Perserteppich Hamadan 228 x 130 cm Wolle handgeknüpft

1030$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 228 x 130 cm | Zustand: Gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 5843D935 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 5843D935

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Wolle ist das ausdrücklich genannte Material dieses Teppichs. Sie wird bei Hamadan-Teppichen traditionell wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer Belastbarkeit geschätzt. Beim vorliegenden Teppich verbindet sich das Wollmaterial mit einem dichten und reichhaltigen Flor. Dadurch entsteht eine Oberfläche, die sich angenehm anfühlt und zugleich für die Nutzung im Wohnbereich geeignet ist.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Bandbreite ist bei Hamadan-Teppichen mit unterschiedlichen Ausführungen und Detaillierungen verbunden. Die Knoten bilden gemeinsam mit dem Flor die Grundlage für die sichtbare Zeichnung. Je nach Ausführung können Linien, Konturen und kleine Ornamente unterschiedlich fein erscheinen. Die handgeknüpfte Herstellung macht jeden Teppich zu einem eigenständigen Stück, weil das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird.

Der Flor wird von Hand in die textile Grundlage eingearbeitet. Das erfordert eine fortlaufende Abstimmung von Farbe, Form und Knotung. Bei einem vielfältigen Design ist diese Abstimmung besonders wichtig, damit florale und geometrische Elemente klar miteinander verbunden bleiben. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt die Alltagstauglichkeit. Der Teppich wird als gut erhalten beschrieben und verbindet damit die handwerkliche Struktur eines geknüpften Einzelstücks mit einem gepflegten Gesamtzustand.

Die Verarbeitung ist nicht mit einer industriell identischen Serienware gleichzusetzen. Hamadan-Teppiche entstehen in einer gewachsenen Knüpftradition, in der regionale Muster und handwerkliche Ausführung zusammenwirken. Das Material, der dichte Flor und die angegebene Knotendichte prägen den Charakter dieses Exemplars, ohne dass daraus weitere, nicht genannte Materialbestandteile abgeleitet werden.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran und ist damit ein Perserteppich. Hamadan liegt im Nordwesten Irans und gehört zu den bekannten historischen Teppichregionen des Landes. Die dortige Teppichproduktion ist über zahlreiche Dörfer verteilt. Deshalb steht der Name Hamadan nicht nur für ein einziges, streng festgelegtes Muster, sondern für eine vielfältige regionale Knüpfkultur. Unterschiedliche Orte haben eigene Zeichnungen, Farbanordnungen und handwerkliche Gewohnheiten entwickelt.

Zu den in Verbindung mit der Region genannten Dörfern gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese Orte tragen zur Vielfalt der Hamadan-Teppiche bei. Ihre Muster und Techniken können sich voneinander unterscheiden, während die gemeinsame regionale Herkunft erkennbar bleibt. Gerade diese Verbindung aus übergreifender Tradition und örtlicher Eigenart erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in sehr unterschiedlichen Ausprägungen auftreten. Ein Teppich aus Hamadan lässt sich daher nicht auf ein einziges Dekor reduzieren.

Die Region gilt als eine der produktivsten Teppichlandschaften Persiens. Die große Zahl der dort hergestellten Teppiche steht mit der breit gefächerten Produktion in vielen Dörfern in Verbindung. In dieser Tradition werden sowohl einfachere als auch stärker ausgearbeitete Muster geknüpft. Die handwerkliche Arbeit folgt dabei einem Aufbau, bei dem die Zeichnung schrittweise aus einzelnen Knoten entsteht. Die regionale Identität zeigt sich somit nicht nur im Namen, sondern auch in der Vielfalt der überlieferten Muster.

Hamadan steht außerdem in einem größeren Zusammenhang der persischen Teppichkunst. Im Iran haben verschiedene Regionen eigene Schwerpunkte entwickelt. Kerman-Teppiche und Tabriz-Teppiche sind für feine Details und komplizierte Muster bekannt. Qom-Teppiche werden besonders mit Seidenverarbeitung verbunden. Diese Hinweise beschreiben benachbarte und weiter gefasste Traditionen der persischen Teppichkunst; sie ändern nicht die Herkunft dieses Teppichs, der aus Hamadan stammt.

Die Geschichte der Region ist eng mit der Weitergabe von Gestaltungsideen und Knüpftechniken verbunden. Florale Motive, geometrische Formen und eine lebhafte Farbauffassung können innerhalb der Hamadan-Tradition nebeneinanderstehen. Die Vielzahl der Dörfer bewahrt dabei unterschiedliche Varianten. So entsteht ein regionales Spektrum, in dem jeder handgeknüpfte Teppich seine eigene Kombination aus Muster, Farbe und Ausführung zeigt. Der vorliegende Teppich gehört zu dieser Hamadan-Tradition und wird als Perserteppich aus dem Iran eingeordnet.

Design und Muster

Das Design dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Typisch für Hamadan sind florale und geometrische Motive. Florale Muster können Blüten, Blätter und stilisierte Ranken aufgreifen, während geometrische Zeichnungen mit klaren Linien, Winkeln und wiederholten Formen arbeiten. Beide Gestaltungssprachen können einzeln auftreten oder miteinander verbunden werden. Dadurch erhalten Hamadan-Teppiche eine große Bandbreite an Bildwirkungen, ohne dass jeder Teppich demselben festen Schema folgen muss.

Die Muster entstehen nicht unabhängig von der Knüpftechnik. Der Entwurf wird beim Handknüpfen Schritt für Schritt in die Fläche übertragen. Konturen, Wiederholungen und Übergänge müssen dabei sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere Darstellung ermöglichen, während größere Formen stärker aus der Gesamtkomposition heraus wirken. Bei diesem Teppich ist eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben; im langen Beschreibungstext steht diese technische Angabe nicht erneut als Maßangabe, sie gehört jedoch zu den Produktdaten.

Für Hamadan-Teppiche werden lebhafte Farben wie Rot, Blau und Gelb als typisch beschrieben. Solche Farbtöne können dem Muster eine deutliche Gliederung geben. Rot kann Flächen und Bordüren betonen, Blau kann für Kontraste und ruhige Gegengewichte sorgen, während Gelb einzelne Ornamente hervorhebt. Diese Zuordnung ist eine allgemeine Beschreibung der Farbwirkung und keine Behauptung, dass jede Farbe in identischer Weise verteilt ist. Der Quelleninhalt nennt für diesen Teppich ein vielfältiges Design sowie die genannten lebhaften Farbrichtungen.

Die Farben stammen häufig aus natürlichen Farbstoffen. In der regionalen Teppichtradition gehören Farbe und Muster eng zusammen, weil die Farbwahl die Lesbarkeit der Formen beeinflusst. Ein florales Ornament kann durch einen klaren Kontrast hervortreten; geometrische Elemente können durch wiederkehrende Farbtöne miteinander verbunden werden. Die Kombination aus Zeichnung und Farbe lässt unterschiedliche Raumwirkungen zu. Deshalb werden Hamadan-Teppiche in verschiedenen Einrichtungssituationen eingesetzt, ohne dass ihre regionale Identität verloren geht.

Die Vielfalt der Muster ist auch ein Ergebnis der vielen Herstellungsorte rund um Hamadan. Dorftraditionen bewahren eigene Formen, Bordüren und Anordnungen. Manche Entwürfe wirken stärker floral, andere stärker geometrisch. Dazu kommen Unterschiede in der Farbzusammenstellung und in der Feinheit der Ausarbeitung. Diese regionale Vielfalt macht jeden handgeknüpften Hamadan-Teppich zu einem eigenständigen Unikat. Der Ausdruck vielfältiges Design benennt daher eine wesentliche Eigenschaft dieses Stücks, ohne ein konkretes Einzelmotiv zu behaupten, das in der Quelle nicht benannt wird.

Im Wohnraum kann ein solches Muster sowohl als eigenständige Fläche als auch als verbindendes Element zwischen Möbeln und Farben wirken. Die historische Hamadan-Tradition erlaubt dabei unterschiedliche dekorative Lesarten. Ein Teppich mit floralen Anteilen kann einen klassischen Eindruck unterstützen, während geometrische Formen eine klarere Struktur vermitteln. Diese allgemeine Gestaltungsvielfalt ist der Grund, weshalb Hamadan-Teppiche für unterschiedliche Raumgrößen und Einrichtungsstile beschrieben werden.

Besonderheiten

Zu den Besonderheiten dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Hamadan, die handgeknüpfte Ausführung, die widerstandsfähige Wolle und das vielfältige Design. Hinzu kommt der dichte und reichhaltige Flor, der eine angenehme Haptik vermittelt. Die angegebene Knotendichte beschreibt die technische Ausarbeitung dieses Exemplars. Zusammen ergeben diese Merkmale das Profil eines handgeknüpften Perserteppichs aus einer traditionsreichen iranischen Teppichregion.

Der Zustand wird als gut angegeben. Diese Zustandsbeschreibung gehört ebenso zu den Eigenschaften des angebotenen Einzelstücks wie das genannte Wollmaterial. Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Größen gefertigt und können deshalb in unterschiedlichen Raumzusammenhängen eingesetzt werden. Für dieses Stück ist die Größe in den Produktdaten festgehalten; im Beschreibungstext wird bewusst auf Maßangaben verzichtet.

Die regionale Vielfalt bleibt auch bei diesem Teppich ein wichtiger Bestandteil seiner Einordnung. Assadabad, Khamseh und Nahawand stehen beispielhaft für die zahlreichen Dörfer, die zur Hamadan-Produktion beitragen. Der Teppich wird dadurch nicht zu einem Teppich aus einem dieser Dörfer, sofern dies nicht ausdrücklich genannt ist. Fest steht seine Herkunft aus Hamadan im Iran. Diese präzise Zuordnung bewahrt den Unterschied zwischen regionalem Stil und konkret belegter Herkunft.

FAQ

Wie reinige ich meinen Hamadan Perserteppich richtig?

Für die regelmäßige Pflege wird ein Staubsauger auf niedriger Stufe empfohlen. Diese schonende Reinigung entfernt lose Verschmutzungen, ohne die Oberfläche unnötig stark zu beanspruchen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Bei der Fleckenbehandlung ist ein vorsichtiges Vorgehen sinnvoll, damit die betroffene Stelle nicht stärker belastet wird. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre trägt dazu bei, den Teppich in gutem Zustand zu erhalten. Bei einem handgeknüpften Wollteppich ist es außerdem zweckmäßig, die Reinigung an die textile Beschaffenheit anzupassen.

Wie erkenne ich die Qualität eines Hamadan Teppichs?

Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, das verwendete Material und die Klarheit der Muster. Bei diesem Teppich sind eine Knotendichte zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter sowie widerstandsfähige Wolle angegeben. Eine hohe Knotendichte und reine Wolle werden als Hinweise auf eine hochwertige Ausführung beschrieben. Zusätzlich sollten Farben lebendig und gut definiert sein. Die Beurteilung verbindet somit technische Merkmale mit der sichtbaren Ausarbeitung von Muster und Farbe. Auch die handgeknüpfte Herstellung und der als gut bezeichnete Zustand gehören zur Einordnung dieses Einzelstücks.

Welches Zimmer eignet sich für einen Hamadan Perserteppich?

Ein Hamadan Perserteppich kann in verschiedenen Räumen eingesetzt werden. Genannt werden Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur. Dort kann er Wärme und Stil in die Einrichtung bringen. Besonders gut kommt ein Hamadan-Teppich auf Holzböden oder in Verbindung mit modernen Möbeln zur Geltung. Seine vielfältigen floralen und geometrischen Muster ermöglichen unterschiedliche Kombinationen. Welche Wirkung entsteht, hängt von der übrigen Einrichtung und der Farbgestaltung des Raumes ab. Die regionale Herkunft und die handgeknüpfte Ausführung bleiben dabei unabhängig vom gewählten Raum erhalten.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen