




Perserteppich Hamadan 202 x 140 cm Wolle handgeknüpft
905$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 202 x 140 cm | Muster: vielfältige Muster | Zustand: sehr gut
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Beim Handknüpfen entsteht der Flor Knoten für Knoten auf einer Kette. Die Arbeit verbindet Material, Knüpftechnik und Muster in einem textilen Einzelstück. Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt, wie viele einzelne Knoten in einer bestimmten Fläche des Teppichs verarbeitet sind, und gehört zu den wichtigen technischen Merkmalen eines handgeknüpften Teppichs.
Wolle wird bei Perserteppichen traditionell wegen ihrer belastbaren und zugleich angenehm griffigen Eigenschaften verwendet. Die widerstandsfähige Wolloberfläche eignet sich für einen Teppich, der im Wohnbereich nicht nur betrachtet, sondern auch im Alltag genutzt wird. Der Flor besitzt eine weiche, dichte Wirkung und bringt eine angenehme haptische Qualität mit. Zugleich kann eine Wollfläche dazu beitragen, die Raumakustik zu dämpfen und Wärme im Raum zu halten.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster nicht aufgedruckt, sondern während des Knüpfvorgangs aufgebaut. Dadurch erhält jedes Stück seine eigene Verbindung aus Knoten, Flor und Zeichnung. Die hohe Bandbreite der Knotendichte ist bei diesem Teppich ausdrücklich mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Das Material des Flors ist widerstandsfähige Wolle; Angaben zu einem weiteren Kettenmaterial liegen nicht vor.
Die handwerkliche Herstellung macht die Arbeitsweise nachvollziehbar: Eine Kette bildet die Grundlage, die Knoten werden von Hand eingetragen und anschließend durch Schussfäden gesichert. So entsteht schrittweise eine belastbare textile Fläche. Bei diesem Exemplar kommen diese handwerkliche Technik, die Wollqualität und die vielfältige Gestaltung zusammen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Hamadan Region im Nordwesten Persiens, also aus dem nordwestlichen Iran. Hamadan bezeichnet dabei nicht nur eine einzelne Werkstatt, sondern eine weit gefasste Teppichregion mit zahlreichen Orten. Die lange Tradition der Teppichknüpferei hat dort eine Vielzahl von Formen, Farben und Musterlösungen hervorgebracht. Hamadan-Teppiche werden in zahlreichen Dörfern und Städten gefertigt. Zu den im Zusammenhang mit dieser Region genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand.
Die regionale Vielfalt ist ein wesentlicher Bestandteil der Hamadan-Tradition. Wenn Teppiche in unterschiedlichen Dörfern und Städten entstehen, entwickeln sich innerhalb einer Herkunftsregion verschiedene Vorlieben für Aufbau, Ornament und Farbzusammenstellung. Deshalb lässt sich der Hamadan-Typ nicht auf ein einziges Muster reduzieren. Geometrische Kompositionen können neben floralen Motiven stehen, und eine eher geradlinige Zeichnung kann ebenso zur regionalen Formenwelt gehören wie ein bewegteres Ornament.
Nordwestpersien verfügt über eine lange Geschichte der Teppichherstellung. Handgeknüpfte Teppiche sind dort zugleich Gebrauchsgegenstände und Träger regionaler Gestaltung. Das Wissen über das Einteilen einer Fläche, das Aufbauen eines Ornaments und das regelmäßige Verdichten des Flors wird innerhalb der Knüpftradition weitergegeben. Bei Hamadan ist diese Tradition mit vielen lokalen Ausprägungen verbunden. Der Name verweist somit auf eine Herkunftslandschaft, in der mehrere Produktionsorte und Stile zusammenwirken.
Die Herkunft Hamadan steht außerdem für eine Verbindung von handwerklicher Funktion und dekorativer Gestaltung. Ein Teppich soll eine nutzbare textile Fläche bilden und kann zugleich einen Raum gliedern. Die Wolle, die Handknüpftechnik und die unterschiedlichen Muster sind dabei keine voneinander getrennten Merkmale. Sie gehören zu einer regionalen Herstellungskultur, in der robuste Materialien und abwechslungsreiche Zeichnungen miteinander verbunden werden.
Im Vergleich mit anderen iranischen Teppichregionen zeigt sich, dass jede Herkunft ihren eigenen Schwerpunkt entwickelt. Tabriz ist für komplexe Muster und detailreiche Designs bekannt, während Isfahan häufig mit kunstvollen floralen Motiven und lebendigen Farben verbunden wird. Hamadan steht in diesem Zusammenhang für eine Region mit vielen Dörfern und Städten sowie einer entsprechenden Vielfalt. Diese Einordnung erklärt, warum Hamadan-Teppiche unterschiedliche Muster tragen können, ohne ihre regionale Zugehörigkeit zu verlieren.
Auch Gabbeh-Teppiche stellen eine andere Richtung innerhalb der orientalischen Teppichwelt dar. Ihre rustikalen und oft abstrakten Muster spiegeln den ländlichen Lebensstil nomadischer Traditionen wider. Ein Hamadan-Teppich gehört dagegen zur handgeknüpften persischen Regionalkultur Nordwestpersiens. Die Unterschiede zwischen diesen Typen liegen in ihrer jeweiligen Herkunft, ihrer Gestaltungstradition und ihrer handwerklichen Ausdrucksweise.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Die Hamadan-Tradition umfasst sowohl traditionelle geometrische Muster als auch florale Motive. Geometrische Muster ordnen die Fläche mit Linien, Winkeln, Rauten oder wiederkehrenden Formen. Florale Motive bringen dagegen Blüten, Blätter und geschwungene Elemente in die Zeichnung. Beide Richtungen können in der regionalen Musterwelt vorkommen und zeigen, wie breit das Gestaltungsspektrum von Hamadan ist.
Viele Hamadan-Teppiche werden in erdigen Tönen gehalten. In dieser Farbwelt erscheinen kräftige Farben wie Rot, Blau und Gold als markante Akzente. Eine solche Farbkombination kann dem Muster klare Kontraste geben und einzelne Ornamente voneinander abheben. Die Farbwirkung entsteht nicht unabhängig vom Aufbau des Musters: Geometrische Formen können durch Kontraste betont werden, während florale Zeichnungen durch wechselnde Farbfelder eine bewegtere Wirkung erhalten.
Die Bezeichnung vielfältige Muster beschreibt bei diesem Exemplar die gestalterische Ausrichtung, ohne ein einzelnes Ornament als verbindliches Hauptmotiv festzulegen. Der Teppich lässt sich deshalb nicht auf eine einzige Musterform reduzieren. Seine Einordnung in die Hamadan-Region erklärt vielmehr die Bandbreite, innerhalb derer traditionelle geometrische und florale Lösungen möglich sind. Die Gestaltung verbindet damit regionale Tradition mit einer abwechslungsreichen dekorativen Erscheinung.
Bei handgeknüpften Teppichen entsteht ein Muster aus der Folge einzelner Knoten. Kleine Veränderungen in der Anordnung können den Charakter einer Linie, eines Blattes oder einer geometrischen Kontur beeinflussen. Das Muster wird dadurch zu einem Ergebnis der handwerklichen Arbeit und nicht zu einer bloßen Oberfläche. Jedes Stück ist ein Unikat und trägt seine eigene Verbindung aus Zeichnung, Farbverteilung und Knüpfstruktur.
Für die Raumwirkung kann ein vielfältig gemusterter Teppich unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Im Wohnzimmer kann er als zentrales textiles Element eingesetzt werden; im Flur kann er einen dekorativen Akzent bilden. Diese möglichen Verwendungen beschreiben die flexible Rolle von Hamadan-Teppichen in verschiedenen Räumen. Entscheidend bleibt dabei, dass die Muster nicht als losgelöste Dekoration verstanden werden, sondern aus der persischen Knüpftradition Nordwestpersiens hervorgehen.
Die genannten Vergleichsregionen verdeutlichen weitere Musterunterschiede. Tabriz wird mit komplexen und detailreichen Designs verbunden, Isfahan mit kunstvollen floralen Motiven und lebendigen Farben. Gabbeh-Muster wirken häufig rustikal und abstrakt. Der Hamadan-Typ nimmt innerhalb dieses Spektrums eine eigenständige Position ein: Seine regionale Musterwelt kann geometrische ebenso wie florale Formen umfassen und wird hier ausdrücklich als vielfältig beschrieben.
Besonderheiten
Zu den Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommen die Herkunft aus der Hamadan Region im Nordwesten Persiens, die vielfältige Musterwelt und der sehr gute Zustand. Diese Eigenschaften verbinden die technische Ausführung mit der regionalen Einordnung und der dekorativen Gestaltung.
Jedes Stück ist ein Unikat und erzählt seine eigene Geschichte. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht diese Individualität aus der von Hand ausgeführten Knotung und der jeweiligen Anordnung des Musters. Der Teppich ist damit nicht nur eine textile Nutzfläche, sondern auch ein handgefertigtes Objekt mit kulturellem Bezug. Die Wolloberfläche kann zur Wärmeisolierung beitragen und die Raumakustik verbessern.
Die Größe von Hamadan-Teppichen kann variieren, wodurch sie in unterschiedlichen Raumzusammenhängen eingesetzt werden können. Dieses Exemplar ist für die Nutzung als zentrales Element im Wohnzimmer oder als dekorativer Akzent im Flur beschrieben. Der Zustand ist sehr gut. Für die langfristige Erhaltung empfiehlt sich eine sachgemäße Pflege der Wolloberfläche.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich optimal?
Der Teppich sollte regelmäßig gesaugt werden, damit Staub und Schmutz aus der Wolloberfläche entfernt werden. Bei Flecken wird die betroffene Stelle mit einem feuchten Tuch abgetupft; Reiben sollte vermieden werden. Für tiefere Verschmutzungen sind professionelle Teppichreinigungen empfehlenswert. Eine regelmäßige, schonende Pflege unterstützt die Lebensdauer des handgeknüpften Hamadan-Teppichs und trägt dazu bei, seine Oberfläche und Musterwirkung zu erhalten.
Woher stammen die besten Perserteppiche?
Perserteppiche werden in verschiedenen Regionen Irans gefertigt, darunter Hamadan, Tabriz, Isfahan und Kashan. Jede dieser Regionen besitzt eigene Stile und Techniken. Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und ist für eine vielfältige Teppichtradition bekannt, die in zahlreichen Dörfern und Städten gepflegt wird. Tabriz wird mit komplexen Mustern und detailreichen Designs verbunden, während Isfahan häufig kunstvolle florale Motive und lebendige Farben zeigt. Die Frage nach dem besten Herkunftsort lässt sich deshalb nicht unabhängig von Stil, Muster und persönlicher Nutzung beantworten.
Was macht einen Hamadan-Teppich besonders?
Ein Hamadan-Teppich zeichnet sich durch seine regionale Herkunft, die handgeknüpfte Herstellung, die Verwendung widerstandsfähiger Wolle und seine vielfältigen Designs aus. Bei diesem Exemplar ist zudem eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Muster können von traditionellen geometrischen Formen bis zu floralen Motiven reichen. Jedes Stück ist ein Unikat und verbindet dadurch handwerkliche Ausführung, regionale Tradition und eine eigene dekorative Zeichnung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












