





Perserteppich Hamadan 198 x 84 cm Wolle handgeknüpft
568$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 198 x 84 cm | Herkunft: Hamadan, Iran | Muster: Vielfältiges Design
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 22EC6717
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Teppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die im Ausgangstext genannte Schurwolle ist für ihre Weichheit und Strapazierfähigkeit bekannt. Als natürliche Faser vermittelt Wolle eine warme, angenehme Haptik und bildet seit langer Zeit ein wichtiges Material für die Herstellung orientalischer Teppiche. Ihre widerstandsfähige Struktur ist besonders für textile Bodenflächen geeignet, die im Alltag genutzt werden.
Beim Handknüpfen entsteht der Teppich nicht in einem durchgehend maschinellen Verfahren. Die Knoten werden von Hand gesetzt und nach und nach zu einer zusammenhängenden Fläche aufgebaut. Jede Reihe bildet einen weiteren Abschnitt des Flors. Dieser Vorgang verlangt Übung, Aufmerksamkeit und eine sichere Beherrschung der verwendeten Technik. Das handwerkliche Können zeigt sich in der Verbindung von Knoten, Reihen, Flächen und Ornamenten.
Eine handgeknüpfte Ausführung verbindet Material und Muster unmittelbar miteinander. Die Wolle wird nicht nur als robuste Oberfläche eingesetzt, sondern auch als Träger der Gestaltung. Unterschiedliche Farbfelder, Linien und Motive werden in die textile Struktur eingearbeitet. Dadurch erhält der Teppich die für traditionelle Knüpfarbeiten typische Verbindung aus Gebrauchsfunktion und dekorativer Gestaltung.
Die Knotendichte steht bei handgeknüpften Teppichen in Beziehung zur Feinheit der Ausarbeitung. Je nach Dichte lassen sich Linien, Übergänge und kleine Ornamente unterschiedlich detailliert anlegen. Für Hamadan Teppiche ist eine sorgfältige, von Hand ausgeführte Konstruktion typisch. Die im Produkt beschriebene Ausführung wird mit widerstandsfähiger Wolle und einer handgeknüpften Herstellung verbunden.
Wolle besitzt außerdem die Eigenschaft, Farbstoffe in einer charakteristischen Weise aufzunehmen. Bei traditionell gestalteten Teppichen unterstützt das Material die Wirkung von kräftigen Farben und klar voneinander abgegrenzten Flächen. Die Verarbeitung bleibt dabei mit dem jeweiligen Entwurf verbunden: Technik, Faser und Muster bilden eine gemeinsame textile Struktur, anstatt unabhängig voneinander betrachtet zu werden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran. Hamadan ist eine traditionsreiche Region der iranischen Teppichherstellung und seit Jahrhunderten mit der Kunst des Knüpfens verbunden. Die Stadt und ihr Umland bilden einen wichtigen kulturellen Raum, in dem handwerkliches Wissen über lange Zeit bewahrt wurde. Die Herkunftsbezeichnung verweist deshalb sowohl auf einen geografischen Ursprung als auch auf eine gewachsene regionale Web- und Knüpftradition.
Die Teppichproduktion in Hamadan entwickelte sich nicht ausschließlich nach einem einzigen Muster. Städtische Werkstätten, kleinere Orte und ländliche Gemeinschaften brachten unterschiedliche Einflüsse in die regionale Arbeit ein. Daraus entstand eine vielfältige Gruppe von Teppichen, die sich in Aufbau, Ornamentik und Farbwirkung unterscheiden können. Der Name Hamadan bezeichnet somit eine Region mit mehreren gestalterischen Ausprägungen und keine streng begrenzte Einzelkomposition.
Das Wissen der Knüpfer wird traditionell praktisch weitergegeben. Erfahrene Hände vermitteln den Umgang mit dem Webstuhl, die Vorbereitung der Kette, das Setzen der Knoten und die Ordnung der Reihen. Auch die Auswahl und Anordnung von Motiven gehört zu diesem überlieferten Können. Solche Kenntnisse entstehen durch wiederholte Arbeit und werden innerhalb von Familien, Werkstätten und Gemeinschaften weitergeführt.
Hamadan Teppiche sind eng mit dem täglichen Leben ihrer Herstellungsregion verbunden. Teppiche dienten als textile Flächen für den Wohnbereich und zugleich als Träger einer regionalen Bildsprache. Naturbeobachtungen, bekannte Formen und Zeichen aus dem kulturellen Umfeld konnten in die Gestaltung einfließen. Praktischer Nutzen und dekorative Bedeutung standen dabei nicht im Widerspruch, sondern bildeten zwei Seiten derselben Handarbeit.
Die iranische Teppichtradition kennt viele regionale Zentren, deren Arbeiten jeweils eigene Schwerpunkte ausgebildet haben. Hamadan wird besonders mit einer breiten Auswahl an Mustern verbunden. Diese Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan Teppiche sowohl geradlinige als auch stärker ornamentale Kompositionen zeigen können. Die gemeinsame Grundlage liegt in der Herkunft und in der handwerklichen Herstellung; das konkrete Erscheinungsbild entsteht durch den jeweiligen Entwurf.
Tradition bedeutet bei diesen Teppichen nicht, dass jede Form unverändert bleibt. Überlieferte Techniken können mit unterschiedlichen Zeichnungen, Bordüren und Feldaufteilungen verbunden werden. Die Knüpfer greifen auf bekannte Formen zurück und ordnen sie innerhalb einer eigenen Komposition an. So bleibt die regionale Identität erkennbar, während zugleich eine große gestalterische Bandbreite entsteht.
Die Bezeichnung Hamadan ist von einem einzelnen Motivnamen zu unterscheiden. Sie beschreibt hier die Herkunftsregion des iranischen Teppichs. Muster können innerhalb dieser Region verschiedene kulturelle Anregungen aufnehmen, ohne die Herkunftsangabe zu verändern. Die Verbindung von Ort, handwerklicher Überlieferung und variabler Formensprache bildet den historischen Rahmen der Hamadan Teppiche.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Zur traditionellen Hamadan Formensprache gehören geometrische Formen ebenso wie florale Motive. Geometrische Elemente können aus geraden Linien, Rauten, Vielecken, kleinen Feldern oder wiederholten Zeichen bestehen. Florale Motive greifen Blüten, Blätter und stilisierte Pflanzenformen auf. In der Teppichkunst werden Naturformen meist nicht naturgetreu kopiert, sondern in eine textile, geordnete Bildsprache übertragen.
Ein Muster entsteht durch das Zusammenspiel von Hauptfeld, Nebenformen und Bordüren. Eine Bordüre kann ein inneres Feld rahmen und den Blick auf die Mitte lenken. Wiederholte Ornamente können dagegen eine gleichmäßigere, über die Fläche verteilte Struktur erzeugen. Zwischen diesen Möglichkeiten bestehen zahlreiche Übergänge. Hamadan Teppiche sind deshalb nicht auf eine einzige Feldaufteilung oder ein bestimmtes Ornament beschränkt.
Geometrische Muster geben einer Komposition häufig einen klaren Rhythmus. Wenn Formen wiederholt, gespiegelt oder nebeneinandergesetzt werden, entsteht eine erkennbare Ordnung. Kleine Abweichungen können dabei Teil der handgeknüpften Arbeit sein und den Charakter des Herstellungsprozesses sichtbar machen. Florale Elemente können diese Strenge ergänzen, indem sie weichere Linien und organische Anklänge in die Fläche bringen.
Die Farbgestaltung wird bei Hamadan Teppichen häufig durch kräftige Farben geprägt. Kontraste helfen dabei, Motive voneinander zu trennen und die Gliederung des Musters lesbar zu halten. Farbflächen können einem geometrischen Entwurf zusätzliche Klarheit geben, während abgestufte oder nebeneinander gesetzte Töne florale Formen hervorheben. Durch dieses Zusammenspiel können die Farben eine lebhafte, tiefe und warme Wirkung erzeugen.
Symbole und Ornamente in iranischen Teppichen werden häufig mit kulturellen oder spirituellen Bedeutungen verbunden. Sie können auf Natur, Schutz, Fruchtbarkeit, Geschichten oder regionale Überlieferungen verweisen. Eine feste Bedeutung lässt sich jedoch nicht jedem Zeichen unabhängig von seinem Zusammenhang zuordnen. Die Aussage eines Motivs hängt von seiner Form, seiner Verbindung mit anderen Zeichen und der Tradition ab, in der es verwendet wird.
Die Bildsprache der Hamadan Teppiche ist daher zugleich dekorativ und überliefert. Ein Muster kann einen Raum gliedern, Farben zusammenführen und eine textile Oberfläche beleben. Darüber hinaus bewahrt es Formen, die innerhalb einer Region über lange Zeit verwendet und verändert wurden. Die Vielfalt der Entwürfe ist ein wesentlicher Teil der Tradition: Sie erlaubt unterschiedliche Kompositionen, ohne den Bezug zu Hamadan aufzugeben.
Die Muster können in klassisch eingerichteten Räumen ebenso gelesen werden wie in einer schlichteren, moderneren Umgebung. Diese Eignung ergibt sich allgemein aus der Verbindung von klaren geometrischen Formen, floralen Details und kräftiger Farbigkeit. Sie ist keine zusätzliche Aussage über ein nicht näher beschriebenes Einzelmotiv. Für den vorliegenden Teppich bleibt die belegte Beschreibung eines vielfältigen Designs maßgeblich.
Besonderheiten
Als Besonderheit wird eine Knotendichte von 100.000 Knoten genannt. In der Kurzbeschreibung ist außerdem ein Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Knotendichte steht für die Ausarbeitung der handgeknüpften Struktur und kann die Detailgenauigkeit eines Musters unterstützen. Die Zahlen werden hier in der Form wiedergegeben, in der sie für das Produkt genannt sind.
Die widerstandsfähige Wolle ist eine weitere ausdrücklich genannte Eigenschaft. Sie wird mit Strapazierfähigkeit und einer warmen Wirkung verbunden. Mit der Zeit kann der Teppich eine Patina entwickeln, die zusätzlichen Charakter verleiht. Außerdem wird die Verwendung hochwertiger Wolle damit verbunden, dass die Farben auch nach Jahren lebendig und strahlend bleiben.
Zur Pflege sollte der Teppich regelmäßig abgesaugt werden, um Staub und Schmutz zu entfernen. Flecken sollten sofort mit einem weichen, sauberen Tuch abgetupft werden. Bei Bedarf kann ein spezieller Teppichreiniger eingesetzt werden. Für eine gründliche Reinigung und zur Bewahrung der handgeknüpften Ausführung wird ein professioneller Teppichservice empfohlen.
FAQ
Wie kann ich meinen Hamadan Teppich richtig reinigen?
Regelmäßiges Absaugen entfernt Staub und Schmutz von der Oberfläche. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort mit einem sauberen, trockenen Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Verschmutzung weiter in die Fasern bringen und sollte deshalb vermieden werden. Wenn eine zusätzliche Behandlung notwendig ist, kann ein spezieller Teppichreiniger verwendet werden. Für eine professionelle Reinigung empfiehlt sich ein Fachdienst, der mit handgeknüpften Teppichen vertraut ist.
Woher stammen Hamadan Teppiche?
Hamadan Teppiche stammen aus der Region Hamadan im Iran. Dort besitzt die Teppichherstellung eine lange Tradition, deren Techniken und Muster über Generationen weitergegeben wurden. Die regionale Kultur prägt die Formen- und Ornamentensprache. Deshalb können Hamadan Teppiche unterschiedliche geometrische und florale Entwürfe zeigen und dennoch derselben Herkunftstradition angehören.
Was macht die Knotendichte besonders?
Eine hohe Knotendichte spricht bei einem handgeknüpften Teppich für eine sorgfältige Ausarbeitung und kann eine feinere Darstellung von Linien und Ornamenten ermöglichen. Sie steht außerdem mit der Struktur und der Strapazierfähigkeit des Teppichs in Zusammenhang. Für dieses Produkt wird eine Knotendichte von 100.000 Knoten genannt; zusätzlich ist ein Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Knotendichte verbindet damit handwerkliche Präzision und Musterbildung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














