









Perserteppich Hosseinabad 326 x 214 cm Wolle handgeknüpft
1292$
Handgeknüpfter Hosseinabad Perserteppich | Knotendichte: 200.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor strapazierfähige Wolle | Größe: 326 x 214 cm | Muster: Rautenförmige Medaillons und Herati-Muster | Farbe: Rot bis dunkelrot
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VERSANDPARTNERInventarnummer: C0CABAF0
Beschreibung
Hosseinabad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hosseinabad Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus strapazierfähiger Wolle. Die Verarbeitung verbindet damit ein natürliches Material mit einer Technik, bei der das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird. Wolle wird in der traditionellen Teppichherstellung wegen ihrer belastbaren Faserstruktur verwendet. Sie lässt sich zu einem dichten Flor verarbeiten und eignet sich dadurch auch für Räume, in denen ein Teppich im Alltag genutzt wird.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Linien, Umrisse und kleinere Musterbestandteile klar auszuarbeiten. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Zeichnung nicht durch einen industriellen Druck, sondern aus der Anordnung der einzelnen Knoten. Dadurch erhält die Oberfläche ihre textile Struktur und das Muster seine handwerklich aufgebaute Kontur.
Strapazierfähige Wolle wird traditionell so eingesetzt, dass der Flor widerstandsfähig und zugleich angenehm im Griff bleibt. Die Faser kann Farbstoffe gleichmäßig aufnehmen und unterstützt eine deutliche Farbwirkung. Bei der handwerklichen Fertigung werden Flor, Knoten und Muster als zusammenhängende Arbeitsschritte betrachtet. Der hier verwendete Wollflor ist deshalb sowohl Bestandteil der Gestaltung als auch der praktischen Beschaffenheit des Teppichs.
Herkunft und Tradition
Hosseinabad liegt im Nordwesten Persiens. Der Teppich gehört damit zur persischen Knüpftradition und wird als Hosseinabad Perserteppich bezeichnet. Die Ortsbezeichnung verweist auf eine regionale Herkunft innerhalb eines Gebietes, in dem sich unterschiedliche Formen der Teppichherstellung entwickelt haben. Nordwestpersien ist seit langer Zeit für handgeknüpfte Teppiche mit klarer Geometrie, kräftiger Farbgebung und einer auf den Gebrauch ausgerichteten Ausführung bekannt.
Hosseinabad-Teppiche werden der Gruppe der Hamadan-Teppiche zugeordnet. Hamadan steht dabei für eine weit gefasste Teppichregion und nicht nur für ein einziges Muster. In dieser Region entstanden zahlreiche lokale Ausprägungen, die sich durch eigene Proportionen, Farbkombinationen und Ornamentfolgen unterscheiden können. Gemeinsam ist vielen dieser Teppiche die Verbindung aus handwerklicher Robustheit und einer gut lesbaren Zeichnung. Geometrische Formen lassen sich in diesem Zusammenhang ebenso finden wie regelmäßig angeordnete florale Ornamente.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs setzt Erfahrung in mehreren Arbeitsschritten voraus. Zunächst wird die Grundlage für die spätere Fläche vorbereitet. Danach werden die Knoten in Reihen eingearbeitet, während die Farben und Formen nach einem Entwurf oder einer überlieferten Musterordnung entstehen. Jede Reihe beeinflusst die nächste, weil die Ausrichtung der Knoten die Kontur des Dekors bestimmt. Nach dem Knüpfen wird die Oberfläche bearbeitet, damit der Flor gleichmäßig erscheint und die Zeichnung lesbar hervortritt.
Die Tradition der Hamadan-Region ist außerdem durch die Verwendung regional verständlicher Muster geprägt. Ein Medaillon kann das Zentrum einer Komposition bilden, während ein Herati-Dekor die Fläche mit wiederkehrenden Blatt- und Rankenformen strukturiert. Solche Muster werden nicht als zufällige Verzierung eingesetzt, sondern folgen einer überlieferten Ordnung aus Achsen, Wiederholungen und Gegensätzen. Die regionale Teppichkunst verbindet so eine praktische Web- und Knüpftradition mit einer eigenständigen ornamentalen Sprache.
Hosseinabad steht innerhalb dieses Umfelds für Teppiche, bei denen eine deutliche geometrische Wirkung und eine strapazierfähige Ausführung zusammenkommen. Die Zugehörigkeit zur Hamadan-Gruppe erklärt die Nähe zu anderen nordwestpersischen Teppichen, ohne die lokale Bezeichnung aufzuheben. Vergleichbare regionale Erzeugnisse können sich in der Farbwahl oder in der Anordnung der Ornamente unterscheiden. Entscheidend bleibt, dass Herkunft und Muster getrennt betrachtet werden: Das Herati-Muster beschreibt die ornamentale Tradition, während Hosseinabad die im Produkt benannte Herkunft bezeichnet.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs verbindet rautenförmige Medaillons mit Herati-Mustern. Die Rautenmedaillons geben der Komposition eine klare zentrale Ordnung. Eine Raute erzeugt durch ihre geraden Seiten und die gegenüberliegenden Spitzen eine spannungsvolle, aber übersichtliche Form. Wird sie als Medaillon eingesetzt, kann sie das Auge in die Mitte der Fläche führen und den übrigen Dekor um einen erkennbaren Schwerpunkt gruppieren.
Herati-Muster gehören zu den bekannten Ornamentformen der persischen Teppichkunst. Ihr Aufbau beruht typischerweise auf einer rhythmischen Verbindung von Blättern, Ranken und weiteren stilisierten Pflanzenelementen. In einem Teppich werden diese Formen nicht botanisch naturgetreu wiedergegeben. Sie werden vereinfacht, gespiegelt und in regelmäßigen Abständen angeordnet. So entsteht ein Muster, das zugleich floral wirkt und eine deutlich strukturierte, fast geometrische Ordnung besitzt.
Die Verbindung von Rautenmedaillons und Herati-Dekor schafft einen Gegensatz zwischen zentraler Form und fortlaufender Ornamentbewegung. Das Medaillon kann als ruhender Mittelpunkt gelesen werden, während die Herati-Elemente den Blick über die Fläche weiterführen. Durch Wiederholung und Symmetrie bleibt die Gesamtzeichnung zusammenhängend. Die hohe Knotendichte unterstützt dabei die klare Wiedergabe von Konturen und kleineren Ornamentteilen, die für ein detailliertes Muster wichtig sind.
Die Farbwirkung reicht von Rot bis Dunkelrot. Rote Farbtöne gehören zu den überlieferten Grundfarben vieler persischer Teppiche und können je nach Anordnung unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Ein kräftiger Rotton kann eine größere Fläche bestimmen, während dunklere Nuancen Begrenzungen, Medaillonformen oder einzelne Ornamente hervorheben. Die hier genannte Farbskala beschreibt die charakteristische Wirkung des Teppichs, ohne weitere Farben vorauszusetzen.
Bei der Betrachtung eines solchen Designs lässt sich zwischen dem Aufbau und der Farbwirkung unterscheiden. Der Aufbau entsteht durch das Verhältnis von Medaillon, Feld und Ornamenten. Die Farbwirkung entsteht durch die Abstufung von Rot bis Dunkelrot und durch den Wechsel zwischen größeren und kleineren Musterflächen. Diese beiden Ebenen ergänzen sich: Die Geometrie sorgt für Orientierung, während die Herati-Elemente und die roten Nuancen die Fläche rhythmisch beleben.
Herati-Muster können in unterschiedlichen regionalen Teppichen auftreten und sind daher nicht allein ein Herkunftsnachweis. Bei diesem Stück stehen sie in einer Hosseinabad-Komposition mit rautenförmigen Medaillons. Die Musterbezeichnung benennt die Gestaltung, nicht eine zusätzliche Provinz. Gerade diese Verbindung aus lokalem Teppichnamen, zentralem Medaillon und überregional bekannter Ornamentform gehört zu den charakteristischen Merkmalen der persischen Mustertradition.
Besonderheiten
Zu den wesentlichen Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Ausführung, der strapazierfähige Wollflor und die Knotendichte von 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommen die rautenförmigen Medaillons, die Herati-Muster sowie die Farbgebung von Rot bis Dunkelrot. Diese Eigenschaften verbinden die praktische Seite der Verarbeitung mit einer klar gegliederten persischen Ornamentik.
Die Bezeichnung Hosseinabad weist auf den im Nordwesten Persiens gelegenen Herkunftsort hin. Durch die Zuordnung zur Hamadan-Gruppe lässt sich der Teppich in die regionale Tradition robuster, handgeknüpfter Erzeugnisse einordnen. Die genaue Musterbeschreibung bleibt dabei eigenständig: Das Rautenmedaillon und das Herati-Dekor bestimmen die sichtbare Gestaltung, während die Herkunft die regionale Einordnung beschreibt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hosseinabad Perserteppich?
Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig stark beansprucht werden. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich eine professionelle Reinigung, da ein handgeknüpfter Teppich fachgerecht behandelt werden sollte. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die roten und dunkelroten Farbtöne möglichst gleichmäßig erhalten bleiben. Für die Pflege ist außerdem sinnvoll, den Teppich gelegentlich auf Veränderungen der Oberfläche oder neue Verschmutzungen zu prüfen und nicht erst bei sichtbaren Ablagerungen zu handeln.
Welches Zimmer eignet sich für einen Hosseinabad Teppich?
Ein Hosseinabad Teppich kann in verschiedenen Wohnbereichen eingesetzt werden. Besonders passend ist er für das Wohnzimmer oder das Esszimmer, wo seine rautenförmigen Medaillons und die Herati-Ornamente gut wahrgenommen werden können. Der strapazierfähige Wollflor unterstützt eine Nutzung in einem Raum, der regelmäßig betreten wird. Entscheidend sind eine geeignete, ebene Auflagefläche und ausreichend Raum, damit die Musterordnung sichtbar bleibt. Auch andere Wohnräume kommen infrage, sofern der Teppich dort vor direkter Sonne geschützt liegt.
Wie erkenne ich die Qualität eines Hosseinabad Teppichs?
Bei einem Hosseinabad Teppich geben mehrere Merkmale Auskunft über seine handwerkliche Ausführung. Dazu zählen die Knotendichte, die Beschaffenheit des verwendeten Materials, die Qualität der Farben sowie die Klarheit und Detailgenauigkeit der Muster. Eine höhere Knotendichte kann die Ausarbeitung feiner Konturen unterstützen, während ein strapazierfähiger Wollflor auf eine gebrauchstaugliche Oberfläche hinweist. Ebenso wichtig ist die sorgfältige Lesbarkeit von Medaillon und Herati-Dekor. Bei diesem Teppich gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Wollflor und die ausgewiesene Knotendichte zu den beschriebenen Qualitätsmerkmalen.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















