




Perserteppich Hamadan 204 x 128 cm Wolle handgeknüpft
781$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 204 x 128 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 2B264026
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Handknüpftechnik zählt zu den traditionellen Verfahren der orientalischen Teppichherstellung. Dabei entsteht das Muster Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Grundgerüst. Die Ausführung verlangt Ruhe, Erfahrung und eine sorgfältige Abstimmung von Material, Farbgebung und Zeichnung. Bei einem handgeknüpften Teppich wird die Oberfläche nicht industriell bedruckt oder maschinell aufgebracht, sondern durch die Anordnung der Knoten aufgebaut.
Wolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer angenehmen Haptik verwendet. Sie kann dem Flor eine griffige, zugleich behagliche Oberfläche geben. Im beschriebenen Teppich bildet widerstandsfähige Wolle das wesentliche Flor-material. Die handwerkliche Herstellung verbindet das Material mit einer Struktur, die für traditionelle Hamadan-Teppiche typisch ist. Die angegebene Knotendichte steht dabei für eine differenzierte Ausarbeitung der Zeichnung, ohne dass daraus ein bestimmtes einzelnes Muster abgeleitet werden kann.
Die Quelle beschreibt den Teppich als gut erhalten. Weitere Angaben zu Kette, Schuss, exakter Färbemethode oder zu einzelnen Reparaturen liegen für dieses Stück nicht vor und werden daher nicht ergänzt. Fest steht die Kombination aus handgeknüpfter Verarbeitung und widerstandsfähiger Wolle. Sie bildet die sachliche Grundlage für die Einordnung dieses Einzelstücks als Hamadan-Perserteppich.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Hamadan in Persien. Hamadan liegt im Nordwesten Irans und gehört zu den traditionsreichen Zentren der persischen Teppichkultur. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei nicht nur auf eine einzelne Stadt, sondern auf ein weitläufiges Umfeld mit zahlreichen Dörfern und Werkstätten. Zu den im Zusammenhang mit dieser Region genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Tuyserkan. Jede dieser lokalen Traditionen konnte eigene Auffassungen von Farbwirkung, Ornamentik und Aufbau entwickeln.
Die Vielfalt der Region ist ein wichtiger Grund dafür, dass Hamadan-Teppiche nicht auf ein einziges Erscheinungsbild festgelegt werden können. In den Dörfern wurden Teppiche für unterschiedliche Räume, Nutzungen und Geschmäcker geknüpft. Lokale Vorbilder wurden weitergegeben, verändert und mit persönlichen Entscheidungen der Knüpfer verbunden. Dadurch finden sich innerhalb der Hamadan-Tradition sowohl klar gegliederte geometrische Kompositionen als auch stärker florale oder medaillonbetonte Entwürfe. Die Herkunft bezeichnet deshalb eine regionale Familie von Knüpftraditionen und kein starres, immer gleiches Dekor.
Die persische Teppichherstellung verbindet praktische Nutzung mit überliefertem Handwerk. Ein Teppich musste im Alltag bestehen und zugleich eine geordnete, gut lesbare Oberfläche schaffen. In Hamadan entwickelte sich daraus eine Tradition, in der robuste Materialien und charaktervolle Muster eine wichtige Rolle spielen. Die handgeknüpfte Herstellung bewahrt den Bezug zur Arbeit einzelner Hände: Das Muster wird nicht in einem einzigen industriellen Vorgang erzeugt, sondern entsteht aus vielen aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten.
Auch die Dörfer rund um Hamadan haben zur Verbreitung und Wandlungsfähigkeit dieser Teppichkunst beigetragen. Motive können von benachbarten Regionen aufgenommen, vereinfacht oder neu zusammengestellt werden. Deshalb begegnen in Hamadan-Teppichen unterschiedliche florale Zeichen, Ranken, geometrische Felder und traditionelle Mittelornamente. Diese regionale Offenheit erklärt die im Produkt beschriebenen vielfältigen Designs, ohne dem einzelnen Teppich ein Motiv zuzuschreiben, das nicht ausdrücklich genannt ist.
Hamadan steht außerdem für eine Teppichkultur, in der die Alltagstauglichkeit des Materials mit dekorativer Wirkung verbunden wird. Widerstandsfähige Wolle unterstützt diesen handwerklichen Ansatz. Sie macht die Teppiche traditionell für Räume interessant, in denen eine belastbare textile Oberfläche benötigt wird. Die Verbindung von regionaler Herkunft, überlieferten Knüpfweisen und vielseitiger Musterwelt ist der kulturelle Hintergrund dieses Perserteppichs.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Damit ist keine einzelne, verbindliche Ornamentbezeichnung verbunden. Die Hamadan-Tradition umfasst eine große Bandbreite an floralen Entwürfen, geometrischen Formen und traditionellen medaillonförmigen Motiven. Diese Mustergruppen können einzeln auftreten oder in einer gemeinsamen Komposition zusammenwirken. Entscheidend ist die regionale Fähigkeit, klare Strukturen mit dekorativen Einzelheiten zu verbinden.
Florale Muster arbeiten häufig mit Blüten, Blättern, Ranken und stilisierten Pflanzenformen. In der persischen Teppichkunst werden solche Elemente nicht zwingend naturgetreu wiedergegeben. Sie werden geordnet, gespiegelt, rhythmisiert oder in kleine Ornamente verwandelt. Dadurch entsteht eine dekorative Sprache, die auch aus größerer Entfernung geschlossen wirkt und bei näherer Betrachtung zahlreiche Einzelzeichen erkennen lässt. Eine geometrische Zeichnung setzt dagegen stärker auf Linien, Winkel, Wiederholungen und abgegrenzte Felder.
Medallions bilden eine weitere wichtige Möglichkeit des regionalen Designs. Ein zentrales Motiv kann den Blick in die Mitte der Komposition führen, während Randzonen und Eckbereiche die Fläche ordnen. Andere Hamadan-Teppiche verteilen ihre Ornamente über das gesamte Feld oder verwenden kleinere, wiederkehrende Zeichen. Die Vielfalt der Formensprache ist daher nicht nur eine Frage einzelner Symbole, sondern auch des Verhältnisses zwischen Mittelfeld, Bordüre und Zwischenräumen.
Kräftige Farben und kunstvolle Muster werden im Beschreibungstext als charakteristische Gestaltungsmittel der Hamadan-Teppiche hervorgehoben. Farben können einem Ornament Gewicht verleihen, Bereiche voneinander trennen oder Wiederholungen sichtbar machen. In der traditionellen Teppichgestaltung wird die Farbwirkung immer zusammen mit der Zeichnung wahrgenommen. Ein geometrisches Motiv kann durch Kontraste klarer erscheinen, während florale Ranken durch abgestufte Farbbereiche weicher wirken können. Welche konkrete Farbpalette dieses Stück besitzt, ist nicht näher angegeben.
Das Design bleibt trotz regionaler Vorbilder an die Arbeit der jeweiligen Werkstatt gebunden. Kleine Abweichungen in Linienführung, Knotensetzung und Proportion sind Teil der handgeknüpften Entstehung. Sie unterscheiden ein handgefertigtes Einzelstück von einem industriell wiederholten Muster. Die Aussage von vielfältigen Designs beschreibt somit die Hamadan-Tradition und zugleich die gestalterische Offenheit, die mit dieser Herkunft verbunden wird. Ein bestimmtes Boteh-, Herati- oder anderes Ortsmotiv wird diesem Teppich nicht zugeschrieben.
Hamadan lässt sich innerhalb der persischen Teppichwelt von anderen bekannten Richtungen unterscheiden, ohne dass diese als Herkunft dieses Stücks gelten. Kerman und Isfahan sind für jeweils eigene Stilrichtungen und feine Details bekannt; Qashqai-Teppiche werden mit nomadischen Traditionen, lebendigen Farben und ausdrucksstarken, oft einfacheren Formen verbunden. Solche Vergleiche zeigen die Breite persischer Teppichkunst. Sie ändern nichts daran, dass dieser Teppich der Region Hamadan zugeordnet ist.
Besonderheiten
Zu den konkreten Eigenschaften dieses Stücks gehören die Herkunft aus der Region Hamadan, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle, die vielfältige Gestaltung und der gut erhaltene Zustand. Die Wolle wird im Beschreibungstext als strapazierfähig und langlebig eingeordnet. Außerdem wird sie als schmutzabweisend und einfach zu reinigen beschrieben. Diese Eigenschaften gehören zum angegebenen Materialprofil und erklären die traditionelle Verbindung von Hamadan-Teppichen mit praktischer Nutzung.
Im Beschreibungstext wird außerdem erwähnt, dass Teppiche dieser Art häufig mit natürlichen Farbstoffen gefärbt werden. Für dieses Einzelstück ist jedoch keine konkrete Färbemethode ausgewiesen. Deshalb wird lediglich der allgemeine Zusammenhang der Hamadan-Tradition mit kräftigen Farben und kunstvollen Mustern beschrieben. Der Zustand ist als gut erhalten angegeben. Weitere Aussagen zu Alter, Signatur, Restaurierung oder Herkunft innerhalb der Region liegen nicht vor.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig aggressiv behandelt werden. Frische Verunreinigungen können mit einem leicht feuchten Tuch aufgenommen werden, ohne stark zu reiben oder den Teppich vollständig zu durchnässen. Die im Material beschriebene widerstandsfähige Wolle ist schmutzabweisend und lässt sich einfach reinigen. Bei tiefen oder hartnäckigen Flecken ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Reinigungsmittel sollten nicht ohne Prüfung verwendet werden, da sie die Wolle oder die Farbwirkung beeinflussen können.
Welches Muster ist typisch für Hamadan Teppiche?
Ein einziges verbindliches Muster gibt es bei Hamadan-Teppichen nicht. Die Region ist gerade für ihre Designvielfalt bekannt. Typisch sind unterschiedliche florale Zeichnungen, geometrische Formen und traditionelle medaillonförmige Kompositionen. Je nach Dorf und Werkstatt können Ranken, Blüten, wiederholte kleine Ornamente, klare Linien oder ein betontes Mittelfeld im Vordergrund stehen. Auch kräftige Farben und kunstvolle Muster werden mit dieser Teppichtradition verbunden. Für das vorliegende Stück ist deshalb die Beschreibung vielfältige Designs maßgeblich; ein bestimmtes Einzelmotiv wird nicht genannt.
Wie wähle ich die passende Größe für einen Hamadan Teppich?
Die richtige Größe hängt von der Fläche und der geplanten Nutzung des Raumes ab. Zunächst sollte der Bereich betrachtet werden, in dem der Teppich liegen soll. Auch die Anordnung der Möbel ist wichtig: Ein Teppich kann eine Sitzgruppe zusammenfassen, einen Durchgang strukturieren oder einen klar abgegrenzten Bereich im Raum markieren. Vor dem Kauf empfiehlt es sich, die gewünschte Fläche mit Malerkrepp oder ausgelegten Tüchern sichtbar zu machen. So lässt sich prüfen, ob Laufwege frei bleiben und das Verhältnis zwischen Teppich, Möbeln und Raum ausgewogen wirkt. Dieses Einzelstück besitzt eine festgelegte Größe und sollte entsprechend in die Raumplanung einbezogen werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












