dekoration angelegt. Wiederkehrende Formen, symmetrische Beziehungen und kontrollierte Linien geben dem Muster einen Zusammenhang. Auch wenn eine Fläche aus vielen Einzelheiten besteht, kann sie aus größerer Entfernung ruhig und geschlossen erscheinen. Aus der Nähe treten dagegen die Unterschiede zwischen Blättern, Blüten, Ranken und Übergängen hervor. Diese Verbindung von Nah- und Fernwirkung gehört zu den grundlegenden Eigenschaften detailreicher Teppichmuster.
Der klassische Stil bezeichnet hier eine traditionelle ornamentale Sprache und nicht einen einzelnen historischen Entwurf. Kashan-Teppiche können in der genauen Komposition, in der Gewichtung der Motive und in der Farbverteilung variieren. Gemeinsam ist ihnen die Orientierung an ausgearbeiteten Mustern und einer bewussten Flächenordnung. Bei diesem Stück stehen die floralen Motive sowie die braunen, grünen und grauen Erdtöne im Vordergrund. Die handgeknüpfte Konstruktion unterstützt die differenzierte Wiedergabe der Zeichnung.
Design und Technik beeinflussen sich gegenseitig. Ein Entwurf mit vielen kleinen floralen Elementen verlangt eine Konstruktion, die diese Elemente klar aufnehmen kann. Umgekehrt zeigt eine dichte, sorgfältig ausgeführte Knüpfung ihre Wirkung besonders deutlich in einem geordneten Muster. Die Gestaltung dieses Kashan verbindet die traditionelle Herkunft aus Persien mit einem klassischen, floral geprägten Erscheinungsbild. Die erdige Farbpalette hält die Komposition zusammen, während die Ornamentik für die erkennbare Detailstruktur sorgt.
Besonderheiten
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften und beschreibt die Feinheit der handgeknüpften Konstruktion. Eine dichte Knüpfung kann eine präzise Wiedergabe kleiner Musterbestandteile ermöglichen und zu einer geschlossenen, geschmeidigen Florwirkung beitragen. Die Dichte entsteht über die gesamte Fläche durch die wiederholte Platzierung einzelner Knoten.
Der Teppich ist neuwertig und 15-20 Jahre alt. Sein Flor besteht aus 100% Schurwolle, die Kette aus 100% Baumwolle. Außerdem ist er für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Wolle wirkt als natürlicher Temperaturisolator und kann Wärme aufnehmen sowie nach und nach abgeben. Die Heizung sollte dennoch nicht zu hoch eingestellt werden, damit das Material geschont wird. Die Eignung für Fußbodenheizung beschreibt die mögliche Nutzung auf beheizten Böden und ersetzt keine sachgerechte Pflege.
Die Verbindung aus handgeknüpfter Fertigung, dichter Konstruktion, Schurwollflor und klassischer floraler Gestaltung bestimmt den Charakter dieses Kashan. Seine erdige Farbpalette umfasst Braun, Grün und Grau. Die Besonderheiten liegen damit sowohl in der Ausführung als auch in der angegebenen Nutzungseignung. Herkunft, Materialien, Alter und Zustand bilden zusammen die konkreten Angaben zu diesem einzelnen Teppich.
FAQ
Wie pflege ich meinen Kashan Teppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt losen Staub und alltägliche Verschmutzungen aus dem Flor. Dabei sollte die Oberfläche schonend behandelt und nicht unnötig stark beansprucht werden. Frische Flecken lassen sich am besten vorsichtig mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandeln. Reiben kann die Fasern belasten und einen Fleck tiefer in die textile Oberfläche einarbeiten. Behutsames Tupfen ist daher die geeignetere Vorgehensweise. Bei stärkeren oder älteren Verschmutzungen sollte eine professionelle Teppichreinigung in Betracht gezogen werden. Eine Reinigung alle paar Jahre kann dazu beitragen, Farbtiefe und gepflegte Struktur zu erhalten. Für die laufende Pflege ist eine regelmäßige und schonende Reinigung sinnvoll.
Über welche Herkunft verfügt der Kashan Teppich?
Der Kashan stammt aus Persien, also aus dem heutigen Iran, und gehört zur Teppichtradition der Stadt Kashan. Kashan ist für eine lang gewachsene Knüpfkultur und für klassische Teppiche mit sorgfältig ausgearbeiteten Mustern bekannt. Die regionale Tradition verbindet handwerkliche Fertigung mit geordneten floralen und geometrischen Ornamenten. Bei diesem einzelnen Teppich weisen die Bezeichnung Kashan und die Angabe Persien auf diesen regionalen Zusammenhang hin. Herkunft beschreibt den kulturellen und geografischen Ursprung, während Technik und Material erklären, wie der Teppich gefertigt ist. Dieses Exemplar ist handgeknüpft, mit Schurwolle im Flor und Baumwolle in der Kette.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja, dieser Kashan eignet sich für Räume mit Fußbodenheizung. Wolle ist ein natürlicher Temperaturisolator und kann Wärme aufnehmen, bevor sie allmählich wieder an die Oberfläche abgegeben wird. Dadurch bleibt der Boden unter dem Teppich nutzbar, während der Wollflor seine textile Funktion behält. Die Heizung sollte nicht unnötig hoch eingestellt werden, damit das Material langfristig geschont wird. Regelmäßige Pflege verhindert außerdem, dass sich Staub zwischen Flor und Boden ansammelt. Die angegebene Eignung für Fußbodenheizung sollte deshalb mit moderater Wärme und einer passenden, schonenden Nutzung verbunden werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















