

Perserteppich Hamadan 130 x 78 cm Wolle handgeknüpft
549$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 130 x 78 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird bei Hamadan-Teppichen traditionell wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer Eignung für einen kräftigen Flor verwendet. Das Material ist strapazierfähig und fühlt sich beim Begehen angenehm an. Die robuste Faser unterstützt die Alltagstauglichkeit eines Teppichs und trägt dazu bei, dass die Oberfläche bei sachgemäßer Behandlung lange erhalten bleibt.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Knotendichte ermöglicht es, Muster differenziert auszuarbeiten und Konturen klar sichtbar zu gestalten. Bei handgeknüpften Teppichen wird jeder Knoten einzeln in die Konstruktion eingebracht. Dadurch entsteht eine textile Oberfläche, deren Zeichnung aus einer Vielzahl einzelner Arbeitsschritte hervorgeht.
Bei Hamadan-Teppichen werden widerstandsfähige Wollmaterialien sorgfältig ausgewählt. Ihre Eigenschaften verbinden einen belastbaren Flor mit einer griffigen, angenehm begehbaren Oberfläche. Die handwerkliche Fertigung und die Verwendung von Wolle stehen dabei in engem Zusammenhang: Die Faser lässt sich dauerhaft verarbeiten und eignet sich für die vielfältigen Zeichnungen, die für Teppiche dieser Region charakteristisch sind.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran. Hamadan zählt zu den ältesten Städten des Landes und ist ein bedeutender Bezugspunkt für die iranische Teppichtradition. Die Bezeichnung Hamadan verweist zugleich auf eine größere regionale Weblandschaft. Teppiche aus dieser Gegend kommen aus unterschiedlichen Dörfern und Städten des Umlands, weshalb innerhalb der Hamadan-Gruppe verschiedene Ausprägungen, Farben und Muster anzutreffen sind.
Die regionale Teppichkunst ist durch handwerkliche Fertigung geprägt. Das Knüpfen erfordert ein gleichmäßiges Vorgehen, denn aus jedem einzelnen Knoten entsteht zusammen mit den benachbarten Knoten die spätere Zeichnung. Die Arbeit verbindet Materialkenntnis, Erfahrung und ein gutes Verständnis für Proportionen. Eine höhere Knotendichte kann dabei feinere Übergänge und eine stärkere Differenzierung in der Musteranlage ermöglichen, während die Wolle die für Hamadan bekannte robuste Ausführung unterstützt.
Hamadan-Teppiche werden häufig mit der kulturellen Vielfalt ihres Ursprungsgebiets verbunden. In der Region treffen unterschiedliche dörfliche und städtische Traditionen aufeinander. Deshalb lässt sich nicht von einem einzigen verbindlichen Hamadan-Muster sprechen. Vielmehr umfasst die Gruppe eine Reihe regionaler Handschriften. Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Ihre Teppiche sind für eigenständige Designs und unterschiedliche Farbnuancen bekannt.
Traditionelle Färbetechniken spielen in der persischen Teppichherstellung eine wichtige Rolle. Die Farben werden bei Hamadan-Teppichen häufig lebhaft eingesetzt und durch überlieferte Verfahren zur Geltung gebracht. Natürliche Farbstoffe gehören zu diesem handwerklichen Zusammenhang und prägen die Vorstellung von einer materialgerechten, regional verwurzelten Herstellung. So verbindet der Hamadan-Teppich die praktische Aufgabe eines belastbaren Bodenbelags mit der dekorativen und kulturellen Funktion eines handgefertigten Textils.
Die Herstellung in Dörfern und Städten führt zu einer großen Formenvielfalt. Manche regionalen Arbeiten wirken eher geradlinig und geometrisch, andere arbeiten mit floralen Einzelheiten oder zentralen Medaillons. Diese Unterschiede sind kein Widerspruch zur gemeinsamen Herkunftsbezeichnung, sondern zeigen die Breite der Teppichtradition rund um Hamadan. Jeder Entwurf steht in einer Geschichte lokaler Gestaltung und verweist auf die lange iranische Erfahrung im Knüpfen von Gebrauchstextilien.
Design und Muster
Das Muster dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Die Hamadan-Tradition kennt florale Motive, geometrische Formen und komplexe Medaillons. Florale Muster können Blätter, Blüten und rankenartige Elemente aufnehmen. Geometrische Kompositionen arbeiten dagegen mit klaren Linien, Winkeln, Rhythmen und wiederholten Formen. Ein Medaillon ordnet die Fläche häufig um ein zentrales Motiv und kann von einer strukturierten Umgebung begleitet werden.
Die regionale Vielfalt zeigt sich nicht nur in den Motiven, sondern auch in ihrer Anordnung. Ein Entwurf kann ein einzelnes Zentrum betonen, eine fortlaufende Musterung verwenden oder mehrere kleinere Elemente über die Fläche verteilen. Bordüren rahmen viele persische Teppichmuster und schaffen einen Übergang zwischen dem inneren Feld und dem äußeren Abschluss. Wie stark diese Elemente ausgearbeitet sind, hängt von der jeweiligen dörflichen oder städtischen Gestaltungstradition ab.
Die Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt eine differenzierte Musterwiedergabe. Feine Konturen, kleine Füllmotive und abgestufte Farbflächen können in einer eng geknüpften Oberfläche präziser angelegt werden. Dabei entsteht die Bildwirkung nicht durch einen Druck, sondern aus der Folge farbiger Knoten. Die Zeichnung bleibt somit unmittelbar mit der handwerklichen Konstruktion des Teppichs verbunden.
Farbe ist ein weiterer Bestandteil der Hamadan-Gestaltung. Lebhafte Töne können florale Formen hervorheben, geometrische Bereiche voneinander trennen oder ein Medaillon gegenüber dem Grundfeld betonen. Traditionelle Färbetechniken und natürliche Farbstoffe gehören zum regionalen Verständnis der Teppichherstellung. Unterschiedliche Farbnuancen, wie sie auch mit Assadabad, Khamseh und Nahawand verbunden werden, tragen zur Eigenständigkeit der jeweiligen Musterhandschrift bei.
Ein Hamadan-Teppich erzählt seine Gestaltung nicht über ein einziges festes Symbolsystem. Die Motive spiegeln vielmehr die kulturelle Vielfalt der Region und die Erfahrung ihrer Knüpfer wider. Deshalb können zwei Teppiche derselben Herkunftsgruppe trotz gemeinsamer handwerklicher Grundlagen unterschiedlich erscheinen. Florale, geometrische und medaillonartige Lösungen bilden ein breites gestalterisches Spektrum, in dem sowohl dekorative Ordnung als auch regionale Eigenart sichtbar werden.
Im Vergleich zu anderen persischen Teppichtraditionen werden Tabriz-Teppiche häufig mit feinen Details und der Verwendung von Seide verbunden. Isfahan-Teppiche weisen oft aufwendig gestaltete Motive auf, die Geschichten aus der persischen Mythologie aufgreifen. Qom-Teppiche sind für ihre Feinheit und hochwertige Materialien bekannt und verbinden diese oft mit komplizierten Designs. Diese Beispiele verdeutlichen den Reichtum der persischen Teppichkunst, ohne die Herkunft dieses Stücks von Hamadan zu verändern.
Besonderheiten
Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine Ausführung verbindet einen handgeknüpften Aufbau mit einem Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die genannte Knotendichte steht für eine detailreiche und belastbare textile Oberfläche. Die Vielfalt der Hamadan-Muster macht den Teppich zugleich für unterschiedliche Einrichtungskonzepte interessant. Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Formaten hergestellt und können daher als Läufer oder als Teppich für einen größeren Wohnbereich eingesetzt werden. Dieses Stück ist für seine angegebene Größe von 130 x 78 cm beschrieben.
Zur Pflege empfiehlt es sich, den Teppich regelmäßig abzusaugen und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Bei Flecken sollte möglichst sofort gehandelt und ein mildes Reinigungsmittel verwendet werden. Eine professionelle Reinigung im Abstand von einigen Jahren kann die sachgerechte Pflege ergänzen. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt eine lange Nutzbarkeit, ersetzt jedoch keine schonende Behandlung.
FAQ
Was zeichnet einen Hamadan-Perserteppich aus?
Hamadan-Teppiche verbinden die iranische Herkunft mit handwerklicher Fertigung und einer großen Vielfalt an Mustern. Typisch für die regionale Gruppe sind unterschiedliche florale Motive, geometrische Formen und Medaillons. Widerstandsfähige Wolle wird traditionell für einen belastbaren Flor verwendet. Bei diesem Teppich kommt eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter hinzu, die eine differenzierte Musterwiedergabe unterstützt. Die Herkunftsgruppe umfasst Arbeiten aus verschiedenen Dörfern und Städten rund um Hamadan.
Wie wird ein Hamadan-Teppich richtig gepflegt?
Regelmäßiges Absaugen entfernt lose Verschmutzungen und gehört zur grundlegenden Pflege. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig erhalten bleiben. Bei einem Fleck ist es sinnvoll, sofort zu handeln und ein mildes Reinigungsmittel einzusetzen. Für eine gründliche Behandlung kann alle paar Jahre eine professionelle Reinigung in Betracht gezogen werden. Die robuste Wolle ist widerstandsfähig, sollte aber dennoch nicht mit aggressiven Mitteln oder unnötiger Feuchtigkeit belastet werden.
Welche Größen gibt es bei Hamadan-Teppichen?
Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Formaten angeboten. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu größeren Teppichen für Wohnbereiche. Dadurch lässt sich je nach Raum und Einrichtung eine passende Form auswählen. Ein Läufer kann einen Flur oder einen schmalen Bereich strukturieren, während ein größeres Format als textile Fläche im Wohnzimmer dienen kann. Dieses Exemplar hat die angegebene Größe 130 x 78 cm und gehört damit zu den kleineren Formaten der vielfältigen Hamadan-Tradition.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Herkunft | |
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| Material |










