



Perserteppich Hamadan 102 x 64 cm Wolle handgeknüpft
379$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 102 x 64 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: D77729D8
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle gehört zu den Materialien, die bei Teppichen aus der Region Hamadan traditionell eine wichtige Rolle spielen. Ihre Verwendung verbindet eine angenehme textile Oberfläche mit einer robusten Beschaffenheit. Im Mittelpunkt der Verarbeitung steht die Handarbeit: Jeder Knoten wird einzeln in das Gewebe eingebracht, sodass der Teppich nicht industriell gefertigt, sondern nach der überlieferten Knüpftechnik hergestellt ist.
Die angegebene Knotendichte liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Bei handgeknüpften Hamadan-Teppichen bildet diese Dichte die Grundlage für die Ausarbeitung von Linien, Blüten und geometrischen Einzelheiten. Je nach Ausführung können die Knoten ein klareres oder ein differenzierteres Bild der Muster ermöglichen. Die widerstandsfähige Wolle passt zu dieser handwerklichen Konstruktion und macht den Flor für einen regelmäßig genutzten Wohnbereich geeignet.
Die Materialangabe bezieht sich auf den Flor: Verwendet wird Wolle, die als widerstandsfähig beschrieben ist. Der Teppich wird in einem guten Zustand angeboten. Zusammen ergeben Handknüpfung, Wollflor und die ausgewiesene Knotendichte die wesentlichen Angaben zu seiner Verarbeitung. Weitere Materialbestandteile werden für dieses Stück nicht genannt und werden daher nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Hamadan-Perserteppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Die Stadt und ihr Umland gehören zu den bekannten Teppichregionen des Landes. Rund um Hamadan wird seit langer Zeit geknüpft, wobei die Bezeichnung Hamadan verschiedene regionale und dörfliche Ausprägungen zusammenfasst. Der Name bezeichnet deshalb nicht nur eine einzige Werkstatt oder ein einziges Muster, sondern eine weit gefasste Herkunftstradition.
Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jedes dieser Dörfer und Gebiete hat eigene gestalterische Gewohnheiten entwickelt. Unterschiede können in der Anordnung der Ornamente, in der Farbwahl und in der Gewichtung floraler oder geometrischer Formen sichtbar werden. Dennoch werden diese verschiedenen Arbeiten unter dem Oberbegriff Hamadan zusammengeführt. Die Herkunftsbezeichnung beschreibt damit ein regionales Handwerk mit mehreren lokalen Stimmen.
Die Teppichknüpferei im Iran verbindet praktische Nutzung mit einer über Generationen weitergegebenen Formensprache. In Hamadan zeigt sich diese Verbindung besonders deutlich: Strapazierfähige Wolle und handwerkliche Knüpfarbeit stehen neben einer großen gestalterischen Bandbreite. Ein Teppich dient dabei nicht ausschließlich als Bodenbelag. Er bewahrt Mustertraditionen, verknüpft lokale Erfahrung mit dem Alltag und macht die textile Kultur der Region sichtbar.
Hamadan liegt im nordwestlichen Iran, einer Landschaft, in der dörfliche Teppichproduktion eine wichtige Rolle spielt. Die regionalen Teppiche sind häufig auf eine klare, gut lesbare Ornamentik ausgerichtet. Das erklärt, warum unter dem Namen Hamadan sowohl florale als auch geometrisch geprägte Stücke zu finden sind. Die Herstellung in unterschiedlichen Orten führt zu Varianten, ohne dass die gemeinsame regionale Grundlage verloren geht.
Im weiteren Umfeld iranischer Teppiche stehen Hamadan-Arbeiten neben Erzeugnissen aus Kashan, Tabriz, Kerman, Nain und Shiraz. Kashan und Tabriz werden für detailreiche Kalligrafie und kunstvolle florale Gestaltungen genannt. Kerman ist für feine Muster und den Einsatz von Seide bekannt, Nain für hohe Knotendichten und sehr feine Wolle. Shiraz fällt häufig durch kräftige Farben und geometrische Muster auf. Diese Vergleiche ordnen die Hamadan-Tradition ein, ohne die Herkunft dieses Teppichs zu verändern: Er ist ein Hamadan aus Iran.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche sind für vielfältige Designs bekannt. Bei diesem Teppich wird das Muster als vielfältig beschrieben. Die regionale Formensprache umfasst sowohl florale als auch geometrische Elemente, die oft von traditionellen persischen Motiven inspiriert sind. Blüten, Ranken und andere Pflanzenformen können dabei mit klaren Linien, Feldern und wiederkehrenden geometrischen Zeichen verbunden werden. Die Kombination schafft eine abwechslungsreiche Oberfläche, ohne an die Gestaltung eines einzigen festgelegten Entwurfs gebunden zu sein.
Florale Muster bringen eine organische Bewegung in die Fläche. Ihre Wirkung entsteht durch die Wiederholung einzelner Blüten, Blätter oder geschwungener Linien. Geometrische Muster arbeiten dagegen stärker mit Achsen, Winkeln, Rauten und regelmäßigen Umrissen. In der Hamadan-Tradition können beide Prinzipien nebeneinanderstehen. Dadurch entsteht eine Gestaltung, die traditionelle persische Ornamentik aufnimmt und zugleich die Eigenheiten verschiedener Dörfer und Knüpforte sichtbar lässt.
Auch die Farbwelt gehört zur beschriebenen Vielfalt. Für Hamadan-Teppiche werden tiefe Rottöne, sanfte Blautöne und erdige Töne genannt. Rot kann einem Muster eine warme, konzentrierte Grundlage geben, während Blau für ruhigere Gegensätze sorgt. Erdige Nuancen verbinden die einzelnen Partien und unterstützen den natürlichen Charakter der Wolle. Die genannten Farben bilden keine starre Vorgabe für jedes regionale Stück, sondern gehören zur breiten Palette, in der Hamadan-Teppiche gestaltet werden.
Traditionelle persische Motive werden über Generationen weitergegeben und dabei in den verschiedenen Herkunftsorten angepasst. Ein Ornament ist deshalb nicht nur dekorativ, sondern Teil einer regionalen Bildsprache. Die wiederkehrenden Formen geben der Fläche Struktur und sorgen dafür, dass ein Teppich auch aus einiger Entfernung als zusammenhängende Komposition lesbar bleibt. Die angegebene Vielfalt der Designs steht für diese Verbindung von überlieferten Motiven und lokaler Ausarbeitung.
Die Mustertradition macht Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Einrichtungskonzepten einsetzbar. Florale Zeichnungen können einen klassisch geprägten Raum ergänzen, während geometrische Elemente auch mit einer sachlicheren Umgebung verbunden werden können. Diese Einordnung beschreibt die gestalterische Bandbreite der Herkunftsregion. Sie ersetzt keine Aussage über ein nicht genanntes Einzelmotiv, sondern erklärt, warum Hamadan unter verschiedenen Mustern und Farbstimmungen vertreten ist.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Hamadan im Iran, die Handknüpfung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle, die angegebene Knotendichte und die vielfältigen Designs. Der Zustand ist gut. Diese Eigenschaften beschreiben das angebotene Stück, ohne ihm eine nicht genannte Signatur, ein bestimmtes Alter oder eine zusätzliche Materialqualität zuzuschreiben.
Die Wolle, die handwerkliche Herstellung und die regionale Mustertradition verbinden funktionale und dekorative Aspekte. Hamadan-Teppiche werden als vielseitig beschrieben und können sich in unterschiedliche Raumkonzepte einfügen. Als textile Bodenbeläge schützen sie den Boden und können zu einer angenehmen Raumakustik beitragen. Für die Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz und gelegentliches Ausklopfen genannt. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden; aggressive Reinigungsmittel sind zu vermeiden.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz hält den Teppich sauber. Gelegentliches Ausklopfen kann die laufende Pflege ergänzen. Bei einem Fleck sollte die betreffende Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Aggressive Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden, damit die Wolle und die Farben nicht unnötig belastet werden.
Woher stammen die Muster des Hamadan-Teppichs?
Die Muster sind häufig von traditionellen persischen Motiven inspiriert, die über Generationen weitergegeben werden. Typisch für die beschriebene Hamadan-Tradition ist die Verbindung floraler und geometrischer Designs. Die Motive spiegeln die Kultur und Geschichte der Region wider und können je nach Dorf oder Herkunftsort unterschiedlich ausgearbeitet sein.
Wie unterscheidet sich ein Hamadan-Teppich von anderen persischen Teppichen?
Hamadan-Teppiche werden durch ihre ausgewiesene Knotendichte und die Verwendung widerstandsfähiger Wolle charakterisiert. Im Vergleich zu anderen persischen Teppichen zeigen sie häufig eine buntere Gestaltung und eine größere Vielfalt an Mustern. Dadurch gelten sie als vielseitig. Zugleich bleibt Hamadan die maßgebliche Herkunftsbezeichnung dieses Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












