Perserteppich Hamadan 148 x 73 cm Wolle handgeknüpft

528$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 148 x 73 cm | Muster: vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Sehr gut

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Inventarnummer: 69AFD107

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird bei Hamadan-Teppichen wegen ihrer Strapazierfähigkeit und ihrer langen Nutzbarkeit geschätzt. Als Naturmaterial verbindet sie eine robuste Faserstruktur mit einer angenehm textilen Oberfläche. Dadurch eignet sich ein Wollteppich grundsätzlich für Bereiche, in denen ein widerstandsfähiger Bodenbelag gefragt ist. Die Wolle bildet bei diesem Teppich den Flor und prägt damit Griff, Erscheinungsbild und Gebrauchseigenschaften.

Die handgeknüpfte Herstellung entsteht nicht in einem einzigen Arbeitsschritt. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen die Knoten Reihe für Reihe von Hand und verbinden sie mit der Kette. Danach wird das Knüpfergebnis verdichtet und der Flor ausgearbeitet. Diese Arbeitsweise erlaubt eine differenzierte Umsetzung von Farben und Mustern. Sie gehört zur traditionellen Teppichherstellung im Raum Hamadan und unterscheidet den handgeknüpften Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen.

Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten innerhalb einer Fläche und gibt einen Hinweis auf die Feinheit der Ausführung. Bei handgeknüpften Teppichen beeinflusst die Knotendichte, wie präzise Linien, Konturen und kleinere Musterpartien umgesetzt werden können. Gleichzeitig bleibt die widerstandsfähige Wolle das prägende Material dieses Hamadan-Teppichs. Der Flor wird in der Beschreibung als dicht und weich charakterisiert.

Die Verbindung aus Handarbeit und Wolle steht bei Hamadan-Teppichen für eine Ausführung, die auf Alltagstauglichkeit ausgerichtet ist. Die Faser wird als widerstandsfähig und langlebig beschrieben, während die dichte, weiche Florstruktur dem Teppich seine textile Oberfläche gibt. Pflege und Nutzung sollten bei jedem Wollteppich auf seine natürliche Materialstruktur abgestimmt werden. Regelmäßiges Staubsaugen und eine schonende Reinigung unterstützen dabei den Erhalt von Oberfläche und Farbwirkung.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran. Hamadan liegt im Nordwesten des Landes und gilt als ein Zentrum der iranischen Teppichknüpferei. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf eine weit gefasste regionale Tradition. Zur Region gehören zahlreiche Städte und Dörfer, darunter Assadabad, Khamseh und Nahawand. In diesen Orten entstanden Teppiche mit unterschiedlichen Ausprägungen, Farbkonstellationen und Stilrichtungen. Der Name Hamadan steht deshalb für eine vielseitige Gruppe iranischer Orientteppiche und nicht für ein einziges, unveränderliches Muster.

Die Teppichherstellung in Hamadan ist eng mit der handwerklichen Arbeit ländlicher und städtischer Werkstätten verbunden. Das Wissen um das Vorbereiten der Materialien, das Anlegen der Kette, das Einsetzen der Knoten und die anschließende Bearbeitung des Flors wird innerhalb einer regionalen Handwerkstradition weitergegeben. Die einzelnen Orte entwickelten dabei eigene Vorlieben für Aufbau, Farben und Ornamentik. Aus dieser regionalen Vielfalt erklärt sich, weshalb Hamadan-Teppiche in sehr unterschiedlichen Designs vorkommen können.

Iranische Teppiche werden traditionell als Gebrauchsgegenstände und als textile Ausdrucksform hergestellt. Die Auswahl widerstandsfähiger Wolle passt zur praktischen Funktion vieler Hamadan-Teppiche. Gleichzeitig ermöglicht die Handarbeit, regionale Formen und Farbkombinationen in den Teppich einzubinden. Die Herstellung verbindet somit Materialkenntnis, handwerkliche Routine und eine überlieferte Bildsprache. Bei einem Hamadan-Teppich ist die Herkunft nicht allein durch den Namen eines Ortes bestimmt, sondern durch die Verbindung zur gesamten Knüpfregion und ihrer unterschiedlichen Werkstätten.

Die Region Hamadan ist für ihre vielfältigen Muster bekannt. Diese Vielfalt steht in Zusammenhang mit den verschiedenen Herkunftsorten innerhalb der Region und mit den jeweiligen handwerklichen Traditionen. Ein Teppich kann daher eine eher geometrische Gliederung, florale Formen oder ein Medaillon aufweisen, ohne dass dadurch die regionale Zuordnung verloren geht. Die iranische Herkunft und die handgeknüpfte Fertigung bilden den gemeinsamen Rahmen, innerhalb dessen die einzelnen Muster und Farben variieren.

Hamadan-Teppiche werden häufig den robusten iranischen Wollteppichen zugerechnet. Ihre Tradition unterscheidet sich von den feiner ausgerichteten Stilwelten anderer persischer Zentren, auch wenn sich einzelne Ornamentideen überschneiden können. Kerman ist beispielsweise für detailreiche Arbeiten und lebhafte Farben bekannt, während Isfahan mit einer luxuriösen Verarbeitung und der Verwendung von Seide verbunden wird. Diese Vergleiche zeigen die Breite der iranischen Teppichkultur, ohne die Herkunft dieses Teppichs zu verändern: Er ist ein Hamadan aus dem Iran.

Auch gabbeh Teppiche gehören zur iranischen Teppichtradition, stammen jedoch aus dem Umfeld des Luri-Stammes und sind für grobe, rustikale Designs bekannt. Hamadan-Teppiche bilden innerhalb dieser großen Vielfalt eine eigene regionale Gruppe. Ihre unterschiedlichen Muster, die Verwendung von Wolle und die handwerkliche Herstellung machen sichtbar, wie verschieden iranische Teppiche je nach Herkunftsort gestaltet werden. Die Tradition bleibt dabei mit der praktischen Nutzung ebenso verbunden wie mit der dekorativen Gestaltung.

Design und Muster

Das Muster dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Damit stehen zwei klar erkennbare Farbbereiche im Mittelpunkt der Gestaltung. Blau und Rot können in unterschiedlichen Abstufungen, Flächen und ornamentalen Zusammenhängen auftreten. Die Beschreibung legt keine einzelne, verbindliche Musterform fest. Deshalb wird der Teppich als Vertreter der gestalterischen Vielfalt von Hamadan eingeordnet und nicht auf ein bestimmtes Medaillon, eine einzige Bordüre oder ein festes Rapportmuster reduziert.

Die Musterwelt der Hamadan-Teppiche umfasst geometrische Designs, florale Motive und traditionelle Medaillons. Geometrische Formen arbeiten mit Linien, Winkeln, Wiederholungen und klar gegliederten Flächen. Florale Motive bringen stilisierte Blätter, Blüten oder Ranken in die Komposition ein. Ein Medaillon kann als zentrales Ornament den Innenbereich ordnen und durch eine Bordüre ergänzt werden. Welche dieser Möglichkeiten bei einem einzelnen Teppich im Vordergrund steht, gehört zur individuellen Gestaltung des jeweiligen Stücks.

Farben übernehmen in einem Orientteppich nicht nur eine dekorative Funktion. Sie helfen dabei, den Innenbereich, die Umrandung und einzelne Ornamente voneinander abzugrenzen. Blau kann einer Komposition eine kühle, ruhige oder tief wirkende Farbfläche geben, während Rot als kontrastierender und markanter Farbton eingesetzt werden kann. In der regionalen Teppichgestaltung werden solche Farben miteinander verbunden, sodass eine lebendige, zugleich geordnete Wirkung entsteht. Bei diesem Stück sind Blau und Rot die genannten Leitfarben.

Die Motive von Hamadan-Teppichen stehen in Verbindung mit der Geschichte und Kultur der Region. Traditionelle Formen werden nicht zwangsläufig identisch wiederholt, sondern können in den einzelnen Orten und Werkstätten unterschiedlich interpretiert werden. Dadurch entstehen Varianten in der Größe von Ornamenten, in der Dichte der Zeichnung und in der Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre. Die Vielfalt ist ein charakteristisches Merkmal der Hamadan-Tradition und erklärt, weshalb Teppiche derselben Herkunft verschieden aussehen können.

Bei handgeknüpften Teppichen wird ein Muster nicht einfach auf eine fertige Oberfläche gedruckt. Die Zeichnung entsteht aus der Folge der Knoten und aus der Anordnung der farbigen Wollpartien. Konturen werden während des Knüpfens aufgebaut, anschließend wird der Flor bearbeitet, damit die Gestaltung sichtbar und die Oberfläche gleichmäßig erscheint. Diese textile Umsetzung gibt Linien und Flächen eine eigene Struktur. Sie macht zugleich verständlich, weshalb handgeknüpfte Teppiche innerhalb einer regionalen Tradition individuelle Unterschiede zeigen.

Die Kombination aus vielfältigem Design sowie blauen und roten Farbtönen erlaubt eine Einordnung in die dekorative Bandbreite von Hamadan. Der Teppich kann dadurch mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbunden werden, ohne dass ein bestimmtes Raumkonzept behauptet werden muss. Geometrische, florale und medaillonartige Gestaltungsideen gehören zum allgemeinen Formenschatz der Region. Entscheidend für dieses Stück sind die genannte Hamadan-Herkunft, die iranische Teppichtradition und die beschriebene Farbwelt.

Besonderheiten

Zu den Merkmalen dieses Teppichs gehören die iranische Herkunft aus Hamadan, die handgeknüpfte Ausführung und der Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Knotendichte wird mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Hinzu kommt die Gestaltung mit vielfältigen Designs in Blau und Rot. Der Zustand ist als sehr gut beschrieben. Diese Angaben verbinden handwerkliche Herstellung, robustes Material, regionale Einordnung und eine klar benannte Farbcharakteristik.

Die Pflege eines Hamadan-Teppichs aus Wolle kann mit regelmäßiger Aufmerksamkeit erfolgen. In der Produktbeschreibung werden regelmäßiges Staubsaugen und eine gelegentliche Reinigung genannt. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Die Pflegehinweise berücksichtigen die Eigenschaften des Wollmaterials und zielen darauf, die Farbwirkung und den guten Zustand des Teppichs zu erhalten.

Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Größen hergestellt und können deshalb in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Die regionale Tradition umfasst kleine Läufer ebenso wie größere Wohnteppiche. Für dieses konkrete Stück sind die Maße im Angebot separat angegeben; im Mittelpunkt der Besonderheiten stehen hier die Herkunft, die handwerkliche Fertigung, die Wolle, die Knotendichte, die Farbgebung und der sehr gute Zustand.

FAQ

Was macht den Perserteppich Hamadan besonders?

Besonders sind die Verbindung aus iranischer Herkunft, handgeknüpfter Herstellung, widerstandsfähiger Wolle und vielfältiger Gestaltung. Die Farbwelt dieses Teppichs wird durch Blau und Rot bestimmt. Auch die angegebene Knotendichte gehört zu seinen beschriebenen Merkmalen. Hamadan ist zudem für eine breite regionale Mustertradition bekannt, die geometrische Designs, florale Motive und traditionelle Medaillons umfasst. Der Zustand dieses Stücks ist sehr gut.

Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich richtig?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, da sie zum Ausbleichen der Farben führen kann. Eine schonende, regelmäßige Pflege passt zur widerstandsfähigen Wolle und hilft, die Farbwirkung sowie den sehr guten Zustand des Teppichs zu bewahren.

Welche Größen sind für Hamadan-Teppiche erhältlich?

Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Größen angeboten. Dazu gehören kleine Läufer ebenso wie größere Wohnteppiche. Diese Bandbreite ermöglicht ihre Verwendung in unterschiedlichen Räumen und für verschiedene Zwecke. Das konkrete Stück besitzt die im Angebot genannte Größe; allgemein reicht das Sortiment der Hamadan-Teppiche von kompakten Formaten bis zu größeren Ausführungen.

Zusätzliche Informationen
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