








Perserteppich Hamadan 158 x 118 cm Wolle handgeknüpft
702$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 180.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 158 x 118 cm | Muster: Traditionelles geometrisches Design | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich stammt aus dem Iran und ist handgeknüpft. Als Material ist hochwertige Wolle angegeben. Die Wolle bildet den Flor und bestimmt damit den haptischen Charakter der Oberfläche. Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in die Grundstruktur eingearbeitet. Danach wird der Flor schrittweise geordnet und durch das Scheren auf eine gleichmäßige Höhe gebracht. Diese Arbeit verlangt wiederholte, präzise Handgriffe und unterscheidet einen handgeknüpften Teppich grundsätzlich von maschinell hergestellten Bodenbelägen.
Die angegebene Knotendichte beträgt 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer definierten Fläche und gibt einen wichtigen Hinweis auf die Feinheit der Ausführung. Sie ist jedoch nicht allein mit einer bestimmten Musterwirkung gleichzusetzen. Auch Wolle, Knüpftechnik, Schur und die Gestaltung des Musters beeinflussen, wie die Oberfläche wahrgenommen wird. Bei diesem Stück verbinden sich die handgeknüpfte Verarbeitung, der Wollflor und die genannte Knotendichte zu einer klar dokumentierten technischen Grundlage.
Wolle wird im iranischen Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet. Sie lässt sich von Hand gut verarbeiten und kann einen robusten, zugleich angenehm griffigen Flor ergeben. Ihre natürliche Struktur nimmt Farbstoffe auf und unterstützt die klare Lesbarkeit von Linien und Flächen. Die Materialangabe dieses Teppichs beschränkt sich auf hochwertige Wolle im Flor; eine weitere Faser oder ein bestimmtes Material für die Kette ist nicht angegeben.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Westen Irans und gehört zu den bekannten Teppichregionen des Landes. Unter dem Namen Hamadan werden Teppiche aus der Stadt und aus verschiedenen Orten der weiteren Umgebung zusammengefasst. Diese Region besitzt eine lange Tradition der handwerklichen Teppichherstellung. Das Knüpfen wurde vielerorts im häuslichen und kleinhandwerklichen Umfeld ausgeübt und war eng mit dem Alltag lokaler Gemeinschaften verbunden. So entstanden Teppiche, die als praktische Bodenbeläge dienten und zugleich regionale Mustertraditionen bewahrten.
Iranische Teppiche werden nicht nach einem einzigen einheitlichen Stil gefertigt. Die verschiedenen Provinzen, Städte und Dörfer entwickelten eigene Vorlieben für Farbzusammenstellungen, Bordüren, Medaillons und die Gliederung der Innenfläche. Hamadan steht dabei für eine regionale Gruppe, deren Erscheinungsbild durch unterschiedliche lokale Ausprägungen geprägt ist. Deshalb kann der Begriff Hamadan sowohl städtische Arbeiten als auch Teppiche aus dem umliegenden Gebiet bezeichnen. Herkunft und Musterbezeichnung sind dabei nicht dasselbe: Die Herkunft verweist auf die Region, während das Muster die formale Gestaltung beschreibt.
Die iranische Knüpftradition beruht auf überliefertem Wissen über Wolle, Färbung, Knoten, Webkanten und die Herstellung des Teppichgrundes. Ein Knüpfer oder eine Knüpferin arbeitet nach einer Vorlage, einer mündlich überlieferten Ordnung oder einer eingeübten Musterfolge. Geometrische Formen lassen sich dabei in klaren Wiederholungen anlegen. Die einzelnen Elemente werden Knotenreihe für Knotenreihe aufgebaut, sodass sich aus kleinen Arbeitsschritten ein zusammenhängendes Bild entwickelt.
Hamadan-Teppiche werden im Handel häufig als Orientteppiche aus dem Iran eingeordnet und gehören damit zur persischen Teppichtradition. Neben Hamadan sind Isfahan, Täbriz, Kashan, Kerman und Shiraz weitere bekannte iranische Teppichregionen. Jede dieser Regionen hat eigene historische und handwerkliche Entwicklungen. Ein Teppich aus Hamadan sollte deshalb nicht allein nach allgemeinen Merkmalen iranischer Teppiche beurteilt werden, sondern im Zusammenhang mit seiner regionalen Bezeichnung, seiner Technik und seinem konkreten Muster betrachtet werden.
Die Weitergabe des Handwerks umfasst nicht nur das eigentliche Knüpfen. Dazu gehören auch die Vorbereitung des Materials, das Spannen der Kette, das Einsetzen der Schussfäden, das Sichern der Reihen und die abschließende Bearbeitung. Je nach Werkstatt oder Herkunftsort können sich Knotenform, Florhöhe, Farbwahl und Bordürenaufbau unterscheiden. Diese Vielfalt ist ein wesentlicher Bestandteil der iranischen Teppichkultur und erklärt, weshalb Teppiche derselben großen Region dennoch deutlich verschieden aussehen können.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles geometrisches Design beschrieben. Geometrische Teppichmuster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rauten, Vielecken, gestuften Formen und wiederkehrenden Ornamenten. Solche Elemente können in einem zentralen Aufbau, in gereihten Feldern oder in einer alloverartigen Ordnung erscheinen. Die Bezeichnung des vorliegenden Stücks nennt die geometrische Gestaltung, ohne ein bestimmtes Medaillon, eine konkrete Bordüre oder ein einzelnes Ornament festzulegen.
In der iranischen Teppichkunst werden geometrische Muster häufig durch die Wiederholung überschaubarer Grundformen entwickelt. Ein Motiv kann gespiegelt, versetzt oder in einer regelmäßigen Folge angeordnet werden. Dadurch entsteht ein Rhythmus, der die Fläche zusammenhält. Bordüren können ein Innenfeld einfassen und den Übergang zwischen Teppichmitte und Rand gliedern. Ob ein bestimmtes Gestaltungselement bei diesem Teppich vorhanden ist, wird nicht näher beschrieben; festgehalten ist das traditionelle geometrische Design als übergeordnete Musterangabe.
Geometrische Gestaltung unterscheidet sich von rein naturalistischen Darstellungen durch ihre stärkere Vereinfachung. Blüten, Blätter, Ranken oder Tiere können in der persischen Ornamentik auf klare Grundformen reduziert werden, sofern sie Teil einer jeweiligen Vorlage sind. Ebenso können abstrakte Linien und Flächen ohne erkennbare Gegenstände verwendet werden. Bei einem Hamadan-Teppich entsteht die Musterwirkung durch das Zusammenspiel von Knoten, Farben, Konturen und Wiederholung. Die Handarbeit verleiht den Linien dabei eine eigene, nicht vollständig maschinell gleichförmige Struktur.
Traditionelle Muster werden in der iranischen Teppichwelt häufig über Generationen weitergegeben. Eine Vorlage dient als Orientierung, wird aber je nach Region, Werkstatt und Können der ausführenden Person unterschiedlich umgesetzt. Kleine Abweichungen in der Anordnung sind Teil der handwerklichen Entstehung. Sie zeigen, dass die Fläche aus einzelnen Arbeitsfolgen aufgebaut wurde. Die geometrische Formensprache kann dadurch geordnet und zugleich handgemacht wirken, ohne dass dafür ein bestimmtes Einzelmotiv behauptet werden muss.
Die Farbgestaltung ist für die Wirkung jedes Teppichmusters wichtig, doch für dieses Stück sind keine konkreten Farben genannt. Deshalb lässt sich die Gestaltung sachlich über ihre geometrische und traditionelle Formensprache einordnen, nicht über eine erfundene Farbliste. Ebenso ist keine bestimmte Musterfamilie wie Boteh, Herati oder ein Medaillon angegeben. Die verlässliche Beschreibung bleibt daher beim traditionellen geometrischen Design und bei seiner Einbindung in die Hamadan-Tradition.
Ein Teppich mit geometrischem Muster kann in unterschiedlichen Einrichtungszusammenhängen eingesetzt werden, weil die klare Gliederung der Fläche Orientierung schafft. Seine Wirkung hängt von der tatsächlichen Farbverteilung, dem Licht, dem Untergrund und dem Verhältnis zu den umgebenden Möbeln ab. Diese allgemeine Eigenschaft geometrischer Kompositionen sagt nichts über eine konkrete Raumwirkung dieses einzelnen Teppichs aus, sondern erklärt lediglich, wie solche Muster in der Teppichgestaltung grundsätzlich gelesen werden können.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Herkunft aus Iran, die Zuordnung zu Hamadan, die handgeknüpfte Technik, der Flor aus hochwertiger Wolle, die Knotendichte von 180.000 Knoten pro Quadratmeter und das traditionelle geometrische Design. Als Zustand ist gut erhalten angegeben. Diese Angaben beschreiben die wesentlichen Eigenschaften des angebotenen Teppichs und machen seine Einordnung nachvollziehbar.
Die Kombination aus regionaler Bezeichnung, handwerklicher Technik und Musterangabe zeigt drei unterschiedliche Ebenen der Beschreibung. Hamadan bezeichnet die Herkunftsregion, handgeknüpft bezeichnet die Herstellung und das geometrische Design beschreibt die Gestaltung. Die Wolle steht für das angegebene Flor material, während die Knotendichte einen technischen Wert zur Ausführung nennt. Keine dieser Angaben ersetzt die andere; erst zusammen ergeben sie ein klares Bild des Stücks.
Als handgeknüpfter Einzelteppich ist dieses Exemplar ein Unikat. Die Angaben beziehen sich auf genau dieses Stück und nicht auf eine beliebige Serienproduktion. Der gute Erhaltungszustand ist Teil der Produktbeschreibung. Weitergehende Aussagen zu Alter, Signatur, Reparaturen, Farben oder zur Kette sind nicht Bestandteil der Angaben und werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Woher stammt der Hamadan Perserteppich?
Der Teppich stammt aus Iran und ist der Region Hamadan zugeordnet. Hamadan gehört zu den bekannten iranischen Teppichgebieten und verfügt über eine lange Tradition der handwerklichen Knüpferei. Die regionale Bezeichnung nennt die Herkunft und ist von der Musterbeschreibung zu unterscheiden. Das Muster dieses Stücks wird als traditionelles geometrisches Design angegeben.
Aus welchem Material besteht der Teppich?
Der Flor besteht aus hochwertiger Wolle. Wolle ist ein traditionelles Material der iranischen Teppichherstellung und lässt sich für einen handgeknüpften Flor gut verarbeiten. Für die Kette oder weitere Materialanteile enthält die Beschreibung keine Angabe. Festgehalten ist ausschließlich hochwertige Wolle als Material des Flors.
Wie wurde dieser Teppich hergestellt?
Der Hamadan Teppich ist handgeknüpft. Die Knoten werden dabei einzeln in den Teppichgrund eingearbeitet und anschließend zu einer zusammenhängenden Florfläche verdichtet. Die angegebene Knotendichte beträgt 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Zusammen mit dem traditionellen geometrischen Muster und dem Wollflor beschreibt dies die dokumentierte Herstellung dieses iranischen Perserteppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















