









Perserteppich Ghom 130 x 80 cm Seide handgeknüpft
3595$
Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Material: Flor 100% reine Seide | Größe: 130 x 80 cm | Muster: Geblümt | Zustand: Top Zustand, gebraucht
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1B32FFEE
Beschreibung
Ghom Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Ghom besteht im Flor aus 100% reiner Seide. Seide verleiht einem Teppich eine glatte Oberfläche und einen charakteristischen Glanz. Je nach Lichteinfall und Blickrichtung kann sich die Wirkung einzelner Flächen verändern. Diese optische Veränderung entsteht durch die feinen, lichtreflektierenden Fasern und gehört zu den typischen Eigenschaften eines Seidenflors.
Der Teppich ist handgeknüpft und handgefertigt. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die Kettfäden eingesetzt. Die Knoten werden Reihe für Reihe miteinander verbunden, bis eine zusammenhängende Florfläche entsteht. Anschließend wird der Flor ausgerichtet und bearbeitet. Dieses Verfahren ermöglicht die Ausführung von geschwungenen Linien, kleinen Ornamenten und differenzierten floralen Formen.
Handarbeit führt zu einem individuellen textilen Ergebnis. Kleine Unterschiede in Kontur, Knotenspannung, Oberfläche oder Wiederholung können bei handgefertigten Teppichen vorkommen. Sie sind eine Folge des manuellen Herstellungsprozesses und unterscheiden handgeknüpfte Ware von vollständig gleichförmigen maschinellen Erzeugnissen. Die gesonderte Angabe eines Kettmaterials liegt nicht vor; deshalb wird nur der angegebene Seidenflor beschrieben.
Der Teppich wird außerdem als umweltfreundlich bezeichnet. Diese Eigenschaft wird hier als Teil der Produktbeschreibung wiedergegeben. Weitere technische Angaben zur Konstruktion, zur Knotendichte oder zur Kette sind nicht genannt. Entscheidend für die Material- und Verarbeitungseinordnung sind daher der Flor aus reiner Seide sowie die handgeknüpfte und handgefertigte Herstellung.
Herkunft und Tradition
Ghom, auch Qom genannt, ist ein bekanntes persisches Teppichzentrum im Iran. Die Stadt liegt südlich von Teheran und entwickelte sich zu einem wichtigen Ort für die Herstellung feiner Teppiche. Ghom wird in der Teppichkunde besonders häufig mit sorgfältig ausgeführten Seidenteppichen und detaillierten Ornamenten verbunden. Die regionale Tradition beruht auf Werkstattwissen, überlieferten Entwürfen und der manuellen Beherrschung des Knüpfens.
Bei der Herstellung eines persischen Teppichs werden zunächst die Grundfäden vorbereitet und gespannt. Danach setzt der Knüpfer die Knoten entsprechend dem Entwurf in die Kette ein. Die Arbeit erfolgt schrittweise und baut die Fläche Reihe für Reihe auf. Nach dem Knüpfen wird der Flor bearbeitet, damit die Musterkonturen lesbar werden und die Oberfläche eine gleichmäßige textile Wirkung erhält. Bei Seide ist eine kontrollierte Arbeitsweise besonders wichtig, weil die feine Faser auf Spannung, Behandlung und Lichteinfall anders reagiert als gröbere Naturfasern.
Ein Entwurf kann durch einen Knüpfplan, eine Vorlage oder ein überliefertes Muster organisiert sein. Farben und Formen werden dabei in einer festgelegten Ordnung angeordnet. Die Ausführung bleibt dennoch handwerklich, weil jeder Knoten einzeln gesetzt wird. So verbindet ein Teppich aus Ghom die Wiedererkennbarkeit einer regionalen Tradition mit den individuellen Spuren manueller Arbeit. Nicht jeder Teppich aus derselben Region muss deshalb vollkommen identisch aussehen.
Die Herkunft Iran ist für die Einordnung dieses Stücks maßgeblich. Ghom beziehungsweise Qom ist die benannte Herkunftsregion. Der Ausdruck Perserteppich bezeichnet hier einen Teppich aus dem iranischen persischen Herstellungsraum. Der Begriff Orientteppich ist weiter gefasst und kann auch Teppiche aus anderen Ländern umfassen. Andere iranische Zentren wie Isfahan, Tabriz, Kashan oder Nain besitzen eigene Stil- und Herstellungstraditionen, sind jedoch nicht als Herkunft dieses Teppichs angegeben.
Die persische Teppichkultur umfasst verschiedene Techniken. Bei geknüpften Teppichen entsteht ein Flor auf einer textilen Grundstruktur. Kilims werden dagegen flach gewebt und besitzen keine geknüpfte Florhöhe in derselben Form. Gabbeh-Teppiche werden häufig mit schlichteren Entwürfen und kräftigen Farben verbunden. Diese Beispiele zeigen die Vielfalt der regionalen Teppichproduktion, ändern aber nichts an der Einordnung dieses handgeknüpften Seidenteppichs aus Ghom.
Teppichwissen wird in den Werkstätten über lange Zeit weitergegeben. Dazu gehören der Umgang mit der Kette, die Einteilung eines Entwurfs, die Auswahl und Vorbereitung der Fasern sowie das Nacharbeiten der Oberfläche. Auch die Verbindung von Material und Muster gehört zu dieser Tradition. Seide kann feine Linien und kleine Ornamente deutlich wiedergeben, während ihr Glanz die Wahrnehmung der Gestaltung mitprägt. Diese allgemeinen Eigenschaften erklären die Bedeutung von Ghom innerhalb der persischen Teppichgeschichte, ohne dem einzelnen Stück nicht genannte Werkstatt- oder Provenienzangaben zuzuschreiben.
Persische Teppiche sind sowohl Gebrauchsgegenstände als auch textile Kunstwerke. Ihre Geschichte ist mit Wohnkultur, Handwerk und regionalen Bildsprachen verbunden. Blumen, Ranken und geometrische Ordnungen wurden in unterschiedlichen Zeiten und Werkstätten immer wieder neu interpretiert. Eine Herkunftsangabe beschreibt dabei den Herstellungsraum, nicht automatisch ein bestimmtes Alter oder eine historische Epoche. Für dieses Stück sind Iran, Ghom und der Herstellungszeitraum 2010-2019 angegeben.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als geblümt beschrieben. Florale Muster gehören zu den häufigsten Gestaltungssprachen persischer Teppiche. Blüten, Blätter, Stängel und Ranken können einzeln erscheinen oder zu einer zusammenhängenden Komposition verbunden werden. Der Gesamteindruck entsteht durch das Verhältnis von Motiven, Zwischenräumen, Linienführung und Wiederholung.
In der persischen Teppichkunst werden florale Formen häufig stilisiert. Eine Blüte muss dabei keine naturgetreue Darstellung sein; sie kann zu einem ornamentalen Zeichen mit klarer Symmetrie und rhythmischer Wiederholung werden. Ranken können einzelne Motive miteinander verbinden und den Blick über die Fläche führen. Auch Blätter können in unterschiedlichen Größen angeordnet oder in ein regelmäßiges Muster eingebunden werden. Die Angabe geblümt beschreibt die Motivgruppe, ohne eine konkrete botanische Darstellung zu behaupten.
Floral gestaltete Teppiche können unterschiedliche Kompositionsprinzipien verwenden. Manche Entwürfe ordnen die Ornamente um ein zentrales Medaillon. Andere verteilen die Motive über das gesamte Feld oder führen sie in geschwungenen Arabesken zusammen. Eine Bordüre kann die Innenfläche einfassen und einen Übergang zum Rand bilden. Für dieses Stück sind Medaillon, Bordüre, Grundfarbe und einzelne Blütenformen nicht näher angegeben. Deshalb werden diese Details nicht als Eigenschaften des Teppichs ergänzt.
Der Seidenflor beeinflusst die Wahrnehmung eines floralen Entwurfs. Die glatte Faser nimmt das Licht anders auf als eine matte, gröbere Oberfläche. Dadurch können Konturen je nach Standpunkt unterschiedlich deutlich hervortreten. Bei feinen persischen Teppichen wird Seide allgemein wegen ihrer Fähigkeit geschätzt, detaillierte Zeichnungen und subtile Übergänge sichtbar zu machen. Dieser technische Zusammenhang beschreibt die Wirkung des Materials und stellt keine zusätzliche Farbangabe zu diesem Stück dar.
Die Mustertradition von Ghom steht im Zusammenhang mit der persischen Vorlagenkunst. Entwürfe werden über Proportionen, Symmetrie, Wiederholung und die Beziehung zwischen Innenfeld und Rand geordnet. Werkstätten können überlieferte Motivfamilien übernehmen und sie in neuen Kompositionen ausarbeiten. Deshalb kann ein floraler Teppich zugleich traditionsbezogen und als handgefertigtes Einzelstück individuell sein.
Bezeichnungen von Mustern und Bezeichnungen von Herkunft sind nicht dasselbe. Ein Motiv kann in der Teppichliteratur mit einer anderen Region verbunden werden, ohne dass der Teppich aus dieser Region stammt. Namen wie Kirman, Isfahan oder Nain dürfen daher nicht allein aus einem floralen Eindruck abgeleitet werden. Die Herkunft dieses Stücks bleibt Ghom im Iran; die konkrete Musterangabe lautet geblümt.
Beim Handknüpfen wird das Muster nicht auf eine fertige Oberfläche gedruckt. Es entsteht während des Aufbaus des Flors. Jede Reihe trägt zur Kontur und zum Rhythmus der Gesamtgestaltung bei. Kleine manuelle Abweichungen können die Linien lebendig und individuell erscheinen lassen. Welche genaue Anordnung die Blüten auf diesem Teppich haben, ist nicht beschrieben und bleibt deshalb offen.
Besonderheiten
Der Teppich wird als Perserteppich aus Ghom im Iran geführt. Sein Flor besteht aus 100% reiner Seide; die Herstellung ist handgeknüpft und handgefertigt. Außerdem wird er als umweltfreundlich beschrieben. Der Herstellungszeitraum ist mit 2010-2019 angegeben. Der Zustand wird als Top Zustand, gebraucht, bezeichnet; zusätzlich nennt die Produktbeschreibung Top Qualität. Diese Angaben werden nebeneinander wiedergegeben, ohne daraus ein nicht genanntes Alter, eine Restaurierung oder eine besondere Provenienz abzuleiten.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Das ist eine ausdrücklich genannte Produkteigenschaft. Bei der Nutzung sollte ein Seidenflor schonend behandelt werden. Aggressive Reinigungsmittel sind zu vermeiden; bei hartnäckigen Verschmutzungen empfiehlt sich die Beratung durch eine Fachkraft. Die Pflegehinweise beziehen sich auf die allgemeine Behandlung des Materials und ergänzen keine nicht genannten Angaben zum individuellen Zustand.
FAQ
Wie pflege ich einen Perserteppich aus Seide richtig?
Ein Seidenteppich sollte regelmäßig und vorsichtig abgesaugt werden. Aggressive Reinigungsmittel und eine grobe Behandlung sind zu vermeiden, da die feine Faser empfindlich ist und ihre Oberfläche dadurch beeinträchtigt werden kann. Bei hartnäckigen Flecken ist es ratsam, einen Fachmann für Teppichreinigung zu konsultieren. Eine schonende Pflege unterstützt den Erhalt von Flor, Glanz und Musterwirkung.
Welche Größen sind für Perserteppiche erhältlich?
Perserteppiche gibt es in verschiedenen Formaten. Das Angebot reicht von kleinen Läufern über mittelgroße Teppiche bis zu größeren Ausführungen, die als Mittelpunkt eines Raumes dienen können. Die passende Größe hängt vom verfügbaren Platz, der Möblierung und der gewünschten Funktion ab. Dieses Einzelstück besitzt die in den Produktdaten genannte Größe; allgemeine Formatgruppen ersetzen diese konkrete Angabe nicht.
Was macht einen handgeknüpften Perserteppich zu einem Unikat?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten manuell gesetzt. Dadurch können feine Unterschiede in Muster, Farbe und Textur entstehen. Diese individuellen Merkmale unterscheiden ein handgefertigtes Stück von einem vollständig gleichförmigen industriellen Produkt. Bei diesem Teppich verbinden sich die Handarbeit, der Flor aus reiner Seide, das geblümte Muster und die Herkunft aus Ghom zu einem einzelnen Werkstück.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















