



Perserteppich Hamadan 90 x 71 cm Wolle handgeknüpft
483$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 90 x 71 cm | Muster: vielfältige Muster | Zustand: sehr gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 61096C60
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle bildet den Flor und verbindet eine belastbare Beschaffenheit mit einer angenehmen Haptik. Bei handgeknüpften Teppichen wird jedes einzelne Element in einem fortlaufenden Arbeitsprozess von Hand gesetzt. Dadurch entsteht eine textile Oberfläche, deren Struktur unmittelbar aus der Knüpfarbeit hervorgeht. Die Verarbeitung ist bei einem Hamadan eng mit der Auswahl der Wolle und mit der Sorgfalt verbunden, mit der die Knoten gesetzt werden.
Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Muster differenziert auszuarbeiten und Linien klar voneinander abzugrenzen. Sie ist zugleich ein wichtiger Anhaltspunkt für die handwerkliche Ausführung eines Teppichs. Die robuste Wolle unterstützt den praktischen Charakter des Hamadan und macht ihn für die tägliche Nutzung geeignet. Der Flor ist reichhaltig beschrieben und verleiht der Oberfläche eine textile Fülle.
Wolle wird im Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet, weil sie sich für einen strapazierfähigen Flor eignet und zugleich weich wirken kann. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Qualität nicht durch ein einzelnes Merkmal, sondern durch das Zusammenspiel von Material, Knotung, Flor und Musteranlage. Beim Hamadan dieses Angebots treffen widerstandsfähige Wolle und eine differenzierte Knotendichte aufeinander. Die Verarbeitung bleibt dabei als handwerklicher Vorgang sichtbar und nachvollziehbar.
Herkunft und Tradition
Der Hamadan stammt aus der Region Hamadan im Nordwesten Persiens, dem heutigen Iran. Die gleichnamige Region ist für eine vielseitige Teppichproduktion bekannt. Der Handelsname Hamadan umfasst dabei Teppiche aus mehreren Orten und Dörfern der Umgebung. Genannt werden Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Diese geografische und kulturelle Vielfalt erklärt, warum Hamadan-Teppiche nicht auf ein einziges Muster oder eine einzige Ausführung festgelegt sind.
Die Teppichtradition der Region ist über viele Generationen gewachsen. In den verschiedenen Orten entwickelten sich eigene Vorlieben für Zeichnung, Farbaufteilung und Knüpfweise. Gleichzeitig wurden Motive und handwerkliche Erfahrungen weitergegeben und angepasst. Der Name Hamadan bezeichnet deshalb eine breite regionale Gruppe innerhalb der persischen Teppichkunst. Gemeinsam ist den Stücken die Verbindung zur nordwestpersischen Herkunft, während die konkrete Gestaltung von Ort zu Ort unterschiedlich ausfallen kann.
Nordwestpersien gehört zu den bedeutenden Gebieten der persischen Web- und Knüpfkunst. Teppiche aus dieser Region verbinden den Bedarf an haltbaren Gebrauchsgegenständen mit einer ausgeprägten dekorativen Tradition. Ein Teppich wurde nicht nur als Bodenbelag hergestellt, sondern auch als textiler Ausdruck der jeweiligen Umgebung. Die Muster konnten geometrisch geordnet, floral geprägt oder aus beiden Formen zusammengesetzt sein. Beim Hamadan zeigt sich diese regionale Bandbreite besonders deutlich.
Die Herstellung in kleineren Orten und Dörfern prägte den Charakter der Hamadan-Tradition. Handwerkliche Kenntnisse wurden innerhalb der Gemeinschaft bewahrt, während verfügbare Materialien und lokale Gestaltungsvorlieben die fertigen Teppiche beeinflussten. Aus dieser Verbindung von überlieferter Technik und unterschiedlicher lokaler Formensprache entstand ein Handelsbegriff, unter dem international verschiedene Teppiche aus der Region zusammengefasst werden. Hamadan steht daher für eine Herkunftstradition mit mehreren lokalen Ausprägungen.
Innerhalb der persischen Teppichwelt lässt sich Hamadan neben weiteren bekannten Zentren einordnen. Tabriz ist für feine Details und große Formate bekannt, Isfahan häufig für komplizierte florale Motive und kräftige Farben. Gabbeh aus Fars steht dagegen für rustikale Zeichnungen und lebendige Farben. Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die persische Teppichkunst je nach Region ausgeprägt ist. Hamadan bewahrt dabei seine eigene Verbindung aus regionaler Vielfalt, handgeknüpfter Ausführung und funktionaler Textilkunst.
Design und Muster
Die Muster dieses Hamadan werden als vielfältig beschrieben. Zur regionalen Hamadan-Tradition gehören sowohl traditionelle geometrische Formen als auch florale Motive. Geometrische Muster arbeiten mit klaren Linien, wiederkehrenden Formen und einer gut erfassbaren Ordnung. Florale Zeichnungen greifen dagegen Blüten, Ranken und pflanzliche Elemente auf. Beide Richtungen können die kulturelle Vielfalt und die künstlerischen Einflüsse der Region sichtbar machen.
Bei geometrischen Entwürfen entsteht der Ausdruck durch die Anordnung von Linien, Feldern und wiederholten Zeichen. Die Knüpfung übersetzt diese Zeichnung in eine textile Oberfläche, wobei die Knotendichte die Ausarbeitung feinerer Details unterstützt. Florale Muster wirken durch die Verbindung einzelner Pflanzenformen zu einem zusammenhängenden Rapport oder zu einer zentralen Komposition. Welche dieser Möglichkeiten überwiegt, hängt von der jeweiligen lokalen Tradition und vom einzelnen Entwurf ab.
Die Bezeichnung Hamadan beschreibt daher keine starre Mustervorlage. Vielmehr steht sie für eine Gruppe von Teppichen mit unterschiedlichen Zeichnungen. Diese Offenheit gehört zu den kennzeichnenden Eigenschaften der Region. Ein Hamadan kann streng geometrisch erscheinen, floral gestaltet sein oder Elemente beider Gestaltungsweisen verbinden. Die Vielfalt macht es möglich, regionale Handwerksgeschichte in sehr unterschiedlichen visuellen Formen zu betrachten.
Auch die Wirkung eines Musters verändert sich durch die Dichte und den Aufbau des Flors. Eine präzise gesetzte Knüpfung kann Konturen deutlich abbilden und Übergänge zwischen einzelnen Musterteilen sauber ausführen. Die Wolle gibt der Oberfläche dabei eine textile Tiefe, ohne dass die Gestaltung auf eine bestimmte Form beschränkt wäre. Bei diesem Teppich steht deshalb die Verbindung von handgeknüpfter Struktur, widerstandsfähigem Material und vielfältiger Mustertradition im Vordergrund.
Hamadan-Muster lassen sich in klassische und modern eingerichtete Räume einordnen, weil die regionale Gruppe unterschiedliche Formensprachen umfasst. Geometrische Zeichnungen können eine klare Ordnung in einen Raum bringen, während florale Motive eine weichere und bewegtere Wirkung erzeugen. Die Möglichkeit, verschiedene Mustertraditionen unter dem Namen Hamadan zu finden, gehört zu seiner kulturellen und gestalterischen Bedeutung. Entscheidend bleibt die konkrete Gestaltung des jeweiligen Einzelstücks.
Besonderheiten
Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine widerstandsfähige Wolle und die handgeknüpfte Verarbeitung verbinden eine robuste Materialbasis mit einer differenzierten Oberfläche. Hamadan-Teppiche gelten als pflegeleicht, weil Wolle Schmutz abweist und bei Bedarf leicht gereinigt werden kann. Für die regelmäßige Pflege eignet sich vorsichtiges Absaugen. Eine direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit sich die Farben nicht verändern. Bei starker Verschmutzung ist eine professionelle Reinigung vorgesehen.
Die regionale Musterfülle ermöglicht den Einsatz in unterschiedlichen Wohnkonzepten. Hamadan-Teppiche können in Wohn- und Esszimmern liegen, ebenso in Schlafräumen oder Fluren. Ihre verschiedenen geometrischen und floralen Gestaltungsmöglichkeiten erleichtern die Zuordnung zu klassischen wie auch zu modernen Einrichtungen. Der Teppich verbindet damit eine klar benannte Herkunft, traditionelle Handarbeit, widerstandsfähige Wolle und eine vielseitige Gestaltung.
FAQ
Woran erkennt man die Qualität eines Hamadan-Teppichs?
Wichtige Merkmale sind die Knotendichte, die verwendete Wolle und der Detailreichtum der Muster. Eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter gilt bei Hamadan-Teppichen als Hinweis auf eine differenzierte Ausarbeitung. Ebenso wichtig ist eine feine und langlebige Wolle, die für einen belastbaren Flor geeignet ist. Erst das Zusammenspiel von Material, Knüpfung und Musterzeichnung vermittelt ein vollständiges Bild der handwerklichen Qualität.
Wie pflegt man einen Hamadan richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, da sie Farbveränderungen begünstigen kann. Wenn der Teppich stark verschmutzt ist, sollte eine professionelle Reinigung beauftragt werden. Diese einfache, regelmäßige Pflege unterstützt die Langlebigkeit der robusten Wolle und erhält die textile Oberfläche.
Für welche Räume eignet sich ein Hamadan?
Ein Hamadan passt besonders in Wohn- und Esszimmer, kann aber ebenso in Schlafräumen oder Fluren eingesetzt werden. Die regionale Vielfalt an geometrischen und floralen Mustern erlaubt eine Zuordnung zu unterschiedlichen Einrichtungsstilen. Dadurch lässt sich der Teppich in klassische ebenso wie in moderne Wohnkonzepte integrieren. Seine Gestaltung kann einem Raum eine warme und einladende Atmosphäre geben, ohne auf einen bestimmten Raumtyp beschränkt zu sein.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












