








Perserteppich Hosseinabad 308 x 220 cm Wolle handgeknüpft
1872$
Handgeknüpfter Hosseinabad Perserteppich | Knotendichte: 200.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 308 x 220 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Neu, unbenutzt
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Beschreibung
Hosseinabad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Perserteppich aus Hosseinabad besteht aus 100% Schurwolle. Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen wegen ihrer angenehmen Oberfläche, ihrer natürlichen Elastizität und ihrer Strapazierfähigkeit verwendet. Die Faser fühlt sich unter den Füßen komfortabel an und verleiht dem Flor eine griffige, belastbare Beschaffenheit. Als Naturfaser verbindet Schurwolle ein angenehmes Laufgefühl mit einer robusten Alltagseignung.
Die Herstellung erfolgt in Handarbeit durch das schrittweise Einsetzen einzelner Knoten in die vorbereitete Kette. Reihe für Reihe entsteht so die Teppichfläche. Nach dem Knüpfen wird der Flor bearbeitet, damit sich eine gleichmäßige Oberfläche bildet. Die handgeknüpfte Verarbeitung unterscheidet sich dadurch grundsätzlich von maschinell gefertigten Teppichen: Jeder Arbeitsabschnitt wird unmittelbar am Knüpfstuhl ausgeführt und die Ausführung entsteht während des Herstellungsprozesses.
Die Knotendichte beträgt 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine klar ausgearbeitete Oberfläche und unterstützt die Darstellung geometrischer Formen. Sie ist zugleich ein sichtbarer Hinweis auf die aufwendige Knüpfarbeit, denn eine größere Zahl einzelner Knoten bedeutet viele wiederholte Arbeitsschritte. Die Kombination aus dichter Knüpfung und Schurwolle prägt die Haptik und die Widerstandsfähigkeit dieses Teppichs.
Der Teppich ist mit einer Dicke von etwa 12 mm angegeben und wiegt 3 kg pro Quadratmeter. Diese Angaben beschreiben seine kompakte, textile Ausführung. Die Eignung für Fußbodenheizung erweitert seine Verwendung im Wohnbereich, sofern die jeweiligen Bedingungen des Heizsystems und die fachgerechte Verlegung berücksichtigt werden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Hosseinabad bezeichnet und stammt aus Persien. Persische Teppiche gehören zu einer weit gefächerten Handwerkstradition, in der regionale Werkstätten eigene Formen, Farbordnungen und Arbeitsweisen entwickelt haben. Die Bezeichnung Hosseinabad verweist dabei auf die Herkunfts- und Stilzuordnung dieses Teppichs. Sie ist nicht mit einem beliebigen orientalischen Muster gleichzusetzen, sondern beschreibt die im Produkt angegebene persische Einordnung.
Das Knüpfen von Teppichen hat in Persien eine lange Geschichte. In den verschiedenen Teppichregionen wurden Kenntnisse über Knoten, Kettaufbau, Florbearbeitung und Farbabstimmung über Generationen weitergegeben. Ein Teppich entsteht nicht in einem einzigen Arbeitsschritt. Die Kette bildet die Grundlage, die Knoten bauen den Flor auf, und die fortlaufende Arbeit an den Reihen formt das Muster. Die handwerkliche Überlieferung zeigt sich daher sowohl in der Technik als auch in der Art, wie ein Entwurf in eine textile Fläche umgesetzt wird.
Persische Teppiche sind kulturelle Erzeugnisse und zugleich Gebrauchsgegenstände. Ihre Muster können regionale Vorlieben, überlieferte Zeichen oder die Ordnung einer Werkstatt widerspiegeln. Dabei unterscheiden sich die Traditionen von Ort zu Ort. Manche Werkstätten arbeiten mit floralen Bildwelten, andere mit streng gegliederten Feldern, Medaillons oder geometrischen Rapporten. Eine konkrete Symboldeutung lässt sich bei einem Teppich nur aus seiner tatsächlich ausgeführten Musterung ableiten. Bei diesem Stück ist das Muster als geometrisch beschrieben.
Die Herkunft Persien steht außerdem für eine Kultur des Teppichhandwerks, in der die sorgfältige Planung der Fläche eine wichtige Rolle spielt. Entwurf, Knotenfolge und Farbverteilung müssen aufeinander abgestimmt werden, damit die Linien und Flächen lesbar bleiben. Geometrische Kompositionen benötigen dabei eine präzise Wiederholung von Winkeln, Achsen und Abständen. Die Arbeit verbindet handwerkliche Routine mit der konsequenten Umsetzung des jeweiligen Entwurfs.
Traditionelle Teppiche aus Persien werden häufig als Einzelstücke wahrgenommen, weil sie von Hand gefertigt werden und nicht als standardisierte Serienware entstehen. Die individuelle Ausführung kann sich in der Spannung der Kette, in der Zeichnung einzelner Formen und in der Wirkung der Farben zeigen. Die persische Teppichtradition umfasst deshalb eine große Vielfalt, obwohl bestimmte technische Grundlagen und Gestaltungsideen über lange Zeit erhalten geblieben sind.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist geometrisch. Geometrische Teppichmuster beruhen auf klaren Linien, Winkeln, Flächen und Wiederholungen. Statt einer frei wirkenden Naturdarstellung ordnen sie die Teppichfläche über definierte Formen. Solche Kompositionen können durch symmetrische Achsen, gereihte Elemente oder miteinander verbundene Konturen aufgebaut sein. Die genaue Zeichnung des vorliegenden Teppichs wird mit der allgemeinen Angabe geometrisch beschrieben.
Geometrische Muster haben in der orientalischen Teppichgestaltung eine lange Tradition. Sie lassen sich auf der Web- oder Knüpfstruktur gut in einzelne Abschnitte gliedern und können auch bei einer dichten Knüpfung präzise ausgeführt werden. Die Form entsteht aus der Folge farbiger Knoten. Dadurch wird ein Entwurf nicht auf eine glatte Fläche aufgetragen, sondern aus vielen kleinen textilen Einheiten zusammengesetzt. Das erklärt die charakteristische Nähe zwischen Ornament und Konstruktion.
Die Farbwirkung wird bei diesem Teppich durch Rot bestimmt. Ein tiefroter Farbton prägt seine Erscheinung und verleiht der geometrischen Zeichnung eine geschlossene, markante Wirkung. Rot wird in vielen Kulturen mit Glück, Liebe und Stärke verbunden. Diese Bedeutungen gehören zur allgemeinen Farbsymbolik und ersetzen keine konkrete Deutung einzelner Motive. Bei einem geometrischen Entwurf entsteht die Wirkung vor allem durch das Verhältnis von Farbflächen, Linien und Wiederholungen.
Die Kombination aus geometrischer Musterung und roter Farbgebung lässt sich in unterschiedliche Einrichtungskonzepte einordnen. Gerade Linien und klar begrenzte Flächen können einen klassischen Raum ebenso ergänzen wie eine modernere Umgebung. Dabei bleibt die Gestaltung an die Teppichfläche gebunden: Die wiederkehrenden Formen geben dem Raum Struktur, während die Farbigkeit einen deutlich wahrnehmbaren Akzent setzt. Die Orientierung an einer traditionellen persischen Teppichsprache verhindert dabei nicht, dass das Muster in einem zeitgemäßen Wohnumfeld eingesetzt werden kann.
Ein handgeknüpftes Muster besitzt zudem eine textile Tiefe, die sich aus dem Flor und der Anordnung der Knoten ergibt. Licht trifft nicht auf eine vollkommen ebene Druckfläche, sondern auf eine strukturierte Oberfläche. Je nach Betrachtungswinkel können Linien und Farbpartien dadurch unterschiedlich hervortreten. Diese Wirkung ist ein Merkmal der Knüpftechnik und gehört zur allgemeinen Wahrnehmung orientalischer Teppiche, ohne zusätzliche Motive für dieses Stück vorauszusetzen.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Zu seinen angegebenen Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Ausführung, die Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter und der Flor aus 100% Schurwolle. Außerdem ist er mit einer Dicke von etwa 12 mm und einem Gewicht von 3 kg pro Quadratmeter beschrieben. Seine Eignung für Fußbodenheizung macht ihn für entsprechend ausgestattete Innenräume verwendbar.
Die Kombination aus dichter Knüpfung und Wolle wird mit Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit verbunden. Bei richtiger Pflege kann ein handgeknüpfter Teppich Generationen überdauern und seinen Wert über die Jahre hinweg steigern. Die rote Farbwirkung und die Struktur sollen dabei erhalten bleiben. Der Teppich kann in modernen wie in klassischen Interieurs eingesetzt werden, etwa im Wohnzimmer, im Essbereich oder im Schlafzimmer.
FAQ
Wie pflege ich den Hosseinabad Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, Staub und Schmutz aus dem Flor zu entfernen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei Flecken empfiehlt sich eine sofortige Behandlung mit einem feuchten Tuch. Aggressive Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden. Für eine gründliche Reinigung ist eine auf handgeknüpfte Teppiche abgestimmte Vorgehensweise sinnvoll.
Kann der Teppich im Außenbereich verwendet werden?
Orientalische Teppiche sind in erster Linie für Innenräume ausgelegt. Von einer Verwendung im Außenbereich wird abgeraten, weil Witterung, Feuchtigkeit und UV-Strahlung die Materialien und Farben beeinträchtigen können. Der Teppich sollte daher vor Nässe, dauerhafter direkter Sonne und wechselnden Außenbedingungen geschützt werden. Seine angegebene Eignung für Fußbodenheizung bezieht sich auf den Innenbereich und nicht auf eine Nutzung im Freien.
Woher stammen die besten Orientteppiche?
Orientteppiche entstehen in verschiedenen traditionellen Teppichländern, darunter Persien beziehungsweise Iran, die Türkei, Afghanistan und der Kaukasus. Jede Region hat charakteristische Stile, Muster und handwerkliche Überlieferungen entwickelt. Dieser Teppich ist als Hosseinabad aus Persien eingeordnet. Die Qualität eines Teppichs hängt nicht allein vom Herkunftsgebiet ab, sondern auch von Material, Knüpftechnik, Knotendichte und der sorgfältigen Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















