Perserteppich Hamadan 310×230 cm Wolle handgeknüpft

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Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: Hochflor | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 310×230 cm | Muster: Medaillon | Zustand: Neu mit Etikett

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Inventarnummer: 609EA298

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Wolle. Die Wolloberfläche verleiht dem Teppich seine weiche Textur und bildet die sichtbare, für den Gebrauch bestimmte Fläche. In der Beschreibung wird der Flor als Hochflor bezeichnet. Dadurch besitzt die Oberfläche eine klar fühlbare Struktur und eine textile Präsenz, die sich von einem flach gewebten Teppich unterscheidet.

Die Kett- und Schussfäden bestehen aus Baumwolle. Die Baumwollkonstruktion bildet das innere Gerüst, in das die Wollknoten eingearbeitet sind. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Oberfläche Knoten für Knoten auf dem Webstuhl. Nach jeder Reihe werden die Knoten befestigt und die nächste Reihe vorbereitet. Dieser Arbeitsablauf erklärt die handwerkliche Struktur des Teppichs und macht die Verarbeitung unmittelbar an der Oberfläche nachvollziehbar.

Wolle wird in der traditionellen Teppichherstellung wegen ihrer belastbaren Faser, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Fähigkeit verwendet, Farben aufzunehmen. Baumwolle wird für Kette und Schuss eingesetzt, weil sie ein gleichmäßiges Grundgewebe ermöglicht. Die Kombination aus Wollflor und Baumwollkonstruktion ist in der Beschreibung dieses Hamadan-Teppichs ausdrücklich genannt. Eine dichte textile Oberfläche und die weiche Wirkung des Flors gehören zu den beschriebenen Eigenschaften dieses Stücks.

Die Fertigung von Hand unterscheidet sich grundsätzlich von einer maschinellen Herstellung. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht in einem langsamen, wiederholten Prozess, bei dem Material, Spannung und Muster Zeile für Zeile zusammenkommen. Die Bezeichnung beschreibt hier die Technik des Teppichs und nicht lediglich eine dekorative Anmutung.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im westlichen Iran und ist zugleich der Name einer bekannten Teppichregion. Unter der Bezeichnung Hamadan werden traditionell Teppiche aus der Stadt und aus zahlreichen Orten ihrer weiteren Umgebung zusammengefasst. Die Region besitzt eine lange Web- und Knüpftradition. Ihre Teppiche wurden über Handelswege verbreitet und sind deshalb in vielen unterschiedlichen Ausprägungen bekannt. Die Herkunft Hamadan bezeichnet damit eine regionale Tradition, nicht nur ein einzelnes, streng einheitliches Muster.

Die Teppichkultur von Hamadan ist durch viele Werkstätten und dörfliche Arbeitsgemeinschaften geprägt. Entsprechend können sich Zeichnung, Farbaufteilung, Knotung und Aufbau von einem Stück zum nächsten unterscheiden. Gemeinsam ist den regionalen Arbeiten die Verbindung von praktischer Herstellung und dekorativer Gestaltung. Teppiche wurden in den ländlichen Haushalten der Region sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für den Handel gefertigt. Das erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Formaten und mit verschiedenen Kompositionen vorkommen.

Die iranische Teppichkunst arbeitet mit einem überlieferten Zeichensystem aus Rapporten, Ranken, Blüten, geometrischen Formen und zentralen Kompositionen. Muster werden dabei nicht einfach als freie Dekoration verstanden. Sie beruhen häufig auf Vorlagen, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben, in Werkstätten angepasst und von Knüpferinnen und Knüpfern individuell umgesetzt werden. Die regionale Tradition bleibt erkennbar, auch wenn die konkrete Ausführung eines Teppichs von anderen Hamadan-Arbeiten abweicht.

Hamadan-Teppiche werden häufig mit einer klaren, gut lesbaren Musterordnung verbunden. Geometrische Elemente können neben floralen Formen stehen, während eine zentrale Anordnung den Blick in der Fläche führt. Diese Gestaltung folgt einer langen Tradition persischer Teppichkompositionen, in der ein Teppich sowohl Gebrauchsgegenstand als auch Träger eines überlieferten Dekors ist. Bei diesem Stück wird die Herkunft Hamadan ausdrücklich genannt; die Materialangabe und die handgeknüpfte Fertigung ordnen es der persischen Teppichkunst zu.

Die Bezeichnung Perserteppich verweist hier auf die Herkunft aus dem Iran. Hamadan ist dabei nicht mit anderen bekannten iranischen Teppichzentren gleichzusetzen. Bakhtiari, Nain, Kerman, Tabriz und Isfahan besitzen jeweils eigene Traditionen und werden als eigenständige Herkunfts- oder Stilbezeichnungen verwendet. Sie können zum Vergleich der iranischen Teppichvielfalt dienen, ändern aber nichts an der Herkunft dieses Teppichs aus Hamadan.

Auch der internationale Handel hat die Wahrnehmung der Region geprägt. Hamadan-Teppiche werden wegen ihrer unterschiedlichen Muster und ihrer handwerklichen Herstellung weltweit als Teil der orientalischen Teppichkultur geführt. Historische Vorlagen, regionale Farben und die Arbeit am Webstuhl verbinden sich dabei mit den jeweiligen Anforderungen der Werkstatt. Die Herkunft bleibt ein kultureller und handwerklicher Hinweis, während jeder einzelne Teppich seine eigene konkrete Zeichnung besitzt.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als Medaillon angegeben. Ein Medaillon bildet gewöhnlich eine zentrale Form, die den Mittelpunkt der Teppichfläche betont. Um dieses Zentrum kann sich eine ergänzende Ordnung aus Bordüren, Ranken, Blüten oder geometrischen Elementen entwickeln. Die Bezeichnung beschreibt die Komposition des Designs und nicht die Herkunft des Teppichs. In diesem Fall steht das Medaillon in Verbindung mit der genannten Hamadan-Tradition.

Typische Hamadan-Muster arbeiten häufig mit geometrischen Formen und floralen Motiven. Geometrische Linien geben einer Fläche Kontur und Rhythmus. Florale Motive bringen Blüten, Blätter und Ranken in die Zeichnung ein. Beide Gestaltungselemente können nebeneinander auftreten oder so miteinander verbunden werden, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen klarer Struktur und ornamentaler Bewegung entsteht. Diese Verbindung ist ein wiederkehrendes Merkmal der regionalen Mustersprache.

Bei einem Medaillonmuster lenkt die zentrale Form die Betrachtung zunächst zur Mitte. Die umliegenden Felder und Bordüren sorgen anschließend für eine Rahmung der Komposition. Eine Bordüre kann das Hauptfeld optisch abschließen, während kleinere Ornamente Übergänge schaffen. In der persischen Teppichgestaltung wird dadurch eine Fläche gegliedert, ohne dass ihre textile Funktion verloren geht. Das Muster bleibt als dekorative Ordnung lesbar und wirkt zugleich in der gesamten Teppichfläche.

Die Beschreibung ordnet den Teppich einem traditionellen orientalisch-persischen Stil zu. Traditionell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Gestaltung auf überlieferten Formen und einer klassischen Ornamentik beruht. Orientalisch verweist auf die kulturelle Teppichtradition, aus der die Musterwelt stammt; die Bezeichnung Perserteppich wird durch die iranische Herkunft Hamadan begründet. Diese Begriffe beschreiben den gestalterischen und kulturellen Rahmen, nicht eine moderne Nachahmung eines anderen Herkunftsortes.

Farben spielen in der persischen Mustertradition eine wichtige ordnende Rolle. Sie trennen Hauptfeld und Bordüre, heben einzelne Ornamente hervor und beeinflussen den Eindruck von Tiefe. Die Vorlage nennt harmonische Farben und verschiedene Nuancen als Eigenschaften der Gestaltung. Bei einem handgeknüpften Teppich werden Farbtöne in vielen einzelnen Knoten aufgebaut. Dadurch entsteht eine textile Farbwirkung, die sich aus dem Zusammenspiel der Wolle, der Knotung und der Musterflächen ergibt.

Florale und geometrische Motive können in Hamadan-Kompositionen unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Eine geometrische Form kann ein Feld begrenzen oder eine Richtung vorgeben. Eine Ranke kann eine Fläche verbinden, während eine Blüte einen ornamentalen Akzent setzt. Das Medaillon bündelt diese Elemente um eine Mitte. So entsteht eine Bildordnung, die sowohl aus der Nähe in ihren Einzelheiten als auch aus der Entfernung in ihrer Gesamtstruktur wahrgenommen werden kann.

Die klare Musteranlage ermöglicht die Einordnung in unterschiedliche Wohnumgebungen, ohne den traditionellen Charakter aufzugeben. Der Teppich wird in der Quelle für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur genannt. Diese Räume unterscheiden sich in ihrer Nutzung, doch die zentrale Komposition und die regionale Ornamentik bleiben als gestalterische Konstanten erhalten. Die Eignung für verschiedene Einrichtungsstile wird ebenfalls beschrieben, von traditionell bis modern.

Besonderheiten

Der Teppich ist neu und wird mit Etikett angeboten. Als handgeknüpfter Hamadan-Perserteppich verbindet er einen Wollflor mit einer Baumwollkonstruktion. Die Quelle nennt außerdem Hochflor, ein Medaillonmuster und die Eignung für Fußbodenheizung. Diese Angaben beschreiben die Verarbeitung, die Gestaltung und die vorgesehene Nutzung dieses Stücks.

Die Kombination aus 100% Wolle im Flor und Baumwolle für Kette und Schuss gehört zu den ausdrücklich genannten Materialmerkmalen. Das Medaillon sorgt für eine zentrale Musterordnung, während die Hamadan-Herkunft den regionalen Bezug herstellt. Der neue Zustand mit Etikett macht den Lieferzustand des Teppichs eindeutig.

FAQ

Wie pflege ich meinen handgeknüpften Perserteppich aus Hamadan?

Regelmäßiges Absaugen gehört zur empfohlenen Pflege. Dabei sollte die Oberfläche schonend behandelt werden, damit der Wollflor und die handgeknüpfte Struktur nicht unnötig belastet werden. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie ein Verblassen der Farben begünstigen kann. Die Pflegeempfehlung gilt besonders für die harmonische Farbwirkung und die textile Oberfläche dieses Teppichs.

Was macht den Hamadan-Teppich einzigartig?

Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus traditioneller Knotentechnik, hochwertiger Baumwolle in Kette und Schuss sowie den charakteristischen Mustern der Region. Dieser Teppich ist handgeknüpft, besitzt einen Flor aus 100% Wolle und zeigt ein Medaillonmuster. Hamadan steht für eine vielfältige iranische Teppichtradition, in der geometrische Formen und florale Motive eine wichtige Rolle spielen. Die regionale Herkunft, die handwerkliche Technik und die überlieferte Gestaltung bilden zusammen sein beschriebenes Profil.

Welche Größen sind für den Hamadan-Teppich erhältlich?

Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Größen angeboten und können dadurch für unterschiedliche Räume und Raumsituationen ausgewählt werden. Die Auswahl reicht von schmalen Läufern bis zu großflächigen Teppichen für Wohnbereiche. Dieses Angebot verschiedener Formate gehört zur allgemeinen Verfügbarkeit des Teppichtyps. Das hier beschriebene Stück wird mit seiner eigenen Größe angeboten; für weitere Formate sind jeweils die Angaben des betreffenden Einzelteppichs maßgeblich.

Zusätzliche Informationen
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