





Perserteppich Hamadan 224 x 123 cm Wolle handgeknüpft
710$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 224 x 123 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: FBC6D899
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan besteht aus widerstandsfähiger Wolle und ist handgeknüpft. Die Wolle gehört zu den Materialien, die bei traditionellen Teppichen wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer angenehmen Oberfläche eingesetzt werden. Ein Wollflor kann bei regelmäßiger Nutzung widerstandsfähig bleiben und zugleich ein weiches Berührungsgefühl vermitteln. Damit verbindet das Material praktische Eigenschaften mit der für handgefertigte Teppiche typischen haptischen Wirkung.
Die angegebene Knotendichte liegt im Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Knotendichte beschreibt, wie viele einzelne Knoten in einer bestimmten Fläche des Teppichs verarbeitet sind. Sie ist ein Anhaltspunkt für die Feinheit der Ausführung, muss aber immer gemeinsam mit Wolle, Flor, Knüpftechnik und dem sichtbaren Muster betrachtet werden. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Muster Knoten für Knoten, wodurch die Ausarbeitung von Linien, Flächen und Ornamenten gesteuert werden kann.
Handknüpfen ist ein Arbeitsprozess, bei dem die Knüpferin oder der Knüpfer jeden Knoten einzeln in das Grundgewebe einarbeitet. Nach und nach entsteht aus Kette, Schuss und Flor eine zusammenhängende textile Fläche. Die Widerstandsfähigkeit der Wolle unterstützt die Alltagstauglichkeit des Teppichs. Der Zustand dieses Exemplars wird als sehr gut angegeben. Material, Knüpftechnik und Erhaltungszustand bilden damit die wesentlichen Grundlagen seiner Beschaffenheit.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran. Hamadan liegt im Nordwesten des Landes und ist als Zentrum einer weit verzweigten Teppichregion bekannt. Der Name Hamadan bezeichnet deshalb nicht nur eine einzelne städtische Werkstatt, sondern steht auch für ein Umfeld mit zahlreichen Dörfern und Knüpfgebieten. Zu den im Zusammenhang mit dieser Region genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese unterschiedlichen Herkunftsorte haben über lange Zeit eine große Bandbreite an Teppichen hervorgebracht.
Die Teppichproduktion in der Region Hamadan zählt zu den produktiven Bereichen der iranischen Teppichkunst. In ländlichen Haushalten und regionalen Werkstätten wurden Teppiche für den täglichen Gebrauch, für die Ausstattung von Wohnräumen und für den Handel gefertigt. Das handwerkliche Wissen wurde innerhalb der Gemeinschaften weitergegeben. Dabei konnten sich Grundprinzipien der Herstellung erhalten, während Zeichnung, Farbwahl und Aufbau von Ort zu Ort variierten.
Ein Hamadan-Teppich ist daher nicht auf ein einziges Muster festgelegt. Die regionale Vielfalt erklärt, warum unter dieser Bezeichnung sowohl streng geometrische als auch stärker floral geprägte Entwürfe vorkommen. Auch die Ausführung kann unterschiedlich wirken, weil einzelne Dörfer und Werkstätten eigene Gewohnheiten in der Gestaltung entwickelt haben. Gemeinsame Merkmale liegen vor allem in der Einbindung in die iranische Knüpftradition, in der Verwendung von Wolle und in der handwerklichen Herstellung.
Iranische Teppiche werden seit Jahrhunderten in unterschiedlichen Regionen mit jeweils eigenen Formen, Farben und technischen Vorgehensweisen geknüpft. Hamadan gehört zu diesem vielseitigen Teppichland. Die Lage im Nordwesten Irans und die Verbindung zahlreicher Knüpforte haben den Ruf der Region als bedeutendes Produktionsgebiet geprägt. Über Handelswege gelangten Teppiche aus solchen Regionen in andere Teile des Landes und darüber hinaus. Ihre Herkunft wird deshalb häufig über den Namen der größeren Region bezeichnet, auch wenn die konkrete Arbeit aus einem kleineren Ort stammen kann.
Die Geschichte der Hamadan-Teppiche ist eng mit ihrer praktischen Funktion verbunden. Ein handgeknüpfter Wollteppich konnte im Wohnbereich verwendet werden und musste dabei den Anforderungen des Alltags standhalten. Daraus erklärt sich die Bedeutung robuster Materialien und klarer, gut lesbarer Entwürfe. Gleichzeitig bot die Teppichfläche Raum für regionale Zeichen, Pflanzenformen und geometrische Ordnungen. Tradition und Gebrauch stehen bei dieser Teppichart daher nicht im Gegensatz, sondern gehören zum gleichen handwerklichen Zusammenhang.
Hamadan wird häufig gemeinsam mit anderen iranischen Teppichregionen betrachtet. Tabriz und Kashan sind ebenfalls für differenzierte Muster bekannt, während Nain oft mit komplizierten floralen Motiven verbunden wird. Ziegler und Sarough stehen für weitere Namen aus der iranischen Teppichtradition. Diese Bezeichnungen sind nicht die Herkunft dieses Teppichs, sondern veranschaulichen die Vielfalt der regionalen und stilistischen Entwicklung innerhalb der persischen Teppichkunst.
Design und Muster
Das Muster dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Diese Angabe verweist auf die breite gestalterische Sprache, die mit Hamadan verbunden ist, ohne das einzelne Exemplar einem bestimmten Ornamenttyp zuzuordnen. In der regionalen Teppichkunst kommen geometrische Muster ebenso vor wie florale Motive. Linien, Rauten, Medaillons, Bordüren und stilisierte Pflanzenformen können je nach Ort und Entwurf unterschiedlich miteinander verbunden werden.
Geometrische Zeichnungen beruhen häufig auf klaren Achsen, wiederkehrenden Formen und einer bewussten Gliederung der Fläche. Rauten oder andere polygonale Elemente können ein Zentrum bilden oder sich über das Feld wiederholen. Bordüren fassen ein Innenfeld ein und geben dem Entwurf einen ruhigen Rahmen. Solche Ordnungen lassen sich sowohl streng symmetrisch als auch mit kleinen Abweichungen ausführen, die auf die Handarbeit hinweisen.
Florale Muster werden in Hamadan nicht zwingend naturgetreu wiedergegeben. Blätter, Blüten und Ranken erscheinen häufig stilisiert und werden in eine textile Zeichensprache übertragen. Dadurch können Pflanzenmotive mit geometrischen Formen verbunden werden. Die Darstellung bleibt auf die Logik des Knüpfens abgestimmt: Konturen werden aus einzelnen Knoten aufgebaut, und die Farbflächen müssen so angelegt sein, dass das Motiv aus der Entfernung ebenso wie aus der Nähe lesbar bleibt.
Auch Farben gehören zur regionalen Mustertradition, ohne dass eine bestimmte Farbfolge für dieses Exemplar angegeben ist. Hamadan-Teppiche können traditionell mit kräftigen Rotnuancen, gedämpften Blautönen und erdigen Farben arbeiten. Solche Töne können ein Muster klar voneinander absetzen oder eine insgesamt ausgewogene Fläche schaffen. Die konkrete Wirkung hängt von der Kombination der Farben, der Zeichnung und der jeweiligen handwerklichen Ausführung ab.
Die Vielfalt der Designs ist ein wesentlicher Teil der Einordnung von Hamadan-Teppichen. Sie erlaubt keine pauschale Festlegung auf eine einzige Komposition. Manche Entwürfe wirken durch ein zentrales Feld, andere durch eine fortlaufende Allover-Struktur oder durch die Betonung der Rahmung. Bei wiederkehrenden Motiven kann die Variation in Größe, Abstand und Anordnung der Formen den Charakter des Teppichs verändern. Das Muster dieses Einzelstücks wird deshalb als vielfältig bezeichnet, ohne eine nicht genannte Einzeldeutung hinzuzufügen.
Die Verbindung von Ornament und Funktion ist für handgeknüpfte Teppiche typisch. Ein Muster soll die Fläche gliedern, ohne die textile Beschaffenheit zu verlieren. Bei einem Wollteppich können Farben und Formen durch die Struktur des Flors leicht unterschiedlich erscheinen, je nachdem, wie das Licht auf die Oberfläche fällt. Diese visuelle Veränderung gehört allgemein zur Wahrnehmung handgeknüpfter Teppiche und ist kein Hinweis auf ein zusätzliches, nicht beschriebenes Merkmal dieses Stücks.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Herstellung, das widerstandsfähige Wollmaterial, die vielfältigen Designs und der sehr gute Zustand. Die Kombination ordnet den Teppich in die iranische Hamadan-Tradition ein und beschreibt zugleich seine praktische und gestalterische Seite. Die Wolle steht für ein belastbares Material, während die handwerkliche Herstellung die Entstehung des Teppichs Knoten für Knoten bestimmt.
Die Designvielfalt ist bei Hamadan-Teppichen besonders relevant, weil die Region zahlreiche Knüpfgebiete umfasst. Sie erklärt, weshalb regionale Teppiche unterschiedliche geometrische und florale Lösungen zeigen können. Dieses Exemplar wird nicht über ein einzelnes benanntes Motiv, sondern über die Vielfalt seiner Designs beschrieben. Der sehr gute Zustand ergänzt die Angaben zu Material und Herstellung um den Erhaltungszustand des angebotenen Stücks.
FAQ
Wie erkennt man die Qualität eines Hamadan-Teppichs?
Für die Beurteilung eines Hamadan-Teppichs sind mehrere Merkmale gemeinsam zu betrachten. Dazu gehören die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die handwerkliche Verarbeitung. Eine höhere Knotendichte kann auf eine feinere Ausarbeitung hinweisen, ist jedoch nicht das einzige Qualitätskriterium. Ebenso wichtig sind die Beschaffenheit der Wolle, die Gleichmäßigkeit der Knüpfung, die Klarheit der Muster und der Erhaltungszustand. Bei diesem Teppich werden widerstandsfähige Wolle, handgeknüpfte Herstellung, eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und ein sehr guter Zustand angegeben.
Welche Pflege benötigt ein Hamadan-Teppich?
Ein Hamadan-Teppich sollte regelmäßig von Staub und losem Schmutz befreit werden. Eine schonende Behandlung trägt dazu bei, die Wolloberfläche und die Struktur des Flors zu erhalten. Für eine gründliche Reinigung wird bei solchen Teppichen eine professionelle Reinigung im Abstand von einigen Jahren empfohlen. Dabei können Farben und textile Struktur fachgerecht geschont werden. Starke Feuchtigkeit, aggressive Reinigungsmittel und unsachgemäße Behandlung sollten vermieden werden, da sie Wolle und Knüpfung belasten können.
Passt ein Hamadan-Teppich zu einer modernen Einrichtung?
Ja, ein Hamadan-Teppich kann mit modernen Einrichtungsstilen verbunden werden. Seine traditionellen geometrischen oder floralen Muster bilden einen Kontrast zu klaren Möbeln und reduzierten Flächen. Ebenso können die regionalen Farbtöne mit minimalistischen oder skandinavischen Konzepten kombiniert werden. Entscheidend ist, welche Farben und welche Zeichnung das jeweilige Stück zeigt. Die hier beschriebene Vielfalt der Designs ermöglicht unterschiedliche gestalterische Bezüge, ohne dass der Teppich seine Einordnung in die iranische Hamadan-Tradition verliert.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













