







Perserteppich Hamadan 212 x 122 cm Wolle handgeknüpft
976$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 212 x 122 cm | Muster: Vielzahl an Mustern | Herkunft: Nordwestpersien
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die handwerkliche Fertigung verbindet das textile Material mit einer traditionellen Knüpftechnik, bei der das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird. Dadurch entsteht kein industriell reproduziertes Dekor, sondern ein Teppich, dessen Gestaltung unmittelbar aus der Arbeit am Webstuhl hervorgeht. Die verwendete Wolle ist für ihre Robustheit und ihre Eignung für langlebige Teppiche bekannt. Im Mittelpunkt dieses Stücks stehen daher die handgeknüpfte Ausführung und das strapazierfähige Wollmaterial.
Die Wolle für Hamadan-Teppiche stammt in der Regel von lokalen Schafen aus der Region. Sie wird wegen ihrer Widerstandsfähigkeit geschätzt und kann mit natürlichen Farbstoffen gefärbt werden. Beim Knüpfen wird die Wolle in die vorbereitete textile Struktur eingearbeitet, bis sich die für den Teppich vorgesehene Zeichnung vollständig entwickelt. Die im Produkt angegebene Knotendichte liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie verweist auf die handwerkliche Struktur des Teppichs und auf die differenzierte Ausarbeitung, die bei Hamadan-Teppichen möglich ist.
Die Verarbeitung ist nicht von einer einzigen Ornamentform abhängig. Hamadan-Teppiche werden mit geometrischen, floralen und medaillonartigen Kompositionen verbunden. Die Wolle bildet dabei die materielle Grundlage für unterschiedliche Konturen und Farbfelder. Ihre Beständigkeit passt zur funktionalen Tradition dieser Teppiche, die neben ihrer dekorativen Wirkung auch Wärme und Komfort im Wohnraum bieten.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und gehört zu den historischen Regionen der persischen Teppichkunst. Die Gegend wird als eines der ältesten Siedlungsgebiete des Landes beschrieben und ist für eine reiche Tradition des Teppichknüpfens bekannt. Der Name Hamadan bezeichnet dabei nicht nur einen einzelnen Ort, sondern steht auch für eine große regionale Gruppe von Teppichen. In der Umgebung liegen verschiedene Herkunftsdörfer, deren Arbeiten häufig unter dem Sammelbegriff Hamadan gehandelt werden.
Zu den bekannten Herkunftsorten dieser Region gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Ihre Teppiche können in Zeichnung, Farbwirkung und Aufbau voneinander abweichen, werden im Handel jedoch vielfach der Hamadan-Gruppe zugeordnet. Diese regionale Vielfalt erklärt, warum Hamadan-Teppiche nicht durch ein einziges festgelegtes Muster definiert sind. Vielmehr verbindet sie die Herkunft aus Nordwestpersien mit der dort gewachsenen Erfahrung im Handknüpfen.
Die persische Teppichtradition umfasst sowohl die praktische Nutzung als auch die Gestaltung von Textilien mit kultureller Bedeutung. In Hamadan zeigt sie sich in einer breiten Auswahl an Designs und Motiven. Teppiche aus der Region können für unterschiedliche Räume und Einrichtungssituationen gefertigt werden. Ihre Größen variieren, weshalb die regionale Gruppe sowohl kleinere Läufer als auch größere Teppiche umfasst. Das vorliegende Stück gehört mit seiner rechteckigen Form in diese vielseitige Tradition.
Die Herkunftsbezeichnung Hamadan verweist somit auf eine Region mit mehreren Dörfern, Werkstätten und Gestaltungstraditionen. Sie ist nicht mit einer einzigen Ornamentgrammatik gleichzusetzen. Gerade die Verbindung aus regionaler Zugehörigkeit und gestalterischer Offenheit prägt den Charakter der Hamadan-Teppiche. Die handgeknüpfte Herstellung überträgt diese Tradition in ein textiles Einzelstück für den Wohnbereich.
Im Vergleich zu anderen persischen Teppichgruppen lässt sich die Eigenart Hamadans durch diese regionale Bandbreite einordnen. Bakhtiari-Teppiche stammen ebenfalls aus einer iranischen Tradition und sind für komplexe Muster und kräftige Farben bekannt. Qom-Teppiche werden häufig feiner geknüpft und aus Seide und Wolle gefertigt. Tabriz-Teppiche wiederum sind für detaillierte Handwerkskunst bekannt. Diese Vergleiche zeigen unterschiedliche Ausprägungen persischer Teppichkultur, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern: Es ist ein Hamadan Perserteppich aus Nordwestpersien.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche zeichnen sich durch eine ausgeprägte Designvielfalt aus. Zu den typischen Gestaltungselementen gehören geometrische Formen, florale Designs und traditionelle medaillonartige Kompositionen. Diese drei Richtungen können eigenständig auftreten oder in einer gemeinsamen Komposition miteinander verbunden werden. Das Ergebnis ist kein uniformes Regionalmuster, sondern ein breites Spektrum an Entwürfen, das die unterschiedlichen Traditionen der Herkunftsdörfer sichtbar macht.
Geometrische Formen geben einem Teppich klare Linien, Winkel und wiederkehrende Felder. Sie können die Fläche ordnen und dem Aufbau eine deutlich strukturierte Wirkung verleihen. Florale Designs bringen dagegen pflanzliche Formen und eine organischere Zeichnung in die Komposition. Medaillonartige Entwürfe konzentrieren die Aufmerksamkeit auf ein zentrales Motiv und können von weiteren Ornamenten in der Teppichfläche begleitet werden. Diese Beschreibung benennt die typischen Mustergruppen der Region, ohne ein bestimmtes Motiv zu behaupten, das im Produkttext nicht näher bezeichnet ist.
Die Farbwirkung der Hamadan-Teppiche wird im Ursprungstext als lebhaft beschrieben. Häufig kommen natürliche Farbstoffe zum Einsatz. Die Färbung der Wolle unterstützt dabei die Abgrenzung von Ornamenten und Flächen. Bei geometrischen Mustern kann sie die klare Gliederung betonen, bei floralen Zeichnungen die einzelnen Formen voneinander abheben und bei medaillonartigen Kompositionen das Zentrum hervorheben. Die konkrete Farbauswahl dieses Teppichs ist nicht näher angegeben; festgehalten ist jedoch die regionale Verbindung von vielfältiger Musterwahl und lebendiger Farbwirkung.
Die Muster spiegeln die kulturelle Identität der Region wider. Das bedeutet, dass die Gestaltung nicht allein als dekorative Oberfläche verstanden wird, sondern auch als Teil einer überlieferten visuellen Sprache. Gleichzeitig erfüllen Hamadan-Teppiche eine praktische Aufgabe. Sie werden in Wohnräumen eingesetzt, können Wärme und Komfort vermitteln und lassen sich aufgrund der unterschiedlichen Größen in verschiedenen Bereichen verwenden. Die Designvielfalt macht die regionale Gruppe für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure gleichermaßen anschlussfähig, ohne den einzelnen Teppich auf einen bestimmten Raum festzulegen.
Ein Hamadan-Teppich kann daher zurückhaltend geometrisch, floral gegliedert oder durch eine medaillonartige Mitte geprägt sein. Die regionale Herkunft bleibt trotz dieser Unterschiede erkennbar. Assadabad, Khamseh und Nahawand stehen für die Vielfalt der lokalen Produktion, die unter dem Namen Hamadan zusammengefasst wird. Das vorliegende Stück wird als Hamadan-Teppich mit einer Vielzahl an Mustern beschrieben. Eine weitergehende Benennung des konkreten Entwurfs wäre nicht durch die Produktangaben gedeckt.
Besonderheiten
Die besondere Eigenschaft dieses Teppichs liegt in der Verbindung aus handgeknüpfter Fertigung, widerstandsfähiger Wolle und der für Hamadan typischen Designvielfalt. Die regionale Herkunft aus Nordwestpersien ordnet ihn einer traditionsreichen persischen Teppichgruppe zu. Seine Gestaltung steht im Zusammenhang mit geometrischen, floralen und medaillonartigen Mustertraditionen, ohne auf eine einzige dieser Formen festgelegt zu sein.
Hamadan-Teppiche sind dekorativ und funktional zugleich. Sie können Wärme und Komfort im Wohnraum bieten und sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Die Wolle wird für ihre Robustheit geschätzt. Außerdem wird im Ursprungstext ein hervorragender Zustand für diese Teppiche genannt. Bei der Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen, damit Staub und Schmutz entfernt werden. Eine gelegentliche professionelle Reinigung kann zur Erhaltung beitragen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan-Teppich?
Ein Hamadan-Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, um Staub und Schmutz aus der Wolle zu entfernen. Für die langfristige Pflege empfiehlt sich außerdem eine professionelle Reinigung von Zeit zu Zeit. Direkte Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, da sie zum Ausbleichen der Farben führen kann. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt die langlebige Nutzung, ersetzt jedoch keine schonende und regelmäßige Pflege.
Welches Muster ist typisch für Hamadan-Teppiche?
Typisch sind geometrische Formen, florale Designs und traditionelle medaillonartige Kompositionen. Hamadan-Teppiche besitzen keine einzige verbindliche Musterform, da die Region eine große Designvielfalt umfasst und mehrere Herkunftsdörfer unter diesem Namen zusammengefasst werden. Die Muster spiegeln die kulturelle Identität Nordwestpersiens wider. Lebhafte Farben, die häufig mit natürlichen Farbstoffen erzeugt werden, können die unterschiedlichen Ornamentformen zusätzlich prägen.
Woher stammt die Wolle für Hamadan-Teppiche?
Die Wolle für Hamadan-Teppiche stammt in der Regel von lokalen Schafen, die in der Region gezüchtet werden. Sie ist für ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit bekannt. Häufig wird sie mit natürlichen Farbstoffen gefärbt, um die charakteristischen lebhaften Farben der Teppiche zu erzielen. Bei diesem Stück ist widerstandsfähige Wolle als Material angegeben; die regionale Tradition erklärt ihre typische Verwendung bei handgeknüpften Hamadan-Teppichen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















