Perserteppich Hamadan 130 x 95 cm Wolle handgeknüpft

568$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 130 x 95 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut

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Inventarnummer: 23712CCF

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle. Die handwerkliche Herstellung erfolgt Knoten für Knoten. Dadurch entsteht eine textile Oberfläche, deren einzelne Gestaltungselemente in einem zusammenhängenden Arbeitsprozess aufgebaut werden. Bei einem handgeknüpften Teppich bilden Flor, Knoten und Grundgewebe eine feste Einheit. Die Wolle wird dabei nicht nur wegen ihrer angenehmen Haptik verwendet, sondern auch wegen ihrer Widerstandsfähigkeit.

Hochwertige Wolle ist für Hamadan-Teppiche ein traditionelles Material. Sie kann Farben klar aufnehmen und verleiht dem Flor eine griffige, zugleich natürliche Struktur. Die widerstandsfähige Faser unterstützt die für diese Teppichart bekannte Alltagstauglichkeit. Das vorliegende Stück wird als handgeknüpft beschrieben; seine Knotendichte liegt im angegebenen Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche handwerkliche Verdichtung ermöglicht es, Muster gegliedert und mit vielen einzelnen Knoten auszuführen.

Die Herstellung eines geknüpften Teppichs verlangt wiederholte, präzise Arbeitsschritte. Knoten werden in Reihen gesetzt, anschließend wird das Gewebe weiter aufgebaut und der Flor bearbeitet. So entsteht die charakteristische Oberfläche eines Orientteppichs. Die Wollqualität, die Bindung und die sorgfältige Ausarbeitung wirken zusammen und bestimmen den Griff sowie die optische Geschlossenheit des Teppichs.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten des Iran und ist als bedeutender Ort der traditionellen persischen Teppichproduktion bekannt. Die Stadt und ihre Umgebung bilden ein wichtiges Zentrum, in dem sich über lange Zeit eigene Formen der Gestaltung und handwerkliche Kenntnisse entwickelt haben. Ein Hamadan-Perserteppich steht deshalb für eine regionale Knüpftradition, die praktische Gebrauchseigenschaften mit einer klar erkennbaren Ornamentik verbindet.

Die Teppichherstellung in Hamadan ist eng mit ländlichen und städtischen Arbeitsweisen verbunden. In der weiteren Umgebung werden unter anderem Assadabad, Khamseh und Nahawand als Herkunftsregionen genannt. Diese Orte bringen jeweils eigene Stile und Techniken in die Herstellung ein. Unterschiede können sich in der Anordnung der Ornamente, in der Farbwahl, in der Geometrie und in der Ausführung der Knoten zeigen. Der gemeinsame Bezug zur Region Hamadan bleibt dabei ein verbindendes Merkmal.

Persische Teppiche aus dem Raum Hamadan wurden traditionell sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für repräsentative Räume geknüpft. Die robuste Wolle passt zu dieser Geschichte, weil sie eine belastbare Oberfläche ermöglicht. Gleichzeitig erlaubt die handgeknüpfte Konstruktion eine differenzierte Gestaltung. Die Teppichkultur der Region verbindet damit handwerkliche Zweckmäßigkeit und überlieferte Musterkenntnis, ohne auf ein einziges festgelegtes Dekor beschränkt zu sein.

Hamadan ist Teil einer größeren iranischen Teppichlandschaft. Andere Regionen entwickelten eigene Traditionen: Tabriz ist für feine Details und lebendige Farben bekannt, Isfahan für kunstvolle florale Entwürfe und den Einsatz von Seide. Kerman wird mit einer ausgearbeiteten Knotentechnik und hochwertigen Materialien verbunden, während Qom häufig durch goldene und silberne Fäden auffällt. Diese Unterschiede zeigen die Vielfalt iranischer Knüpfkunst. Sie verändern jedoch nicht die Herkunft dieses Teppichs, der Hamadan zugeordnet ist.

Die Geschichte der Region lässt sich in der Verbindung von Material, Muster und Herstellung lesen. Wolle, geometrische Ordnung und florale Anklänge gehören zu den Ausdrucksmöglichkeiten, mit denen Knüpferinnen und Knüpfer lokale Traditionen weitergeben. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf die Herkunftstradition und nicht auf ein einheitliches Einzelmuster. Gerade die Vielfalt der regionalen Ausprägungen gehört zum Charakter dieser Teppichlandschaft.

Design und Muster

Hamadan-Teppiche weisen vielfältige Designs auf. Dazu zählen traditionelle Muster ebenso wie modernere Interpretationen. Geometrische Formen, florale Motive und kräftige Farben können miteinander verbunden werden. Das Muster entsteht nicht als zufällige Oberfläche, sondern aus einer geplanten Folge von Linien, Flächen und Ornamenten. Je nach Entwurf können geometrische Elemente den Aufbau bestimmen oder florale Formen als bewegte Akzente erscheinen.

Geometrische Muster geben einem Teppich Struktur. Gerade Linien, Rauten, wiederkehrende Felder und symmetrische Anordnungen schaffen eine lesbare Ordnung. In regionalen Teppichen können solche Formen zugleich schlicht und detailreich wirken. Kleine Abweichungen in der handwerklichen Ausführung sind Teil der Knüpfarbeit und verleihen dem Muster seine textile, von Hand aufgebaute Qualität. Die Geometrie kann den Blick zur Mitte führen oder ein umlaufendes Gerüst für weitere Motive bilden.

Florale Motive ergänzen diese Ordnung durch Blätter, Blüten und stilisierte Ranken. In persischen Teppichen werden Pflanzenformen häufig nicht naturgetreu wiedergegeben, sondern in ein Ornament übersetzt. Dadurch lassen sie sich regelmäßig wiederholen und mit geometrischen Formen verbinden. Die farbliche Ausarbeitung unterstützt die Gliederung: Kontraste machen einzelne Motive sichtbar, während verwandte Farbtöne Übergänge zwischen den Musterteilen schaffen.

Die Designs aus dem Raum Hamadan reichen von überlieferten Kompositionen bis zu zeitgemäßen Deutungen. Das bedeutet, dass die regionale Tradition nicht nur in einem einzigen Ornamentvorrat besteht. Vielmehr können vertraute Formen neu angeordnet, vereinfacht oder farblich anders interpretiert werden. Bei diesem Teppich werden die Muster als vielfältig beschrieben. Eine einzelne, darüber hinausgehende Motivbezeichnung lässt sich daraus nicht ableiten.

Farben übernehmen in der Gestaltung mehrere Aufgaben. Sie grenzen Felder voneinander ab, betonen Ornamente und geben dem Gesamtbild seine visuelle Gewichtung. Prächtige Farben können florale Motive hervorheben, während geometrische Linien durch Kontraste klarer lesbar werden. Die Wirkung eines Musters entsteht somit aus dem Zusammenspiel von Zeichnung, Wiederholung und Farbe. Dieses Zusammenspiel gehört zu den prägenden Merkmalen persischer Teppichgestaltung.

Vergleiche mit anderen iranischen Regionen machen die gestalterische Bandbreite sichtbar. Tabriz-Teppiche werden mit feinen Details und lebendigen Farben verbunden, Isfahan mit kunstvollen floralen Designs und Seide. Kerman steht für ausgearbeitete Knotentechnik und hochwertige Materialien, Qom für den häufigen Einsatz goldener und silberner Fäden. Diese regionalen Bezüge können bei der Einordnung iranischer Teppiche helfen. Das Design dieses Stücks bleibt jedoch der vielfältigen Hamadan-Tradition zugeordnet.

Besonderheiten

Der Teppich wird als gut erhalten beschrieben. Seine hochwertige Wolle, die handgeknüpfte Verarbeitung und die für Hamadan-Teppiche bekannte Widerstandsfähigkeit verbinden sich zu einer belastbaren textilen Arbeit. Die vielfältigen Designs erlauben eine Einordnung in unterschiedliche Einrichtungskonzepte, von klassisch bis modern. Als persischer Orientteppich kann er in Wohn- und Schlafräumen ebenso eingesetzt werden wie als Unterlage im Essbereich.

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben geschont werden. Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Diese einfache Vorgehensweise verhindert, dass sich Verschmutzungen dauerhaft in der Wolloberfläche festsetzen.

FAQ

Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich am besten?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Oberfläche und die Farben geschont werden. Entsteht ein Fleck, wird er sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Reiben sollte vermieden werden, weil sich die Verschmutzung dadurch weiter in den Flor arbeiten kann. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll.

Welches Material wird für Hamadan-Teppiche verwendet?

Hamadan-Teppiche werden hauptsächlich aus hochwertiger Wolle hergestellt. Wolle ist widerstandsfähig und langlebig und eignet sich deshalb für eine belastbare, handgeknüpfte Oberfläche. Bei einzelnen Teppichen können außerdem Baumwolle oder Seide verwendet werden, um besondere Effekte zu erzielen. Dieses Stück wird als handgeknüpfter Teppich aus hochwertiger Wolle beschrieben.

Was sind die typischen Muster eines Hamadan-Teppichs?

Typisch ist eine große gestalterische Bandbreite. Hamadan-Teppiche können geometrische Formen, florale Motive und traditionell kulturell inspirierte Designs zeigen. Ebenso kommen modernere Interpretationen überlieferter Muster vor. Die Ornamente werden durch Farben, Wiederholungen und eine klare Anordnung miteinander verbunden. Jedes Muster kann dabei eine eigene Geschichte erzählen und auf die Tradition der Region verweisen.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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