




Perserteppich Hamadan 160 x 110 cm Wolle handgeknüpft
702$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 160 x 110 cm | Muster: vielfältige Designs | Zustand: sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 9584B147
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Die Handknüpfung gehört zu den traditionellen Verfahren der persischen Teppichherstellung. Dabei wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Konstruktion eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so eine geschlossene Teppichfläche, deren Muster unmittelbar mit dem Arbeitsprozess verbunden ist. Die handwerkliche Ausführung unterscheidet den Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen, bei denen das Design technisch wiederholt wird.
Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Spannbreite beschreibt die unterschiedliche Feinheit, die innerhalb der Hamadan-Tradition vorkommen kann. Die Knotendichte steht in Verbindung mit der Möglichkeit, Linien, Konturen und kleinere Musterbestandteile differenziert auszuarbeiten. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Oberfläche nicht in einem einzigen Arbeitsschritt, sondern durch die wiederholte, sorgfältige Verbindung von Knoten, Schuss und Kette.
Hochwertige Wolle wird bei persischen Teppichen wegen ihrer praktischen und haptischen Eigenschaften verwendet. Sie kann eine widerstandsfähige und zugleich weiche Florfläche bilden. Bei diesem Teppich verbindet sich das Wollmaterial mit der handgeknüpften Herstellung. Material und Verarbeitung sind damit auf eine Nutzung ausgerichtet, bei der die Oberfläche belastbar bleibt und zugleich die charakteristische textile Struktur eines Wollteppichs bewahrt.
Herkunft und Tradition
Der Hamadan gehört zur persischen Teppichtradition im Nordwesten Irans. Die Region Hamadan zählt zu den produktiven Zentren der iranischen Teppichherstellung. Ihre Bedeutung beruht nicht auf einem einzigen Werkstattstil, sondern auf einem weit verzweigten Umfeld aus Stadt, Dörfern und lokalen Webgemeinschaften. Hamadan-Teppiche können deshalb in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten und dennoch derselben regionalen Tradition zugeordnet werden.
Zum Umfeld der Region werden unter anderem Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel gerechnet. Diese Orte stehen für die Vielfalt der dort gepflegten Knüpftraditionen. Je nach lokalem Einfluss können sich Aufbau, Farbwirkung und Musterauffassung unterscheiden. Im Handel erscheinen entsprechende Teppiche daher unter verschiedenen Bezeichnungen. Der gemeinsame Bezug zu Hamadan verweist auf die Region und ihre gewachsene handwerkliche Kultur, nicht auf ein einheitliches, unveränderliches Muster.
Die persische Teppichherstellung verbindet praktische Haushaltsgegenstände mit einer über Generationen weitergegebenen Form des Kunsthandwerks. Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten nach überlieferten Gestaltungsprinzipien, passen diese jedoch an regionale Gewohnheiten und eigene Vorstellungen an. So erklärt sich, weshalb Hamadan-Teppiche sowohl klar gegliederte als auch stärker ornamentale Erscheinungen zeigen können. Die Herkunft bezeichnet dabei die kulturelle und handwerkliche Umgebung, in der das Wissen um das Knüpfen, Färben, Ordnen und Ausarbeiten von Teppichen gepflegt wird.
Hamadan liegt im iranischen Hochland und ist historisch mit einem großen regionalen Austausch verbunden. Teppiche aus dem weiteren Gebiet wurden über lokale Märkte und Handelswege verbreitet. Dadurch konnten Musterideen, Farbanregungen und technische Erfahrungen zwischen verschiedenen Orten weitergegeben werden. Die Vielfalt der Hamadan-Teppiche ist auch vor diesem Hintergrund zu verstehen: Sie bewahrt regionale Merkmale, lässt aber Raum für unterschiedliche Dorf- und Werkstatttraditionen.
Als Perserteppich steht dieses Stück in einer Tradition, in der die Herkunft eine wichtige Orientierung für die Einordnung bildet. Hamadan ist dabei nicht nur ein geografischer Name, sondern bezeichnet eine bedeutende Teppichregion mit mehreren Zentren und Handelsnamen. Die iranische Herkunft und die handgeknüpfte Herstellung gehören zu den wesentlichen Merkmalen dieser Einordnung.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche sind für ihre vielfältigen Designs bekannt. Die regionale Tradition umfasst sowohl florale Motive als auch geometrische Formen. Florale Muster können Blätter, Blüten und geschwungene Ranken in einer geordneten Komposition verbinden. Geometrische Entwürfe arbeiten dagegen stärker mit geraden Linien, Winkeln, Rauten oder wiederholten Feldern. Beide Richtungen gehören zum Gestaltungsspektrum der Region und zeigen, wie unterschiedlich ein Hamadan ausgearbeitet sein kann.
Bei floralen Kompositionen entsteht die Wirkung durch die Beziehung zwischen einzelnen Ornamenten und der Gesamtordnung der Fläche. Ein Motiv kann als wiederkehrendes Element auftreten oder die Mitte und die Randzonen unterschiedlich akzentuieren. Geometrische Muster erzeugen ihre Struktur durch klare Abstände, Achsen und Wiederholungen. In beiden Fällen wird das Design beim Knüpfen Knoten für Knoten aufgebaut. Die Zeichnung ist damit nicht nur auf der Oberfläche sichtbar, sondern in die textile Konstruktion eingebunden.
Zur überlieferten Farbwelt von Hamadan werden warme Rottöne sowie tiefe Blau- und Grüntöne gezählt. Rot kann Flächen zusammenfassen und dem Entwurf eine warme Grundwirkung geben. Blau und Grün setzen dazu dunklere oder kühlere Akzente. Die Farbwahl dient nicht allein der Dekoration, sondern hilft auch dabei, Musterbereiche voneinander zu unterscheiden. Je nach Entwurf können Farben als Fond, Bordüre oder Ornament eingesetzt werden.
Die Bordüre spielt bei vielen orientalischen Teppichen eine ordnende Rolle. Sie fasst das innere Feld ein und stellt einen Übergang zwischen Zentrum und Außenkante her. Ein zentrales Feld kann floral, geometrisch oder aus einer Verbindung beider Formen aufgebaut sein. Wiederkehrende Ornamente sorgen für Rhythmus, während unterschiedlich große Motive die Hierarchie der Komposition bestimmen. Bei Hamadan-Teppichen reicht dieses Spektrum von kleinteiligen, dicht gesetzten Zeichnungen bis zu übersichtlicheren geometrischen Lösungen.
Die Bezeichnung Hamadan schreibt deshalb kein einzelnes Muster vor. Sie lässt Raum für unterschiedliche regionale und lokale Gestaltungssprachen. Genau diese Bandbreite wird durch die vielfältigen Designs der Hamadan-Tradition sichtbar. Der vorliegende Teppich wird als Hamadan mit vielfältigem Design eingeordnet; die regionale Musterwelt umfasst dabei florale und geometrische Möglichkeiten, ohne dass ein nicht genannter Einzelentwurf behauptet werden muss.
Ähnliche persische Mustertraditionen finden sich auch in anderen Regionen. Kerman ist für aufwendige florale Muster bekannt, Shiraz häufig für geometrische Designs und eine rustikale Note, während Tabriz detailreiche und kunstvolle Teppiche hervorbringt. Diese Vergleiche dienen der Einordnung benachbarter Stilwelten. Sie verändern nicht die Herkunft dieses Teppichs: Er ist ein Hamadan aus der Region Hamadan im Iran.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus hochwertiger Wolle, handgeknüpfter Ausführung und der für Hamadan genannten Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Wolle verleiht dem Flor seine textile, weiche Anmutung und unterstützt zugleich die Widerstandsfähigkeit, die dem Material zugeschrieben wird. Die handwerkliche Herstellung macht jedes Stück zu einem eigenen, individuell gefertigten Teppich.
Der Zustand ist sehr gut. Damit verbindet sich bei diesem Stück eine gepflegte Erhaltung mit der regionalen Herkunft aus Hamadan. Die vielfältigen Designs der Region erlauben eine Einordnung in unterschiedliche traditionelle Einrichtungskonzepte, ohne dass der Teppich auf ein einziges Muster festgelegt werden muss. Seine Angaben stehen damit klar für einen iranischen, handgeknüpften Wollteppich aus der Hamadan-Tradition.
FAQ
Was macht diesen Hamadan Perserteppich besonders?
Besonders ist die Kombination aus der Herkunft aus der Region Hamadan, der handgeknüpften Verarbeitung, hochwertiger Wolle und einer Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommt die für Hamadan typische gestalterische Vielfalt. Die regionale Tradition umfasst florale Motive ebenso wie geometrische Formen. Der sehr gute Zustand ergänzt die handwerklichen und materiellen Merkmale dieses einzelnen Teppichs.
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich?
Regelmäßige Reinigung hilft dabei, die Wolloberfläche und die Farbwirkung langfristig zu erhalten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben geschont werden. Bei stärkerer Verschmutzung kann eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll sein. Die Pflege sollte an die handgeknüpfte Konstruktion und den Wollflor angepasst werden. Schonende Behandlung unterstützt den Erhalt von Struktur und Muster.
Wo kann ich einen authentischen Hamadan Perserteppich kaufen?
Authentische Hamadan-Teppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und auf Online-Plattformen erhältlich. Beim Kauf ist es sinnvoll, auf Nachweise zur Herkunft und zur handwerklichen Herstellung zu achten. Zertifikate oder andere Herkunftsbelege können die Einordnung unterstützen. Entscheidend ist, dass die Angaben zur Region Hamadan, zur iranischen Herkunft, zur Handknüpfung und zum Material nachvollziehbar zusammenpassen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













