





Perserteppich Hamadan 200 x 133 cm Wolle handgeknüpft
1047$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 200 x 133 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Hochwertig und langlebig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: DDDA4004
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Die Wollqualität ist für die Nutzung als Teppich geeignet, weil sie Belastbarkeit und eine lange Lebensdauer miteinander verbindet. Der Flor wird als dicht und weich beschrieben. Dadurch besitzt die Oberfläche eine angenehme Haptik, während die robuste Faser dem Teppich seine praktische Beständigkeit gibt.
Die Handknüpfung steht für eine traditionelle textile Verarbeitung, bei der der Teppich nicht als industrielles Serienprodukt entsteht. Die einzelnen Arbeitsschritte verlangen Aufmerksamkeit und Erfahrung. Knoten für Knoten wird das Muster aufgebaut, bis eine geschlossene Fläche mit klar erkennbaren Farben und Formen entsteht. Bei einem handgeknüpften Hamadan gehört die Verbindung von widerstandsfähiger Wolle, dichtem Flor und sorgfältiger Musterarbeit zum charakteristischen Erscheinungsbild.
Die ausgewiesene Knotendichte liegt in einem breiten Bereich und ermöglicht eine differenzierte Darstellung der Gestaltung. Im fertigen Teppich verbindet sich diese handwerkliche Ausführung mit der für Hamadan genannten robusten Wollverarbeitung. Material und Machart erklären, weshalb Hamadan-Teppiche sowohl als Gebrauchsgegenstände als auch als textile Gestaltungselemente betrachtet werden.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten des Iran und ist ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichherstellung. Die Bezeichnung Hamadan steht dabei nicht nur für eine einzelne Werkstatt oder einen einzigen Ort. Die Region umfasst zahlreiche Städte und Dörfer, in denen Teppiche geknüpft werden. Diese weit verzweigte Herstellung erklärt, warum Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Mustern, Farbkombinationen und stilistischen Ausprägungen erscheinen.
Die Region gilt als eine der produktivsten Teppichlandschaften des Iran. Über Generationen hinweg wurde das Wissen über das Knüpfen, den Aufbau von Mustern und den Einsatz von Farben weitergegeben. Die Arbeit verbindet dabei praktische Erfahrung mit der Fähigkeit, traditionelle Gestaltungsideen an die jeweilige Werkstatt und den jeweiligen Ort anzupassen. So entstand eine große Familie von Teppichen, die unter dem Handelsnamen Hamadan zusammengefasst wird, ohne dass jeder einzelne Teppich gleich aussehen muss.
Zu den Orten, deren Teppiche häufig dieser Hamadan-Familie zugerechnet werden, gehören Assadabad, Khamseh, Hosseinabad, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jeder dieser Namen verweist auf eine eigene lokale Produktion innerhalb der größeren Region. Unterschiede in der Ausführung und im Muster sind daher ein normaler Bestandteil der Hamadan-Tradition. Die gemeinsame Herkunftsbezeichnung verbindet diese lokalen Varianten, bewahrt aber zugleich ihre Vielfalt.
Die iranische Teppichkultur ist eng mit regionalen Arbeitsweisen verbunden. In Hamadan wurde das Knüpfen in vielen Orten zu einem wichtigen Handwerk und zu einer über längere Zeit gewachsenen Erwerbsform. Die hohe Zahl beteiligter Dörfer und Städte führte zu einer reichen Auswahl an Kompositionen. Dabei wurde nicht nur ein festes Muster wiederholt; vielmehr konnten florale und geometrische Ideen in unterschiedlichen Anordnungen und Farbverhältnissen umgesetzt werden.
Auch im weiteren Umfeld der iranischen Teppichproduktion finden sich bekannte regionale Traditionen. Sarough-Teppiche werden mit großen floralen Mustern verbunden, während Bakhtiar-Teppiche häufig geometrische Gestaltungen zeigen. Diese Beispiele machen sichtbar, wie stark sich die Musterwelt persischer Teppiche nach Herkunftsregion unterscheidet. Kerman und Tabriz werden ebenfalls als bekannte Zentren mit eigenen Herstellungstraditionen genannt. Der Hamadan bleibt innerhalb dieses Spektrums durch seine regionale Vielfalt und die große Bandbreite seiner Designs erkennbar.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird durch vielfältige Entwürfe in Blau und Rot bestimmt. Beide Farben können eine klare farbliche Spannung erzeugen: Blau bringt eine kühle, ruhige Wirkung in die Komposition, während Rot markante Akzente setzt. Erdige Töne werden bei Hamadan-Teppichen häufig ergänzend eingesetzt. Sie können die kräftigen Hauptfarben verbinden und den Mustern eine ausgewogene textile Grundlage geben.
Die Musterwelt von Hamadan umfasst sowohl florale als auch geometrische Motive. Florale Formen können aus stilisierten Blüten, Blättern oder rankenartigen Linien bestehen. In der Teppichgestaltung werden solche Naturformen nicht als naturgetreue Abbildung verstanden, sondern in eine geordnete Ornamentik übertragen. Dadurch entstehen rhythmische Flächen, in denen wiederkehrende Formen und klar gesetzte Farbbereiche miteinander arbeiten.
Geometrische Muster beruhen dagegen stärker auf Linien, Winkeln, Rauten, Feldern und symmetrischen Anordnungen. Ihre Wirkung entsteht aus der Ordnung der Formen und aus dem Verhältnis von Mittelbereich, Umrahmung und wiederkehrenden Ornamenten. Je nach regionaler Ausprägung kann eine Komposition eher streng oder bewegter wirken. Die Hamadan-Tradition lässt beide Richtungen zu und zeigt deshalb keine einzige verbindliche Mustersprache.
Symmetrie und Farbharmonie spielen bei der Gestaltung eine wichtige Rolle. Wiederholte Motive geben dem Teppich Struktur, während Farbwechsel einzelne Bereiche voneinander abheben. Blau und Rot können dabei als tragende Farben erscheinen oder in kleineren Partien eingesetzt werden. Erdige Ergänzungstöne schaffen Übergänge und unterstützen die Lesbarkeit des Musters. Das Ergebnis ist eine textile Komposition, deren Wirkung aus dem Zusammenspiel von Zeichnung, Wiederholung und Farbverteilung entsteht.
Die unterschiedlichen lokalen Werkstätten und Dörfer der Region tragen zur Formenvielfalt bei. Ein Hamadan-Teppich kann daher ein deutlich florales Bild zeigen, eine überwiegend geometrische Gliederung besitzen oder beide Gestaltungselemente miteinander verbinden. Diese Offenheit ist kein Widerspruch zur Herkunft, sondern ein Merkmal der Hamadan-Familie. Der Name beschreibt eine regionale Tradition, in der mehrere Stilrichtungen nebeneinander bestehen.
Als handgeknüpftes Einzelstück ist dieser Teppich nicht einfach mit einem identischen Serienmuster gleichzusetzen. Die Verbindung aus gewählter Farbkonstellation, handwerklicher Ausführung und regionaler Mustertradition bestimmt seine individuelle Erscheinung. Blau und Rot geben den gestalterischen Rahmen vor; die konkrete Verteilung der Motive macht den Teppich innerhalb der Hamadan-Tradition eigenständig.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die widerstandsfähige Wolle, der dichte und weiche Flor, die Handknüpfung sowie die vielfältigen Designs in Blau und Rot. Der Teppich wird als hochwertig und langlebig beschrieben. Seine Materialwahl ist damit nicht nur ein gestalterisches, sondern auch ein funktionales Merkmal. Die Farbgebung verbindet kräftige Töne mit der für Hamadan typischen Offenheit gegenüber unterschiedlichen Musterlösungen.
Die Herkunft aus der Region Hamadan ordnet das Stück einer großen nordwestiranischen Teppichfamilie zu. Ihre Kennzeichen liegen weniger in einem einzigen unveränderlichen Ornament als in der Verbindung von regionalem Handwerk, robuster Wolle und abwechslungsreicher Gestaltung. Dadurch lässt sich der Teppich in unterschiedliche traditionelle und zeitgemäße Einrichtungen einordnen, ohne dass seine persische Herkunft oder seine handwerkliche Machart in den Hintergrund tritt.
FAQ
Was zeichnet einen Hamadan-Perserteppich aus?
Ein Hamadan-Perserteppich verbindet die Herkunft aus Nordwestiran mit handwerklicher Knüpfarbeit und einer widerstandsfähigen Wollqualität. Typisch ist außerdem die große Bandbreite der Designs. Florale und geometrische Motive kommen ebenso vor wie unterschiedliche Kompositionen innerhalb dieser beiden Richtungen. Blau und Rot gehören zu den genannten charakteristischen Farben und können durch erdige Töne ergänzt werden. Die Hamadan-Bezeichnung umfasst dabei Teppiche aus mehreren Städten und Dörfern der Region, weshalb nicht jedes Stück dasselbe Muster zeigt.
Wie pflege ich einen Hamadan-Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen, damit loser Staub nicht dauerhaft im Flor bleibt. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Starkes Reiben kann die Oberfläche und die Farbwirkung unnötig beanspruchen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Wenn eine gründliche Reinigung erforderlich ist, sollte sie von einem professionellen Teppichreinigungsbetrieb durchgeführt werden. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt die Langlebigkeit, ersetzt aber keine sachgerechte Pflege.
Wo kann ich einen authentischen Hamadan-Perserteppich kaufen?
Authentische Hamadan-Perserteppiche sind häufig in spezialisierten Teppichgeschäften oder auf Teppichmessen zu finden. Beim Kauf ist es sinnvoll, auf Zertifikate zu achten, die Herkunft und Qualität des Teppichs bestätigen. Eine nachvollziehbare Bezeichnung sollte die regionale Zuordnung nicht mit dem Muster verwechseln, denn innerhalb der Hamadan-Familie existieren viele unterschiedliche Designs. Informationen zur handgeknüpften Ausführung, zur Wollqualität und zur Herkunft aus der iranischen Region Hamadan helfen zusätzlich dabei, ein echtes Stück iranischer Handwerkskunst einzuordnen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













