




Perserteppich Hamadan 233 x 113 cm Wolle handgeknüpft
675$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: ca. 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor robuste Wolle | Größe: 233 x 113 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1064420A
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die verwendete Wolle gehört zu den prägenden Eigenschaften von Hamadan-Teppichen. Sie wird für ihre robuste Beschaffenheit und ihre angenehme Haptik geschätzt. Als Naturfaser ist Wolle außerdem von Natur aus schmutzabweisend. Damit verbindet das Material eine alltagstaugliche Oberfläche mit der traditionellen Arbeitsweise des Knüpfens.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Musterelementen. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Dadurch entsteht ein textiles Gefüge, dessen Muster aus der Verbindung vieler einzelner Arbeitsschritte hervorgeht.
Die Verarbeitung mit Wolle und die handgeknüpfte Herstellung gehören bei Hamadan-Teppichen zusammen. Die Wolle bietet den Flor, während die Knüpftechnik die Gestaltung des Musters aufbaut. Je nach Dichte und Ausführung können florale Formen, geometrische Linien und wiederkehrende Ornamente klar voneinander abgegrenzt werden. Die Kombination aus widerstandsfähigem Material und traditioneller Fertigung erklärt die bekannte Langlebigkeit dieser Teppichgruppe.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan ist eine Stadt und zugleich der Name, unter dem zahlreiche Teppiche aus der weiteren regionalen Knüpftradition im Handel zusammengefasst werden. Die Gegend zählt zu den wichtigen Teppichregionen Persiens. Ihre Teppiche stehen für eine vielseitige Verbindung von ländlicher Knüpfarbeit, überlieferten Mustern und zweckmäßigen Materialien.
Zur regionalen Tradition gehören neben Hamadan auch die umliegenden Orte und Gebiete Assadabad, Khamseh und Nahawand. Dort entwickelten sich unterschiedliche Knüpftraditionen, die sich in Zeichnung, Farbaufteilung und Ornamentik voneinander unterscheiden können. Deshalb bezeichnet Hamadan nicht immer ein einziges, streng festgelegtes Muster. Der Handelsname verweist vielmehr auf eine Gruppe von Teppichen, die mit der Stadt und ihrem weiteren Umfeld verbunden ist.
Das nordwestliche Iran war über lange Zeit ein Gebiet, in dem Teppiche für den häuslichen Gebrauch und für den Handel geknüpft wurden. Die Arbeit wurde in verschiedenen Werkstätten und ländlichen Haushalten weitergegeben. Kenntnisse über das Spinnen und Färben der Wolle, über den Aufbau eines Teppichs und über die Anordnung von Ornamenten wurden dabei von Generation zu Generation bewahrt. Die regionale Vielfalt ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Zeichnungen auftreten.
Im persischen Teppichhandwerk wird die Herkunft nicht allein durch den Namen einer Stadt bestimmt. Auch die Gestaltung, die technische Ausführung und die überlieferte Arbeitsweise tragen zur Einordnung bei. Hamadan wird deshalb als regionale Bezeichnung verstanden, die mehrere Stilrichtungen und lokale Varianten umfasst. Die nahegelegenen Knüpfzentren Assadabad, Khamseh und Nahawand sind Teil dieses kulturellen Zusammenhangs und werden häufig im Zusammenhang mit der Hamadan-Tradition genannt.
Hamadan-Teppiche gehören zur größeren Geschichte iranischer Teppiche, in der jede Region eigene Lösungen für Material, Ornament und Farbwirkung entwickelt hat. Isfahan- und Kerman-Teppiche sind ebenfalls für kunstvolle Designs bekannt. Teppiche aus Kashan und Nain werden häufig mit feinen Mustern und einer teilweise höheren Knotendichte verbunden. Diese Vergleiche zeigen die Vielfalt iranischer Knüpfregionen, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern: Dieser Teppich ist ein Hamadan aus Iran.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Hamadan-Teppiche können florale und geometrische Gestaltungselemente verbinden oder einen dieser beiden Bereiche stärker betonen. Florale Ornamente nehmen Formen aus der Pflanzenwelt auf und ordnen sie in Ranken, Blüten oder stilisierten Einzelformen. Geometrische Zeichnungen arbeiten dagegen mit klaren Linien, Winkeln, Rhomben, Medaillons und wiederholten Feldern.
Die Mustertradition der Region ist nicht auf eine einzige Komposition begrenzt. Manche Teppiche zeigen eine zentrale Ordnung, bei der ein Medaillon oder ein bestimmtes Hauptmotiv den Aufbau bestimmt. Andere verwenden ein durchgehendes Muster, in dem kleinere Ornamente über das gesamte Innenfeld verteilt sind. Auch Bordüren spielen eine wichtige Rolle. Sie fassen das Mittelfeld ein und schaffen einen Übergang zwischen dem Hauptmuster und dem äußeren Rand.
Die regionale Ornamentik beruht häufig auf Wiederholung und rhythmischer Anordnung. Ein Motiv kann mehrfach erscheinen, gespiegelt werden oder in einer leicht veränderten Form wiederkehren. Durch diese Ordnung entsteht ein zusammenhängendes Bild, obwohl viele einzelne Formen beteiligt sind. Die handgeknüpfte Ausführung macht es möglich, Konturen und Farbfelder Schritt für Schritt in das textile Gefüge einzusetzen.
Zu den beschriebenen Farbbereichen gehören kräftige Töne wie Rot, Blau und Gold. Solche Farben können in einem floralen Muster eine deutliche Akzentwirkung erzeugen und geometrische Formen voneinander absetzen. Rot, Blau und Gold werden in persischen Teppichmustern sowohl als größere Flächen als auch in kleineren Ornamenten eingesetzt. Entscheidend für die Wirkung ist dabei das Verhältnis zwischen Grundfeld, Bordüre und den darin angeordneten Motiven.
Die Vielfalt der Designs gehört zu den kennzeichnenden Merkmalen der Hamadan-Gruppe. Überlieferte Muster können über lange Zeit weiterverwendet werden, während einzelne Knüpfer und Werkstätten sie in ihrer eigenen Weise ausführen. Daneben existieren modernere Interpretationen regionaler Formen. Florale Zeichnungen bleiben besonders verbreitet, weil sie mit lebhaften Farben und einer geordneten Komposition verbunden werden können. Geometrische Muster geben der Gestaltung wiederum eine klare, strukturierte Wirkung.
Ein Teppichmuster erfüllt im persischen Handwerk nicht nur eine dekorative Funktion. Es ordnet die Fläche, betont die Mitte und grenzt die Ränder voneinander ab. Florale und geometrische Motive können dabei Hinweise auf Natur, Alltag und die visuelle Sprache der jeweiligen Region aufnehmen. Bei Hamadan-Teppichen zeigt sich diese Sprache in der großen Bandbreite regionaler Entwürfe und in der Verbindung von überlieferten Formen mit unterschiedlichen Farbzusammenstellungen.
Besonderheiten
Der Teppich hat eine Knotendichte von etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter, einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle und wurde handgeknüpft. Seine Herkunft ist Hamadan im Iran. Als Musterangabe sind vielfältige Designs vermerkt; dazu gehören in der Hamadan-Tradition florale und geometrische Formen. Der Zustand dieses einzelnen Teppichs ist sehr gut.
Die Kombination aus robuster Wolle, traditioneller Knüpftechnik und vielseitiger Gestaltung beschreibt die besonderen Eigenschaften dieses Stücks. Die Wolloberfläche ist für eine angenehme Haptik und die natürliche Schmutzabweisung des Materials bekannt. Die handgeknüpfte Herstellung macht die Knotenfolge zum direkten Bestandteil des Musters. Die hohe Spannweite der regional üblichen Gestaltung lässt Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Einrichtungsbereichen erscheinen, etwa im Wohnzimmer, im Eingangsbereich oder im Schlafzimmer.
Wie bei jedem handgeknüpften Einzelstück entsteht auch hier die konkrete Wirkung aus Material, Knotendichte, Farbgebung und Musteraufbau. Die Angaben zu Zustand, Herkunft und Verarbeitung beziehen sich auf diesen Teppich. Allgemeine Bezeichnungen wie Hamadan, florale Muster oder geometrische Ornamente beschreiben zugleich die regionale Tradition, in der das Stück steht.
FAQ
Was sind die Hauptmerkmale eines Hamadan-Teppichs?
Hamadan-Teppiche sind für ihre robuste Wolle, ihre handgeknüpfte Verarbeitung und ihre vielfältigen Designs bekannt. In der regionalen Tradition kommen sowohl florale als auch geometrische Muster vor. Die Knotendichte kann eine differenzierte Darstellung von Konturen und Ornamenten ermöglichen. Bei diesem Teppich beträgt sie etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Seine Herkunft ist Hamadan im Nordwesten Irans, und sein Zustand wird als sehr gut angegeben.
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich richtig?
Eine regelmäßige, schonende Reinigung mit dem Staubsauger hilft dabei, lose Verschmutzungen aus der Wolloberfläche zu entfernen. Bei Bedarf kann die betreffende Stelle mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Starkes Reiben sollte vermieden werden, damit Flor und Musteroberfläche geschont werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte ebenfalls vermieden werden, da sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, besonders bei einem handgeknüpften Wollteppich.
Wo kann ich einen originalen Hamadan-Teppich kaufen?
Originale Hamadan-Teppiche werden in spezialisierten Teppichgeschäften, auf Kunsthandwerksmessen und bei Auktionen angeboten. Beim Kauf sollte auf nachvollziehbare Angaben zur Herkunft und auf die Beschreibung von Material, Verarbeitung und Zustand geachtet werden. Zertifikate können die Herkunft und Qualität eines Teppichs bestätigen. Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen einem Hamadan aus Iran und einem Teppich, der lediglich ein ähnliches Muster verwendet. Die Bezeichnung Hamadan bezieht sich bei diesem Stück auf seine Herkunft aus Hamadan im Iran.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













