







Perserteppich Hamadan 159 x 70 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 2892$530$Aktueller Preis ist: 530$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 159 x 70 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Die Wolle bildet einen robusten Flor, der für die traditionelle Verarbeitung iranischer Teppiche charakteristisch ist. Durch die Handarbeit entsteht ein textiles Einzelstück, bei dem die einzelnen Knoten und die Farbflächen sorgfältig miteinander verbunden sind. Der Teppich besitzt eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Dichte gehört zu den prägenden technischen Merkmalen des Stücks und unterstützt seine belastbare Struktur.
Die Verwendung widerstandsfähiger Wolle verbindet eine angenehme textile Oberfläche mit praktischen Eigenschaften. Wolle wird seit Jahrhunderten für handgeknüpfte Teppiche verwendet, weil sie sich für einen strapazierfähigen Flor eignet und Farben gut aufnehmen kann. Bei einem Hamadan-Teppich steht die handwerkliche Ausführung im Mittelpunkt: Das Muster wird nicht industriell aufgedruckt, sondern Knoten für Knoten aufgebaut. Dadurch bleibt die Arbeit der Knüpfer in der Struktur des Teppichs sichtbar.
Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine Herstellung als Handknüpfarbeit, der Wollflor und die hohe Knotendichte bilden zusammen die im Produkt beschriebenen Merkmale. Eine sachgerechte Behandlung trägt dazu bei, die Struktur und die Farbwirkung der Wolle zu bewahren. Für die regelmäßige Pflege eignen sich das Ausklopfen und bei Bedarf die Reinigung mit einem feuchten Tuch; eine professionelle Reinigung wird alle paar Jahre empfohlen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Iran, aus der Region Hamadan im Nordwesten des Landes. Hamadan ist ein bedeutendes Teppichgebiet, dessen Produktion durch zahlreiche Städte und Dörfer geprägt wird. Dazu zählen unter anderem Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese unterschiedlichen Herkunftsorte innerhalb der Region erklären die große Bandbreite an Zeichnungen, Farbstellungen und handwerklichen Ausprägungen, die unter der Bezeichnung Hamadan zusammengefasst werden.
Die Teppichtradition Hamadans ist eng mit der ländlichen und kleinstädtischen Web- und Knüpfkultur des westlichen Iran verbunden. In Werkstätten und Familienbetrieben werden Muster überliefert, angepasst und in eigener Weise interpretiert. Ein Hamadan-Teppich ist deshalb nicht an ein einziges, starres Dessin gebunden. Vielmehr steht der Name für eine regionale Gruppe handgeknüpfter Teppiche, deren Erscheinungsbild je nach Ort, Werkstatt und Vorlage variieren kann. Auch die im Handel verwendete Bezeichnung „Familie Hamadan“ verweist auf diese Vielfalt verwandter Muster.
Die westiranische Teppichkunst entwickelte sich aus dem Zusammenspiel von Gebrauch und Gestaltung. Teppiche mussten im Alltag belastbar sein, zugleich dienten sie als Ausdruck regionaler Formensprache. Geometrische Ordnungen konnten klar und rhythmisch aufgebaut werden, während florale Elemente eine weichere, bewegtere Wirkung erzeugten. Die Knüpferinnen und Knüpfer verbanden solche Gestaltungstraditionen mit den verfügbaren Materialien und den Vorstellungen ihrer jeweiligen Umgebung. So entstand eine regionale Teppichkultur, die sowohl streng gegliederte als auch freier wirkende Muster hervorbringt.
Hamadan wird häufig im Zusammenhang mit weiteren iranischen Teppichregionen betrachtet. Kerman, Nain und Isfahan sind ebenfalls für eine große Vielfalt an Designs und Farben bekannt, besitzen jedoch jeweils eigene gestalterische und technische Traditionen. Bei manchen Teppichen dieser Gebiete spielen eine besonders feine Knotung, Seide oder bestimmte Farbtöne eine wichtige Rolle. Ziegler und Sarouk sind darüber hinaus bekannte Namen für hochwertige Teppiche. Sie stehen nicht für die Herkunft dieses Stücks, sondern für weitere Richtungen innerhalb der persischen Teppichkultur.
Die regionale Herkunft bleibt bei einem Hamadan-Teppich ein wichtiger Teil seiner Einordnung. Sie beschreibt nicht nur den geografischen Raum, sondern auch eine lange handwerkliche Praxis. Die Bezeichnung verbindet iranische Wolle, manuelle Knotung und eine vielseitige lokale Mustersprache. Dadurch lässt sich der Teppich als Teil einer Tradition verstehen, die von Ort zu Ort unterschiedliche Akzente setzt und dennoch einen gemeinsamen Bezug zur Region Hamadan bewahrt.
Design und Muster
Das Muster dieses Hamadan-Teppichs wird durch vielfältige Designs in Blau und Rot bestimmt. Diese Farben gehören zu den im Produkt beschriebenen sichtbaren Merkmalen. Blau und Rot können in der regionalen Teppichgestaltung als tragende Farbbereiche, als Kontrast oder in kleineren Akzenten eingesetzt werden. Ihre Verbindung ermöglicht eine klar erkennbare Farbspannung, ohne dass daraus ein einziges festgelegtes Dessin abgeleitet werden muss.
Hamadan-Teppiche können geometrische oder florale Muster zeigen. Geometrische Entwürfe arbeiten mit Linien, Rauten, Medaillons, wiederkehrenden Feldern oder rhythmisch angeordneten Einzelmotiven. Florale Gestaltungen greifen dagegen auf Blätter, Blüten und pflanzlich wirkende Formen zurück. In der regionalen Praxis können beide Richtungen miteinander verbunden werden. Die Vielfalt der örtlichen Werkstätten und Dörfer führt dazu, dass sich die Muster deutlich voneinander unterscheiden, obwohl sie derselben Teppichfamilie zugeordnet werden.
Ein geometrischer Aufbau gibt einem Teppich häufig eine strukturierte und übersichtliche Wirkung. Wiederholungen schaffen einen Rhythmus, während symmetrische oder gegeneinander gesetzte Formen den Blick durch das Innere des Teppichs führen. Florale Elemente können diese Ordnung ergänzen und die Linienführung beleben. Entscheidend ist dabei nicht nur das einzelne Motiv, sondern das Verhältnis zwischen Musterfläche, Farbverteilung und dem handgeknüpften Aufbau.
Die Farbwahl Blau und Rot lässt sich in unterschiedlichen regionalen Gestaltungen verwenden. Ein dunklerer blauer Bereich kann eine Zeichnung bündeln, während rote Partien einzelne Formen hervorheben. Umgekehrt kann Rot als Grundwirkung erscheinen und durch Blau gegliedert werden. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die endgültige Wirkung aus vielen einzelnen Knoten. Kleine Abweichungen in der Ausführung gehören zur manuellen Herstellung und machen sichtbar, dass das Muster nicht maschinell vervielfältigt wurde.
Die Vielfalt der Hamadan-Muster erklärt, weshalb solche Teppiche in traditionelle wie auch in modern eingerichtete Räume eingeordnet werden können. Ein klarer geometrischer Entwurf lässt sich mit geradlinigen Möbeln verbinden, während florale Formen einen stärker klassischen Zusammenhang unterstützen. Diese allgemeine gestalterische Vielseitigkeit beschreibt die Tradition der Hamadan-Teppiche; sie ersetzt nicht die genaue Betrachtung des jeweiligen Stücks. Bei diesem Teppich stehen die beschriebenen vielfältigen Designs sowie die Farben Blau und Rot im Vordergrund.
Als Unikat erzählt jeder handgeknüpfte Teppich seine eigene Geschichte über Material, Arbeit und regionale Formensprache. Die Einordnung als Hamadan verbindet das konkrete Muster mit dem westiranischen Knüpfgebiet. Gleichzeitig bleibt die individuelle Gestaltung dieses Teppichs erhalten. Gerade die Verbindung aus regionaler Tradition, robuster Wolle und variabler Musterwelt gehört zu den kennzeichnenden Eigenschaften der Hamadan-Familie.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommen die vielfältigen Designs in Blau und Rot sowie der sehr gut erhaltene Zustand. Diese Angaben beschreiben das konkrete Stück und ordnen es zugleich in die handwerkliche Tradition der Region Hamadan ein.
Durch seine robuste Beschaffenheit eignet sich der Teppich für Wohn- und Esszimmer, Flure oder Büros. Die Pflege bleibt bei richtiger Handhabung unkompliziert: Regelmäßiges Ausklopfen, eine vorsichtige Reinigung mit einem feuchten Tuch und eine professionelle Reinigung alle paar Jahre werden empfohlen. So können Farben und Struktur langfristig erhalten bleiben.
FAQ
Wie pflege ich den Hamadan-Teppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig ausgeklopft werden. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Zusätzlich wird alle paar Jahre eine professionelle Reinigung empfohlen. Diese Pflege unterstützt den Erhalt der Farben und der Struktur. Bei der Reinigung sollte die handgeknüpfte Wolloberfläche sachgerecht behandelt werden, damit ihre Eigenschaften möglichst lange bewahrt bleiben.
Was macht den Hamadan-Teppich einzigartig?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus hoher Knotendichte, vielfältigen Designs und Farben sowie widerstandsfähiger Wolle. Die Muster erscheinen in Blau und Rot und können geometrische oder florale Ursprünge haben. Da der Teppich handgeknüpft ist, entsteht ein individuelles Einzelstück. Herkunft und Verarbeitung verweisen zugleich auf die traditionsreiche Teppichkultur der Region Hamadan im Iran.
Welche Räume eignen sich für einen Hamadan-Teppich?
Der Teppich eignet sich für Wohn- und Esszimmer, Flure oder Büros. Seine robuste Beschaffenheit macht ihn auch für stark beanspruchte Bereiche geeignet. Die Farbwelt aus Blau und Rot kann einem Raum eine warme Atmosphäre geben. Je nach Einrichtung lässt sich die vielfältige Musterwelt sowohl mit traditionellen als auch mit modernen Wohnstilen verbinden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
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