




Perserteppich Hamadan 268 x 152 cm Wolle handgeknüpft
1044$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 268 x 152 cm | Muster: vielfältiges Design | Zustand: robust und widerstandsfähig
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Die handwerkliche Herstellung verbindet viele einzelne Arbeitsschritte: Die Knoten werden von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet, anschließend wird der Flor gleichmäßig ausgerichtet und bearbeitet. Auf diese Weise entsteht kein industriell identisches Serienprodukt, sondern ein einzelnes Stück mit den für die Knüpfarbeit typischen individuellen Merkmalen.
Die Knotendichte der Hamadan-Teppiche liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Muster differenziert auszuarbeiten. Sie steht außerdem mit der Widerstandsfähigkeit und der langen Verwendbarkeit dieser Teppiche in Verbindung. Die Wolle besitzt einen weichen Flor und eine natürliche Elastizität. Dadurch bleibt sie bei normaler Nutzung angenehm im Griff und lässt sich im Alltag vergleichsweise unkompliziert pflegen.
Wolle ist ein traditionelles Material der Teppichherstellung. Sie kann Farbe gut aufnehmen und bringt eine natürliche, leicht lebendige Oberflächenwirkung hervor. Bei handgeknüpften Teppichen wird die Beschaffenheit des Garns durch die Knotentechnik, die Florbearbeitung und die jeweilige Arbeitsweise der Knüpfer sichtbar. Bei diesem Hamadan-Teppich bilden die widerstandsfähige Wolle und die handgeknüpfte Ausführung die im Angebot genannten materiellen und technischen Merkmale.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist als historisches Zentrum der Teppichproduktion bekannt. Teppiche aus dieser Region werden als Perserteppiche eingeordnet, weil Hamadan zu den traditionsreichen iranischen Herkunftsgebieten gehört. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf ein weit gefasstes regionales Umfeld und nicht ausschließlich auf eine einzelne Werkstatt in der Stadt. Zur Region werden zahlreiche Dörfer gerechnet, deren handwerkliche Eigenheiten in den Teppichen sichtbar werden können.
Zu den genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese Dörfer werden für unterschiedliche Knüpftechniken und Gestaltungsweisen geschätzt. Innerhalb einer Region können deshalb verschiedene Auffassungen von Rapport, Bordüre, Medaillon und Feldaufteilung nebeneinander bestehen. Die gemeinsame Herkunftstradition zeigt sich weniger in einem einzigen verbindlichen Muster als in der Verbindung von Handarbeit, regionaler Gestaltung und strapazierfähiger Ausführung.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist eng mit der ländlichen und städtischen Kultur Nordwestpersiens verbunden. Handgeknüpfte Teppiche dienten dort sowohl dem Gebrauch im Haushalt als auch dem Handel. Das Wissen über das Spannen des Grundgewebes, das Setzen der Knoten, das Kürzen des Flors und das Ausarbeiten der Kanten wird über lange Zeit weitergegeben. Jede Arbeitsweise kann dabei leicht anders ausfallen. Deshalb besitzen Hamadan-Teppiche trotz ihrer regionalen Zuordnung eine große gestalterische Bandbreite.
Die regionale Tradition erklärt auch die robuste Ausrichtung vieler Hamadan-Teppiche. Wolle eignet sich für einen belastbaren Flor und wurde in der Teppichkultur häufig wegen ihrer praktischen Eigenschaften verwendet. Die handgeknüpfte Herstellung erlaubt eine genaue Bearbeitung der einzelnen Musterbereiche, während die regionale Erfahrung die Auswahl von Farben, Ornamenten und Proportionen prägt. Bei diesem Stück werden die Herkunft aus Nordwestpersien, die Zuordnung zu Hamadan, die handgeknüpfte Technik und die Wolle als zentrale Merkmale genannt.
Hamadan steht innerhalb der persischen Teppichwelt neben weiteren bekannten Zentren. Isfahan ist für filigrane, aufwendige Muster und die Verwendung von Seide bekannt. Tabriz wird häufig mit großen, symmetrischen Entwürfen und lebhaften Farben verbunden. Nomadenteppiche aus Kurdistan bilden eine andere Gruppe und zeigen oft kräftige Farben sowie einfache, ausdrucksstarke Muster. Auch Nain und Kashan gehören zu den bekannten iranischen Teppichregionen. Diese Vergleiche verdeutlichen die Vielfalt persischer Knüpftraditionen, ohne die Herkunft dieses Teppichs zu verändern.
Design und Muster
Die Designs der Hamadan-Teppiche sind vielfältig. Zum regionalen Formenspektrum gehören traditionelle geometrische Muster ebenso wie florale Motive. Geometrische Entwürfe arbeiten häufig mit klar gegliederten Flächen, wiederkehrenden Ornamenten und deutlich lesbaren Bordüren. Florale Muster setzen dagegen Blüten, Ranken oder stilisierte Pflanzenformen ein. Beide Gestaltungsrichtungen können in einer regionalen Teppichtradition nebeneinander vorkommen.
Die Bezeichnung Hamadan schreibt daher kein einziges Muster vor. Dorftraditionen wie Assadabad, Khamseh und Nahawand bringen jeweils eigene Auffassungen von Zeichnung und Aufbau hervor. Unterschiede können in der Anordnung des Mittelfeldes, in der Breite der Bordüren, in der Wiederholung einzelner Motive und in der Farbverteilung liegen. Diese Offenheit gehört zur hohen Designvielfalt, die für Hamadan-Teppiche beschrieben wird.
Viele Entwürfe aus der Region verwenden warme, erdige Farbtöne. Solche Farben können einem Muster eine geschlossene und ruhige Gesamtwirkung geben und sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Die Farbgebung ist dabei nicht von der Ornamentik zu trennen: Ein geometrisches Muster wirkt durch klare Farbwechsel anders als ein floraler Aufbau mit weicheren Übergängen. Die genannten warmen, erdigen Töne spiegeln zugleich einen häufig beschriebenen Charakter der Hamadan-Gestaltung wider.
Die vergleichsweise hohe Knotendichte unterstützt eine differenzierte Darstellung. Feinere Linien, kleinere Ornamente und abgestufte Musterbereiche lassen sich mit einer größeren Zahl einzelner Knoten genauer ausarbeiten. Dennoch entsteht die Wirkung eines Teppichs nicht allein durch die Knotenzahl. Ebenso wichtig sind die Zeichnung, die Farbwahl, die Florbearbeitung und die handwerkliche Ausführung. Bei einem handgeknüpften Einzelstück wirken diese Faktoren zusammen und geben dem Muster seine individuelle Ausprägung.
Hamadan-Teppiche können sowohl streng gegliedert als auch abwechslungsreich komponiert sein. Ein zentral angelegtes Motiv, eine fortlaufende Bordüre oder eine wiederholte geometrische Struktur verändert jeweils den Blick auf die Fläche. Florale Elemente können einen Entwurf auflockern, während kantige Formen eine klare Ordnung schaffen. Die Bezeichnung „vielfältiges Design“ beschreibt deshalb die Bandbreite der regionalen Muster und nicht ein einziges festgelegtes Dekor dieses Stücks.
Besonderheiten
Jeder Hamadan-Teppich ist ein Unikat. Die individuellen Knüpftechniken und die verwendeten Materialien verleihen jedem Stück einen eigenen Charakter. Kleine Unterschiede in Knoten, Konturen, Farbflächen und Flor können bei handgefertigten Teppichen Teil ihrer Herstellung sein. Diese Merkmale sind keine Abweichung von einer industriellen Norm, sondern Ausdruck der einzelnen Arbeitsweise.
Die Verbindung aus widerstandsfähiger Wolle, handgeknüpfter Verarbeitung und einer Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter prägt die technische Einordnung dieses Teppichs. Die Wolle macht ihn robust und pflegeleicht im täglichen Gebrauch; die Gestaltung bleibt durch die regionale Vielfalt eigenständig. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen. Bei Bedarf sollte eine professionelle Reinigung erfolgen. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen.
FAQ
Wie erkenne ich einen echten Hamadan-Teppich?
Ein Hamadan-Teppich wird durch seine regionale Herkunft, seine handgeknüpfte Ausführung, die hohe Knotendichte und die Verwendung von Wolle gekennzeichnet. Bei der Beurteilung sollte man deshalb die Verarbeitung, die Gleichmäßigkeit der Knoten und die Qualität des Flors gemeinsam betrachten. Auch die Muster können Hinweise auf die regionale Einordnung geben, da Hamadan für geometrische und florale Entwürfe sowie für eine große Designvielfalt bekannt ist. Bei den Farben ist auf eine gute Qualität zu achten. Natürliche Farbstoffe verleihen Teppichen lebhafte Nuancen. Herkunft, Material, Knüpftechnik und Muster ergeben zusammen ein schlüssigeres Bild als ein einzelnes Merkmal.
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege genügt es, den Teppich sorgfältig abzusaugen. Dabei sollte die Oberfläche gleichmäßig und ohne unnötig aggressive Behandlung gereinigt werden. Die widerstandsfähige Wolle ist für den täglichen Gebrauch geeignet, benötigt aber trotzdem einen sachgemäßen Umgang. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, sollte sie professionell durchgeführt werden. Direkte Sonneneinstrahlung kann Farben mit der Zeit ausbleichen lassen und sollte deshalb vermieden werden. Eine angemessene Pflege unterstützt die lange Nutzbarkeit des handgeknüpften Teppichs.
Können Hamadan-Teppiche in jedem Raum verwendet werden?
Ja, Hamadan-Teppiche sind vielseitig einsetzbar. Sie können im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder im Flur verwendet werden. Ihre robuste Ausführung und die widerstandsfähige Wolle machen sie auch für stärker frequentierte Bereiche geeignet. Die vielfältigen Muster reichen von geometrischen Formen bis zu floralen Motiven, während warme, erdige Farbtöne mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbunden werden können. Welche Wirkung der Teppich im Raum entfaltet, hängt von seiner jeweiligen Zeichnung und Farbverteilung ab. Die regionale Herkunft bleibt dabei unabhängig vom Einsatzort unverändert.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












