





Perserteppich Hamadan 281 x 194 cm Wolle handgeknüpft
1192$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 120.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 281 x 194 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle gehört zu den traditionellen Materialien der iranischen Teppichherstellung. Sie kann eine angenehme Haptik mit einer belastbaren Oberfläche verbinden und eignet sich deshalb für Teppiche, die im Alltag genutzt werden. Ihre natürliche Struktur nimmt Farben gut auf und lässt Muster differenziert erscheinen. Der Wollflor vermittelt dabei Komfort, ohne den handwerklichen Charakter des Teppichs zu verlieren.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Die Knüpferin oder der Knüpfer folgt dabei einem Entwurf, baut das Muster Reihe für Reihe auf und arbeitet die einzelnen Ornamente in den Teppich ein. Dieser Prozess unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell hergestellten Bodenbelag. Kleine Unterschiede innerhalb der Zeichnung können Ausdruck der manuellen Arbeit sein. Gleichmäßige Spannung, Erfahrung und die sichere Beherrschung der Knüpftechnik sind für die Ausführung wesentlich.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 120.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt den technischen Aufbau und zeigt, wie viele einzelne Knoten auf einer bestimmten Fläche eingearbeitet sind. Sie ist ein wichtiges Merkmal der Verarbeitung, steht aber nicht allein für die Wirkung eines Teppichs. Ebenso zählen die Qualität der Wolle, die Ausarbeitung des Musters und die handwerkliche Sorgfalt. Bei handgeknüpften Teppichen wirken diese Eigenschaften gemeinsam auf Struktur, Griff und Erscheinungsbild.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist das Zentrum einer weit verzweigten Teppichtradition. Die Bezeichnung Hamadan verweist daher nicht ausschließlich auf eine einzelne städtische Werkstatt. Sie wird auch mit zahlreichen Dörfern und Siedlungen im weiteren regionalen Umfeld verbunden. Dazu gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jede dieser Gegenden kann eigene Gewohnheiten bei Aufbau, Ornamentik, Farbgebung und Detaillierung entwickelt haben.
Die Vielzahl der Knüpforte erklärt die große Bandbreite innerhalb der Hamadan-Teppiche. Es gibt nicht nur einen einzigen, unveränderlichen Hamadan-Stil. Regionale und familiäre Überlieferungen beeinflussen, wie ein Innenfeld gegliedert, eine Bordüre angelegt und ein Ornament wiederholt wird. Manche Entwürfe wirken stärker geometrisch, andere nutzen florale Formen. Auch die Dichte kleiner Details und die Gewichtung zwischen freien Flächen und verzierten Bereichen können voneinander abweichen.
Die Teppichherstellung in dieser Gegend ist eng mit handwerklichen und ländlichen Strukturen verbunden. Kenntnisse über das Vorbereiten der Wolle, das Spannen des Grundgewebes, das Färben und das Knüpfen werden über Generationen weitergegeben. Ein Muster wird dabei nicht bloß technisch kopiert, sondern innerhalb einer örtlichen Tradition interpretiert. So entstehen verwandte Formen mit individuellen Abweichungen. Die Bezeichnung Hamadan umfasst deshalb eine Gruppe regional geprägter Teppiche und keine vollständig einheitliche Produktionsweise.
Iranische Teppiche verbinden häufig eine praktische Funktion mit einer überlieferten Bildsprache. Ein Teppich kann den Boden bedecken und zugleich Kenntnisse über Ornamente, Farbbeziehungen und handwerkliche Abläufe bewahren. In den Mustern spiegeln sich die Gestaltungsvorlieben der jeweiligen Gemeinschaft. Bei Hamadan kommen die unterschiedlichen lokalen Einflüsse besonders deutlich zur Geltung, weil die Region zahlreiche Knüpforte umfasst. Die Herkunftsbezeichnung steht somit für eine vielschichtige Tradition im Nordwesten Irans.
Im weiteren Zusammenhang der iranischen Teppichkunst werden auch Kashan, Isfahan und Tabriz mit bedeutenden regionalen Traditionen verbunden. Kashan und Isfahan sind für aufwendige Muster bekannt, während Tabriz häufig mit detaillierten Entwürfen in Verbindung gebracht wird. Diese Zentren besitzen jeweils eigene Charakteristika. Sie zeigen zugleich, wie vielfältig die iranische Teppichkultur ist. Die Hamadan-Tradition bleibt davon klar unterscheidbar und ist durch ihre nordwestiranische Herkunft sowie ihre zahlreichen lokalen Ausprägungen geprägt.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche sind für ihre vielfältigen Designs bekannt. Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Diese Angabe passt zur breiten gestalterischen Sprache der Region, in der geometrische und florale Motive ebenso vorkommen können wie unterschiedlich angelegte traditionelle Kompositionen. Die verschiedenen Knüpforte tragen dazu bei, dass Hamadan-Teppiche nicht alle gleich aufgebaut sind. Ein einzelnes Stück kann dabei eine eigene Gewichtung von Linien, Formen und Flächen besitzen.
Geometrische Motive beruhen häufig auf klaren Konturen, wiederkehrenden Formen und einer erkennbaren Gliederung. Rauten, Medaillons, Zacken, Hakenformen oder lineare Elemente können in regionalen Teppichmustern unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Florale Motive verwenden dagegen stilisierte Blüten, Blätter, Ranken und Pflanzenformen. In der iranischen Teppichkunst werden solche Elemente meist ornamenthaft behandelt. Sie müssen keine naturgetreue Abbildung ergeben, sondern ordnen und beleben die Fläche.
Für die Wirkung eines Entwurfs ist nicht nur das einzelne Motiv entscheidend. Ebenso wichtig sind das Verhältnis von Innenfeld und Bordüre, die Wiederholung von Formen und die Verteilung der dekorierten Flächen. Ein Muster kann um ein Zentrum angelegt sein oder sich fortlaufend über den Teppich ausbreiten. Wiederholte Ornamente können Rhythmus schaffen, während unterschiedlich große Formen eine Hierarchie innerhalb der Komposition bilden. Die Ausführung bleibt bei einem handgeknüpften Teppich immer an das konkrete Stück gebunden.
Farben unterstützen die Lesbarkeit eines Musters. Sie können Konturen hervorheben, einzelne Ornamente voneinander trennen und Übergänge zwischen verschiedenen Bereichen schaffen. In traditionellen Teppichen werden Farbtöne oft so angeordnet, dass die Komposition aus einiger Entfernung erkennbar bleibt. Feinere Abstufungen zeigen sich bei näherer Betrachtung und geben kleineren Details ihre Wirkung. Die konkrete Farbpalette dieses Teppichs ist nicht angegeben und wird daher nicht näher beschrieben.
Die Vielfalt der Hamadan-Designs macht die regionale Tradition offen für unterschiedliche ornamentale Lösungen. Ein eher geometrischer Aufbau kann durch seine klare Ordnung wirken, während ein floraler Entwurf eine stärker gegliederte oder bewegte Oberfläche erzeugen kann. Auch moderne Interpretationen können an traditionelle Formen anknüpfen. Entscheidend ist, dass die Muster durch Knüpfen und nicht durch einen einfachen Druck entstehen. Das Design wird Knoten für Knoten in die textile Struktur übertragen.
Besonderheiten
Zu den benannten Eigenschaften dieses Teppichs gehören die Herkunft aus Nordwestpersien, die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle, die Knotendichte von 120.000 Knoten pro Quadratmeter, die vielfältigen Designs und der sehr gute Zustand. Diese Merkmale ordnen das Einzelstück sachlich in die Hamadan-Tradition ein. Die Verbindung aus regionaler Herkunft, manueller Fertigung und Wollmaterial beschreibt seinen grundlegenden Charakter.
Die Pflege eines Hamadan-Teppichs ist mit regelmäßiger Aufmerksamkeit möglich. Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen werden als geeignete Maßnahmen genannt, um Schönheit und Qualität zu erhalten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf kann eine professionelle Teppichreinigung durchgeführt werden. Behutsamer Umgang ist besonders bei handgeknüpften Teppichen sinnvoll, da er die textile Oberfläche und die handwerkliche Struktur schont.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft, Staub und lose Verschmutzungen aus dem Teppich zu entfernen. Gelegentliches Ausklopfen kann diese Pflege ergänzen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie ein Ausbleichen der Farben begünstigen kann. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, kann eine professionelle Teppichreinigung in Anspruch genommen werden. Bei einem handgeknüpften Wollteppich empfiehlt sich ein behutsames Vorgehen, damit Flor und textile Struktur nicht unnötig belastet werden. Auf diese Weise lassen sich Schönheit und Qualität im täglichen Gebrauch bewahren.
Woher stammt der Hamadan-Teppich?
Der Hamadan-Teppich stammt aus der gleichnamigen Region im Nordwesten Irans. Diese Region ist für ihre Vielzahl an Knüpfdörfern bekannt. Zu den genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Die verschiedenen Herkunftsorte stehen für verwandte, aber nicht völlig identische Ausprägungen der Hamadan-Tradition. Deshalb können sich Teppiche aus diesem Gebiet bei Muster, Aufbau und handwerklicher Ausführung unterscheiden. Gemeinsamer Bezugspunkt ist ihre Zuordnung zur Teppichkultur des nordwestlichen Iran.
Welches Material wird für Hamadan-Teppiche verwendet?
Hamadan-Teppiche bestehen hauptsächlich aus hochwertiger Wolle. Wolle wird für ihre Weichheit und Widerstandsfähigkeit geschätzt und eignet sich als Material für einen strapazierfähigen Flor. Bei diesem Teppich besteht der Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die handgeknüpfte Verarbeitung bildet die textile Grundlage seiner Herstellung, während die Knotendichte eine zusätzliche technische Beschreibung liefert. Zusammen kennzeichnen diese Angaben einen handgeknüpften Wollteppich mit einer für die Hamadan-Tradition typischen handwerklichen Struktur.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













