Perserteppich Ghom 210 x 137 cm Schurwolle handgeknüpft

944$

Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: Handgeknüpft | Material: Flor Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: 210 x 137 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Sehr gut, frisch professionell gewaschen

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Inventarnummer: EFF83F7F

Beschreibung

Ghom Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Ghom Perserteppich besteht aus Schurwolle auf Baumwolle. Die Schurwolle bildet den Flor und verbindet eine weiche Haptik mit der natürlichen Robustheit der Faser. Baumwolle wird als Kette verwendet und bildet die Grundlage, in die der Flor eingeknüpft ist. Diese Verbindung von Wollflor und Baumwollkette gehört zu den traditionellen Materialaufbauten persischer Teppiche. Sie verbindet eine angenehme Oberfläche mit einer geordneten und stabilen Grundstruktur.

Der Teppich ist handgeknüpft. Bei dieser Technik entsteht das Muster nicht durch einen Druck auf eine fertige Fläche, sondern durch einzelne Knoten, die von Hand in die vorbereitete Kette eingearbeitet werden. Der Flor wird Reihe für Reihe aufgebaut. Anschließend kann die Oberfläche bearbeitet werden, damit sie ein gleichmäßiges Erscheinungsbild erhält. Die Arbeit verlangt Erfahrung, Geduld und eine sorgfältige Abstimmung von Knoten, Farben und Konturen.

Schurwolle eignet sich für einen Teppich, weil sie angenehm griffig und zugleich widerstandsfähig ist. Ihre natürliche Struktur nimmt Farbstoffe auf und kann dadurch eine lebendige Oberfläche hervorbringen. Die Baumwollkette erfüllt eine andere Aufgabe als der Flor: Sie liegt im Inneren der Konstruktion und bildet das Gerüst für die eingeknüpften Wollfäden. Das Material dieses Teppichs ist damit klar gegliedert in Schurwolle für den Flor und Baumwolle für die Kette.

Eine handgeknüpfte Herstellung ermöglicht die Ausarbeitung feiner Zeichnungen. Die Motive werden aus vielen einzelnen Knoten zusammengesetzt. Konturen, Farbflächen und Übergänge entstehen unmittelbar während des Knüpfens. Eine dichte Knotenausführung unterstützt die Stabilität der Oberfläche und macht differenzierte Muster möglich. Sie kann außerdem dazu beitragen, dass die Struktur und die Farbwirkung des Flors über lange Zeit erhalten bleiben.

Bei einem handgeknüpften Teppich sind Material, Aufbau und Muster eng miteinander verbunden. Die Kette gibt die Richtung und Ordnung der Arbeit vor, während die Knoten den sichtbaren Flor und die Zeichnung bilden. Die handwerkliche Technik unterscheidet sich dadurch von maschinell hergestellten Bodenbelägen. Jede Reihe entsteht schrittweise, und die sichtbare Oberfläche ist das Ergebnis der Verbindung von Wollfäden, Kette, Farbauswahl und handwerklicher Ausführung.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Ghom, einer Stadt im zentralen Iran. Ghom gehört zu den wichtigen Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt ist für Teppiche bekannt, bei denen eine sorgfältige Verarbeitung, feine Muster und eine vielfältige Farbgestaltung zusammenkommen. Die Herkunftsbezeichnung steht daher sowohl für den geografischen Ursprung als auch für eine gewachsene regionale Knüpftradition.

Die Tradition des Teppichknüpfens in dieser Region reicht Hunderte von Jahren zurück. Über Generationen wurden Kenntnisse über die Vorbereitung der Wolle, das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten und die Gestaltung der Muster weitergegeben. Die Herstellung eines Teppichs ist dabei ein Zusammenspiel verschiedener Fähigkeiten. Material, Technik, Farbwahl und Komposition müssen aufeinander abgestimmt werden, damit ein geschlossenes textiles Werk entsteht.

Persische Teppiche unterscheiden sich je nach Region durch ihre eigene technische und gestalterische Handschrift. Lokale Gewohnheiten beeinflussen die Farbpalette, die Zeichnung der Konturen, die Anordnung der Ornamente und den Umgang mit zentralen sowie umlaufenden Flächen. Ghom nimmt innerhalb dieser persischen Teppichlandschaft eine eigenständige Stellung ein. Ghom-Teppiche werden besonders mit feinen Mustern und einer reichen Farbpalette verbunden.

In der Teppichkunst von Ghom können religiöse und kulturelle Symbole ebenso vorkommen wie florale Formen, geometrische Strukturen und klassische Ornamentordnungen. Solche Elemente werden in der Regel nicht beliebig nebeneinandergesetzt. Sie werden in ein Verhältnis von Fläche, Rand, Wiederholung und Symmetrie gebracht. Dadurch erhält das Muster eine innere Ordnung, die auch bei einer detailreichen Gestaltung erkennbar bleibt.

Die Weitergabe der Knüpftradition erfolgt durch praktische Übung und durch die Arbeit mit vertrauten Musterwelten. Eine knüpfende Person muss die Knoten regelmäßig setzen, die Farbfelder sauber begrenzen und einen Entwurf in eine textile Fläche übertragen. Gleichzeitig muss die Spannung der Kette berücksichtigt werden, damit die einzelnen Reihen zusammenpassen. Der Teppich wird auf diese Weise allmählich aufgebaut und erhält seine endgültige Wirkung erst durch das Zusammenwirken vieler Arbeitsschritte.

Ghom-Teppiche gehören zu einer persischen Wohn- und Textilkultur, in der ein Gebrauchsgegenstand zugleich dekorative und kunsthandwerkliche Aufgaben erfüllt. Die Wolle macht den Teppich zu einer nutzbaren textilen Oberfläche, während Muster und Farben seine regionale Identität sichtbar machen. Die handgeknüpfte Herstellung bewahrt den direkten Zusammenhang zwischen Material, Handarbeit und Gestaltung.

Der Iran bildet den geografischen und kulturellen Rahmen dieser Teppichtradition. Ghom steht dabei für eine bestimmte regionale Ausprägung innerhalb der persischen Knüpfkunst. Die Bezeichnung beschreibt nicht lediglich ein dekoratives Muster, sondern die Herkunft aus einem Zentrum, in dem sich über lange Zeit Kenntnisse über Material, Konstruktion und Ornament entwickelt haben. Das konkrete Stück wurde im Zeitraum von 1950 bis 1959 hergestellt und ist damit in die moderne Geschichte dieser fortbestehenden Tradition einzuordnen.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist orientalisch und die Farbe ist Blau. Die blaue Farbgebung bestimmt den Gesamteindruck der Oberfläche und schafft einen einheitlichen farblichen Rahmen für die Zeichnung. Orientalische Teppichmuster beruhen häufig auf wiederkehrenden Formen, gegliederten Flächen und aufeinander abgestimmten Farbübergängen. Bei einem handgeknüpften Teppich wird dieses Bild vollständig durch farbige Florpartien und die Anordnung der Knoten aufgebaut.

In der persischen Teppichkunst finden sich häufig florale und geometrische Motive. Florale Ornamente können stilisierte Blätter, Blüten, Ranken oder andere Formen aus der Pflanzenwelt aufnehmen. Geometrische Elemente schaffen Ordnung durch Achsen, Wiederholungen, Winkel und klar begrenzte Felder. Beide Gestaltungsarten können miteinander verbunden werden. Geschwungene Ranken können eine regelmäßige Struktur beleben, während Blüten und Blätter durch Wiederholung eine geordnete Fläche bilden.

Ein Teppichmuster wird nicht nur von einzelnen Motiven bestimmt. Ebenso wichtig sind ihre Verteilung, die Zwischenräume und das Verhältnis von Mittelpunkt, Rand und umlaufenden Bereichen. Die Komposition entsteht aus dem Zusammenspiel dieser Teile. Bei handgeknüpften Teppichen werden Konturen durch Reihen einzelner Knoten gebildet. Die textile Herstellung macht den Aufbau des Musters unmittelbar nachvollziehbar und verbindet die Zeichnung mit der Struktur des Flors.

Die für Ghom-Teppiche bekannte reiche Farbpalette eröffnet viele Möglichkeiten für die Gestaltung. Blau kann eine Fläche zusammenhalten oder einzelne Musterbereiche voneinander abheben. Die Wirkung einer Farbe hängt immer auch von ihrer Umgebung, der Dichte des Flors und dem Lichteinfall ab. Deshalb entsteht der sichtbare Farbcharakter nicht allein durch den verwendeten Farbstoff, sondern durch das Zusammenspiel von Wolle, Knoten, Oberfläche und benachbarten Farbtönen.

Orientalische Muster können kulturelle und regionale Erinnerungen weitertragen. Pflanzliche Formen, geometrische Zeichen und symbolisch verstandene Ornamente werden in unterschiedlichen Traditionen über lange Zeit verwendet und verändert. In Ghom stehen eine feine Zeichnung und eine sorgfältige Ausarbeitung im Mittelpunkt der regionalen Gestaltung. Der Teppich verbindet diese gestalterische Tradition mit einer blauen Farbwirkung und einer handgeknüpften Ausführung.

Auch ein bekanntes Ornament erscheint in jedem handgeknüpften Teppich in einer eigenen konkreten Form. Die genaue Abfolge der Knoten, die Farbverteilung und die Ausarbeitung der Konturen bestimmen die individuelle Oberfläche. So kann ein Teppich einer regionalen Musterwelt eindeutig zugeordnet werden, ohne dass seine Gestaltung vollständig mit der eines anderen Stücks übereinstimmt. Die Tradition liefert die Formen und Regeln; die Handarbeit bestimmt ihre konkrete Erscheinung.

Die orientalische Gestaltung erfüllt damit mehr als eine rein dekorative Funktion. Sie ordnet die textile Fläche und macht die Verbindung von Farbe, Material und regionaler Herkunft sichtbar. Bei einem Ghom-Teppich treffen die persische Mustertradition, die feine handwerkliche Ausarbeitung und die Auswahl einer reichen Farbpalette aufeinander. Blau gibt diesem Stück seinen genannten farblichen Charakter, während die Knoten die gesamte Zeichnung in den Flor übertragen.

Besonderheiten

Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand und wurde frisch professionell gewaschen. Die professionelle Wäsche ist eine ausdrücklich genannte Eigenschaft dieses Stücks und von einer gewöhnlichen Reinigung im Haushalt zu unterscheiden. Sie frischt die Oberfläche auf. Die weitere Pflege sollte schonend erfolgen, damit der Wollflor, die Farben und die Struktur erhalten bleiben.

Zu diesem Teppich wird eine Echtheitsgarantie gegeben. Sie ist Bestandteil des Angebots und bestätigt die Authentizität des erworbenen Kunstwerks. Zusammen mit der Herkunft aus Ghom, der Schurwolle auf Baumwolle und der handgeknüpften Herstellung beschreibt sie die wesentlichen dokumentierten Eigenschaften dieses Einzelstücks. Der Teppich wurde im Zeitraum von 1950 bis 1959 hergestellt.

Die Kombination aus persischer Herkunft, handwerklicher Verarbeitung, sehr gutem Zustand und professioneller Wäsche macht den Teppich für Sammler und Liebhaber hochwertiger Teppiche interessant. Er ist für alle Zimmer geeignet und kann deshalb in unterschiedlichen Wohnbereichen verwendet werden. Seine Funktion bleibt dabei mit seiner dekorativen und kunsthandwerklichen Bedeutung verbunden.

Die Echtheitsgarantie, der Zustand und die professionelle Wäsche beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte des Angebots. Die Garantie betrifft die Authentizität, der Zustand beschreibt die gegenwärtige Beschaffenheit, und die Wäsche gehört zur Pflegegeschichte des Teppichs. Gemeinsam mit Material und Technik ergeben diese Angaben ein klares Bild der Besonderheiten dieses Ghom Perserteppichs.

FAQ

Wie pflege ich meinen Ghom-Teppich richtig?

Für die regelmäßige Pflege sollten Staub und lose Verschmutzungen vorsichtig entfernt werden. Dafür eignet sich ein Staubsauger mit einer sanften Bürste. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starkes Reiben kann die Wollfasern und die Oberfläche unnötig beanspruchen und sollte vermieden werden. Auch aggressive chemische Reinigungsmittel sind nicht empfehlenswert. Eine professionelle Teppichreinigung ist eine geeignete Möglichkeit, den Teppich bei Bedarf aufzufrischen. Da dieses Stück frisch professionell gewaschen wurde, sollte die weitere Pflege besonders schonend erfolgen, damit Flor, Farben und Struktur bewahrt bleiben.

Kann ich einen Ghom-Teppich auf Fußbodenheizung auslegen?

Ja, ein Ghom-Teppich eignet sich für die Verlegung auf Fußbodenheizung. Die Materialien und die Struktur sind so beschaffen, dass sie Wärme durchlassen, ohne Form oder Textur zu verlieren. Die Temperatur sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden. Eine maßvolle Einstellung schont das Material und unterstützt den Erhalt der Oberfläche. Der Teppich sollte außerdem auf einem geeigneten und ebenen Untergrund liegen. So kann sich die Wärme gleichmäßig verteilen, während der handgeknüpfte Flor nicht unnötig belastet wird.

Ist der Teppich farbecht?

Ja, die Farben des Ghom-Teppichs sind farbecht. Bei der Herstellung wurden natürliche Farbstoffe verwendet, die speziell behandelt werden, damit ihre lebendige Farbwirkung auch nach Jahren erhalten bleibt. Trotzdem sollte der Teppich nicht dauerhaft direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, da starke Einstrahlung jede textile Farboberfläche beanspruchen kann. Starke chemische Reinigungsmittel sollten ebenfalls vermieden werden. Eine schonende Pflege und ein sorgfältig gewählter Standort helfen dabei, die blaue Farbgebung und die übrigen Musterfarben zu erhalten.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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