







Perserteppich Hamadan 139 x 96 cm Wolle handgeknüpft
511$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich aus Nordwestpersien | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 139 x 96 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut erhalten
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 37A270B5
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird bei orientalischen Teppichen wegen ihrer belastbaren Faser eingesetzt. Sie bildet einen strapazierfähigen Flor und bleibt bei sachgerechter Behandlung über lange Zeit funktional. Zugleich wird der Wollflor als weich beschrieben. Damit verbindet das Material praktische Eigenschaften mit einer angenehmen Oberfläche.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Muster klar auszuarbeiten und viele Einzelheiten in der Zeichnung unterzubringen. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht jedes einzelne Florsegment im Arbeitsprozess durch das Einbringen und Sichern der Knoten. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit eine gleichmäßige Oberfläche und eine lesbare Musterzeichnung entstehen.
Handknüpfen ist ein schrittweises Verfahren, bei dem die Gestaltung nicht durch einen industriellen Druck auf eine fertige Fläche aufgebracht wird. Das Muster entsteht vielmehr aus der Folge der Knoten und aus der Anordnung der farbigen Wollbereiche. Die Knotendichte, die Wolle und die Präzision der Ausführung stehen deshalb in engem Zusammenhang. Bei Hamadan-Teppichen wird diese handwerkliche Grundlage mit einer großen Bandbreite regionaler Zeichnungen verbunden.
Die Wolle ist für die Nutzung als Teppichflor geeignet, weil ihre Struktur Widerstandsfähigkeit und eine weiche Haptik miteinander verbindet. Regelmäßiges Staubsaugen entfernt lose Partikel aus dem Flor. Eine gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt den Erhalt von Farbe und Struktur. Für diesen Teppich ist ein sehr gut erhaltener Zustand angegeben.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und ist mit einer weit verzweigten Teppichtradition verbunden. Der Name Hamadan bezeichnet dabei nicht nur eine einzelne einheitliche Musterform. Das Gebiet umfasst zahlreiche Knüpfregionen und Dörfer, deren Arbeiten sich in Zeichnung, Farbwahl und Aufbau unterscheiden können. Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese geografische Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche unter einer gemeinsamen Herkunftsbezeichnung sehr unterschiedliche Erscheinungsbilder zeigen.
Die Teppichknüpfkunst Irans beruht auf der Verbindung von Nutzbarkeit, überliefertem Handwerk und regionaler Gestaltung. In den Dörfern und Städten wurden Muster über lange Zeit weitergegeben, verändert und an die jeweiligen Web- und Knüpftraditionen angepasst. Ein Teppich aus der Hamadan-Region kann deshalb sowohl eine klar gegliederte geometrische Komposition als auch eine stärker florale oder arabeske Anlage zeigen. Die Herkunft verweist auf den kulturellen Raum, während die konkrete Zeichnung die Vielfalt der einzelnen Knüpforte sichtbar macht.
Bei handgeknüpften Teppichen wird die Gestaltung traditionell in einem fortlaufenden Arbeitsprozess aufgebaut. Kettfäden bilden die Grundlage, in die die Knoten eingearbeitet werden. Reihenweise wächst daraus die Fläche des Teppichs. Die Ausführung verlangt eine genaue Orientierung an der vorgesehenen Musterfolge, besonders dann, wenn kleine Ornamente, wiederkehrende Ränder oder gegliederte Felder entstehen sollen. Eine höhere Knotendichte bietet dabei grundsätzlich mehr Möglichkeiten für feine Übergänge und differenzierte Details.
Nordwestpersische Teppiche werden häufig mit einer deutlichen, gut lesbaren Ornamentik verbunden. Das hängt auch mit der regionalen Vielfalt zusammen: Unterschiedliche Dörfer und Werkstätten entwickelten eigene Vorlieben für Medaillons, Ranken, geometrische Zeichen und Bordüren. Hamadan ist daher weniger als ein einziges starres Dekor zu verstehen, sondern als Herkunftsraum mit zahlreichen Varianten. Die im vorliegenden Teppich genannte Vielfalt der Designs entspricht dieser breiten regionalen Tradition.
Die Tradition steht außerdem in Beziehung zu anderen bekannten Teppicharten aus dem iranischen Kulturraum. Bakhtiari-Teppiche werden mit lebhaften Farben und komplexen Mustern verbunden. Qashqai-Teppiche zeigen häufig Tiermotive und florale Zeichnungen. Kerman-Teppiche sind für detaillierte Ausarbeitung und feine, elegante Muster bekannt. Auch Ziegler-Manufakturen werden als Hersteller harmonisch farbiger und zeitlos gestalteter Teppiche genannt. Diese Beispiele sind verwandte regionale Bezüge und keine Aussage über die Herkunft dieses Hamadan-Teppichs.
Design und Muster
Die Designs der Hamadan-Teppiche sind vielfältig. Zu den häufig anzutreffenden Gestaltungselementen gehören geometrische Muster, florale Motive und traditionelle arabeske Formen. Geometrische Ornamente beruhen auf Linien, Winkeln, Wiederholungen und klar abgegrenzten Feldern. Florale Motive greifen Blätter, Blüten oder Ranken auf und können in regelmäßigen Reihen oder in einer freieren Komposition erscheinen. Arabeske Muster arbeiten mit geschwungenen Linien und ineinander greifenden Formen.
Eine regionale Teppichzeichnung besteht meist aus mehreren Ebenen. Ein Innenfeld kann von einer oder mehreren Bordüren eingefasst sein. Die Bordüre ordnet die Fläche und bildet einen Übergang zwischen dem zentralen Muster und dem Abschluss des Teppichs. In anderen Entwürfen steht ein Medaillon im Mittelpunkt, während umlaufende Ornamente und kleinere Motive die restliche Fläche strukturieren. Welche dieser Möglichkeiten vorliegt, ist bei Hamadan nicht durch eine einzige verbindliche Vorlage festgelegt.
Farblich werden Hamadan-Teppiche häufig mit Rot-, Blau- und Gelbtönen in Verbindung gebracht. Solche Farben können in unterschiedlichen Abstufungen auftreten und miteinander kontrastieren oder harmonieren. Traditionell wurden für viele orientalische Teppiche natürliche Farbstoffe verwendet. Sie können einer Farbfläche Tiefe geben, weil die Töne nicht nur als flache, gleichförmige Schicht wirken, sondern innerhalb eines Musters differenziert erscheinen. Die Farblehre bleibt dabei eng mit der jeweiligen regionalen und handwerklichen Praxis verbunden.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung von Einzelheiten. Kleine geometrische Elemente, feine Blätter oder wiederkehrende Konturen lassen sich bei einer entsprechend dichten Knüpfung präziser anlegen als bei einer groben Struktur. Das bedeutet nicht, dass jeder Hamadan-Teppich gleich detailliert gestaltet ist. Die Bandbreite reicht vielmehr von deutlich vereinfachten Dorfmustern bis zu komplexeren Kompositionen. Die Knotendichte ist dabei ein technischer Faktor neben Material, Farbanordnung und Entwurf.
Die Mustertradition macht Hamadan-Teppiche für verschiedene Einrichtungskontexte anschlussfähig. Ein geometrischer Entwurf kann eine geradlinige Raumgestaltung aufnehmen, während florale oder arabeske Zeichnungen stärker auf eine traditionelle Umgebung verweisen. Diese Einordnung betrifft die Wirkung der jeweiligen Musterart und nicht eine zusätzliche Eigenschaft dieses einzelnen Teppichs. Fest steht für dieses Stück, dass es als Hamadan-Teppich mit vielfältigen Designs beschrieben wird.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Merkmalen gehören die Herkunft aus Nordwestpersien, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die angegebene Knotendichte. Der Teppich ist mit vielfältigen Designs beschrieben und befindet sich in sehr gutem Erhaltungszustand. Diese Angaben verbinden die regionale Zuordnung mit den technischen und materiellen Eigenschaften des Stücks.
Die Pflege bleibt bei einem Wollteppich grundsätzlich überschaubar. Regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen hilft dabei, Staub und Schmutz aus dem Flor zu entfernen. Eine gelegentliche professionelle Reinigung ist geeignet, Farben und Struktur zu unterstützen. Starke Feuchtigkeit und eine unsachgemäße Behandlung sollten bei Wollteppichen vermieden werden, damit die Oberfläche und das Knüpfgefüge nicht unnötig belastet werden.
Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Formaten hergestellt, von kleinen Läufern bis zu größeren Teppichen für Wohnräume. Diese allgemeine Formatvielfalt gehört zur Teppichart; die konkrete Größe dieses Stücks ist separat angegeben. Ebenso können regionale Hamadan-Muster unterschiedlich aufgebaut sein. Die Bezeichnung steht daher für einen Herkunfts- und Traditionraum, nicht für ein einziges Dekor.
FAQ
Woran erkennt man die Qualität eines Hamadan-Perserteppichs?
Wichtige Kriterien sind die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Präzision der Muster. Eine hohe Knotendichte kann eine detaillierte Zeichnung ermöglichen. Widerstandsfähige Wolle ist für einen belastbaren Flor geeignet. Bei einem handgeknüpften Teppich sollte außerdem darauf geachtet werden, wie klar die Muster ausgeführt sind und wie gleichmäßig die Oberfläche wirkt. Diese Merkmale werden gemeinsam betrachtet, weil kein einzelner Faktor die gesamte Qualität beschreibt. Bei diesem Stück sind eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter, widerstandsfähige Wolle und vielfältige Designs angegeben.
Welche Pflege benötigt ein Hamadan-Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, um Staub und Schmutz aus dem Wollflor zu entfernen. Dabei ist eine schonende Einstellung sinnvoll, damit die Oberfläche nicht unnötig beansprucht wird. Eine gelegentliche professionelle Reinigung hilft, Farben und Struktur zu erhalten. Flecken sollten nicht mit aggressiven Mitteln behandelt werden, da Wolle empfindlich auf ungeeignete Reinigungsprodukte reagieren kann. Eine fachgerechte Behandlung berücksichtigt Material, Färbung und Knüpfung des Teppichs.
Wo kann man Hamadan-Perserteppiche kaufen?
Hamadan-Perserteppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und in Online-Shops erhältlich. Bei der Auswahl sollten Käufer auf die angegebene Herkunft, die Materialbeschreibung, die Knotendichte, die Musterangabe und den Erhaltungszustand achten. Diese Informationen helfen dabei, verschiedene Stücke sachlich miteinander zu vergleichen. Für einen authentischen Einkauf ist es außerdem sinnvoll, die Herkunftsangaben und die Qualität der Ausführung sorgfältig zu prüfen. Der vorliegende Teppich wird als Hamadan-Perserteppich aus Nordwestpersien beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















