







Perserteppich Hamadan 297 x 96 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 5427$1027$Aktueller Preis ist: 1027$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 297 x 96 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Ursprung: Hamadan, Iran
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VERSANDPARTNERInventarnummer: B1CCB169
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die handwerkliche Fertigung verbindet einzelne Knoten zu einer geschlossenen, belastbaren Oberfläche. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die sorgfältige Anordnung der farbigen Fäden im Flor. Dadurch erhält jedes Stück seine eigene textile Struktur und bleibt als eigenständiges Exemplar erkennbar.
Wolle wird bei Hamadan Teppichen wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen, natürlichen Oberfläche verwendet. Das Material eignet sich für einen Teppich, der im Alltag genutzt wird, ohne dass seine traditionelle handwerkliche Ausführung verloren geht. Die Wollfasern können Farben klar aufnehmen und unterstützen die Verbindung von tiefem Blau, kräftigem Rot und erdigen Nuancen, die für die beschriebene Gestaltung dieses Teppichtyps typisch sind.
Die Knüpfarbeit verlangt Geduld, einen gleichmäßigen Aufbau und ein gutes Verständnis für die Wirkung von Farbe und Form. Der Flor wird Knoten für Knoten aufgebaut; anschließend bildet die verdichtete Oberfläche die Grundlage für das geordnete Muster. Bei diesem Teppich wird eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Kombination aus dichter Oberfläche, Wolle und Handarbeit erklärt die Verbindung von Komfort und Widerstandsfähigkeit, die Hamadan Teppichen zugeschrieben wird.
Die Materialangabe bezieht sich auf die widerstandsfähige Wolle des Flors. Weitere Materialangaben, etwa zur Kette, liegen für dieses Stück nicht vor. Ebenso werden keine zusätzlichen Angaben zu einem besonderen Abschluss oder zu einer Restaurierung gemacht. Festgehalten sind die Wollausführung und die handgeknüpfte Technik.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran. Hamadan liegt im Nordwesten des Landes und bezeichnet zugleich eine Stadt, eine Region und eine weit gefächerte Teppichtradition. Unter dem Namen Hamadan werden Arbeiten aus zahlreichen Kleinstädten und Dörfern zusammengefasst. Diese dezentrale Herkunft ist ein wichtiger Grund dafür, dass Hamadan Teppiche nicht wie eine einzige, streng festgelegte Zeichensprache erscheinen.
Zu den Orten, die im Zusammenhang mit dieser Tradition genannt werden, gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Jede dieser Gemeinden und jede der umliegenden Web- und Knüpfstätten kann eigene Vorlieben bei Aufbau, Farbwahl und Ornamentik entwickeln. Deshalb umfasst die Bezeichnung Hamadan eine breite Gruppe iranischer Teppiche. Gemeinsamer Hintergrund ist die handwerkliche Herstellung in der Region Hamadan, während die konkrete Ausprägung von Ort zu Ort verschieden sein kann.
Die Teppichherstellung hat in dieser Region eine lange kulturelle Bedeutung. Sie verbindet die Versorgung mit Wolle, die Weitergabe von Knüpfkenntnissen und die Gestaltung von Gebrauchsgegenständen zu einer eigenständigen Form regionaler Handarbeit. Ein Teppich entsteht dabei nicht nur als Bodenbelag. Seine Farbflächen und Ornamente tragen auch Kenntnisse weiter, die innerhalb von Familien, Werkstätten und örtlichen Gemeinschaften überliefert werden.
Hamadan Teppiche sind für ihre unterschiedlichen Muster und ihre reiche Farbpalette bekannt. Tiefes Blau, kräftiges Rot und erdige Brauntöne gehören zu den häufig genannten Farbbereichen. In der überlieferten Beschreibung werden natürliche Farbstoffe aus Pflanzen und Mineralien erwähnt. Solche Färbungen stehen in der persischen Teppichtradition für eine enge Verbindung zwischen verfügbaren Rohstoffen, handwerklicher Verarbeitung und regionaler Gestaltung. Die Farben werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil des gesamten Musteraufbaus.
Die Bezeichnung Hamadan beschreibt somit vor allem einen Herkunfts- und Traditionsraum. Sie bedeutet nicht, dass alle Teppiche aus dieser Region gleich aussehen. Neben den genannten Orten können auch andere Dörfer und Kleinstädte ihre eigenen Varianten beitragen. Diese Vielfalt erklärt, warum Hamadan Teppiche sowohl geometrische als auch florale Kompositionen zeigen können und weshalb die regionale Tradition in unterschiedlichen Wohnumgebungen präsent ist.
Im weiteren Umfeld iranischer Teppichkunst werden auch Kerman, Isfahan, Bakhtiari und Tabriz als eigene Teppicharten genannt. Kerman ist häufig mit floralen Mustern verbunden, während Isfahan für detailreiche Darstellungen und dichte Knüpfungen bekannt ist. Bakhtiari Teppiche werden wegen kräftiger Farben und geometrischer, oft von der Natur inspirierter Formen geschätzt. Tabriz steht für feine Verarbeitung und elegante Entwürfe. Diese Beispiele sind verwandte iranische Traditionen und ändern nichts an der Herkunft dieses Stücks aus Hamadan.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Damit ist keine einzelne, fest benannte Komposition angegeben, sondern ein Gestaltungsspektrum innerhalb der Hamadan Tradition. Die Farbwirkung entsteht durch das Zusammenspiel eines tiefen Blaus mit einem kräftigen Rot. Erdige Brauntöne können in der regionalen Palette ebenfalls vorkommen und die farbigen Flächen miteinander verbinden.
Hamadan Teppiche zeigen häufig geometrische Formen oder florale Motive. Geometrische Muster arbeiten mit klar gegliederten Linien, Winkeln, Rauten und wiederholten Flächen. Florale Muster greifen dagegen Blüten, Blätter und pflanzliche Formen auf. In beiden Fällen wird das Ornament so in die Knüpfstruktur übertragen, dass die Zeichnung aus farbigen Knoten und nicht aus einer nachträglichen Oberflächenbemalung entsteht.
Die Vielfalt der Designs gehört zu den charakteristischen Merkmalen der Region. Ein Dorf kann andere Formen bevorzugen als eine benachbarte Stadt; auch Werkstatt, Tradition und persönlicher Entwurf beeinflussen die Anordnung. Darum lässt sich ein Hamadan Muster nicht auf ein einziges Medaillon, eine einzige Bordüre oder eine bestimmte florale Figur reduzieren. Die regionale Bezeichnung lässt Raum für unterschiedliche Kompositionen, solange die Verbindung zur Hamadan Knüpftradition erhalten bleibt.
Blau und Rot können im zentralen Muster, in Nebenfeldern oder in den Bordüren eingesetzt werden. Ihre Wirkung hängt von der Verteilung der Flächen, der Feinheit der Zeichnung und dem Verhältnis zu ruhigeren Farbbereichen ab. Ein dunkler Grund kann Ornamente deutlich hervorheben, während Rot Akzente setzt und die Komposition belebt. Erdige Töne führen die Farbigkeit zurück und geben dem Gesamtbild eine bodenständige, regionale Anmutung.
Die Muster erzählen im kulturellen Sinn von der Formensprache der Region. Geometrische Zeichen können Ordnung, Rhythmus und Wiederholung ausdrücken; florale Motive verweisen auf die Natur und auf deren abstrahierte Darstellung im Teppich. Dabei ist nicht jedes einzelne Ornament mit einer feststehenden Geschichte zu übersetzen. Aussagekräftig ist vor allem das Zusammenspiel aus wiederholten Formen, Farbrhythmus und handgeknüpfter Oberfläche.
Die verwandten iranischen Mustertraditionen bieten einen Vergleich, ohne diesen Teppich einer anderen Herkunft zuzuordnen. Kerman Entwürfe werden oft durch florale Zeichnungen geprägt, Isfahan durch detailreiche Darstellungen, Bakhtiari durch kräftige geometrische Formen und Tabriz durch elegante, fein ausgearbeitete Designs. Hamadan bleibt dabei die zutreffende Bezeichnung für dieses Stück. Die genannten Beispiele zeigen lediglich, wie breit das Spektrum iranischer Teppichmuster ist.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Eigenschaften gehören die Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die angegebene dichte Knüpfung. Das Muster besteht aus vielfältigen Designs in Blau und Rot. Diese Merkmale verbinden regionale Herkunft, praktische Materialeigenschaften und eine farblich markante Gestaltung.
Die Wollausführung macht den Teppich für eine Nutzung in Wohn- und Esszimmern geeignet, insbesondere dort, wo ein widerstandsfähiger Bodenbelag gefragt ist. Die handwerkliche Fertigung bewahrt zugleich den Charakter eines traditionellen iranischen Teppichs. Der Teppich wird als Sammlerstück geschätzt, weil seine Herstellung von Hand und die verwendeten Materialien Teil seines eigenständigen Werts sind.
Weitere Aussagen zum Alter, zum Zustand, zu einer Signatur oder zu einer besonderen Provenienz werden nicht gemacht. Diese Angaben werden daher nicht ergänzt. Die Besonderheit dieses Stücks liegt in der klar dokumentierten Verbindung von Hamadan Herkunft, Wollmaterial, Handarbeit und blau-roter Musterwelt.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan Perserteppich?
Regelmäßiges, schonendes Absaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Die Reinigung sollte ohne unnötig aggressive Behandlung erfolgen. Wenn eine gründliche Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung, die auf handgeknüpfte Wollteppiche eingestellt ist. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farben mit der Zeit verblassen lassen kann. Eine sorgfältige Pflege unterstützt die Nutzbarkeit und erhält die farbliche Wirkung des Teppichs.
Sind Hamadan Perserteppiche für Fußbodenheizungen geeignet?
Hamadan Teppiche aus Wolle sind für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Wolle besitzt natürliche isolierende Eigenschaften und kann die Wärme im Raum angenehm begleiten. Wichtig ist eine fachgerechte Verlegung auf einem geeigneten, rutschhemmenden Untergrund. Die Heizung sollte gleichmäßig betrieben werden, damit der Teppich nicht unnötig starken Temperaturschwankungen ausgesetzt wird. Bei besonderen Bedingungen im Raum kann eine Beratung durch einen Fachbetrieb sinnvoll sein.
Woher stammen die Materialien für Hamadan Perserteppiche?
Die Wolle für Hamadan Teppiche stammt meist aus der Region selbst, in der Schafe gehalten werden. Damit steht das Hauptmaterial in engem Zusammenhang mit der lokalen handwerklichen Tradition. Die Färbung erfolgt häufig mit natürlichen Farbstoffen, die aus Pflanzen und Mineralien gewonnen werden. So entsteht die Verbindung aus regional verfügbaren Rohstoffen, überliefertem Wissen und handgeknüpfter Verarbeitung, die für iranische Teppiche aus der Hamadan Region charakteristisch ist.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















