









Perserteppich Ghoum ca 395 x 294 cm Wolle handgeknüpft
3373$
Handgeknüpfter Ghoum Perserteppich | Knotendichte: ca. 250.000 Knoten/m² | Material: 90% Wolle, 10% Baumwolle | Größe: ca. 395 x 294 cm | Muster: Seltene, traditionelle orientalische Muster | Zustand: Sehr gut, professionell gereinigt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 32D1F460
Beschreibung
Ghoum Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghoum Perserteppich ist handgeknüpft. Bei dieser traditionellen Technik wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Anschließend werden die Knotenreihen verdichtet und die Oberfläche wird durch Scheren und Nacharbeiten in Form gebracht. Die handwerkliche Herstellung ermöglicht eine genaue Ausarbeitung von Konturen, Ornamenten und Farbflächen. Sie unterscheidet den Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen, bei denen das Muster in einem industriellen Verfahren auf eine Trägerschicht übertragen wird.
Das Material besteht aus 90 Prozent Wolle und 10 Prozent Baumwolle. Wolle bildet bei diesem Teppich den wesentlichen Bestandteil des Materials und ist für handgeknüpfte Teppiche traditionell bedeutsam. Baumwolle wird in der Teppichherstellung häufig für tragende textile Bestandteile verwendet; bei diesem Stück ist ihr Anteil im Material mit zehn Prozent angegeben. Die Kombination der beiden Naturfasern verbindet die Eigenschaften eines wollbasierten Teppichs mit der Stabilität eines Baumwollanteils.
Die Knotendichte beträgt ungefähr 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine differenzierte Darstellung von Linien, Blütenformen, Ranken und geometrischen Details. Je dichter die Knoten gesetzt werden, desto kleiner können einzelne Gestaltungselemente ausgearbeitet werden. Gleichzeitig ist die Knotendichte immer gemeinsam mit Garn, Bindung, Scherhöhe und handwerklicher Ausführung zu betrachten. Sie beschreibt nicht allein die gesamte Qualität eines Teppichs, sondern gibt einen wichtigen Hinweis auf den Aufbau und den Arbeitsaufwand.
Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand und wurde professionell gereinigt. Dadurch ist die vorhandene textile Oberfläche für die weitere Nutzung vorbereitet. Die rechteckige Form eignet sich für unterschiedliche Raumsituationen, etwa für einen klar abgegrenzten Wohnbereich, einen Essplatz oder einen größeren Aufenthaltsraum. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet. Sein Alter beträgt ungefähr zehn Jahre.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Ghoum im Iran. Ghoum, auch Qom geschrieben, gehört zu den bekannten Zentren der iranischen Teppichkunst. Die Stadt liegt in einer Region, in der sich religiöse, städtische und kunsthandwerkliche Traditionen über lange Zeit miteinander verbunden haben. Ghoum-Teppiche werden in der internationalen Teppichkunde vor allem mit sorgfältig ausgearbeiteten, oft detailreichen Entwürfen und einer präzisen Knüpfarbeit verbunden.
Die Geschichte der Teppichherstellung in Ghoum ist tief in der iranischen Kultur verankert. Teppiche sind dort nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern auch Träger von Ornamenten, Farben und überlieferten Gestaltungsideen. Das Handwerk wird durch die Weitergabe von Kenntnissen geprägt: Der Entwurf muss auf das Knüpfgewebe übertragen werden, die Farbbereiche werden geplant und die Knotenspannung muss über die gesamte Fläche möglichst gleichmäßig bleiben. Diese Arbeit erfordert Zeit, Konzentration und Erfahrung.
Iranische Teppichregionen haben jeweils eigene Vorlieben bei Aufbau, Ornamentik und Farbwirkung. Bei Ghoum liegt der Schwerpunkt häufig auf einer geordneten Komposition, in der florale Motive, Ranken, Medaillonformen und geometrische Elemente miteinander verbunden werden können. Auch fein gegliederte Felder und dekorative Bordüren gehören zum Formenvorrat, der in der regionalen Teppichkunst immer wieder neu interpretiert wird. Der Name Ghoum bezeichnet dabei die Herkunft und die handwerkliche Tradition, nicht ein einheitliches Muster.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs beginnt mit der Vorbereitung des Grundgewebes. Kette und Schuss bilden das textile Gerüst, in das die Knoten eingearbeitet werden. Nach jeder Reihe wird das Gewebe verdichtet, damit die Struktur stabil bleibt. Der Entwurf kann als Vorlage dienen, doch die Ausführung verlangt bei jedem einzelnen Teppich laufende Kontrolle. Kleine Unterschiede in der Handarbeit sind daher Teil des Herstellungsprozesses und machen jedes Stück zu einem eigenen textilen Objekt.
Ghoum-Teppiche stehen außerdem in einer Tradition, in der ornamentale Gestaltung und kulturelle Bedeutung zusammengehören. Florale Formen können auf die Natur verweisen, während symmetrische Anordnungen Ordnung und Ausgewogenheit ausdrücken. Arabeske Linienführung steht in engem Zusammenhang mit der islamischen Ornamentik. Solche Gestaltungsmittel werden nicht nur dekorativ eingesetzt, sondern bilden ein visuelles Vokabular, das über Generationen hinweg weiterentwickelt wurde.
Der iranische Teppich hat in Wohnräumen, repräsentativen Gebäuden und religiösen Zusammenhängen eine lange Geschichte. In Ghoum wurden Teppiche auch als Schmuck für prachtvolle Moscheen der Region hergestellt. Dadurch erhielt die Teppichkunst eine Verbindung zu Architektur und sakraler Gestaltung. Die überlieferte Bedeutung des Handwerks zeigt sich in der sorgfältigen Ausarbeitung von Fläche, Rahmen und Ornament. Dieser Teppich gehört mit seiner Herkunft aus Ghoum in diesen kulturellen Zusammenhang.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als seltene, traditionelle orientalische Muster beschrieben. Der Entwurf verbindet florale und geometrische Gestaltungselemente. Florale Formen können als Blüten, Blätter, Ranken oder stilisierte Pflanzen erscheinen. Geometrische Elemente geben der Komposition klare Achsen, Wiederholungen und Abgrenzungen. Durch das Zusammenspiel beider Formensprachen entsteht ein Muster, das sowohl organische Bewegungen als auch eine geordnete Struktur zeigt.
Die Gestaltung der Ghoum-Teppiche arbeitet häufig mit einem zentralen Aufbau und einer sorgfältig gegliederten Umrahmung. Ein Mittelfeld kann durch ein Medaillon, ein durchgehendes Rankenwerk oder eine symmetrische Anordnung bestimmt werden. Bordüren fassen die Fläche ein und schaffen einen Übergang zwischen dem eigentlichen Muster und dem äußeren Abschluss. Ob ein Entwurf eher offen oder dicht wirkt, hängt von der Verteilung der Ornamente, der Größe der Motive und dem Verhältnis von Grundfläche zu Dekor ab.
Bei diesem Teppich werden natürliche Farbtöne genannt. In der traditionellen iranischen Teppichkunst können natürliche wirkende Erdtöne mit kräftigeren Nuancen verbunden werden. Sanfte Beige-, Braun- und Rotbereiche lassen sich ebenso in eine Komposition einordnen wie tiefere oder leuchtendere Akzente. Entscheidend ist nicht nur die einzelne Farbe, sondern ihr Verhältnis zu den benachbarten Flächen. Ein Farbton kann dadurch zurücktreten, eine Bordüre hervorheben oder ein florales Motiv klar konturieren.
Viele Motive der Ghoum-Tradition sind von der Natur inspiriert. Pflanzen, Blüten und Ranken werden dabei nicht als naturgetreue Abbildungen wiedergegeben, sondern in eine ornamentale Form übersetzt. Die stilisierte Darstellung erlaubt Wiederholung und Symmetrie. Gleichzeitig bleibt die Anmutung organisch, weil Linien ineinandergreifen und sich über das Feld bewegen. Die Muster können mit Wohlstand, Gastfreundschaft und Glück verbunden werden. Diese Bedeutungen gehören zum kulturellen Hintergrund der Ornamentik und sind nicht als einzelne Zustandsangabe des Teppichs zu verstehen.
Arabeske Gestaltung ist ein weiterer Bestandteil der beschriebenen Musterwelt. Verschlungene Linien, Blattformen und fortlaufende Ranken erzeugen ein Ornament ohne abrupten Anfang oder Schluss. In der islamischen Kunst werden solche Formen häufig genutzt, um Flächen rhythmisch zu ordnen und den Blick über das Muster zu führen. In einem Teppichentwurf werden sie mit Bordüren, geometrischen Begrenzungen oder einem zentralen Aufbau kombiniert. So entsteht eine dekorative Ordnung, die aus vielen einzelnen Knoten und Farbübergängen aufgebaut ist.
Die hohe Knotendichte unterstützt die präzise Wiedergabe der Muster. Feine Konturen können klar voneinander getrennt werden, und kleine Veränderungen innerhalb eines Ornaments lassen sich besser ausarbeiten. Das bedeutet nicht, dass jedes Detail gleich stark hervortritt; die Wirkung hängt ebenso von Scherhöhe, Garn, Farbe und Beleuchtung ab. Bei einem handgeknüpften Ghoum-Teppich bleibt das Muster dennoch eng mit dem Herstellungsverfahren verbunden: Jede Linie entsteht aus einer Folge einzelner Knoten.
Das als einmalig bezeichnete Design ist Bestandteil der Produktbeschreibung. Bei einem handgeknüpften Einzelstück entsteht die konkrete Verbindung von Entwurf, Farbverteilung und Ausführung nur einmal in dieser Form. Auch wenn regionale Mustertraditionen wiederkehrende Motive kennen, ist die Gesamtkomposition eines einzelnen Teppichs nicht mit einer industriellen Seriengrafik gleichzusetzen. Der Teppich kann dadurch in verschiedene Einrichtungsstile eingeordnet werden, ohne dass seine Herkunft aus der iranischen Ghoum-Tradition verloren geht.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Herstellung, die Knotendichte von ungefähr 250.000 Knoten pro Quadratmeter, die seltenen traditionellen orientalischen Muster und das einmalige Design. Zusammen verweisen diese Angaben auf die textile Detailarbeit und auf die eigenständige Gestaltung dieses Einzelstücks. Die Materialien sind mit 90 Prozent Wolle und 10 Prozent Baumwolle angegeben.
Der Zustand ist sehr gut, und der Teppich wurde professionell gereinigt. Diese Information beschreibt den gegenwärtigen Pflegezustand des Stücks. Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen. Ein feuchtes Tuch kann bei Bedarf vorsichtig eingesetzt werden. Stärkere Verschmutzungen sollten professionell behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farbtöne möglichst lange erhalten bleiben.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Seine rechteckige Form und das traditionelle Muster machen ihn für verschiedene Räume einsetzbar. Dabei sollte die Pflege immer an die tatsächliche Nutzung, die Belastung und die textile Oberfläche angepasst werden. Ein handgeknüpfter Teppich bleibt ein Naturfaserprodukt, das vor anhaltender Feuchtigkeit und unsachgemäßer Behandlung geschützt werden sollte.
FAQ
Wie pflege ich den handgeknüpften Ghoum Teppich?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt Staub und lose Verschmutzungen aus der Oberfläche. Bei Bedarf kann der Teppich mit einem feuchten Tuch vorsichtig abgerieben werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die natürlichen Farbtöne nicht unnötig belastet werden. Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine professionelle Reinigung. Der Teppich wurde bereits professionell gereinigt und befindet sich in sehr gutem Zustand. Die Pflege sollte außerdem an die Nutzung im jeweiligen Raum angepasst werden. Anhaltende Feuchtigkeit und ungeeignete Reinigungsmittel sollten vermieden werden, weil sie Naturfasern und Farben beeinträchtigen können.
Woher kommt der Ghoum Teppich?
Der Teppich stammt aus Ghoum im Iran. Ghoum, auch Qom geschrieben, ist für seine iranische Teppichkunst und die Herstellung handgeknüpfter Teppiche bekannt. Die Region verfügt über eine lange Tradition, in der florale, geometrische und arabeske Ornamentik eine wichtige Rolle spielt. Ghoum-Teppiche werden häufig mit sorgfältiger Detailarbeit und einer geordneten Musterkomposition verbunden. Die Herkunft beschreibt dabei den regionalen kunsthandwerklichen Zusammenhang dieses Teppichs und nicht lediglich den Namen eines Musters.
Was macht einen Ghoum Teppich besonders?
Besonders sind bei diesem Stück die handgeknüpfte Herstellung, die angegebene Knotendichte, die seltenen traditionellen orientalischen Muster und das einmalige Design. Die Musterwelt von Ghoum verbindet florale und geometrische Formen mit natürlichen Farbtönen und arabesken Gestaltungselementen. Die Motive können kulturell mit Natur, Wohlstand, Gastfreundschaft und Glück verbunden werden. Hinzu kommen das Material aus 90 Prozent Wolle und 10 Prozent Baumwolle, der sehr gute und professionell gereinigte Zustand sowie die Eignung für Fußbodenheizung. Jedes handgeknüpfte Einzelstück entsteht durch die konkrete Verbindung von Entwurf, Knotenarbeit und Farbverteilung in einer eigenen Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








