







Perserteppich Hamadan 280 x 80 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 4492$673$Aktueller Preis ist: 673$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: ca. 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 280 x 80 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Handarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der iranischen Teppichtradition: Knoten werden einzeln gesetzt, sodass ein textiles Stück mit eigener Struktur und eigener Anmutung entsteht. Anders als bei maschinell gefertigten Bodenbelägen entwickelt ein handgeknüpfter Teppich seine Oberfläche durch das Zusammenspiel von Garn, Knoten und anschließendem Scheren des Flors. Bei einem Hamadan steht dabei eine robuste, für den täglichen Gebrauch geeignete Wollqualität im Mittelpunkt.
Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen, natürlichen Oberfläche verwendet. Sie kann Farben ausdrucksvoll aufnehmen und verleiht dem Flor eine griffige Haptik. Die im Stück eingesetzte Wolle ist als widerstandsfähig beschrieben. Zusammen mit der handgeknüpften Ausführung ergibt sich eine Verarbeitung, die den praktischen Charakter dieses Teppichtyps unterstreicht, ohne seine dekorative Seite zu vernachlässigen.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Knotendichte ist bei handgeknüpften Teppichen ein wichtiger Hinweis auf den Aufbau und die mögliche Detailtiefe eines Musters. Sie steht jedoch immer im Zusammenhang mit der Wollqualität, der Gleichmäßigkeit der Knüpfung und der Ausarbeitung des Designs. Die sehr gute Erhaltung ergänzt die Angaben zur handwerklichen Ausführung und macht den Teppich als gepflegtes Einzelstück einordbar.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist sowohl für die historische Stadt als auch für eine große Teppichregion bekannt. Unter der Bezeichnung Hamadan werden zahlreiche Knüpfarbeiten aus der Stadt, ihrem Umland und den dort tätigen Dörfern und Kleinstädten zusammengefasst. Die Region ist durch eine vielfältige Produktion geprägt. Teppiche wurden und werden in vielen Orten geknüpft, wodurch innerhalb der Hamadan-Familie unterschiedliche Formate, Musteraufbauten und Farbverteilungen entstehen können.
Zu den bekannten Orten, die zur Hamadan-Tradition gezählt werden, gehören Assadabad, Khamseh und Tuyserkan. Jeder dieser Orte steht für eine lokale Ausprägung innerhalb eines größeren regionalen Zusammenhangs. Deshalb bezeichnet Hamadan nicht nur einen streng abgegrenzten Musterstil, sondern auch eine gewachsene Gruppe iranischer Teppiche. Gemeinsame Merkmale können mit örtlichen Eigenheiten verbunden sein. Diese Vielfalt erklärt, warum Hamadan-Teppiche in ihren Zeichnungen sehr unterschiedlich erscheinen und dennoch derselben übergeordneten Tradition zugeordnet werden.
Das Teppichhandwerk der Region ist eng mit der ländlichen und kleinstädtischen Produktion verbunden. In vielen Werkstätten und Haushalten wurden Teppiche in größerer Zahl geknüpft, wobei überlieferte Kenntnisse von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Handarbeit, die Verwendung von Wolle und die Orientierung an bewährten Ornamenten gehören zu den Grundlagen dieser Tradition. Zugleich lässt die regionale Breite Raum für individuelle Lösungen bei Bordüren, Innenfeldern und der Auswahl der Farben.
Als Perserteppich steht das Stück für die iranische Herkunft seiner Knüpftradition. Iranische Teppiche werden häufig nach ihrer Herkunftsregion benannt, weil sich die Geschichte eines Gebietes in seinen handwerklichen Gewohnheiten und seinen Ornamenten widerspiegelt. Hamadan gehört zu den Regionen, in denen Gebrauchstauglichkeit und dekorative Gestaltung eng miteinander verbunden sind. Die Teppiche wurden nicht nur als Schmuck, sondern auch als langlebige Bestandteile des Wohnumfelds gefertigt. Dadurch erklärt sich die anhaltende Bedeutung der Hamadan-Tradition im klassischen iranischen Teppichhandwerk.
Innerhalb des iranischen Teppichspektrums bestehen außerdem Bezüge zu anderen regionalen Traditionen. Bakhtiari-Teppiche sind für naturverbundene Designs und robuste Materialien bekannt. Sarough-Teppiche werden häufig mit eleganten floralen Motiven und einer hohen Knotendichte verbunden. Diese Bezüge machen die Unterschiede zwischen den Regionen sichtbar, ändern aber nicht die Herkunft dieses Stücks: Es ist ein Hamadan Perserteppich aus dem Iran.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Damit stehen zwei farblich prägende Töne im Vordergrund, die in der iranischen Teppichgestaltung häufig eine starke visuelle Ordnung schaffen. Blau kann ruhige, tiefe und kühle Flächen bilden, während Rot dem Gesamtbild Wärme und Nachdruck verleiht. Die konkrete Wirkung hängt von der Verteilung der Farben, dem Verhältnis von Innenfeld und Bordüre sowie von der Feinheit der Zeichnung ab.
Hamadan-Teppiche sind für eine große Bandbreite an Mustern bekannt. Dazu gehören florale Motive, geometrische Formen und Kombinationen aus beiden Gestaltungssprachen. Florale Ornamente können Blätter, Blüten, Ranken oder stilisierte Pflanzen zeigen. Geometrische Zeichnungen arbeiten dagegen mit Linien, Winkeln, Rauten, Medaillons oder wiederholten Formen. In regionalen Teppichen werden diese Elemente oft vereinfacht, rhythmisiert oder in einer persönlichen Weise angeordnet. So entsteht eine klare, textile Bildsprache, die nicht auf ein einziges Schema festgelegt ist.
Ein klassischer Teppichaufbau gliedert sich häufig in ein zentrales Innenfeld und umlaufende Bordüren. Das Innenfeld kann geschlossen, medaillonartig oder von fortlaufenden Ornamenten geprägt sein. Die Bordüre rahmt das Muster und schafft einen Übergang zwischen dem dekorativen Zentrum und dem Rand. Bei Hamadan-Arbeiten können mehrere Nebenbordüren eine Hauptbordüre begleiten. Ob ein bestimmtes Stück diese Elemente zeigt, hängt von seinem individuellen Entwurf ab; die regionale Tradition bietet dafür unterschiedliche Lösungen.
Die lebendige Farbgestaltung in Blau und Rot verbindet die vielfältigen Designs dieses Einzelstücks mit einer bekannten iranischen Farbtradition. Farben dienen im Teppich nicht nur der Verzierung. Sie trennen Musterzonen, betonen Konturen und geben wiederkehrenden Ornamenten einen Rhythmus. Durch die handgeknüpfte Ausführung wird dieser Entwurf nicht als identische Serienfläche wiederholt, sondern in einer individuellen Folge von Knoten und Farbfeldern ausgearbeitet. Das Ergebnis ist ein Musterbild, dessen Charakter aus der Verbindung von regionalem Vokabular und konkreter Ausführung entsteht.
Die Vielfalt der Hamadan-Motive macht diese Teppiche für unterschiedliche Einrichtungszusammenhänge lesbar. Geometrische Zeichnungen wirken strukturiert und klar, während florale Formen einen weicheren, ornamentalen Eindruck vermitteln können. Blau und Rot lassen sich dabei als verbindende Farbtöne des beschriebenen Designs verstehen. Der Teppich muss deshalb nicht auf eine einzige Musterkategorie reduziert werden: Seine Einordnung beruht auf der Hamadan-Tradition und auf der angegebenen farblichen Gestaltung.
Besonderheiten
Das Einzelstück verbindet iranische Herkunft, handgeknüpfte Verarbeitung und einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Als Besonderheit der Ausführung ist außerdem die angegebene Knotendichte von etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter festgehalten. Die sehr gute Erhaltung beschreibt den aktuellen Zustand des Teppichs. Seine längliche Form macht ihn grundsätzlich als Läufer einordbar, während die vielfältigen Designs in Blau und Rot für seine optische Gestaltung stehen.
Für die Pflege eines Hamadan-Teppichs wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Gelegentliches Ausklopfen kann ebenfalls zur laufenden Pflege beitragen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst nicht verblassen. Diese Maßnahmen sind einfache Bestandteile eines sorgfältigen Umgangs mit einem handgeknüpften Wollteppich.
FAQ
Woran erkennt man die Qualität eines Hamadan Perserteppichs?
Bei einem Hamadan Perserteppich sind mehrere Merkmale gemeinsam zu betrachten. Dazu gehören die Knotendichte, das verwendete Material und die Detailtreue der Muster. Dieses Stück besitzt eine Knotendichte von etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Handknüpfung ergänzt diese Angaben um die traditionelle Herstellungsweise. Eine sorgfältige Beurteilung berücksichtigt außerdem, wie gleichmäßig die Knoten ausgeführt sind, wie klar die Ornamente erscheinen und in welchem Zustand sich der Teppich befindet. Dieser Teppich ist sehr gut erhalten.
Wie pflegt man einen Hamadan Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege genügt zunächst vorsichtiges Staubsaugen. Gelegentlich kann der Teppich ausgeklopft werden, um lose Verschmutzungen zu entfernen. Dabei sollte schonend vorgegangen werden, damit Flor und Kanten nicht unnötig belastet werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, weil sie zu einem Verblassen der Farben führen kann. Eine gleichmäßige, achtsame Pflege unterstützt den Erhalt der widerstandsfähigen Wolloberfläche und bewahrt die Farbwirkung des Designs in Blau und Rot. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll.
Kann man einen Hamadan Perserteppich in jedem Raum verwenden?
Hamadan Perserteppiche sind vielseitig einsetzbar und können in nahezu jedem Wohnbereich verwendet werden. Als länglicher Läufer eignet sich dieses Stück grundsätzlich für Bereiche, in denen eine schmale Teppichform gefragt ist. Wohn-, Ess- und Schlafzimmer gehören zu den möglichen Einsatzorten. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt den täglichen Gebrauch, während die Farben Blau und Rot einen klaren dekorativen Akzent setzen. Entscheidend sind eine geeignete, rutschfeste Unterlage, ein ebener Untergrund und eine Platzierung, bei der der Teppich nicht dauerhaft direkter Sonne ausgesetzt ist.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















