




Perserteppich Hamadan 264 x 164 cm Wolle handgeknüpft
1226$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 264 x 164 cm | Muster: hohe Designvielfalt
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Schafwolle wird bei traditionellen Teppichen wegen ihrer belastbaren Faserstruktur und ihrer angenehmen Oberfläche verwendet. Bei der Handknüpfung entsteht der Flor Knoten für Knoten. Die Knüpfarbeit verbindet das Grundgewebe mit dem Flor und ermöglicht die Ausarbeitung von Farbflächen, Linien und einzelnen Ornamenten in einem zusammenhängenden Muster.
Die im Produkt angegebenen Dichtewerte reichen von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Bandbreite beschreibt die unterschiedliche Feinheit, mit der Hamadan-Teppiche ausgeführt werden können. Die Widerstandsfähigkeit der Wolle ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Materialangabe dieses Teppichs. Wolle kann bei sachgemäßer Behandlung eine strapazierfähige Oberfläche bilden und eignet sich deshalb für Teppiche, die im Alltag verwendet werden.
Handgeknüpfte Teppiche unterscheiden sich von maschinell gefertigten Stücken durch den Aufbau des Flors. Die Knoten werden einzeln in das Gewebe eingebracht, während das Muster während des Knüpfens Zeile für Zeile entsteht. Dadurch können auch kleine Veränderungen innerhalb eines Ornaments Teil des handwerklichen Erscheinungsbildes sein. Bei diesem Stück treffen die handgeknüpfte Ausführung und das widerstandsfähige Wollmaterial auf die für Hamadan genannte große Vielfalt an Gestaltungen.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und ist als Herkunftsgebiet dieses Perserteppichs genannt. Die gleichnamige Stadt besitzt eine lange Geschichte der Teppichknüpferei. Hamadan steht dabei nicht nur für eine einzelne, überall identische Zeichnung. Die Bezeichnung umfasst auch das Umland mit zahlreichen Dörfern, in denen eigene handwerkliche Gewohnheiten und bevorzugte Muster entstanden sind.
Zu den im Zusammenhang mit der Region genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Tuyserkan. Diese Dörfer und Siedlungen haben jeweils eigene Ausprägungen in der Teppichproduktion entwickelt. Unterschiede können sich in der Anordnung der Motive, in der Wahl der Farben und in der geometrischen oder floral wirkenden Gestaltung zeigen. Deshalb lässt sich die Hamadan-Tradition als regionales Spektrum verstehen, nicht als streng begrenztes Einzelmuster.
Die Teppichherstellung in Nordwestpersien ist eng mit handwerklicher Weitergabe verbunden. Wissen über das Spannen des Grundgewebes, das Einsetzen der Knoten, das Farbverständnis und den Abschluss der Kanten wird traditionell innerhalb der Regionen vermittelt. Bei einem handgeknüpften Teppich wächst das fertige Muster während eines längeren Arbeitsprozesses aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Die Herkunftsbezeichnung Hamadan verweist daher sowohl auf den geografischen Raum als auch auf eine gewachsene Knüpftradition.
Die regionale Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Stilrichtungen erscheinen können. Neben klar gegliederten Feldern kommen florale Elemente, Medaillons und weitere traditionelle Bildordnungen vor. Die im Ausgangstext hervorgehobene hohe Designvielfalt ist somit ein charakteristischer Hinweis auf das breite Formenspektrum der Region. Ein einzelner Teppich kann dabei eine bestimmte Dorfüberlieferung aufnehmen, ohne dass dadurch die gemeinsame Herkunft aus dem Hamadan-Gebiet verloren geht.
Hamadan wird häufig im Zusammenhang mit robusten, alltagstauglichen Wollteppichen betrachtet. Die Verwendung von Wolle und die handwerkliche Fertigung gehören zu den Merkmalen, die dem regionalen Teppichhandwerk zugeschrieben werden. Zugleich bleibt die Gestaltung offen für verschiedene Einflüsse. Dadurch finden sich innerhalb der Hamadan-Gruppe sowohl zurückhaltende Kompositionen als auch lebhaftere Muster mit deutlichen Farbkontrasten.
Im weiteren Vergleich der persischen Teppichlandschaft werden auch Gabbeh und Tabriz genannt. Gabbeh-Teppiche aus dem weiteren regionalen Zusammenhang sind für einfache Muster, oft leuchtende Farben, eine grobe Knotentechnik und natürliche Farbstoffe bekannt. Tabriz-Teppiche aus der gleichnamigen iranischen Stadt stehen dagegen für feine Verarbeitung, komplexe Muster und hohe Knotendichten. Nain und Isfahan werden ebenfalls als Herkunftsbezeichnungen mit ausgeprägter Handwerkskunst und zeitlosen Gestaltungen geführt. Diese Vergleiche zeigen die Bandbreite persischer Teppichtraditionen, ersetzen aber nicht die Herkunftsangabe Hamadan für dieses Stück.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche zeichnen sich durch eine große Designvielfalt aus. Zum regionalen Formenspektrum gehören klassische geometrische Muster, florale Motive und traditionelle medaillonartige Kompositionen. Geometrische Elemente können ein Muster klar gliedern, während florale Formen weichere Übergänge schaffen. Ein Medaillon ordnet die Gestaltung häufig um ein zentrales Zeichen und gibt dem Teppich dadurch eine erkennbare Mitte.
Die Muster entstehen nicht unabhängig von der Knüpftechnik. Jede Linie, jede Fläche und jedes Ornament wird in einer bestimmten Folge von Knoten aufgebaut. Bei geometrischen Zeichnungen werden Formen besonders deutlich durch wiederkehrende Winkel, Rauten, Haken oder gestufte Konturen. Florale Motive können stilisiert sein und müssen nicht einer naturalistischen Darstellung folgen. In der persischen Teppichkunst werden Blätter, Blüten und Ranken oft als ornamentale Zeichen eingesetzt.
Der Ausgangstext nennt Rot, Blau und Beige als häufige lebhafte Farben der Hamadan-Teppiche. Diese Farbfamilien können als Grundton, als Kontrast oder als Akzent innerhalb eines Musters auftreten. Rot kann einem Feld Wärme geben, Blau kann Flächen voneinander absetzen, und Beige kann als heller Hintergrund oder verbindender Ton dienen. Die konkrete Farbverteilung dieses Teppichs wird nicht weiter beschrieben; festgehalten ist jedoch die hohe Designvielfalt der Hamadan-Tradition.
Medaillonartige Muster gehören zu den bekannten Ordnungsprinzipien persischer Teppiche. Ein zentrales Motiv kann von Nebenornamenten, Ranken oder geometrischen Einfassungen begleitet werden. Ebenso sind Muster möglich, die über die gesamte Fläche verteilt sind und nicht auf ein einzelnes Zentrum zulaufen. Bei Hamadan finden sich beide gestalterischen Richtungen innerhalb des regionalen Spektrums. Die Herkunftsbezeichnung legt daher keine einzige Komposition fest, sondern verweist auf eine Gruppe verwandter handwerklicher Ausdrucksformen.
Auch Bordüren spielen in der traditionellen Teppichgestaltung eine wichtige Rolle. Sie rahmen das Innenfeld und können den Übergang zwischen Mitte und Rand ordnen. Bei geometrischen Mustern entsteht dadurch oft ein Wechsel aus klaren Begrenzungen und wiederkehrenden Ornamenten. Bei floral geprägten Entwürfen können Ranken oder Blütenformen die Verbindung zwischen den verschiedenen Bereichen herstellen. Welche Bordüren dieses einzelne Stück genau zeigt, ist nicht angegeben und wird daher nicht näher bestimmt.
Die Mustertradition wird im Ausgangstext außerdem mit historischen und kulturellen Geschichten verbunden. Teppiche können über ihre Zeichen, ihre Farbordnung und die wiederkehrenden Motive Bezüge zur regionalen Gestaltungsgeschichte aufnehmen. Das bedeutet nicht, dass jedes einzelne Ornament eine eindeutig überlieferte Erzählung darstellt. Es beschreibt vielmehr den kulturellen Rahmen, in dem persische Teppichmuster entwickelt und weitergegeben wurden. Hamadan verbindet diese Tradition mit einer vielseitigen, handgeknüpften Formensprache.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Merkmalen dieses Teppichs gehören die Herkunft Hamadan im Nordwesten Persiens, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die große Designvielfalt. Die angegebene Knotendichte liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Damit sind die wesentlichen Angaben zu Material, Fertigung und regionaler Einordnung zusammengefasst.
Die Wolle verbindet eine robuste Materialangabe mit einer für Schafwolle typischen angenehmen Haptik. Die Handknüpfung macht den Aufbau des Teppichs als traditionell gefertigte Arbeit erkennbar. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung nicht auf ein einziges Muster beschränkt: Hamadan umfasst geometrische, florale und medaillonartige Entwürfe. Diese Verbindung aus belastbarem Wollmaterial, handwerklicher Fertigung und variabler Mustertradition ist für die Einordnung des Stücks maßgeblich.
Die im allgemeinen Beschreibungstext genannten Einsatzbereiche reichen vom privaten Wohnbereich bis zu Büros und öffentlichen Einrichtungen. Die konkrete Eignung hängt immer von der Nutzung und der sachgerechten Pflege ab. Eine bestimmte Aussage zum Zustand dieses Einzelstücks liegt nicht vor und wird deshalb nicht ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich?
Regelmäßiges Absaugen entfernt Staub und lose Verschmutzungen aus dem Flor. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Dabei ist es sinnvoll, vorsichtig zu arbeiten und den Teppich nicht unnötig zu durchnässen. Eine professionelle Teppichreinigung wird im Abstand von einigen Jahren empfohlen. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt eine lange Nutzbarkeit, ersetzt aber keine schonende Behandlung und keine abgestimmte Reinigung.
Woran erkenne ich einen echten Hamadan Perserteppich?
Als Merkmale eines echten Hamadan werden eine hohe Knotendichte, natürliche Wolle und handgeknüpfte Kanten genannt. Ein Blick auf die Rückseite kann zusätzliche Hinweise geben: Bei handgeknüpften Teppichen sind die Knotenzüge sichtbar und gleichmäßig. Für die Einordnung sollten außerdem Herkunft, Material, Fertigungsart und Muster gemeinsam betrachtet werden. Die Bezeichnung Hamadan verweist auf das regionale Teppichhandwerk im Nordwesten Persiens und nicht auf ein einziges verbindliches Muster.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Hamadan-Teppiche werden aufgrund ihrer robusten Wolle als für Räume mit Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Sie können dort eine angenehme Wärme vermitteln und zur Behaglichkeit beitragen. Der Teppich sollte jedoch keiner direkten Hitze ausgesetzt werden. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung und eine sachgerechte Nutzung sind wichtig, damit Material und Flor geschont werden. Bei besonderen Heizsystemen oder empfindlichen Bodenaufbauten ist eine fachkundige Prüfung sinnvoll.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












