



Perserteppich Hamadan 127 x 82 cm Wolle handgeknüpft
540$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 127 x 82 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wollqualität gehört zu den prägenden Eigenschaften von Hamadan-Teppichen. Wolle wird traditionell wegen ihrer Belastbarkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Eignung für die Herstellung strapazierfähiger Florflächen verwendet. Bei diesem Teppich wird der robuste Charakter der Wolle mit einer handwerklichen Knüpftechnik verbunden.
Der Flor ist üppig und verleiht dem Teppich eine angenehme Oberfläche. Durch die Handarbeit entsteht ein textiles Einzelstück, bei dem die Knoten Reihe für Reihe in die Grundstruktur eingebracht werden. Die Verarbeitung dieses Teppichs liegt in einem Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Knotendichte erlaubt eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Flächen und ornamentalen Einzelheiten, ohne den handwerklichen Ursprung des Teppichs zu verändern.
Die Verwendung widerstandsfähiger Wolle ist auch für die praktische Nutzung von Bedeutung. Wollfasern können bei sachgemäßer Behandlung eine belastbare Oberfläche bilden und bewahren dabei ihre textile Struktur. Der vorliegende Teppich ist gut erhalten. Seine handgeknüpfte Ausführung, der üppige Wollflor und die robuste Materialqualität stehen gemeinsam für eine Verarbeitung, die auf Beständigkeit ausgerichtet ist.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans und ist damit ein Perserteppich. Hamadan ist ein bedeutendes Zentrum der iranischen Teppichherstellung. Die Stadt und ihr weiteres Umfeld sind für eine große Zahl von Knüpfereien und Dörfern bekannt, in denen Teppiche über Generationen hinweg gefertigt wurden. Zu den in diesem Zusammenhang genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese regionale Vielfalt hat dazu beigetragen, dass der Name Hamadan mit zahlreichen unterschiedlichen Ausprägungen verbunden ist.
Ein Hamadan-Teppich bezeichnet deshalb nicht nur ein eng begrenztes Erscheinungsbild. Die Herkunft verweist auf ein weit verzweigtes Gebiet mit verschiedenen Werkstätten, Dörfern und überlieferten Gestaltungsweisen. Unterschiede in den verwendeten Ornamenten, in der Farbwahl und in der Anordnung der Flächen gehören zu dieser Tradition. Die Vielzahl der Produktionsorte erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche eine breite Palette an Mustern zeigen können und dennoch als zusammengehörige regionale Gruppe wahrgenommen werden.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist Teil der reichen iranischen Kulturgeschichte. Das Knüpfen verbindet praktische Textilherstellung mit einer dekorativen und symbolischen Formensprache. Muster werden nicht nur als Flächenschmuck eingesetzt, sondern überliefern auch regionale Sehgewohnheiten und handwerkliche Kenntnisse. In den Dörfern und Werkstätten werden Erfahrungen zu Wollverarbeitung, Knüpftechnik, Farbzusammenstellung und Musteraufbau weitergegeben. So bleibt die Tradition durch jedes handgeknüpfte Stück sichtbar.
Im regionalen Umfeld von Hamadan werden auch andere Teppicharten mit der Gegend in Verbindung gebracht. Dazu zählen unter anderem Kalardasht- und Sarough-Teppiche. Sie werden für vergleichbare Qualitäten bei Material und Knotentechnik geschätzt, wobei jede Herkunft und jede Werkstatt ihre eigene gestalterische Sprache besitzt. Auch Nain und Isfahan sind für sorgfältige Verarbeitung und Detailtreue bekannt. Diese Namen stehen für weitere iranische Teppichtraditionen und sind nicht mit der Herkunft dieses Hamadan-Teppichs gleichzusetzen.
Die Geschichte der Region zeigt sich somit in der Verbindung von lokaler Fertigung und großer gestalterischer Bandbreite. Hamadan steht für ein Netzwerk aus Stadt, Dörfern und Werkstätten. Ein Teppich aus dieser Region bewahrt diese Herkunft in seiner handgeknüpften Struktur und in der regional geprägten Ornamentik. Seine Bedeutung liegt dabei in der Verbindung von Gebrauchstextil, überlieferter Technik und iranischer Handwerksgeschichte.
Design und Muster
Die Musterwelt der Hamadan-Teppiche ist vielfältig. Typisch sind florale Motive, geometrische Formen und traditionelle Medaillon-Designs. Diese drei Gestaltungsrichtungen können einzeln auftreten oder miteinander verbunden werden. Florale Elemente bringen geschwungene Linien und pflanzliche Anklänge in die Fläche. Geometrische Formen strukturieren das Muster durch klare Konturen, Wiederholungen und rhythmische Anordnungen. Ein Medaillon kann dagegen als zentrales Ordnungszeichen für die Komposition dienen.
Die breite Auswahl an Designs hängt eng mit der regionalen Herkunft zusammen. Da zahlreiche Dörfer und Werkstätten im Umfeld von Hamadan Teppiche fertigen, entstehen unterschiedliche Interpretationen überlieferter Muster. Manche Entwürfe wirken durch ihre geradlinige Geometrie geschlossen und klar, während andere stärker von floralen Einzelheiten geprägt sind. Auch die Verbindung eines zentralen Medaillons mit einer ornamentalen Umgebung gehört zum Formenschatz, der mit Hamadan in Verbindung gebracht wird.
Die Farbgebung traditioneller Hamadan-Teppiche bewegt sich häufig in einer warmen, erdigen Palette. Tiefes Rot, Blau und goldene Akzente werden als typische Farbrichtungen genannt. Solche Farben können in Feldern, Bordüren und Ornamenten unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Ein dunklerer Grund hebt die Zeichnung hervor, während warme Akzente einzelne Motive gliedern. Die Farbwirkung entsteht nicht durch ein einzelnes Element, sondern durch das Zusammenspiel von Grundfläche, Muster und Umrandung.
Florale und geometrische Formen erfüllen in einem Teppich unterschiedliche gestalterische Funktionen. Blüten, Ranken und pflanzliche Motive können eine Fläche beleben oder eine Bordüre begleiten. Winkel, Rauten und wiederkehrende geometrische Einheiten geben dem Entwurf Ordnung. Medaillonmuster konzentrieren den Blick auf die Mitte und führen die übrigen Ornamente darum herum. Diese Grundprinzipien erklären, warum Hamadan-Teppiche sowohl kleinteilige Details als auch klar lesbare Gesamtkompositionen zeigen können.
Die Muster sind nicht an einen einzigen Einrichtungsstil gebunden. Traditionelle Räume können die regionale Ornamentik unmittelbar aufnehmen, während moderne Umgebungen durch den Kontrast zwischen klaren Möbeln und überlieferten Teppichmustern geprägt werden. Diese Einordnung beschreibt die gestalterische Vielseitigkeit der Hamadan-Tradition. Bei diesem Teppich werden die Muster als vielfältige Designs angegeben; die regionale Herkunft und die handgeknüpfte Ausführung bilden den Rahmen für diese offene Gestaltung.
Das Design eines Hamadan-Teppichs ist damit sowohl regional erkennbar als auch innerhalb der Herkunft variabel. Die Kombination aus floralen Motiven, Geometrie, Medaillonformen und warmen Farbrichtungen macht die Mustertradition nachvollziehbar, ohne sie auf ein einziges Schema zu reduzieren. Gerade die Vielfalt der Werkstätten und Dörfer hat dazu beigetragen, dass Hamadan-Teppiche in zahlreichen dekorativen Varianten überliefert sind.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Herstellung, der üppige Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die angegebene Knotendichte. Der Teppich ist gut erhalten. Seine Gestaltung wird als vielfältig beschrieben und kann damit in die breite Mustertradition der Region eingeordnet werden.
Die Kombination aus robuster Wollqualität und handwerklicher Fertigung verbindet praktische Belastbarkeit mit einer detailreichen Oberfläche. Die regionale Bezeichnung Hamadan verweist zugleich auf eine traditionsreiche iranische Teppichlandschaft mit zahlreichen Produktionsorten. So treffen bei diesem Stück Material, Technik, Herkunft und Mustertradition in einer klaren Form zusammen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche schonend behandelt werden. Wenn eine gründliche Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Eine gleichmäßige, zurückhaltende Pflege unterstützt den guten Erhaltungszustand und trägt dazu bei, die Haptik und die Farbwirkung des handgeknüpften Teppichs zu bewahren.
Welche anderen Teppichmuster sind typisch für die Region Hamadan?
Mit der Region Hamadan werden florale Designs, geometrische Formen und Medaillonmuster verbunden. Florale Muster arbeiten mit pflanzlichen Motiven und geschwungenen Linien, geometrische Entwürfe mit klaren Formen und Wiederholungen. Medaillonmuster ordnen die Komposition häufig um ein zentrales Ornament. Diese Muster spiegeln die Kultur und die handwerkliche Tradition der Region wider. Die große Zahl an Dörfern und Werkstätten erklärt, warum innerhalb dieser Gruppen viele unterschiedliche Ausprägungen vorkommen.
Wo kann ich einen authentischen Hamadan-Perserteppich kaufen?
Authentische Hamadan-Perserteppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und bei seriösen Online-Händlern erhältlich, die sich auf Orientteppiche konzentrieren. Beim Kauf ist es sinnvoll, auf nachvollziehbare Angaben zur Herkunft und auf Zertifikate zur Authentizität zu achten. Eine klare Beschreibung von Material, Herstellung, Zustand und regionaler Einordnung erleichtert die Beurteilung. Fachhändler können außerdem über die Besonderheiten der Hamadan-Tradition und die Unterschiede zu anderen iranischen Teppicharten informieren.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












