


Perserteppich Ghashghai 56 x 53 cm Wolle handgeknüpft
530$
Handgeknüpfter Ghashghai Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 56 x 53 cm | Muster: geometrische Ornamente | Zustand: hochwertige Verarbeitung und Qualität
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 345F08C1
Beschreibung
Ghashghai Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghashghai Perserteppich ist handgeknüpft und aus natürlicher Wolle gefertigt. Die Verbindung aus Naturmaterial und traditioneller Knüpfarbeit prägt den Charakter des Teppichs. Handgeknüpfte Teppiche entstehen nicht durch ein industrielles Druck- oder Webverfahren, sondern durch das Setzen zahlreicher einzelner Knoten. Dadurch wird jedes Stück zu einem eigenen Unikat. Die Ausführung dieses Teppichs wird als hochwertig beschrieben und steht für eine sorgfältige Verarbeitung.
Die natürliche Wolle verleiht dem Teppich eine weiche und angenehme Oberfläche. Zugleich wird Wolle bei Ghashghai-Teppichen als schmutzabweisend und nachhaltig beschrieben. Diese Eigenschaften machen das Material auch für Bereiche interessant, die regelmäßig genutzt werden. Die Handarbeit bleibt dabei sichtbar und bildet einen wesentlichen Teil der textilen Qualität. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie unterstützt die Ausarbeitung der geometrischen Ornamente und gehört zu den Merkmalen, die bei dieser Teppichart mit Qualität und Strapazierfähigkeit verbunden werden.
Beim Knüpfen werden die Muster Schritt für Schritt in die textile Fläche eingearbeitet. Bei Ghashghai-Teppichen geschieht dies traditionell ohne vorherige, vollständig festgelegte Planung und unter freiem Himmel. Daraus entsteht eine robuste Struktur mit dem besonderen Charakter handgefertigter Nomadenteppiche. Die sorgfältige Arbeit und die natürliche Wolle bilden zusammen die Grundlage für die beschriebene hochwertige Verarbeitung.
Herkunft und Tradition
Ghashghai-Teppiche stammen aus Südpersien, genauer aus der Provinz Fars. Ihre Bezeichnung verweist auf das Ghashghai-Volk, dessen textile Tradition die Gestaltung und Herstellung dieser Teppiche prägt. In der Teppichgeschichte stehen Ghashghai-Arbeiten für eine nomadische Form des Knüpfens, bei der Wissen über Wolle, Farben, Muster und handwerkliche Abläufe weitergegeben wird. Der Teppich verbindet damit einen konkreten regionalen Ursprung mit einer überlieferten Handarbeit.
Die Provinz Fars gehört zu den bekannten Teppichregionen Südpersiens. Die dort entstandenen Arbeiten unterscheiden sich je nach Gruppe, Ort und Tradition in Zeichnung, Farbwirkung und Ausführung. Ghashghai-Teppiche werden dabei als eigenständige Gruppe wahrgenommen. Ihre Entstehung ist eng mit dem Leben des Ghashghai-Volkes verbunden. Das traditionelle Knüpfen unter freiem Himmel und ohne vorherige vollständige Planung verweist auf eine Arbeitsweise, in der Erfahrung und überlieferte Muster an die Stelle eines starren industriellen Entwurfs treten.
Die Handarbeit ist nicht nur eine technische Methode, sondern auch ein Träger kultureller Erinnerung. Motive können innerhalb der überlieferten Formen neu angeordnet und in unterschiedlicher Dichte ausgeführt werden. Dadurch erhält jedes handgeknüpfte Stück eine eigene Ausprägung, ohne den Bezug zur regionalen Tradition zu verlieren. Die robuste Struktur, die mit dieser Herstellungsweise verbunden wird, erklärt den Ruf der Ghashghai-Teppiche für Langlebigkeit und praktische Verwendbarkeit.
Ghashghai-Teppiche werden häufig im Zusammenhang mit anderen Teppichen aus Südpersien betrachtet. Shiraz-Teppiche stammen ebenfalls aus dieser Region, werden hier jedoch als qualitativ weniger hochstehend als Ghashghai-Teppiche beschrieben. Auch Luri- und Bakhtiari-Teppiche gehören zu den regionalen Vergleichsgruppen und sind für eigene traditionelle Zeichnungen und eine hochwertige Verarbeitung bekannt. Diese Einordnung macht deutlich, dass die Herkunft aus Fars verschiedene Teppichtraditionen umfasst und Ghashghai dabei eine eigene gestalterische und handwerkliche Identität besitzt.
Die Tradition bleibt auch dann erkennbar, wenn ein Teppich in einem modernen Wohnumfeld verwendet wird. Maßgeblich sind dabei nicht zeitgebundene Dekorationen, sondern die Verbindung aus Handknüpfung, Naturwolle, regionaler Herkunft und geometrischer Ornamentik. Der vorliegende Teppich wird als Arbeit aus Südpersien und der Provinz Fars eingeordnet und trägt damit die Bezeichnung Ghashghai in einem klaren geografischen und kulturellen Sinn.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Ghashghai-Teppiche sind für solche klar gegliederten Formen bekannt. Geometrische Zeichnungen können aus Rauten, Linien, Haken, Winkeln und wiederkehrenden Bordüren aufgebaut sein. Entscheidend ist dabei die rhythmische Ordnung der Motive. Sie verleiht der Fläche Struktur, ohne dass das Muster seine handwerkliche Herkunft verliert.
Die Musterwelt der Ghashghai verbindet überlieferte Zeichen mit einer freien, von der Handarbeit geprägten Anordnung. Ein Entwurf wird nicht wie ein industrielles Dekor mechanisch auf eine fertige Fläche übertragen. Stattdessen entsteht die Zeichnung während des Knüpfens aus dem Zusammenspiel von Erfahrung, Erinnerung und regelmäßig wiederkehrenden Formen. Deshalb können traditionelle Ghashghai-Muster vertraut wirken und zugleich individuelle Abweichungen zeigen.
Die Farbwirkung wird bei Ghashghai-Teppichen häufig von lebendigen Tönen bestimmt. Besonders Rot- und Brauntöne werden mit dieser Gestaltung in Verbindung gebracht. Sie verleihen den geometrischen Ornamenten eine warme Wirkung. Die Farbpalette unterstützt die Lesbarkeit der Muster, indem sie Flächen, Linien und Motive voneinander absetzt. Dabei bleibt die genaue Wirkung immer vom jeweiligen Zusammenspiel der Farben und Ornamente abhängig.
Geometrische Ornamente haben in nomadischen Teppichtraditionen eine wichtige gestalterische Funktion. Sie können eine Fläche gliedern, einen Mittelpunkt betonen oder die Aufmerksamkeit über wiederholte Formen nach außen führen. Bordüren schaffen einen Rahmen, während kleinere Motive Übergänge zwischen Innenfeld und Randzone bilden können. Diese Prinzipien erklären, weshalb ein geometrischer Ghashghai-Teppich trotz vieler einzelner Zeichen als zusammenhängendes Ganzes erscheint.
Die vergleichsweise hohe Knotendichte unterstützt die Detailgenauigkeit der Muster. Feinere Übergänge und kleinere Ornamente lassen sich dadurch differenziert ausarbeiten. Gleichzeitig wird die dichte Knüpfung mit einer bemerkenswerten Strapazierfähigkeit verbunden. Das Design ist somit nicht von der handwerklichen Ausführung zu trennen: Die Zeichnung entsteht durch Knoten, und die Knoten bestimmen zugleich die textile Festigkeit der Fläche.
Im Unterschied zu rein dekorativen Nachbildungen bleibt bei einem handgeknüpften Ghashghai die Beziehung zwischen Muster und Herstellungsprozess sichtbar. Die geometrische Sprache verweist auf Südpersien und auf die Tradition des Ghashghai-Volkes, während die individuelle Ausführung den einzelnen Teppich unverwechselbar macht. So verbindet das Muster regionale Wiedererkennbarkeit mit dem Charakter eines handgefertigten Einzelstücks.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die Handknüpfung, die natürliche Wolle, die geometrischen Ornamente und die Herkunft aus der Provinz Fars in Südpersien. Hinzu kommt die hohe Knotendichte im genannten Bereich. Zusammen ergeben diese Eigenschaften ein Stück, das sowohl als dekoratives Element als auch als langlebiger Gebrauchsgegenstand beschrieben wird.
Die Wolle wird als weich, angenehm, schmutzabweisend und nachhaltig beschrieben. Für die tägliche Pflege genügt regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Regelmäßige Pflege trägt dazu bei, die Schönheit und Frische des Teppichs langfristig zu erhalten.
Die hochwertige Verarbeitung und Qualität sind als Zustand des Teppichs angegeben. Seine kleine, kompakte Form, die lebendige geometrische Gestaltung und die warme Farbwirkung in Rot- und Brauntönen verbinden regionale Tradition mit vielseitiger Nutzung im Wohnbereich. Der Teppich ist ein Unikat der Ghashghai-Tradition und keine identische Serienware.
FAQ
Was macht einen Ghashghai Perserteppich besonders?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung mehrerer traditioneller Merkmale. Ghashghai-Teppiche stammen aus Südpersien und aus der Provinz Fars, wo das Ghashghai-Volk seine eigene Teppichtradition entwickelt hat. Die Stücke werden von Hand geknüpft und aus natürlicher Wolle gefertigt. Geometrische Ornamente, lebendige Farben sowie häufige Rot- und Brauntöne prägen die Gestaltung. Die hohe Knotendichte unterstützt die Detailgenauigkeit und wird zugleich mit einer robusten, langlebigen Struktur verbunden. Dadurch vereint der Teppich kulturelle Herkunft, handwerkliche Arbeit und praktische Verwendbarkeit.
Wie pflege ich einen Ghashghai Teppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig mit einem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz abgesaugt werden. Bei einer punktuellen Verschmutzung kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie ein Ausbleichen der Farben begünstigen kann. Die natürliche Wolle wird als schmutzabweisend beschrieben und eignet sich dadurch auch für stärker frequentierte Bereiche. Eine regelmäßige, schonende Pflege hilft, die Oberfläche, die Farbwirkung und die Frische des handgeknüpften Teppichs über lange Zeit zu bewahren.
Woher stammen Ghashghai Teppiche?
Ghashghai Teppiche stammen aus Südpersien, insbesondere aus der Provinz Fars. Sie sind mit dem Ghashghai-Volk verbunden, das diese Handwerkstradition überliefert. Traditionell werden die Teppiche von Hand geknüpft. Ihre geometrischen und farbenfrohen Muster spiegeln die regionale Gestaltungssprache wider. Die Herkunft aus Fars unterscheidet sie zugleich von anderen Teppichgruppen und ordnet sie klar in die persische Teppichtradition Südpersiens ein.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











