






Perserteppich Hamadan 130 x 67 cm Wolle handgeknüpft
492$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 130 x 67 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: ECD8192F
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Das Material wird bei Hamadan-Teppichen traditionell wegen seiner robusten Eigenschaften eingesetzt. Gleichzeitig kann Wolle eine weiche und angenehme Haptik entwickeln. Diese Verbindung von Belastbarkeit und angenehmem Griff gehört zu den wesentlichen Eigenschaften, die mit Teppichen aus Hamadan verbunden werden.
Für Hamadan-Teppiche wird häufig Hochlandwolle verwendet. Sie ist für einen dichten Flor geeignet und prägt den Charakter der regionalen Teppiche. Der Flor bildet die sichtbare Oberfläche, auf der Farben und Muster zur Geltung kommen. Seine Dichte entsteht durch die sorgfältige Verarbeitung der Wolle und durch die handwerkliche Knüpftechnik, bei der die einzelnen Elemente des Teppichs Schritt für Schritt aufgebaut werden.
Handknüpfen ist eine traditionelle textile Technik. Dabei werden die Knoten nicht maschinell erzeugt, sondern einzeln in die Kette eingearbeitet. Nach jeder Reihe wird das Gewebe weiter aufgebaut und verdichtet. So entsteht eine feste Verbindung zwischen Kette, Flor und den eingearbeiteten Mustern. Die Herstellung verlangt Erfahrung im Umgang mit Wolle, Farben und dem geplanten Entwurf.
Die Knotendichte dieses Teppichs ist mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Bei Hamadan-Teppichen wird eine solche Knotendichte mit Qualität und Langlebigkeit in Verbindung gebracht. Sie beschreibt, wie viele Knoten in einer bestimmten Fläche verarbeitet wurden, und gibt damit einen Hinweis auf die Feinheit und Dichte der handgeknüpften Struktur. Die Knotenzahl ist dabei nur ein Teil der handwerklichen Beurteilung; ebenso wichtig sind Wolle, Ausführung und Musteraufbau.
Die widerstandsfähige Wolle unterstützt die Gebrauchstauglichkeit von Hamadan-Teppichen. Hochlandwolle wird mit einem dichten Flor verbunden, der eine solide textile Oberfläche bildet. Wolle ist außerdem für ihre vergleichsweise pflegeleichten Eigenschaften bekannt. Hamadan-Teppiche werden als widerstandsfähig gegen Schmutz und Flecken beschrieben und eignen sich deshalb auch für Bereiche, die regelmäßig genutzt werden.
Herkunft und Tradition
Der Perserteppich stammt aus Hamadan, einer Region im Nordwesten Irans. Hamadan bezeichnet sowohl die Stadt als auch die weitläufige Teppichlandschaft, die mit ihr verbunden ist. Die Region zählt zu den bekannten Zentren der persischen Knüpfkunst. Ihre Bedeutung beruht nicht auf einer einzigen Werkstatt, sondern auf der großen Zahl von Dörfern, in denen über lange Zeit eigene handwerkliche Traditionen gepflegt wurden.
Zu den bedeutenden Dörfern der Region gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Diese Orte stehen für die dörfliche Vielfalt der Hamadan-Herstellung. Unterschiedliche lokale Gewohnheiten können sich auf Muster, Farbwahl und die Ausführung der Teppiche auswirken. Deshalb treten Hamadan-Teppiche in verschiedenen Gestaltungen auf, obwohl sie derselben nordwestpersischen Teppichlandschaft zugeordnet werden.
Die traditionelle Herstellung ist eng mit dem Alltag und dem handwerklichen Wissen der ländlichen Gemeinschaften verbunden. Kenntnisse über die Verarbeitung von Wolle, den Aufbau der Kette und die Anordnung der Knoten werden innerhalb der jeweiligen Tradition weitergegeben. Auch die Gestaltung der Muster gehört zu diesem Wissen. Ein Teppich entsteht nicht allein aus einem Material, sondern aus dem Zusammenspiel von Rohstoff, Technik, Entwurf und der Erfahrung der knüpfenden Person.
Hamadan-Teppiche sind für ihre Vielseitigkeit bekannt. Das hängt mit der großen Zahl an Dörfern und den unterschiedlichen regionalen Ausprägungen zusammen. In der Gruppe finden sich sowohl florale Motive als auch geometrische Muster. Die Muster können sich an überlieferten Vorbildern orientieren und zugleich von lokalen Vorlieben geprägt sein. Dadurch gibt es kein einziges, unveränderliches Erscheinungsbild, das für jeden Hamadan-Teppich gleichermaßen gelten würde.
Die Teppichkunst Nordwestpersiens entwickelte sich in einer Region, in der die Herstellung von Gebrauchs- und Dekorationstextilien eng miteinander verbunden war. Ein Teppich musste traditionell nicht nur gestaltet, sondern auch stabil und für den täglichen Einsatz geeignet sein. Diese Verbindung erklärt, warum Hamadan-Teppiche häufig mit widerstandsfähiger Wolle, dichtem Flor und praktischer Funktion in Verbindung gebracht werden. Die handwerkliche Gestaltung bleibt dabei ein gleichwertiger Bestandteil ihrer Identität.
Innerhalb der persischen Teppichlandschaften steht Hamadan neben weiteren bekannten Herkunftsgebieten. Tabriz-Teppiche sind häufig für kunstvollere und detailliertere Designs bekannt. Isfahan, Bidjar und Kashan verfügen ebenfalls über eigenständige Traditionen und werden für hochwertige Teppiche genannt. Hamadan unterscheidet sich von diesen Gebieten durch seine ausgeprägte dörfliche Vielfalt und durch die Verbindung von Robustheit, Funktionalität und unterschiedlichen Musterarten.
Die Geschichte der Hamadan-Teppiche lässt sich daher als Geschichte einer Region mit vielen lokalen Stimmen verstehen. Die Bezeichnung fasst verschiedene Dörfer und Stile zusammen, ohne deren Unterschiede vollständig aufzulösen. Gemeinsame Merkmale sind die persische Herkunft, die traditionelle Handknüpfung, die Verwendung von Wolle und die große Bandbreite an Designs. Diese Kombination erklärt die anhaltende Bedeutung der Hamadan-Teppiche innerhalb der persischen Teppichkultur.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Bei Hamadan-Teppichen reicht die Formensprache von floralen Motiven bis hin zu geometrischen Mustern. Florale Entwürfe können Blätter, Blüten und stilisierte Pflanzenformen aufnehmen. Geometrische Kompositionen arbeiten dagegen mit Linien, Winkeln, Rauten, wiederkehrenden Feldern und klar gegliederten Flächen. Beide Richtungen gehören zum überlieferten Gestaltungsspektrum der Region.
Die Muster persischer Teppiche sind nicht lediglich auf die Verzierung einer Oberfläche beschränkt. Sie ordnen den Raum des Teppichs und bestimmen, wie Bordüren, Innenfeld und einzelne Motive miteinander in Beziehung stehen. In der regionalen Tradition werden Formen häufig wiederholt, vereinfacht oder in neue Kombinationen gebracht. So können vertraute Elemente einen eigenen Charakter erhalten, ohne dass die Verbindung zu den überlieferten Entwürfen verloren geht.
Die große Zahl der Hamadan-Dörfer trägt zur Vielfalt der Muster bei. Lokale Werkstätten und knüpfende Familien können bestimmte Motive bevorzugen oder eine eigene Art der Gliederung entwickeln. Dadurch entstehen Unterschiede in der Wirkung, selbst wenn ähnliche Grundformen verwendet werden. Ein florales Muster muss in Hamadan deshalb nicht immer gleich aufgebaut sein, und auch geometrische Teppiche können sich in Rhythmus, Feldaufteilung und Detail unterscheiden.
Zur typischen Farbwelt werden lebhafte Rottöne, Blau- und Grüntöne sowie Erdtöne gezählt. Rottöne können einem Teppich Wärme und visuelle Dichte geben. Blau und Grün setzen dazu kontrastierende oder ausgleichende Akzente. Erdtöne verweisen auf die natürliche Umgebung und können eine ruhigere Verbindung zwischen den einzelnen Musterelementen schaffen. Die Farben treten je nach Entwurf in unterschiedlichen Verhältnissen und Kombinationen auf.
Die Farbpalette wird mit der Landschaft und der Kultur der Region Hamadan in Verbindung gebracht. Dabei entsteht die Wirkung nicht durch einzelne Farben allein, sondern durch ihr Verhältnis zu den Motiven und zum Aufbau des Teppichs. Ein geometrischer Entwurf kann durch klare Farbwechsel stärker gegliedert erscheinen, während ein floraler Entwurf Farben nutzen kann, um Blätter, Blüten und Ranken voneinander abzuheben. Solche gestalterischen Möglichkeiten gehören zur allgemeinen Vielfalt der Hamadan-Tradition.
Die dichte Wolloberfläche beeinflusst ebenfalls die Wahrnehmung eines Musters. Wolle gibt den Farben eine textile Tiefe und verbindet die einzelnen Formen zu einer zusammenhängenden Fläche. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht die Gestaltung aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Das Muster wird nicht nachträglich aufgetragen, sondern durch die Anordnung der Knoten aufgebaut. Dadurch stehen Technik und Design in einem unmittelbaren Zusammenhang.
Hamadan-Teppiche können sowohl in klassisch eingerichteten als auch in zeitgenössischen Räumen eingesetzt werden. Florale Entwürfe lassen sich mit traditionellen Möbeln und natürlichen Materialien verbinden. Geometrische Muster können in klarer gestalteten Interieurs einen strukturierten Akzent bilden. Diese Eignung für unterschiedliche Umgebungen beruht auf der Bandbreite der regionalen Designs und bedeutet nicht, dass jeder Hamadan-Teppich dieselbe Wirkung oder dieselbe Farbverteilung besitzt.
Die Vielfalt bleibt das zentrale Merkmal der Hamadan-Muster. Sie umfasst unterschiedliche Motivfamilien, Farbzusammenstellungen und Formen der Flächengliederung. Gleichzeitig halten die Teppiche an den Grundlagen der persischen Knüpfkunst fest: Wolle, Handarbeit, überlieferte Muster und eine sorgfältige Ordnung der Gestaltung. So verbindet die Region dekorative Verschiedenheit mit einer klar erkennbaren handwerklichen Tradition.
Besonderheiten
Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand. Er ist handgeknüpft, besteht aus widerstandsfähiger Wolle und wird mit vielfältigen Designs beschrieben. Die Hamadan-Tradition verbindet diese Eigenschaften mit einer dichten Oberfläche, hoher Gebrauchstauglichkeit und einer abwechslungsreichen Gestaltung. Die Wollqualität wird außerdem mit Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Flecken in Verbindung gebracht.
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf kann eine professionelle Reinigung beauftragt werden. Flecken sollten möglichst schnell mit einem feuchten Tuch abgetupft werden, damit sie keine dauerhaften Schäden verursachen. Eine schonende Behandlung der Wolloberfläche unterstützt die Erhaltung des handgeknüpften Teppichs und seiner Muster.
FAQ
Was macht einen Hamadan-Teppich besonders?
Hamadan-Teppiche verbinden traditionelle Handknüpfarbeit, widerstandsfähige Hochlandwolle und eine große Vielfalt an Designs. Zu den regionalen Musterarten gehören florale Motive und geometrische Formen. Die angegebene Knotendichte wird mit Qualität und Langlebigkeit verbunden. Gemeinsam mit der robusten Wolle ergibt sich ein Teppichtyp, der sowohl eine dekorative Gestaltung als auch eine praktische, strapazierfähige Nutzung ermöglicht.
Wie sollte ich meinen Hamadan-Teppich reinigen?
Ein Hamadan-Teppich sollte regelmäßig gesaugt werden, um den alltäglichen Schmutz aus der Wolloberfläche zu entfernen. Wenn eine gründliche Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Frische Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Starkes Reiben und eine unsachgemäße Behandlung können die Oberfläche belasten. Eine regelmäßige und vorsichtige Pflege hilft dabei, die Wolle und die handgeknüpfte Struktur zu erhalten.
Welche Farben sind für Hamadan-Teppiche typisch?
Hamadan-Teppiche sind für lebhafte Rottöne, Blau- und Grüntöne sowie Erdtöne bekannt. Diese Farben können in unterschiedlichen Verhältnissen miteinander kombiniert werden, da die regionale Tradition viele verschiedene Designs umfasst. Die Farbpalette wird mit der natürlichen Umgebung und der Kultur der Region verbunden. Deshalb kann jeder Entwurf eine eigene farbliche Ausgewogenheit entwickeln, während er sich weiterhin in das typische Spektrum der Hamadan-Teppiche einordnet.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















