
















Perserteppich Kashan 292 x 202 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 2308$781$Aktueller Preis ist: 781$
Handgeknüpfter Kashan Perserteppich | Knotendichte: 200000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 292 x 202 cm | Muster: Kashan Floral | Zustand: Gut, professionell gewaschen
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000362
Beschreibung
Kashan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kashan Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht zu 100% aus Wolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Damit verbindet der Teppich einen wollenen Flor mit einem Baumwollgrund, wie es bei handgeknüpften Teppichen eine bewährte Materialaufteilung ist. Die Knotendichte beträgt 200000/Qm. Sie beschreibt, wie eng die einzelnen Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche gesetzt sind, und gehört damit zu den technischen Merkmalen der Ausführung.
Reine Wolle im Flor wird bei persischen Teppichen wegen ihrer vielseitigen Eigenschaften verwendet. Das Material fühlt sich angenehm an und kann zu einer wohnlichen Atmosphäre beitragen. Wollfasern können außerdem Schall im Raum dämpfen und Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen beziehungsweise wieder abgeben. Diese Eigenschaften erklären, weshalb ein Wollteppich nicht nur als dekoratives Textil, sondern auch als funktionaler Bestandteil der Raumgestaltung eingesetzt wird.
Die Baumwollkette bildet die stabile Grundlage des Knüpfgewebes. Baumwolle ist strapazierfähig und lässt sich fein und engmaschig verspinnen. Dadurch entsteht eine geeignete Basis, an der die Knoten befestigt werden. Die Handarbeit verlangt eine sorgfältige Vorbereitung des Grundgewebes und ein kontrolliertes Arbeiten Reihe für Reihe. Jeder Knoten wird einzeln eingebracht und anschließend in das entstehende Gefüge eingeordnet.
Handknüpfen setzt Übung, Geduld und eine gute Ausbildung voraus. Anders als bei maschinell hergestellten Bodenbelägen entsteht der Teppich in vielen einzelnen Arbeitsschritten. Die Verbindung aus Wollflor, Baumwollkette und manueller Knüpfung prägt die textile Struktur dieses Kashan-Teppichs. Der Teppich wurde professionell gewaschen und befindet sich in gutem Zustand.
Herkunft und Tradition
Kashan gehört zu den bekannten persischen Teppichzentren. Die Stadt liegt im Iran und besitzt eine lange Tradition der Herstellung dekorativer, handgeknüpfter Teppiche. Kashan-Teppiche sind für ihre unterschiedlichen Gestaltungsformen bekannt. Ihre Musterwelt hat sich im Lauf der Zeit verändert, ohne dass die Verbindung zur persischen Knüpftradition verloren ging. Der Name Kashan bezeichnet dabei die Herkunft dieses Teppichs und nicht nur eine allgemeine Stilrichtung.
Die persische Teppichkultur entwickelte sich in verschiedenen Regionen mit jeweils eigenen Schwerpunkten. Knüpfer arbeiteten mit überlieferten Ornamenten, lokalen Farbvorstellungen und unterschiedlichen Kompositionen. Zu den bekannten Herkunftsregionen persischer Teppiche zählen Nain, Sarough, Täbriz, Isfahan, Kashan, Bidjar und Ghom. Jede dieser Bezeichnungen steht für eine eigene regionale Geschichte und für charakteristische Traditionen in Entwurf und Herstellung.
Persische Teppiche werden in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Die Knüpfung verbindet die praktische Aufgabe eines Bodenbelags mit einer überlieferten Form textiler Gestaltung. Wolle wird häufig mit natürlichen Pflanzenfarben eingefärbt, die den Mustern eine differenzierte Farbwirkung geben können. Florale und geometrische Formen gehören zu den wiederkehrenden Ausdrucksmitteln der persischen Teppichkunst. Sie werden in Bordüren, Innenfeldern und Medaillonkompositionen miteinander verbunden.
Bei Kashan zeigt sich diese Tradition in einer besonderen Vielfalt der Entwürfe. Ältere Ausführungen wurden häufig nach dem Herati-Muster gestaltet. Dieses Muster gehört zu den weit verbreiteten persischen Ornamenttraditionen und arbeitet mit einer geordneten Verbindung pflanzlicher Formen. Spätere Kashan-Teppiche orientieren sich eher am Sirchaki-Design. Die Entwicklung von einem häufig verwendeten Muster zu einer anderen Gestaltungsrichtung zeigt, dass regionale Teppichkunst nicht statisch ist, sondern auf wechselnde Vorlieben und Entwurfstraditionen reagiert.
Die Herkunft Kashan steht somit für eine persische Werktradition, in der technische Sorgfalt und ornamentale Vielfalt zusammengehören. Die Herstellung bleibt an die Handarbeit gebunden, während sich die sichtbare Gestaltung über verschiedene Epochen und Musterformen hinweg verändern kann. Dieser Zusammenhang zwischen Ort, Handwerk und Mustertradition macht Kashan zu einer eigenständigen Bezeichnung innerhalb der persischen Teppichkunde.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Kashan Floral bezeichnet. Damit steht die florale Gestaltung im Mittelpunkt der Benennung. Florale Muster gehören zu den charakteristischen Formen persischer Teppiche. Sie können Blätter, Blüten, Ranken und weitere pflanzliche Ornamente aufnehmen und in einer rhythmischen Ordnung über das Innenfeld verteilen. Die Bezeichnung Kashan Floral verbindet diese Musterfamilie mit der regionalen Kashan-Tradition.
Die Musterentwicklung bei Kashan umfasst mehrere Richtungen. In der Vergangenheit wurden Kashan-Teppiche oft nach dem Herati-Muster gefertigt. Heute werden sie eher im Sirchaki-Design gestaltet. Das Sirchaki-Design ist durch die Darstellung antiker archäologischer Fundstücke geprägt. Auf den Teppichen können Vasen, Waffen und Schalen erscheinen. Diese Motive werden geschickt um ein zentrales Medaillon angeordnet und verbinden ornamentale Ordnung mit Anspielungen auf historische Gegenstände.
Ein zentrales Medaillon kann als Mittelpunkt einer Teppichkomposition dienen. Von ihm aus lassen sich florale Ornamente, kleinere Ranken und weitere Motive übersichtlich im Innenfeld verteilen. Die umgebenden Elemente schaffen eine Beziehung zwischen Zentrum und Rand. Bei einer floralen Gestaltung entsteht dadurch ein Musterbild, in dem sich wiederkehrende Formen, Zwischenräume und dekorative Linien zu einer zusammenhängenden Fläche verbinden.
Das Herati-Muster, das in der älteren Kashan-Tradition häufig vorkam, ist für seine geregelte Anordnung pflanzlicher Ornamente bekannt. Es wird traditionell mit Rautenformen, Blättern und Blüten in Verbindung gebracht. Der Begriff beschreibt eine Mustertradition und darf nicht mit der Herkunft dieses Teppichs verwechselt werden. Dieser Teppich ist ein Kashan Perserteppich; Herati wird hier als historischer Hintergrund der Kashan-Musterentwicklung genannt.
Auch die Darstellung von Vasen, Waffen und Schalen besitzt innerhalb des Sirchaki-Designs eine klare dekorative Funktion. Die Gegenstände werden nicht isoliert, sondern in die Gesamtkomposition eingebunden. Durch ihre Platzierung rund um das Medaillon entsteht eine strukturierte Bildfläche. Florale Linien und historische Objektmotive können dabei nebeneinander auftreten und die Vielschichtigkeit persischer Teppichentwürfe zeigen.
Persische Teppichmuster umfassen sowohl florale als auch geometrische Formen. Florale Elemente wirken häufig über geschwungene Linien und wiederholte Pflanzenmotive, während geometrische Formen durch klare Achsen, Winkel und symmetrische Ordnungen geprägt sind. In der regionalen Gestaltung können diese beiden Prinzipien miteinander verbunden werden. Das Muster Kashan Floral verweist bei diesem Teppich auf den floralen Schwerpunkt, ohne eine andere Herkunftsbezeichnung zu begründen.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören seine Herkunft aus Kashan, die handgeknüpfte Ausführung und die Kombination aus einem Flor aus 100% Wolle mit einer Kette aus 100% Baumwolle. Die Knotendichte beträgt 200000/Qm. Das Muster ist als Kashan Floral bezeichnet. Der Teppich wurde professionell gewaschen und ist in gutem Zustand. Diese Angaben beschreiben Material, Verarbeitung, Gestaltung und Pflegezustand des einzelnen Teppichs.
Die Wollqualität im Flor unterstützt die typische textile Wirkung eines handgeknüpften Teppichs. Die Baumwolle sorgt als Kettenmaterial für die Grundlage des Knüpfgewebes. Zusammen mit der aufwendigen Handarbeit entsteht ein Textil, dessen Struktur durch viele einzeln gesetzte Knoten bestimmt wird. Die florale Musterbezeichnung ordnet das Erscheinungsbild zugleich in die vielfältige Entwurfstradition von Kashan ein.
FAQ
Welches Muster war bei Kashan-Teppichen früher häufig und welches ist heute verbreitet?
In der Vergangenheit wurden Kashan-Teppiche häufig nach dem Herati-Muster gefertigt. Heute dominieren eher Teppiche im Sirchaki-Design. Dieses Design kann antike archäologische Fundstücke wie Vasen, Waffen und Schalen zeigen, die um ein zentrales Medaillon angeordnet werden.
Welche Merkmale sind für persische Teppiche charakteristisch?
Charakteristisch sind komplexe Muster in floralen und geometrischen Formen. Zu den bekanntesten Herkunftsregionen persischer Teppiche zählen Nain, Sarough, Täbriz, Isfahan, Kashan, Bidjar und Ghom. Diese Ortsnamen stehen für unterschiedliche regionale Traditionen innerhalb der persischen Teppichherstellung.
Welche Vorteile bieten Wolle und Baumwolle im handgeknüpften Teppich?
Ein Flor aus reiner Schurwolle kann eine gemütliche Atmosphäre schaffen, Schall dämpfen und zur Regulierung der Raumluftfeuchtigkeit beitragen. Baumwolle wird als Kette eingesetzt und bildet eine stabile Grundlage. Sie ist strapazierfähig und kann fein sowie engmaschig gesponnen werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








