








Perserteppich Hamadan 165 x 82 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 675$621$Aktueller Preis ist: 621$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 165 x 82 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: C11C4418
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Perserteppich aus der Region Hamadan besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle gehört zu den traditionell verwendeten Materialien der persischen Teppichherstellung. Die Naturfaser ist belastbar, formstabil und für einen strapazierfähigen Flor geeignet. Ihre leicht griffige Oberfläche verleiht einem Teppich eine textile, natürliche Haptik. Gleichzeitig nimmt Wolle Farbstoffe gut auf und ermöglicht dadurch klar erkennbare Muster ebenso wie fein abgestufte Farbflächen.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das vorbereitete Grundgewebe eingearbeitet. Die Knoten entstehen Reihe für Reihe zwischen den Kettfäden und werden durch Schussfäden gesichert. Auf diese Weise wächst der Flor unmittelbar aus der Konstruktion des Teppichs. Das Muster wird nicht nachträglich auf eine fertige Fläche gedruckt, sondern entsteht während des Knüpfvorgangs aus der Anordnung farbiger Knoten. Kleine Unterschiede in der Handarbeit gehören grundsätzlich zur Herstellung handgeknüpfter Teppiche.
Die für diesen Teppich angegebene Knotendichte liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine Knotendichte beschreibt die Anzahl der Knoten auf einer bestimmten Fläche. Sie ist ein technischer Hinweis auf die Ausarbeitung eines Teppichs, darf aber nicht isoliert betrachtet werden. Auch die Qualität der Wolle, die Vorbereitung des Grundgewebes, die Spannung der Kette, die Erfahrung der Knüpfenden und die Ausführung des Musters beeinflussen das fertige Ergebnis.
Wolle wird außerdem wegen ihrer praktischen Eigenschaften geschätzt. Die Beschreibung hebt ihre Widerstandsfähigkeit und ihre schmutzabweisende Wirkung hervor. Für die regelmäßige Pflege eignet sich vorsichtiges Absaugen, damit Staub und lose Partikel aus dem Flor entfernt werden. Bei der Reinigung sollte die Oberfläche nicht unnötig stark gerieben werden. Das Material verbindet damit traditionelle Verwendung, robuste Alltagseigenschaften und eine für Orientteppiche typische textile Struktur.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Hamadan in Persien, im Nordwesten des heutigen Iran. Hamadan zählt zu den bedeutenden persischen Teppichlandschaften und ist für eine große Zahl von Knüpforten und Dörfern bekannt. In der Beschreibung werden Assadabad, Khamseh und Maslaghan als Beispiele genannt. Daneben gibt es zahlreiche weitere lokale Zentren. Die Bezeichnung Hamadan verweist deshalb auf eine Region mit unterschiedlichen handwerklichen Traditionen und nicht auf ein einziges, unveränderliches Muster.
Die Teppichproduktion in Hamadan ist durch eine breite regionale Streuung geprägt. In verschiedenen Orten wurden Kenntnisse über Material, Knüpftechnik, Farbgebung und Ornamentik weitergegeben. Solche lokalen Traditionen können sich in der Anordnung des Mittelfeldes, in der Gestaltung der Bordüren, in der Linienführung und in der Auswahl der Farben zeigen. Zugleich bleiben die Muster beweglich: Überlieferte Formen können verändert, vereinfacht, verdichtet oder neu kombiniert werden.
Persische Teppiche verbinden seit Jahrhunderten einen praktischen Zweck mit einer eigenständigen dekorativen Gestaltung. Das Grundgewebe bildet eine stabile Fläche, während der geknüpfte Flor Schutz, Struktur und Farbe hinzufügt. Ein Teppich kann einen Raum ordnen, einen Möbelbereich zusammenfassen oder eine freie Bodenfläche gliedern. Die Ornamentik ist dabei nicht bloß Schmuck, sondern entsteht aus dem Zusammenspiel von handwerklicher Planung, wiederholbaren Formen und der individuellen Arbeit am Webstuhl.
In Hamadan entwickelte sich eine produktive Teppichkultur, die verschiedene Anforderungen und Entwürfe aufnehmen konnte. Kleinere Werkstätten und dörfliche Produktionsorte arbeiteten innerhalb regionaler Formen, ohne dass jedes Erzeugnis gleich aussehen musste. Diese Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche sowohl geometrische als auch florale und gemischte Kompositionen umfassen können. Unterschiede zwischen einzelnen Orten sind Teil der Geschichte dieses Teppichgebiets.
Die Herkunftsangabe Persien ordnet den Teppich in die iranische Tradition der Orientteppiche ein. Hamadan ist dabei die genannte regionale Zuordnung. Orte wie Tabriz und Isfahan gehören ebenfalls zu bekannten persischen Teppichzentren, besitzen jedoch eigene Entwicklungslinien und Formensprachen. Tabriz wird häufig mit komplexen Kompositionen und differenzierten Knüpftechniken verbunden, während Isfahan für sorgfältig ausgearbeitete florale Entwürfe bekannt ist. Diese Vergleiche erklären die Vielfalt persischer Teppichkultur, ändern aber nicht die Herkunftsangabe dieses Teppichs.
Auch die Weitergabe von Mustern innerhalb einer Region bedeutet nicht, dass alle Teppiche nach einer identischen Vorlage entstehen. Knüpfende können vertraute Ornamente an die verfügbare Fläche, die gewünschte Farbwirkung oder die örtliche Gewohnheit anpassen. Das Ergebnis ist eine regionale Familie von Entwürfen mit wiedererkennbaren Grundideen und zugleich individuellen Ausprägungen. Hamadan steht somit für ein weit verzweigtes handwerkliches Umfeld, in dem Tradition und Variation nebeneinander bestehen.
Design und Muster
Als Muster sind für diesen Teppich vielfältige Designs angegeben. Diese Beschreibung passt zur großen Bandbreite der Hamadan-Tradition. Zu den regional vorkommenden Gestaltungsformen gehören traditionelle geometrische Muster, florale Motive und Kombinationen aus beiden Bereichen. Geometrische Entwürfe arbeiten mit geraden Linien, Winkeln, Rauten, abgestuften Feldern oder wiederkehrenden Formen. Florale Zeichnungen können Blüten, Blätter und Ranken stilisieren und in eine geordnete Komposition einfügen.
Der Aufbau eines Orientteppichs wird häufig durch ein Innenfeld und eine oder mehrere Bordüren bestimmt. Das Innenfeld trägt die Hauptzeichnung. Die Bordüre rahmt sie und schafft einen Übergang zur Außenkante. Kleinere Füllmotive können Zwischenräume beleben oder größere Ornamente voneinander absetzen. Durch Wiederholung entsteht ein Rhythmus, während Unterschiede in Größe und Richtung eine Hierarchie innerhalb der Fläche schaffen. Je nach Entwurf kann ein Teppich dicht ornamentiert oder vergleichsweise offen wirken.
Geometrische Formen und florale Elemente sind nicht strikt voneinander getrennt. Eine Blüte kann in einer kantigen, stilisierten Form erscheinen. Umgekehrt kann ein geometrisches Feld durch kleine Pflanzenmotive aufgelockert werden. Diese Verbindung gehört zur Flexibilität regionaler Teppichgestaltung. Sie erlaubt es, überlieferte Formelemente neu anzuordnen, ohne den Bezug zur traditionellen Bildsprache aufzugeben.
Die Farbpalette von Hamadan-Teppichen kann tiefe, satte Rottöne, Blau- und Grüntöne sowie sanfte Erdfarben umfassen. Kräftige Farben dienen häufig dazu, Hauptmotive, Konturen oder zentrale Felder hervorzuheben. Gedämpfte Töne können als Grundfarbe oder als verbindende Fläche eingesetzt werden. Der Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen hilft, die Struktur eines Musters lesbar zu machen. Farbwahl und Ornamentik wirken dabei gemeinsam: Eine Linie tritt durch ihren Kontrast hervor, ein Motiv kann durch benachbarte Farbfelder an Gewicht gewinnen.
Bei regionalen Teppichen ist die Gestaltung nicht allein durch einzelne Symbole bestimmt. Ebenso wichtig sind Abstand, Wiederholung, Richtung und die Beziehung zwischen großen und kleinen Formen. Ein dichtes Muster kann eine lebhafte, geschlossene Wirkung erzeugen, während größere freie Flächen den Blick stärker auf einzelne Ornamente lenken. Bordüren können streng gegliedert oder aus kleineren wiederkehrenden Motiven aufgebaut sein. Die Vielfalt der Designs entsteht aus der Kombination dieser Gestaltungsmittel.
Hamadan-Muster lassen sich deshalb nicht auf eine einzige Stilform reduzieren. Die Region umfasst unterschiedliche Dörfer, Werkstätten und überlieferte Zeichnungen. Ein Entwurf kann stärker geometrisch geprägt sein, ein anderer florale Formen betonen. Auch innerhalb einer Motivfamilie sind Abweichungen möglich. Diese Variationsbreite gehört zur regionalen Tradition und erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Räumen und Einrichtungskonzepten eingesetzt werden können, ohne dass jeder Teppich dieselbe gestalterische Wirkung besitzt.
Besonderheiten
Zu den genannten Eigenschaften dieses Teppichs gehören die Herkunft aus der Region Hamadan in Persien, die handgeknüpfte Ausführung und das Material widerstandsfähige Wolle. Die Knotendichte ist mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Als Muster werden vielfältige Designs genannt, der Zustand wird als gut erhalten beschrieben. Damit verbindet die Produktbeschreibung eine regionale persische Zuordnung mit traditioneller Herstellung, einem belastbaren Naturmaterial und einer vielseitigen Gestaltung.
Die Wolle wird zudem als schmutzabweisend beschrieben. Diese Eigenschaft kann die alltägliche Pflege erleichtern, ersetzt jedoch keine regelmäßige Reinigung und keine vorsichtige Behandlung. Nicht genannt sind ein bestimmtes Herstellungsjahr, ein einzelnes Knüpfdorf, eine Signatur, die genaue Zusammensetzung des Grundgewebes oder eine Restaurierung. Solche Angaben werden für dieses Stück nicht ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich?
Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen hilft dabei, Staub und lose Partikel aus dem Flor zu entfernen. Die Düse sollte schonend über die Oberfläche geführt werden, ohne den Flor unnötig zu belasten. Frische Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch aufgenommen werden. Starkes Reiben kann die Fasern und die Farbwirkung beeinträchtigen und sollte vermieden werden. Die in der Beschreibung genannte Widerstandsfähigkeit und Schmutzabweisung der Wolle unterstützen die Alltagspflege, machen sie aber nicht überflüssig. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre kann dazu beitragen, Farben und Struktur zu bewahren. Bei schwierigen Flecken empfiehlt sich eine Reinigung, die Erfahrung mit handgeknüpften Orientteppichen besitzt.
Welches ist das beste Material für einen Perserteppich?
Wolle gilt für viele Perserteppiche als bevorzugtes Material, weil sie langlebig, belastbar, schmutzabweisend und vergleichsweise leicht zu reinigen ist. Sie eignet sich für einen widerstandsfähigen Flor und besitzt eine natürliche, griffige Oberfläche. Einige hochwertige Modelle verwenden auch Seide. Seide kann einen besonderen Glanz und eine feinere Knotung ermöglichen, verlangt jedoch eine andere Pflege als Wolle. Dieser Hamadan Perserteppich ist aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Eine Verwendung von Seide ist für dieses Stück nicht angegeben und wird daher nicht vorausgesetzt.
Wie finde ich die richtige Größe für meinen Hamadan Teppich?
Die passende Größe hängt von den Abmessungen des Raumes, der verfügbaren Bodenfläche und der Stellung der Möbel ab. Zunächst sollte der Bereich ausgemessen werden, den der Teppich abdecken soll. Danach ist zu überlegen, ob er eine Sitzgruppe zusammenfassen, einen Eingangsbereich markieren oder eine klar abgegrenzte Zone im Raum bilden soll. Türen, Heizkörper und Laufwege müssen frei bleiben. Ein größerer Teppich kann mehrere Möbel optisch verbinden, während ein kleineres Format einzelne Bereiche hervorhebt. Die Größe dieses Teppichs ist in der Produktbeschreibung angegeben; für die Auswahl sollte sie mit dem vorgesehenen Platz und den vorhandenen Möbeln verglichen werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















