Perserteppich Hamadan 100 x 68 cm Wolle handgeknüpft

379$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 100 x 68 cm | Muster: Hohe Designvielfalt | Zustand: Sehr gut

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Inventarnummer: A10ADBFE

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Wolle wird bei orientalischen Teppichen wegen ihrer belastbaren Faserstruktur, ihrer angenehmen Haptik und ihrer guten Eignung für den täglichen Gebrauch verwendet. Die widerstandsfähige Wollqualität steht bei diesem Teppich im Mittelpunkt der Materialangabe und prägt seine praktische Beschaffenheit.

Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Reihe für Reihe entsteht so eine zusammenhängende Teppichfläche, deren Muster durch die Anordnung der farbigen Knüpffäden aufgebaut wird. Dieses Verfahren unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen: Die Herstellung beruht auf einem manuellen Arbeitsprozess und verbindet die einzelnen Knoten dauerhaft miteinander.

Die Knotendichte dieses Hamadan liegt im angegebenen Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine höhere Knotenzahl kann bei handgeknüpften Teppichen eine feinere Ausarbeitung kleiner Motive ermöglichen; zugleich trägt die enge Verbindung der Knoten zur Stabilität der Fläche bei. Die konkrete Knotendichte ist deshalb sowohl ein Hinweis auf die handwerkliche Ausführung als auch auf die mögliche Detailtiefe eines Teppichs.

Die Verarbeitung mit widerstandsfähiger Wolle und die handgeknüpfte Konstruktion geben dem Teppich eine robuste Grundlage. Die im Angebot angegebene Qualität ist sehr gut. Material, Herstellungsweise und Zustand werden dabei getrennt betrachtet: Die Wolle beschreibt die verwendete Faser, das Handknüpfen die Technik und der sehr gute Zustand die erhaltene Beschaffenheit dieses Einzelstücks.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist als bedeutendes Teppichgebiet bekannt. Unter dem Namen Hamadan werden sowohl Teppiche aus der Stadt als auch Arbeiten aus ihrem weiteren Umfeld zusammengefasst. Die Region besitzt eine lange Knüpftradition, in der Teppiche für den Gebrauch im Haushalt ebenso entstanden wie sorgfältig ausgearbeitete Stücke mit eigenständiger regionaler Zeichensprache.

Zum kulturellen Umfeld des Hamadan-Gebiets gehören verschiedene Orte und Dörfer, darunter Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Diese Orte haben jeweils eigene handwerkliche Gewohnheiten entwickelt. Unterschiede können sich in der Wahl der Farben, in der Gestaltung der Bordüren, in der Größe der Ornamente und in der Ausführung des Knüpfens zeigen. Deshalb steht Hamadan nicht für ein einziges starres Muster, sondern für eine vielseitige Gruppe persischer Teppiche.

Die Teppichherstellung ist in dieser Region eng mit dem Alltag, dem lokalen Handwerk und der Weitergabe von Fertigkeiten verbunden. Kenntnisse über das Spannen des Grundgewebes, das Setzen der Knoten, das Wechseln der Farben und das anschließende Bearbeiten der Oberfläche werden traditionell innerhalb von Werkstätten und Familien weitergegeben. Ein handgeknüpfter Hamadan verbindet dadurch eine praktische Herstellung mit einer regional gewachsenen Formensprache.

Persische Teppiche aus Hamadan werden häufig für ihre Verbindung von Gebrauchstauglichkeit und dekorativer Vielfalt beschrieben. Die Herstellung aus Wolle unterstützt die Verwendung im Wohnbereich, während die unterschiedlichen regionalen Muster eine große Bandbreite an Erscheinungsbildern ermöglichen. Kleine Läufer, kompakte Formate und größere Raumteppiche gehören gleichermaßen zum Spektrum der Hamadan-Teppiche. Das hier angebotene Stück ist ein kleines Format und lässt sich dadurch in unterschiedlichen Wohnsituationen einsetzen.

Die Herkunft Iran ist für die Einordnung als Perserteppich maßgeblich. Hamadan steht dabei für eine bestimmte regionale Tradition innerhalb der iranischen Teppichkunst. Andere persische Knüpfgebiete können ähnliche Materialien oder technische Grundprinzipien verwenden, unterscheiden sich jedoch in ihrer ornamentalen Sprache und in ihren regionalen Gewohnheiten. Die Bezeichnung Hamadan verweist somit auf das Herkunftsgebiet und nicht lediglich auf eine allgemeine orientalische Anmutung.

Design und Muster

Die Designvielfalt der Hamadan-Teppiche ist hoch. Das regionale Spektrum umfasst florale ebenso wie geometrische Muster. Florale Formen können Blätter, Blüten, Ranken oder stilisierte Pflanzenmotive aufnehmen. Geometrische Kompositionen arbeiten dagegen mit klaren Linien, Rauten, Medaillons, wiederkehrenden Winkeln und rhythmisch angeordneten Flächen. Beide Gestaltungsrichtungen gehören zur überlieferten Vielfalt des Gebiets.

Bei vielen Hamadan-Teppichen entsteht das Muster aus einer Kombination von Hauptfeld und Bordüren. Das zentrale Feld kann von einem einzelnen dominierenden Motiv, einer gereihten Ornamentik oder einer kleinteiligen Zeichnung geprägt sein. Die Bordüren fassen die Komposition und geben dem Teppich einen optischen Rahmen. Je nach regionaler Werkstatt und individuellem Entwurf können die Proportionen, die Wiederholung der Motive und die Dichte der Zeichnung deutlich variieren.

Die Mustertradition von Hamadan ist nicht auf eine einzige Farb- oder Ornamentform beschränkt. In der regionalen Teppichkunst werden lebendige Farbstellungen ebenso verwendet wie ausgewogene Kombinationen mit stärkerem Kontrast. Farben dienen nicht nur der Abgrenzung einzelner Motive, sondern strukturieren die gesamte Fläche. Dadurch kann ein geometrisches Muster präzise und geordnet erscheinen, während ein florales Muster bewegter und organischer wirkt.

Die hohe Designvielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in unterschiedliche Einrichtungsstile integriert werden können. Ein stärker gegliedertes Muster kann in einer klassischen Umgebung die vorhandene Ornamentik aufnehmen. Eine klarer aufgebaute Zeichnung kann in einem reduzierten Raum einen dekorativen Akzent setzen, ohne dass der Teppich seine regionale Herkunft verliert. Entscheidend ist dabei nicht die Zuordnung zu einem einzigen Dekorstil, sondern die große Bandbreite der Hamadan-Motive.

Das Muster dieses Einzelstücks wird in den Produktangaben nicht durch ein bestimmtes Motiv benannt. Festgehalten ist die hohe Designvielfalt, die für Hamadan-Teppiche charakteristisch beschrieben wird. Deshalb steht bei diesem Teppich die regionale Musterbreite im Vordergrund und nicht die Behauptung eines einzelnen, nicht angegebenen Dessins. Die handgeknüpfte Ausführung ermöglicht dabei eine differenzierte Umsetzung von Linien, Flächen und Ornamenten.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus iranischer Herkunft, Hamadan-Tradition, handgeknüpfter Herstellung und widerstandsfähiger Wolle. Die Knotendichte liegt im Bereich, der für Hamadan-Teppiche angegeben wird, und die Designvielfalt des Gebiets eröffnet unterschiedliche ornamentale Möglichkeiten. Der Zustand ist sehr gut, sodass das Stück als gepflegtes Einzelstück angeboten wird.

Die Wollausführung macht den Teppich für Wohnbereiche interessant, in denen ein belastbares und zugleich textil angenehmes Material gefragt ist. Die regionale Herkunft gibt ihm eine klare kunsthandwerkliche Einordnung. Da jeder handgeknüpfte Teppich in einem eigenen Arbeitsprozess entsteht, bleibt seine konkrete Zusammenstellung aus Knoten, Farben und Motiven ein individuelles Ergebnis der Herstellung.

FAQ

Woran erkennt man einen echten Hamadan-Teppich?

Ein Hamadan-Teppich wird durch seine Herkunft aus Hamadan im Iran, seine handwerkliche Ausführung, die Verwendung von Wolle und die regionale Muster- und Designvielfalt eingeordnet. Auch die Knotendichte kann bei der Betrachtung eine Rolle spielen, da eine sorgfältige, dichte Knüpfung eine detailreiche Verarbeitung ermöglicht. Ein Blick auf die Rückseite zeigt das Knotengefüge besonders deutlich: Bei handgeknüpften Teppichen ist dort die Struktur der einzelnen Knoten erkennbar. Für die Einordnung dieses Stücks sind die angegebene Herkunft Hamadan, die handgeknüpfte Technik und das verwendete widerstandsfähige Wollmaterial maßgeblich.

Wie pflegt man einen Hamadan-Teppich richtig?

Regelmäßiges, vorsichtiges Saugen hält die Oberfläche sauber und entfernt lose Verschmutzungen. Der Teppich sollte außerdem vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, damit die Farben nicht unnötig ausbleichen. Bei einzelnen Flecken sind sanfte Reinigungsmittel eine geeignete Wahl. Die Wolle sollte nicht vollständig in Wasser eingeweicht werden. Bei stärkeren Verschmutzungen oder Unsicherheit über die Behandlung empfiehlt sich eine fachgerechte Teppichreinigung, weil die Reinigung an Material, Knüpfung und Färbung angepasst werden kann.

Kann man einen Hamadan-Teppich in jedem Raum verwenden?

Hamadan-Teppiche sind vielseitig einsetzbar und können in Wohn- und Schlafzimmern, Fluren oder Essbereichen liegen. Ihre widerstandsfähige Wolle und die handgeknüpfte Verarbeitung machen sie grundsätzlich auch für stärker genutzte Bereiche interessant. Entscheidend sind die jeweilige Raumaufteilung, die Position des Teppichs und ein geeigneter, ebener Untergrund. Das kompakte Format dieses Stücks kann besonders dort sinnvoll sein, wo ein klar begrenzter textiler Akzent benötigt wird.

Zusätzliche Informationen
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