




Perserteppich Hamadan 207 x 125 cm Wolle handgeknüpft
852$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 207 x 125 cm | Muster: vielfältig und traditionell | Zustand: sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle. Die Verwendung von Schafwolle gehört zu den prägenden Eigenschaften der Teppiche aus dieser Region. Wolle verbindet eine robuste Faser mit einem angenehm weichen Flor und eignet sich deshalb für Teppiche, die im Wohnbereich regelmäßig genutzt werden. Der Flor fühlt sich angenehm an und besitzt zugleich die Widerstandsfähigkeit, die mit einem widerstandsfähigen Wollmaterial verbunden ist.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Reihe für Reihe entsteht so eine textile Fläche, in der Material, Farbe und Muster zusammengeführt werden. Dieses Verfahren erfordert Zeit und handwerkliche Sorgfalt. Es unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen, bei denen das Muster nach einem industriellen Verfahren in gleichförmigen Arbeitsgängen erzeugt wird. Bei einem handgeknüpften Hamadan-Teppich bildet die Arbeit der Knüpfer die Grundlage für die Ausarbeitung des Designs.
Die Wolle erfüllt dabei mehrere Aufgaben. Sie bildet den Flor, verleiht der Oberfläche ihre weiche Haptik und unterstützt die Alltagstauglichkeit des Teppichs. Ihre natürliche Griffigkeit macht sie zu einem traditionellen Material der orientalischen Teppichherstellung. Gleichzeitig lässt sich Wolle in unterschiedlichen Farbtönen verarbeiten, sodass sowohl ruhige Flächen als auch klar erkennbare Muster möglich sind. Die Kombination aus handwerklicher Fertigung und Wollmaterial steht für die traditionelle Machart dieses Perserteppichs.
Die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter beschreibt die Feinheit der Ausführung. Eine solche Angabe bezieht sich auf die Anzahl der gesetzten Knoten innerhalb einer Fläche und hilft dabei, die technische Ausarbeitung eines Teppichs einzuordnen. Eine höhere Knotendichte kann die Darstellung kleinerer Formen unterstützen; ebenso wichtig bleiben jedoch die Gestaltung, die Farbwahl, die Qualität der Wolle und die sorgfältige Ausführung. Bei diesem Teppich verbinden sich diese Merkmale mit einem vielfältigen, traditionell geprägten Design.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist als Zentrum einer weit verzweigten Teppichregion bekannt. Unter dem Namen Hamadan werden nicht nur Erzeugnisse aus der Stadt selbst zusammengefasst, sondern auch Teppiche aus zahlreichen umliegenden Dörfern. Dazu gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan und Tuyserkan. Die unterschiedlichen Orte und Werkstätten haben zur großen Bandbreite der Hamadan-Teppiche beigetragen. Deshalb steht Hamadan zugleich für eine Herkunftsregion und für eine Gruppe von Teppichen mit verschiedenen Ausprägungen.
Die Region gilt als eine der produktivsten Teppichknüpfregionen. In den örtlichen Werkstätten werden Erfahrungen, Musterideen und handwerkliche Kenntnisse über Generationen weitergegeben. Die Teppichherstellung ist dabei eng mit dem ländlichen Umfeld verbunden. Viele Designs entstehen aus der Verbindung überlieferter Formen mit den Vorstellungen einzelner Knüpfer und Werkstätten. So kann ein Teppich aus dem Umfeld von Hamadan traditionelle Merkmale tragen und dennoch eine eigenständige Musterwirkung besitzen.
Persische Teppiche werden nicht allein nach einer einheitlichen Vorlage gefertigt. Regionale Gewohnheiten, die Verfügbarkeit von Wolle, die Wahl der Farben und die Arbeit der jeweiligen Werkstatt wirken zusammen. Bei Hamadan-Teppichen zeigt sich diese Vielfalt besonders deutlich, weil die Herkunftsbezeichnung eine weitläufige Landschaft mit vielen Dörfern einschließt. Die Muster können daher unterschiedlich aufgebaut sein, ohne den Bezug zur Hamadan-Tradition zu verlieren. Die Bezeichnung Hamadan verweist in diesem Zusammenhang auf die nordwestpersische Herkunft und die dort entwickelte Knüpfkultur.
Die Teppichkunst Nordwestpersiens ist Teil einer langen persischen Handwerkstradition. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht nicht als austauschbares Serienprodukt, sondern aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Wolle wird als traditionelles Fasermaterial für den Flor verwendet, Farben werden auf die Gestaltung abgestimmt und Knoten werden in fortlaufenden Reihen gesetzt. Aus diesem Zusammenspiel entsteht ein Gebrauchsgegenstand, der zugleich Muster, Material und regionale Handarbeit sichtbar macht.
Hamadan-Teppiche werden häufig wegen ihrer praktischen Robustheit und ihrer gestalterischen Vielseitigkeit eingeordnet. Sie können in traditionellen Wohnumgebungen ebenso vorkommen wie in einer schlichteren Einrichtung. Ihre regionale Identität bleibt dabei mit der offenen Gestaltungspalette verbunden. Neben Hamadan werden auch Kerman und Tabriz für qualitätsvolle Teppiche und kunstvolle Entwürfe genannt. Nain und Isfahan stehen ebenfalls in der persischen Teppichtradition, gehören jedoch zu anderen Herkunftsbezeichnungen und sind nicht mit dem Ursprung dieses Hamadan-Teppichs gleichzusetzen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältig und traditionell beschrieben. Hamadan-Teppiche sind für eine breite Palette an Designs bekannt. Dazu gehören florale Motive ebenso wie geometrische Formen. Beide Gestaltungssprachen können in der persischen Teppichkunst eigenständig auftreten oder miteinander verbunden werden. Dadurch entsteht eine große Auswahl an Bildwirkungen, von regelmäßig gegliederten Flächen bis zu stärker bewegten Kompositionen.
Florale Muster greifen Formen aus der Natur auf. Blätter, Blüten und stilisierte Ranken können als wiederkehrende Zeichen in einer Fläche angeordnet werden. In der traditionellen Teppichgestaltung werden solche Elemente nicht als naturgetreue Abbildung verstanden, sondern in eine ornamentale Ordnung übertragen. Ihre Wirkung entsteht durch Wiederholung, Rhythmus und die Beziehung zwischen einzelnen Motiven. Ein florales Design kann dadurch zugleich dekorativ und klar strukturiert erscheinen.
Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rauten, Medaillons oder wiederholten Feldern. Sie geben dem Teppich eine erkennbare Gliederung und können die Fläche in einzelne Bereiche teilen. In vielen persischen Entwürfen werden geometrische Formen mit floralen Details kombiniert. Gerade diese Verbindung gehört zur Vielfalt der regionalen Gestaltung: Ein strenger Rahmen kann auf weichere Pflanzenformen treffen, während kleine geometrische Zeichen größere Musterbereiche ordnen.
Traditionelle Muster sind zudem mit der lokalen Kultur und mit überlieferten Geschichten verbunden. Motive werden von der Natur, dem Alltag und dem kulturellen Umfeld inspiriert. Sie bewahren auf diese Weise ein visuelles Erbe, ohne dass jeder Teppich dieselbe Komposition wiederholen muss. Die Muster von Hamadan spiegeln den Reichtum der persischen Teppichkunst wider und zeigen, wie regionale Traditionen in unterschiedlichen Entwürfen fortgeführt werden.
Farben unterstützen die Lesbarkeit eines Teppichmusters. Kontraste können die Umrisse geometrischer Formen hervorheben, während abgestimmte Farbbereiche florale Übergänge verbinden. Die Quelle beschreibt Hamadan-Teppiche allgemein als Teppiche mit vielfältigen Mustern und Farben. Für dieses Stück ist ein vielfältiges und traditionelles Muster angegeben; eine darüber hinausgehende einzelne Farbpalette oder ein bestimmtes Zentralmedaillon ist nicht festgelegt. Entscheidend ist daher die belegte gestalterische Offenheit innerhalb der Hamadan-Tradition.
Ähnliche Muster finden sich auch bei Teppichen aus Kerman und Tabriz, die ebenfalls für kunstvolle Designs bekannt sind. Nain und Isfahan werden als weitere Zentren der persischen Teppichherstellung genannt. Diese Vergleiche beschreiben die Einordnung in die persische Teppichkunst, verändern aber nicht die Herkunftsbezeichnung dieses Stücks. Es bleibt ein Hamadan-Perserteppich mit einem vielfältigen und traditionellen Muster.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Eigenschaften dieses Teppichs gehören die Herkunft aus Hamadan im Nordwesten Persiens, die handgeknüpfte Fertigung und das hochwertige Wollmaterial. Hinzu kommen die angegebene Knotendichte, das vielfältige und traditionelle Muster sowie der sehr gut erhaltene Zustand. Diese Merkmale beschreiben Material, Herstellung, Gestaltung und Erhaltung in klar voneinander getrennten Bereichen.
Die Wolle verbindet eine angenehme Haptik mit der für das Material bekannten Widerstandsfähigkeit. Die handwerkliche Fertigung macht den Aufbau des Teppichs als geknüpfte Arbeit erkennbar. Das Design verweist auf die vielseitige Hamadan-Tradition, während der sehr gute Erhaltungszustand die gegenwärtige Beschaffenheit des Stücks beschreibt. Zusammen ergeben diese Angaben ein sachliches Profil dieses einzelnen Perserteppichs.
FAQ
Was zeichnet einen Hamadan-Perserteppich aus?
Hamadan-Perserteppiche stammen aus Hamadan und der umliegenden nordwestpersischen Teppichregion. Kennzeichnend sind die handgeknüpfte Fertigung, die Verwendung hochwertiger Schafwolle und eine große Bandbreite traditioneller Muster. Florale Motive und geometrische Formen gehören zu den bekannten Gestaltungsmöglichkeiten. Die Teppiche werden außerdem für ihre Robustheit und ihre angenehme Haptik eingeordnet. Dieses Stück verbindet diese regionalen Merkmale mit einem vielfältigen traditionellen Design und einem sehr guten Erhaltungszustand.
Wie pflege ich einen Perserteppich aus Hamadan?
Ein Hamadan-Perserteppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden, damit sich Staub nicht dauerhaft im Flor sammelt. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich eine professionelle Reinigung, die auf handgeknüpfte Wollteppiche abgestimmt ist. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben. Verschmutzungen sollten zeitnah behandelt werden. Bei Unsicherheit über die geeignete Methode ist fachkundige Beratung sinnvoll, besonders bei handgeknüpften Teppichen aus Wolle.
Woher kommen die Muster auf Hamadan-Perserteppichen?
Die Muster sind häufig von der Natur, der lokalen Kultur und traditionellen Geschichten inspiriert. Deshalb finden sich sowohl florale Motive als auch geometrische Formen. Pflanzenformen werden in der persischen Teppichkunst meist stilisiert und ornamental geordnet, während geometrische Elemente der Fläche Struktur und Rhythmus geben. Die Verbindung dieser Formen kann je nach Dorf, Werkstatt und Entwurf unterschiedlich ausfallen. Die Vielfalt der Hamadan-Region erklärt, warum traditionelle Muster innerhalb derselben Herkunftsbezeichnung sehr verschieden wirken können.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












