






Perserteppich Heriz 340 x 248 cm Wolle handgeknüpft
2308$
Handgeknüpfter Heriz Perserteppich | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 340 x 248 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Gebraucht, gewaschen
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: D513DC45
Beschreibung
Heriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Heriz Perserteppich ist handgeknüpft. Für den Flor wurde 100% Wolle verwendet, während die Kette aus 100% Baumwolle besteht. Die Verbindung aus Wollflor und Baumwollkette entspricht dem klassischen Aufbau eines geknüpften Teppichs: Die Kette bildet das tragende Gerüst, in das die Florfäden Knoten für Knoten eingearbeitet werden. So entsteht eine textile Oberfläche, die nicht gewebt, sondern vollständig durch Handarbeit aufgebaut wird.
Die Florhöhe ist als normal angegeben. Dadurch besitzt der Teppich eine ausgewogene, alltagstaugliche Oberfläche, bei der das geometrische Muster klar erkennbar bleibt. Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen und formstabilen Eigenschaften eingesetzt. Sie lässt sich zu einem dichten Flor verarbeiten und bewahrt dabei die charakteristische textile Haptik. Die Baumwolle der Kette sorgt für eine geordnete Grundlage innerhalb der Teppichkonstruktion.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs erfolgt in vielen einzelnen Arbeitsschritten. Die Kettfäden werden zunächst gespannt. Anschließend werden die Wollknoten Reihe für Reihe gesetzt und durch Schussfäden gesichert. Nach dem Knüpfen wird der Flor auf eine gleichmäßige Höhe gebracht. Bei diesem Teppich ist die Florhöhe normal. Diese Angaben beschreiben die handwerkliche Ausführung und die verwendeten Materialien, ohne zusätzliche Eigenschaften zu behaupten.
Herkunft und Tradition
Heriz gehört zur persischen Teppichtradition. Persische Teppiche stammen aus Persien, dem heutigen Iran, und sind international für ihre handwerkliche Knüpftechnik, ihre ausgearbeiteten Muster und ihre regionale Vielfalt bekannt. Der Name Heriz verweist auf eine eigene Stilrichtung innerhalb dieser Tradition. Wie bei anderen persischen Teppichen verbinden sich bei Heriz die praktische Funktion eines Bodenbelags und die Gestaltung einer dekorativen Textilarbeit.
Die persische Teppichkunst wurde über viele Jahrhunderte weitergegeben. Das Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, das Einlegen der Schussfäden und das Abschließen der Kanten wird traditionell von Generation zu Generation vermittelt. Handgeknüpfte Teppiche entstehen deshalb nicht in einem einzigen schnellen Arbeitsschritt. Ihre Oberfläche wächst langsam aus vielen wiederholten Bewegungen, wobei jede Reihe an die vorherige anschließt.
Heriz wird häufig mit einer klaren, kraftvollen Zeichensprache verbunden. Im Unterschied zu sehr fein aufgelösten, stark floralen Kompositionen steht bei vielen Heriz-Entwürfen die nachvollziehbare Ordnung des Gesamtaufbaus im Vordergrund. Geometrische Formen können dabei so angeordnet werden, dass ein Teppich auch aus größerer Entfernung als zusammenhängende Komposition lesbar bleibt. Diese regionale Gestaltungstradition erklärt, weshalb Heriz-Teppiche in der persischen Teppichkunde als eigenständige Gruppe betrachtet werden.
Die persische Teppichlandschaft umfasst zahlreiche weitere Zentren und Stilrichtungen. Isfahan ist für detaillierte Entwürfe bekannt, Tabriz wird häufig mit differenzierten Kompositionen und einer robusten Ausführung verbunden, und Kashan steht in der Tradition dekorativer persischer Teppiche. Diese Ortsnamen bezeichnen jeweils eigene Entwicklungen. Sie sind nicht als Herkunftsangabe für diesen Heriz Teppich zu verstehen, sondern zeigen die Breite der persischen Knüpftradition.
Dieser Teppich ist als Original aus der Zeit von 1980 bis 1989 bezeichnet. Damit gehört er zu einer jüngeren Generation persischer Handknüpfungen, deren Gestaltung auf einer deutlich älteren regionalen Tradition beruht. Das Alter ordnet den Teppich zeitlich ein; es ersetzt keine Aussage über eine bestimmte Werkstatt oder eine einzelne Knüpferin beziehungsweise einen einzelnen Knüpfer.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist geometrisch. Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, Flächen, Wiederholungen und klar abgegrenzten Formen. In der persischen Teppichgestaltung dienen solche Elemente dazu, ein Feld zu gliedern und die Blicke innerhalb der Komposition zu führen. Ein geometrischer Entwurf kann streng symmetrisch erscheinen, aus wiederkehrenden Formen aufgebaut sein oder mehrere unterschiedlich große Motive miteinander verbinden.
Bei Heriz-Mustern spielt die erkennbare Struktur eine wichtige Rolle. Ein zentrales Feld, seitliche Begrenzungen und eine Bordüre können durch geometrische Linien miteinander in Beziehung gesetzt werden. Nicht jeder Heriz-Teppich besitzt denselben Aufbau; die regionale Tradition umfasst verschiedene Anordnungen. Gemeinsam ist vielen Entwürfen jedoch die deutliche Kontur der Formen. Das macht die Musterwirkung prägnant, ohne diesem einzelnen Teppich zusätzliche Motive zuzuschreiben.
Bordüren sind in der persischen Teppichkunst nicht nur ein Randabschluss. Sie schaffen einen Übergang zwischen der äußeren Kante und dem inneren Feld und geben dem Muster einen visuellen Rahmen. In geometrischen Kompositionen können sich Linien und Formen der Bordüre rhythmisch wiederholen. Dadurch entsteht ein geordnetes Verhältnis zwischen Rand und Zentrum. Die Wirkung beruht auf der Anordnung der Flächen und Linien, nicht auf einer naturgetreuen Darstellung.
Geometrische Teppichmuster haben in der persischen Tradition eine lange Geschichte. Viele Formen wurden über lange Zeiträume überliefert und von verschiedenen Regionen sowie Werkstätten unterschiedlich interpretiert. Dabei können Proportionen, Wiederholungen und die Ausführung einzelner Linien variieren. Ein handgeknüpfter Teppich bewahrt diese Gestaltung nicht als gedruckte Vorlage, sondern als Folge von Knoten. Das Muster wird während des Knüpfens Reihe für Reihe aufgebaut.
Die Bezeichnung Heriz liefert den stilistischen Rahmen, während die konkrete Musterangabe dieses Stücks geometrisch lautet. Aussagen über bestimmte Farben, ein einzelnes Medaillon oder konkrete Symbolmotive sind nicht Bestandteil der Beschreibung und werden daher nicht ergänzt. So bleibt die Einordnung auf die belegte Musterart und den regionalen Gestaltungshintergrund beschränkt.
Besonderheiten
Der Teppich ist gebraucht und gewaschen. Diese Zustandsangabe gehört zur Beschreibung des einzelnen Stücks und unterscheidet ihn von einem unbenutzten Teppich. Zusätzlich wird er als antirutsch und kinderfreundlich bezeichnet. Er ist für Fußbodenheizung geeignet, rutschsicher und leicht zu reinigen. Diese Eigenschaften ergänzen die Angaben zu Material, Florhöhe und Herstellungsweise.
Die normale Florhöhe unterstützt eine unkomplizierte Nutzung im Alltag. Die Eignung für Fußbodenheizung macht den Teppich auch für Räume mit diesem Heizsystem interessant. Antirutsch, rutschsicher und kinderfreundlich sind als Produkteigenschaften angegeben. Wie bei jedem gebrauchten Textil sollte die Behandlung an Material und Zustand angepasst werden.
FAQ
Wie pflege ich den Heriz Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenkopf hilft, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben ist zu vermeiden, weil dadurch Fasern und Musterbereich belastet werden können. Eine professionelle Reinigung in mehrjährigen Abständen ist sinnvoll, besonders bei einem gebrauchten und bereits gewaschenen Teppich.
Woher stammt ein Heriz Perserteppich?
Heriz bezeichnet eine Richtung innerhalb der persischen Teppichtradition. Persische Teppiche stammen aus Persien, dem heutigen Iran. Die Herkunft einer persischen Stilrichtung wird häufig anhand von Musteraufbau, Linienführung und handwerklicher Tradition eingeordnet. Isfahan, Tabriz und Kashan sind weitere bekannte persische Teppichregionen, besitzen jedoch jeweils eigene Stile. Dieser Teppich wird als Heriz Perserteppich geführt und nicht einer dieser anderen Regionen zugeordnet.
Warum sind handgeknüpfte Perserteppiche wertvoll?
Ihre Bedeutung beruht auf der Verbindung aus natürlichen Materialien, aufwendiger Handarbeit und einer über viele Generationen entwickelten Gestaltungstradition. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln gesetzt; dadurch entsteht eine textile Arbeit mit eigenständigem Charakter. Auch die kulturelle Geschichte der persischen Teppichkunst trägt zur Wertschätzung bei. Eine mögliche Wertentwicklung hängt jedoch immer vom konkreten Teppich, seinem Zustand, seiner Ausführung und der Nachfrage ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














