Perserteppich Hamadan 118 x 75 cm Wolle handgeknüpft

530$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 118 x 75 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten

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Inventarnummer: 33266883

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht dem Teppich seine für Hamadan typische praktische Beschaffenheit. Ein dichter Flor kann sich angenehm anfühlen und zugleich zur Haltbarkeit eines Teppichs beitragen. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jedes Knotenelement einzeln in die Grundstruktur eingearbeitet. Dadurch entsteht eine textile Oberfläche, deren Muster aus der Folge und Anordnung vieler einzelner Knoten hervorgeht.

Die im Zusammenhang mit Hamadan genannten Knotendichten reichen von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Bandbreite erklärt, weshalb Teppiche aus der Region sowohl einfacher aufgebaute als auch detailreichere Muster zeigen können. Die Knotendichte steht dabei mit der Ausarbeitung der Zeichnung und mit der Widerstandsfähigkeit der Oberfläche in Verbindung. Bei diesem Teppich wird die Verwendung von Wolle mit einer Knotendichte aus diesem regionalen Rahmen verbunden.

Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer angenehmen Haptik verwendet. Sie kann einen dichten Flor bilden, isolierend wirken und den täglichen Gebrauch unterstützen. Die Quelle beschreibt Hamadan-Teppiche außerdem als langlebig und pflegeleicht. Diese Eigenschaften gehören zur überlieferten Verwendung des Materials und zur handwerklichen Herstellung, ohne dass daraus eine bestimmte Behandlung oder ein bestimmter Aufbau der Kette abgeleitet werden kann.

Der Teppich ist in gut erhaltenem Zustand. Damit ist sein überlieferter Erhaltungszustand klar benannt; weitere Angaben zu einzelnen Gebrauchsspuren, Reparaturen oder Restaurierungen liegen nicht vor. Die Wolle, die Handarbeit und die regionale Knüpftradition bilden gemeinsam den sachlichen Rahmen dieses Stücks.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist die namensgebende Stadt dieses Perserteppichs. Die Stadt und ihr Umland gehören zu den bekannten Zentren der iranischen Teppichherstellung. Die Knüpftradition der Region wird mit einer langen Geschichte verbunden, die bis in die Antike zurückreicht. Teppiche aus Hamadan stehen deshalb für eine über Generationen weitergegebene Verbindung von Materialkenntnis, handwerklicher Übung und regionalen Musterformen.

Die Bezeichnung Hamadan verweist auf eine weit gefasste regionale Teppichtradition. Teppiche werden nicht nur in der Stadt selbst, sondern auch in verschiedenen Dörfern und Orten der Umgebung geknüpft. Zu den im Zusammenhang mit dieser Region genannten Herkunftsorten gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Die unterschiedlichen Orte erklären die große Bandbreite an Zeichnungen, Farben, Knotentechniken und Ausführungen, die unter dem Namen Hamadan zusammengefasst werden.

In den Werkstätten und Haushalten der Region wurden Kenntnisse über das Spinnen und Färben der Wolle, über das Aufspannen der Kette und über das schrittweise Knüpfen der Muster weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht nicht in einem einzigen Arbeitsschritt. Zuerst wird die Grundstruktur eingerichtet, danach wird Reihe für Reihe geknüpft. Zwischen den Knotenvorgängen wird das Schussmaterial eingelegt und die Struktur verdichtet. Das genaue Vorgehen kann je nach Ort und Werkstatt variieren, während die Verbindung aus Wolle, Handarbeit und regionaler Mustertradition den Charakter der Hamadan-Teppiche prägt.

Die Region ist für eine breite Auswahl an Entwürfen bekannt. Geometrische Formen stehen neben floralen Motiven, und manche Zeichnungen verbinden beides. Diese Vielfalt ist kein Widerspruch zur gemeinsamen Herkunftsbezeichnung, sondern ein Merkmal der vielen lokalen Traditionen rund um Hamadan. Die unterschiedlichen Dörfer und Städte entwickelten eigene Vorlieben für Medaillons, Randaufteilungen, Linienführungen und Farbzusammenstellungen.

Hamadan-Teppiche werden als strapazierfähig und langlebig beschrieben. Die robuste Wolle und die handwerkliche Verdichtung der Oberfläche unterstützen diese Nutzungseigenschaften. Zugleich kann die Knotendichte die Ausarbeitung feinerer Einzelheiten beeinflussen. Regionale Teppiche sind daher sowohl als Gebrauchstextilien als auch als Ausdruck einer gewachsenen iranischen Handwerkskultur zu verstehen. Dieser Teppich stammt aus der Stadt Hamadan im Iran und gehört damit zur persischen Teppichtradition.

Im weiteren Umfeld der persischen Teppichkunst werden auch Ghom- und Tabriz-Teppiche genannt. Ghom ist für feine Teppiche und die Verwendung von Seide bekannt; diese Stücke sind häufig farbenreicher und komplexer gestaltet. Tabriz wird mit ausgearbeiteten Mustern und hoher Knotendichte verbunden. Nain ist für hochwertige Teppiche aus Wolle und Seide bekannt. Bakhtiari-Teppiche wiederum werden mit auffälligen geometrischen Mustern in Verbindung gebracht. Diese Namen bezeichnen jeweils eigene Traditionen und machen aus einem Hamadan nicht automatisch einen Teppich dieser anderen Herkunft.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Eine einzelne, näher bezeichnete Komposition ist nicht angegeben. Die regionale Hamadan-Tradition umfasst sowohl geometrische als auch florale Motive. Geometrische Zeichnungen arbeiten mit klaren Linien, Winkeln, wiederkehrenden Formen und geordneten Feldern. Florale Darstellungen können Blüten, Blätter und rankende Elemente aufnehmen. Beide Gestaltungsrichtungen lassen sich innerhalb der regionalen Teppichkunst nebeneinander finden.

Bei geometrischen Hamadan-Mustern entsteht die Wirkung häufig durch die Wiederholung einzelner Formen. Ein Medaillon, ein Feldmuster oder eine lineare Gliederung kann den Aufbau bestimmen. Kleine Zeichen werden dabei in Randbereiche oder in die freie Fläche gesetzt. Die Ordnung des Musters ergibt sich aus der Beziehung zwischen Hauptfeld, Bordüre und den dazwischenliegenden Übergängen. Solche Grundprinzipien gehören zur allgemeinen Gestaltungstradition und legen nicht fest, welche konkrete Zeichnung auf diesem Einzelstück ausgeführt ist.

Florale Muster folgen einer anderen visuellen Sprache. Blüten und Blätter können als einzelne Motive erscheinen oder zu einer fortlaufenden Ranke verbunden werden. In persischen Teppichen werden florale Formen häufig so geordnet, dass die Fläche rhythmisch gegliedert wird. Die Zeichnung kann symmetrisch wirken oder durch unterschiedlich gesetzte Details eine bewegtere Struktur erhalten. Für Hamadan ist gerade die Bandbreite zwischen klarer Geometrie und pflanzlicher Ornamentik kennzeichnend.

Auch die Farbwelt der Region ist vielfältig. Hamadan-Teppiche werden mit warmen Erdtönen sowie mit lebhaften Blau- und Rottönen verbunden. Solche Farben können in harmonischen Kombinationen eingesetzt werden. Die Quelle beschreibt, dass die Farben meist aus natürlichen Pflanzenfarbstoffen stammen. Pflanzliche Färbemittel werden traditionell aus verschiedenen färbenden Bestandteilen gewonnen und können je nach Ausgangsmaterial, Wasser, Temperatur und Färbevorgang unterschiedliche Nuancen hervorbringen. Die konkrete Farbverteilung und die genaue Färbetechnik dieses Teppichs sind nicht näher angegeben.

Die Knotendichte beeinflusst grundsätzlich, wie klein und differenziert ein Muster ausgearbeitet werden kann. Eine höhere Dichte ermöglicht im Allgemeinen feinere Übergänge und mehr Einzelheiten, während gröber angelegte Zeichnungen mit weniger Knoten auskommen können. Bei Hamadan-Teppichen reicht die überlieferte Dichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Die genannte regionale Spanne ist ein technischer Hintergrund zur Einordnung der Hamadan-Tradition; sie ersetzt keine Beschreibung eines nicht näher benannten Einzelmotivs.

Hamadan-Muster lassen sich in traditionelle wie auch in modern eingerichtete Räume einfügen, weil die regionalen Entwürfe nicht auf eine einzige Stilrichtung beschränkt sind. Geometrische Linien können eine klare Raumordnung unterstützen, während florale Motive eine weichere Ornamentik einbringen. Entscheidend für die Wirkung sind stets die tatsächliche Farbverteilung, die Zeichnung und die Umgebung. Bei diesem Einzelstück ist die Musterangabe auf vielfältige Designs beschränkt.

Besonderheiten

Zu den klar benannten Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die regionale Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommt der gut erhaltene Zustand. Diese Angaben beschreiben Material, Herstellung, Einordnung und Erhaltung, ohne zusätzliche Details zu Rand, Signatur, Alter oder Restaurierung zu behaupten.

Die Verbindung von strapazierfähiger Wolle und einer handgeknüpften Oberfläche entspricht den Gebrauchseigenschaften, die Hamadan-Teppichen zugeschrieben werden. Sie können in Wohnzimmern, Esszimmern, Fluren und Schlafzimmern eingesetzt werden. Ebenso passen sie zu traditionellen und modernen Einrichtungskonzepten. Die Verwendungsmöglichkeiten sind dabei allgemeiner Natur und ändern nichts an der Herkunft oder am beschriebenen Zustand dieses Stücks.

Die Pflege sollte sich an der Wolle und an der handgeknüpften Struktur orientieren. Regelmäßiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen zu entfernen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden; für eine gründliche Reinigung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Diese Hinweise sind allgemeine Pflegeempfehlungen für den beschriebenen Teppichtyp.

FAQ

Was macht einen Hamadan-Perserteppich besonders?

Hamadan-Perserteppiche verbinden iranische Knüpftradition, handwerkliche Fertigung und die Verwendung von natürlicher Wolle. Charakteristisch ist außerdem die Vielfalt der regionalen Muster. Je nach Herkunftsort im Umland können geometrische oder florale Zeichnungen, unterschiedliche Farbzusammenstellungen und verschiedene technische Ausführungen vorkommen. Die für Hamadan genannte Knotendichte unterstützt die Detailtreue und die Strapazierfähigkeit. Bei diesem Teppich kommen die Herkunft aus Hamadan, der Wollflor, die handgeknüpfte Herstellung und der gut erhaltene Zustand zusammen.

Wie pflege ich einen Hamadan-Teppich?

Ein Hamadan-Teppich aus Wolle sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden, damit Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie textile Farben beeinträchtigen kann. Bei einem frischen Fleck wird die betroffene Stelle mit einem feuchten Tuch behandelt, ohne sie unnötig zu reiben. Für eine umfassende Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Die Pflege sollte stets die handgeknüpfte Struktur und den Wollflor berücksichtigen.

In welchen Räumen kann ein Hamadan-Teppich verwendet werden?

Hamadan-Teppiche eignen sich für verschiedene Wohnbereiche. Genannt werden Wohnzimmer, Esszimmer, Flure und Schlafzimmer. Ihre regionale Mustertradition umfasst sowohl geometrische als auch florale Entwürfe, weshalb unterschiedliche Raumgestaltungen möglich sind. Ein Hamadan kann in einem traditionell eingerichteten Umfeld ebenso verwendet werden wie in einem modernen Wohnkonzept. Welche Wirkung er entfaltet, hängt von seinem konkreten Design, den Farben und der übrigen Einrichtung ab.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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