






Perserteppich Hamadan 215 x 135 cm Wolle handgeknüpft
746$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 215 x 135 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht dem Teppich die für Hamadan-Teppiche bekannte solide Gebrauchseigenschaft. Handgeknüpfte Teppiche entstehen Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Grundgerüst. Dadurch wird das Muster unmittelbar in die Struktur des Teppichs eingebunden, anstatt lediglich auf eine fertige Oberfläche aufgebracht zu werden.
Die handwerkliche Herstellung verlangt einen gleichmäßigen Aufbau und eine sorgfältige Ausführung. Bei einem geknüpften Teppich werden die einzelnen Wollknoten Reihe für Reihe gesetzt und anschließend durch weitere Arbeitsschritte gefestigt. Der Flor wird bearbeitet, damit eine zusammenhängende Oberfläche entsteht. Die im Produkt angegebene Knotendichte liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer Fläche und macht die aufwendige Struktur der Knüpfarbeit nachvollziehbar.
Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer praktischen Eigenschaften verwendet. Sie kann zu einem strapazierfähigen Flor verarbeitet werden und eignet sich deshalb für Teppiche, die im Alltag genutzt werden. Bei diesem Hamadan-Teppich wird die Wolle ausdrücklich als widerstandsfähig beschrieben. Die Kombination aus Wollflor und Handknüpftechnik verbindet ein natürliches Material mit einer Herstellungsweise, die auf dauerhafte Nutzung ausgerichtet ist.
Der Teppich befindet sich in gutem Zustand. Diese Angabe beschreibt seinen allgemeinen Erhaltungszustand und ergänzt die Angaben zu Material und Verarbeitung. Zusammen mit der handgeknüpften Ausführung ergibt sich ein klares Bild eines traditionell gefertigten Wollteppichs aus Hamadan.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und zählt zu den produktivsten Teppichknüpfregionen des Landes. Die Stadt und ihr Umland bilden ein wichtiges Zentrum der persischen Teppichkultur. Teppiche aus dieser Region stehen nicht für nur ein einziges festgelegtes Muster, sondern für eine breite Tradition örtlicher Werkstätten und Dörfer. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf die Herkunft aus dieser regionalen Knüpflandschaft.
Zum Umfeld von Hamadan gehören unter anderem Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Diese Orte sind für unterschiedliche Ausprägungen der regionalen Teppichgestaltung bekannt. Die Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in sehr unterschiedlichen Musterordnungen erscheinen können. Geometrische Kompositionen, florale Formen und variierte Farbkonzepte gehören zu dem breiten gestalterischen Spektrum, das mit der Region verbunden wird.
Die persische Teppichtradition ist eng mit der Weitergabe von handwerklichem Wissen verbunden. Kenntnisse über das Spannen des Grundgerüsts, das Setzen der Knoten, das Eintragen der Farben und das Ausarbeiten des Flors werden innerhalb von Werkstätten und Familien weitergeführt. In einer Region mit vielen Dörfern und Produktionsorten entstehen dadurch charakteristische Unterschiede, ohne dass die gemeinsame Herkunft aus Hamadan verloren geht.
Teppiche aus Hamadan werden im Kontext einer großen iranischen Knüpftradition betrachtet. Gabbeh-Teppiche aus dem Iran zeigen häufig einfachere und abstraktere Muster und werden ebenfalls aus Wolle gefertigt. Bijar-Teppiche sind für intensive Farben und eine dichte Knüpfung bekannt. Isfahan und Tabriz stehen ebenfalls für kunstvolle iranische Teppiche mit ausgearbeiteten Designs und hoher Knotendichte. Diese Vergleiche zeigen die Breite der iranischen Teppichlandschaft, ohne die verschiedenen Herkunftsbezeichnungen gleichzusetzen.
Die regionale Tradition von Hamadan verbindet handwerkliche Herstellung mit einer großen Offenheit für unterschiedliche Entwürfe. Deshalb kann ein Hamadan-Teppich sowohl eine streng geordnete als auch eine freier wirkende Gestaltung zeigen. Entscheidend für die Einordnung dieses Stücks sind seine im Produkt genannten Herkunftsangaben, die Handknüpfung, die Wolle und die Bezeichnung als Perserteppich.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Diese Bezeichnung weist auf die gestalterische Bandbreite hin, die für Hamadan-Teppiche typisch ist. Die Region ist nicht auf eine einzige Ornamentform beschränkt. Stattdessen können regionale Entwürfe geometrische Elemente, florale Motive oder eine Verbindung beider Gestaltungsrichtungen aufnehmen.
Geometrische Muster beruhen auf klaren Linien, wiederkehrenden Formen und einer nachvollziehbaren Ordnung. Sie können durch Rauten, Medaillons, Borten oder rhythmisch gesetzte Ornamente geprägt sein. Florale Muster arbeiten dagegen mit stilisierten Blüten, Blättern und Ranken. In persischen Teppichen werden solche Naturformen gewöhnlich nicht naturgetreu kopiert, sondern in eine dekorative, textil geeignete Form übersetzt.
Die Vielfalt der Hamadan-Entwürfe steht mit der regionalen Struktur aus Stadt und umliegenden Dörfern in Verbindung. Unterschiedliche Werkstätten entwickeln eigene Varianten bei der Anordnung von Innenfeld, Bordüren und Nebenmotiven. Dadurch können Teppiche derselben Herkunftsregion deutlich voneinander abweichen. Ein vielfältiges Design ist deshalb nicht als einzelner, fest definierter Mustername zu verstehen, sondern als Hinweis auf die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der Hamadan-Tradition.
Bei der Betrachtung eines geknüpften Musters spielen die Abfolge der Farben und die Verteilung der Ornamente eine wichtige Rolle. Knoten setzen die Zeichnung unmittelbar in den Flor um. Kleine Änderungen in der Folge der Motive können einer Bordüre einen anderen Rhythmus geben oder ein Innenfeld stärker gliedern. Die handwerkliche Ausführung verbindet somit die dekorative Idee mit der technischen Struktur des Teppichs.
Hamadan-Teppiche lassen sich in klassische wie auch in modern eingerichtete Räume einordnen. Das liegt an der beschriebenen Vielfalt der Muster und Farben. Ein geometrischer Entwurf kann eine klare Einrichtung ergänzen, während florale Formen einen traditionelleren Akzent setzen. Diese allgemeine gestalterische Anpassungsfähigkeit sagt nichts über ein bestimmtes Einzelmotiv dieses Teppichs aus, sondern beschreibt den Einsatzbereich vielfältiger Hamadan-Designs.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die Herkunft aus Hamadan, die handgeknüpfte Fertigung und der Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Hinzu kommen die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter, das vielfältige Design und der gute Zustand. Der Teppich ist damit klar als handwerklich gefertigter Hamadan-Perserteppich mit vielseitiger Gestaltung eingeordnet.
Die Pflege wird in der Produktbeschreibung als unkompliziert dargestellt. Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen reichen danach aus, um den Teppich sauber zu halten. Der Wollflor wird außerdem als schmutzabweisend beschrieben. Diese Eigenschaft erleichtert die Reinigung und macht die Verwendung auch in stärker genutzten Bereichen nachvollziehbar. Bei der Pflege sollte das Staubsaugen regelmäßig und ohne unnötig aggressive Behandlung erfolgen.
Die Angabe eines guten Zustands ergänzt die materiellen und technischen Merkmale. Sie macht deutlich, dass dieser Teppich nicht nur nach seiner regionalen Bezeichnung und seiner Mustertradition beschrieben wird, sondern auch nach seinem erhaltenen Gesamtzustand. Alle genannten Besonderheiten beziehen sich auf die konkrete Ausführung: Hamadan, Persien, Handknüpfung, widerstandsfähige Wolle, vielfältiges Design und guter Zustand.
FAQ
Woran erkenne ich die Qualität eines Hamadan-Teppichs?
Bei einem Hamadan-Teppich sind Knotendichte, Material und Verarbeitung wichtige Orientierungspunkte. Eine sorgfältige Handknüpfung zeigt sich in der ausgearbeiteten Struktur des Flors und in der Verbindung von Muster und Teppichgrund. Auch die eingesetzte Wolle spielt eine Rolle, weil sie die Gebrauchseigenschaften des Teppichs mitbestimmt. Bei diesem Stück wird widerstandsfähige Wolle verwendet. Die Knotendichte ist mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Zusätzlich ist der Teppich in gutem Zustand. Diese Angaben sollten gemeinsam betrachtet werden, statt die Qualität nur an einem einzelnen Merkmal festzumachen.
Passt ein Hamadan-Teppich zu einer modernen Einrichtung?
Ja. Hamadan-Teppiche sind für eine große Vielfalt an Mustern und Farben bekannt. Geometrische Designs können sich in eine geradlinige, moderne Einrichtung einfügen, während florale Motive einen traditionelleren Kontrast schaffen. Auch ein vielfältiges Design lässt sich mit zeitgenössischen Möbeln verbinden, weil es nicht an eine einzige Stilrichtung gebunden ist. Entscheidend ist die Abstimmung zwischen dem vorhandenen Raum und der jeweiligen Musterwirkung. Die Bezeichnung Hamadan steht dabei für die regionale Herkunft und nicht für eine zwingende Einrichtungsform.
Wie pflege ich einen Hamadan-Teppich richtig?
Zur regelmäßigen Pflege genügt Staubsaugen. Gelegentlich kann der Teppich ausgeklopft werden, um lose Verschmutzungen zu entfernen. Die im Produkttext beschriebene Widerstandsfähigkeit der Wolle und ihre schmutzabweisende Eigenschaft erleichtern die alltägliche Reinigung. Der Wollflor sollte dabei schonend behandelt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, damit Material und Knüpfstruktur erhalten bleiben. Die einfache Grundpflege trägt dazu bei, den guten Zustand des Teppichs im Alltag zu bewahren.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














